Mit der Husky…

…in die Südheide. Als Test wie sie sich auf nicht asphaltiertem Untergrund so macht. Erstmal Schotterautobahn…

Schotterautobahn

…aber etwas Sand haben wir hier auch zu bieten!

etwas Sand

Vorbei an der krüppeligen Eiche auf dem Schlepohler Stern.

Schlepohler Stern

Hmm – die Farbgebung tarnt gar nicht so schlecht im Wald. Jedenfalls unauffälliger als Orange 🙂 .

Tarnfarbe

Da die Sandabfahrt runter – aber um die Kurve – nicht über die Gleise. Sonst wirste noch von einem ICE plattgefahren.

Sandabfahrt

Das ist zwar zugewachen – aber ich denke das zählt nicht als single Trail.

Zugewachsen

Die Husky war unbeeindruckt und macht das alles mit links. War auch nicht anders zu erwarten…aber Strecken wie in Marokko oder Bosnien habe ich hier nicht.

Karte
Statistik

Nun ist es an der Zeit…

…der neuen Garagen-Mitbewohnerin mal die Umgebung zu zeigen. Erstmal langsam anfangen – heute geht es nur auf Asphalt auf meiner bewährten Tour ins Weserbegland. Offroad probieren wir dann später, wenn wir uns aneinander gewöhnt haben.

Bei blauem Himmel durchs Weserbergland…

Weserbergland

…und eine Stelle für ein Posingfoto im Sonnenschein findet sich dann auch:

Posingfoto

Sie hilft beim Äpfel klauen…

Äpfel

…und trifft auf dem Köterberg ihre kleine Schwester, die Husqvarna 701 Supermoto. Die kleinen Sumos neigen dazu, zu viel buntes Makeup aufzutragen 🙂

Husqvarna 701 Supermoto

Wasserscheu ist sie auch nicht – war also ein erfolgreicheer Tag.

Wasserscheu?

Und wie isses so?

Wir gewöhnen uns aneinander. Halt – nein. Die Husky ist da stur und von meinen Fahrkünsten überhaupt nicht beeindruckt. Also gewöhne ich mich an sie. Und es geht immer besser.

Ich kenne es ja gar nicht, daß bei egal welcher Geschwindigkeit und egal welchem Gang das Motorrad so vehement nach vorne zieht wenn man nur ans Gasgeben denkt. Die ist da ganz anders als die Sertao II mit ihrem gemütlichen Treckermotor und fordert ständig mehr, Mehr, MEHR! Da heist es sich nicht zu sehr verlocken zu lassen.

Zum Schluß noch Karte und Statistik:

Karte
Statistik

Island: Fazit und Inhalt

Die 37 Tage Tour nach Island ist vorbei. Hier nun ein kurzes Fazit von mir dazu und – am Ende des Artikels – ein Inhaltsverzeichnis mit Direktlinks auf alle Einträge der einzelnen Tage.

Es ging auf eigener Achse durch Dänemark nach Hirzshals und dann mit der Fähre Norönna – die einzige Personenfähre nach Island – erstmal auf die Färöer, die wir 3 Tage lang erkundet haben – am ersten Tag leider im Regen.

Färöer

Meiner Meinung nach reichen 3 Tage da völlig aus – wir haben fast alle verfügbaren Straßen abgefahren. Das war schonmal eine tolle Einstimmung auf Island. Die Entscheidung die Färöer auf der Hinfahrt mitzunehmen war richtig – ich weiß nicht ob ich auf dem Rückweg noch den Nerv dazu gehabt hätte. Denn obwohl die tolle Landschaft bieten – die in Island ist toller 🙂 .

Weiter gings dann nach Island, das wir grob im Gegenuhrzeigersinn umrundet haben. Das war eine Entscheidung auf Grund der Wetterkarte, weil bei Ankunft das Wetter im Norden am besten war:

Island

Die Entscheidung war richtig, denn wir hatten ausgesprochen gutes Wetter – für Island eigentlich viel zu gut. In den gut vier Wochen gab es nur ca. 4 Tage Regen.

Wie man auf der Karte sieht, waren auch reichlich Abstecher ins und Durchquerungen durch das Hochlandes dabei, einschließlich der legendären F26 – Sprengisandur Strecke und Besuch der Askia. Insgesamt betrug die Fahrstrecke 8714km.

