OSM Karten auf Garmin

Nachdem die Grundfunktion – nämlich Straßennavigation – mit dem neuen GPS Gerät ganz gut funktioniert ist es Zeit für den nächsten Schritt.

Für die Straßennavigation ist die ‘City Navigator Europa’ Karte dabei, die wohl alle befestigten (und auch einige unbefestigte, aber offenbar nicht alle) Straßen enthält, nebst Zusatzinformationen wie Geschwindigkeitsbeschränkungen, Sperrzeiten etc. Aber abseits der Straßen ist da nicht viel.

Nun könnte man sich bei Garmin natürlich topographische Karten für alle möglichen Gegenden kaufen – und dafür den Gerätepreis nochmal mehrfach ausgeben. Aber man kann ja mal bei Open Streetmap nachsehen, wo eine freie Weltkarte entsteht – ähnlich wie bei Wikipedia ein freies Lexikon entsteht. Für Deutschland hat man da wohl schon einen guten Stand erreicht.
Als Grundlage die schön gestaltete Wanderkarte (Nop) installiert. Die ist aber nicht routinfähig (d.h. das GPS Gerät zeigt nur die Luftlinie zum Ziel – den Weg muss man sich selbst suchen oder vorher als Track markieren). Das Garmin Montana kann aber mit mehreren Karten gleichzeitig umgehen, daher einfach noch die routingfähigen Karten von Raumbezug installiert und damit die Routingfähigkeit nachgerüstet. Ob man abseits befestigter Straßen überhaupt ein automatisches Routing haben will muss ich ‘eh noch herausfinden…

Die OSM Karten enthalten sehr viele Details:
Hier der ‘Von Alten Garten’ in Hannover – es ist jeder Baum, jede Treppe, jede Sitzbank, selbst die Info-Tafel eingezeichnet:
Von Alten Garten
während auf der City Navigator Karte vorwiegend Leere herrscht;
Von Alten Garten
Die Waldwege nördlich von Eschede kennt die City Navigator Karte ebenfalls nicht:
Waldwege bei Eschede
während die der OSM-Karten vollständig zu sein schienen (das werde ich aber bei Gelegenheit nochmal vor Ort überprüfen ;-)).
Waldwege bei Eschede
(Die Karten zeigen jeweils denselben Ausschnitt bei gleichem Maßstab).

Bei der Gelegenheit auch gleich noch Google Earth installiert – damit kann man dann bei der Routenplanung nicht nur die verschiedenen Karten zu Rate ziehen, sondern mit einem Mausklick (bei vorhandener Internetverbindung) auch noch mal ein Blick auf das Luftbild werfen.

Zwei Tage Berlin – zur Innotrans

Die Firma Frauscher lädt zur Standparty auf der Innotrans ein, es ist gutes Wetter vorhergesagt, eine Freikarte ist auch verfügbar – und Berlin liegt ja auch nicht aus der Welt. Außerdem muß das neue Spielzeug ja noch erprobt werden.
Also schnell ‘nen billiges Hotel gebucht (39 EUR), das Kälbchen gesattelt und los!
Kälbchen
Für die Hinfahrt hatte ich mir eine Route oberhalb der A2 vorbereitet, für die Rückfahrt unterhalb. Das Hotel liegt in Berlins Osten – vorgesehen war Berlin zu umfahren und dann von Osten aus reinzufahren, um allzuviel Stadtverkehr zu vermeiden (wie immer kann man alle Bilder groß klicken, damit man die Details erkennt).
Karte (Magenta: Geplante Strecke, Hellblau: Tatsächliche Strecke).
Ich hatte die Ausmaße von Berlin unterschätzt, ich steckte da schon im Speckgürtel von Berlin fest und habe dann auf den direkten Weg umngeschaltet – am Hauptbahnhof vorbei einmal quer durch Berlin…aber ‘Stop and Go’ haben wir ja in der Fahrschule gelernt :-). Für die Rückfahrt habe ich dann den Kreis deutlich vergrößert – da hat es auch gut geklappt.

Erstmal zum Hotel und die Klamotten abgeladen:
Hostel7
hostel7com
Das es ein abgelegter Plattenbau in Marzahn ist, war mir klar – gegenüber Googles Street-View Bildern ist nur das ‘Hostel7.com’ Schild neu. Ist innen aber renoviert – mein Zimmer im 6. OG:
ZimmerAuch wenn es sicher sinnvoll gewesen wäre, die zwar doppelt verglasten, aber dennoch undichten Original DDR-Fenster auszutauschen. Wird im Winter mit der Heizung sicher interessant…
Umgebungsbebauung:
Umgebungsbebauung
Aber genug davon – Züge gucken:
Innotrans
Innotrans
Innotrans
Ex- Kollegen und Bekannte von Zulieferen treffen und später den Abend bei der Standparty hier ausklingen lassen:
Frauscher Sensortechnik

Zurück zum Hotel: Das Frühstück erscheint mit 2,00 EUR auf der Rechnung und das läßt das schlimmste befürchten – war aber nicht so! Es gab wie in teureren Hotels ein Frühstücksbuffet – etwas weniger Auswahl aber OK. Das Frühstück war definitiv mehr wert als 2 EUR. Fazit zum Hotel: Einfach aber ausreichend – um einfach nur zu Übernachten OK. Luxus gibt es nicht (und zum Luxus zählen schon Ablageflächen oder Kleiderhaken in den Zimmern…). Aber wegen Messe wäre alles andere mindestens 100 EUR teurer gewesen.

Die Rückfahrt bei Wattewolken
Wattewolken
teilweise über Schotter
Wattewolken
und über Waldwege
Waldwege gerade noch rechtzeitig zum Geburtstags-Grillen nach Braunschweig.

An 2 Tagen insgesamt 870 km in 14,5h im Sattel.

Die Hausrunde…

…also die schönste kurze Strecke wenn es sonst kein Ziel gibt führt die Badenstedter Str. raus nach Lehnte, über Harenberg, Lathwehren, Groß- und Kleingoltern nach Evestorf, über den Nienstedter Paß nach Einbeckhausen, über Messenkamp zurück über den Paß und über Leveste, Göxe, Everloh, Northen zurück nach Hause.
Hausrunde
Schön sieht man im Höhenprofil die zweimalige Überquerung des ‘Passes’ (immerhin ca. 200m Höhenunterschied!) – in entgegengesetzter Richtung:
Hausrunde
Ca. 75 km in gemütlicher Fahrt in 1:20h – und zum Einkaufen in einem der auf dem Weg liegenden Lebensmittelmärkte ist auch noch Zeit.
Hausrunde
Als komprimiertes *.GPX: hausrunde-komprimiert-1-bereinigter-track

Noch ein neues Spielzeug…

…diesesmal am Lenker vom Kälbchen:
Montana 600
Ein Garmin Montana 600 GPS Gerät – es ersetzt das NavGear Navigationsgerät das vorher dort montiert war.
Das ist das schweizer Taschenmesser unter den GPS Geräten – für alles verwendbar was man draußen machen kann – wandern, klettern, Auto, Mopped, Fahrrrad, Mountain Bike, Boot fahren, fliegen, geocachen und was einem sonst noch so einfällt. Angefangen von den Karten – von traditionellen Vektorkarten über topographische Karten bis hin zu Satellitenbildern und notfalls selbst gescannten Papierkarten kann man alles verwenden was einer Karte ähnlich sieht. Metadaten können fast beliebig hinzugefügt werden, es gibt jede Menge Sammlungen von Campingplätzen. Tankstellen, Werkstätten Radarfallen ääähhhhh ‘Gefahrstellen’ und was einem sonst noch so einfällt.
Für jede Anwendung ist das Gerät bis ins letzte Detail konfigurierbar…entsprechend lang ist die Einarbeitungszeit. Dazu gehört eine PC Software mit der auf gleicher Kartengrundlage eine Vorbereitung von Strecken am PC möglich ist. Das schließt schonmal die beim NavGear nervigen neben der Straße liegenden Wegpunkte aus, da NavGear und Google unterschiedliche Kartedaten verwenden – die sich eben doch mal geringfügig unterscheiden – daher ist dann ein Wegpunkt ‘halt mal auf einer Langlaufstrecke statt auf der parallel laufenden Straße und damit nicht erreichbar…

Zum Einstieg erstmal eine ‘leichte’ Aufgabe: Den Tourenvorschlag ‘den West-Harz erfahren’ vom Harzpoint importieren, einen Vor- und Nachlauf nach Hannover dranbasteln, aufs GPS Gerät übertragen und dann danach fahren. Hat – wenn auch erstmal etwas holperig – dann doch ganz gut geklappt. Es ist ‘halt erstmal eine Gewöhnung an die Routingeigenschaften und Bedienung nötig.
Da gings lang:
Tour Westharz
Blick von der Sösetalsperre:
Blick von der Sösetalsperre
Durch Bauarbeiten waren diverse Straßen gesperrt, was durch mehrere größere Umleitungen die Fahrtstrecke verlängert hat – da war zwischendurch eine Stärkung notwendig:
Stärkung
Am Ende des Tages standen dann doch deutlich mehr km und Stunden auf dem integrierten Fahrtcomputer als gedacht:
Fahrtcomputer
Stilecht gab’s – nachdem der Tag sonnig und trocken war – auf dem Rückweg bei Hildesheim noch einen Schauer…war aber bis Hannover wieder abgetrocknet.

Schön ist die Genauigkeit der Track-Aufzeichnung: B242 im Harz, insgesamt dreimal gefahren. Erst der billige chinesische Datenlogger:
chinesische Datenlogger:
und das Montana 600 – in noch stärkerer Vergrößerung, damit die einzelnen Fahrten überhaupt erkennbar sind:
Montana 600
Bei bergigem Gelände ist ja auch mal ein Höhenprofil interessant – hier die zweite Hälfte der Strecke:
Höhenprofil

Wie geht das?

Eine LED Stirnlampe für 1,99 EUR incl. Versand bei Ebay:
Stirnlampe
Ich hatte ja die schlimmsten Befüchtungen: Wird wohl trotz Artikelstandort ‘Deutschland’ und Versand als ‘DHL Paket’ direkt im Briefumschlag aus China kommen…
Aber nein – schon am nächsten Tag war tatsächlich ein DHL-Paket da – mit der Lampe in aufwändiger Verkaufsverpackung und ordentlicher Rechnung. Die Lampe ist sogar besser als befürchtet – stinkt nicht nach billigem China-Plastik und ist durch den getrennten Batteriebehälter gut ausbalanciert.

Ich frage mich nur, was das soll – irgend jemand legt da mit jeder verkauften Lampe einige EUR drauf…

Die Friesenbrücke bei Weener

Heute zufällig an der Friesenbrücke über die Ems vorbeigekommen. Auf dem Hinweg war sie hochgeklappt und somit weithin sichtbar – da konnte ich aber leider nicht anhalten. Dann eben auf dem Rückweg:
Friesenbrücke
Ist angeblich Deutschlands längste (und wahrscheinlich auch rostigste) Eisenbahn-Klappbrücke – dennoch sind die Pötte der Meier-Werft zu breit für die Brücke, so dass dann noch ein eigentlich feststehendes Teil ausgebaut werden muss.

100 Jahre alte Mechanik:
100 Jahre alte Mechanik
100 Jahre alte Mechanik
Es wäre sicher interessant gewesen die in Bewegung zusehen!

Hier sind die Schienen getrennt – links klappt mit der Brücke hoch:
getrennte Schiene

Unterwegs war ich übrigens damit
Transporter
um Arbeitstische für das neue Labor/Lager abzuholen.

Die Umkreisung von Wilsede

Was macht man an einem schönen sonnigen Sonntag? Einen Ausflug! Und wohin? Naja – mal in die Nordheide. Das Ziel heist Wilsede – mit dem weltbekannten Wilseder Berg. Selbst ist der nicht direkt erreichbar, da Naturschutzgebiet und keine direkte Zufahrtsmöglichkeit. Daher war nur die großräumige Umrundung geplant:
Tour Nordheide.
Denn der Weg ist das Ziel.
Es geht gut los – bei Engensen – strahlend blauer Himmel und angenehme Temperaturen – so sollte es auch den ganzen Tag bleiben:
bei Engensen Auch außerhalb das Naturschutzgebietes gibt es die eine oder andere Heidefläche (bei Undeloh):
bei Undeloh
Bei den umliegenden Dörfern war es mir ‘eh zu überlaufen und touristisch – Busladungen voller Rentner die auf Pferdefuhrwerke nach Wilsede umsteigen, haufenweise Radfahrer und Wanderer sorgen für Stop and Go Verkehr. Da nur schnell Abstand gewinnen!
Bei Behringen:
Bei Behringen
Bei Behringen
Die Idee mit dem Ausflug hatten auch noch andere – auf den Landstraßen waren jede Menge Motorräder, Cabrios und Oldtimer unterwegs…

Neues Spielzeug

Neues Spielzeug
Wenn ich mal wieder mit kleinem Gepäck unterwegs bin: Ein Netbook (alteres Modell: Lenovo S10-2 – dafür noch mit WinXP). Klein und leicht (10″ Bildschirm, nur etwas über 1 kg schwer), lange Laufzeit, dafür wenig leistungsfähig…aber eingebautes WLAN und UMTS/GSM Modem. Frisch nach meinen Wünschen eingerichtet läuft es bisher ganz gut – ist gefühlt auch nicht langsamer al mein Desktop-Rechner.

Abgeputzt und weggegammelt

Abgeputzt – das alte muß runter für den neuen Wandputz:
Abgeputzt
Weggegammelt – das kommt unter dem Putz zum Vorschein.
Weggegammelt
Trägt dummerweise den Haupt-Deckenbalken. Kümmert sich die Hausverwaltung drum, da tragendes Teil und damit Gemeinschaftseigentum. Wird wahrscheinlich mit einem U-Träger ummantelt – das trägt dann nicht auf und die andere Seite der Wand bleibt mit etwas Glück heile.