Ich war mit der Sertao II unterwegs. Das war die richtige Entscheidung. Denn erstmal gilt es die An- und Abreise zu meistern und auch auf Island gibt es asphaltierte Strecken. Die nicht asphaltierten Strecken sind ganz überwiegend gut unterhaltene Schotterpisten, die sich problemlos auch mit schwegen Motorrädern befahren lassen – sofern sie nicht im Hochland liegen (erkennbar an der mit F beginnenden Straßennummer). Da ist der Pistenzustand sehr unterschiedlich und es sind auch immer wieder Flüssse zu furten. Da wäre an manchen Stellen das kleine nervöse Motorrad im Vorteil gewesen aber insgesamt war die Sertao noch nicht zu schwer für die Strecken.

Und wie wars so? Was soll ich sagen: Einfach Toll. Ich war ja nun schon in diversen Gebieten – aber Island ist ganz sicher das Ziel mit den meisten ‘Wow’ pro km. Man kommt teils gar nicht voran weil sich nach jeder Ecke wieder ein neues tolles Panorama öffnet. Selbst nach 3 Wochen wenn man denkt daß da jetzt nichts mehr kommt was einen überraschen kann steht man z.B. auf einmal bei den bunten Bergen von Landmannalaugar und denkt sich das kann doch gar nicht von dieser Welt sein.

Unterstützt hat den guten Eindruck sicher das ausgesprochen gute Wetter – fast immer trocken und mit Temperaturen zwischen 10°C und 20°C sehr angenehm zum fahren. Und auch meine Hoffnung Island wegen der Corona-Pandemie ohne Overtourism zu erleben hat sich voll erfüllt. Es war an den bekannten Sehenswürdigkeiten ausgesprochen wenig los – und an den weniger bekannten waren wir oft allein. Dadurch war es auch möglich, kurzfristig günstige Unterkünfte zu buchen, wenn  man auf Camping keine Lust hatte oder das Wetter regnerisch oder stark windig war.

Und was ist das beste an Island? Für mich die weit verbreiteten HotPots – kleine Badebecken mit heißem Wasser aus heißen Quellen. Perfekt zum entspannen nach einem Fahrtag. Es ist echt schade, daß ich hier keinen Mini-Vulkan im Garten habe der mir so einen Pool heizen könnte…

Am besten hat mir der Pool Grettislaug gefallen – direkt am Atlantik, große Naturbecken, perfekte Temperatur und nicht viel Betrieb.

Und was war die beste Location? Das ist schwer – aber ich sag mal Landmannalauger – wegen der atemberaubenden Landschaft. Nicht wegen des HotPots (der taugt nichts) – und nur während Corona-Pandemie. Wenn der riesige Campingplatz dort voll belegt ist ist es sicher mit der Ruhe und Beschaulichkeit vorbei.

Was hat sich auf der Tour bewährt? Zuerst mal das Motorrad – die Sertao II. Für die Strecken noch nicht zu schwer und hat auch die teils sehr rauhen Hochlandpisten ohne irgendwelche Probleme gemeistert.

Als zweites die wasserdichten Socklen – denn bei den Flußdurchfahrten dringt immer Wasser in die Stiefel ein. So bleiben die Füße dennoch trocken. Das hat ausgesprochen gut funktioniert.

Und das Packkonzept. Die Alukoffer sind nicht wasserdicht, daher war im rechten die Campingküche mit den Lebensmittelvorräten und im Linken Zelt, Isomatte, Campingstuhl und Regenklamotten. Es ist jetzt nicht so daß das Wasser da in Strömendurch läuft – aber etwas Feuchtigkeit kommt rein und das können dieses Sachen ab. Alles was trocken bleiben muß – Laptop, sonstige Elektronik und Klamotten – war dann in der Ortlieb-Tasche auf dem Heck. Das vereinfacht auch die Übernachtung in festen Unterkünften – nur die gelbe Tasche greifen und es ist alles dabei.

Und zu guter Letzt die Automatentankstellen. Das funktioniert ganz problemlos wenn man eine Kreditkarte mit PIN hat. Und ermöglicht es auch in einem so dünn besiedelten Land irgendwo in der Wildnis eine Zapfsäule aufzustellen. Die Automatenzapfsäulen sind ja in Skandinavien ‘eh weit verbreitet – warum man die in Deutschlöand nicht öfter sieht ist mir nicht klar. Hier muß man immer noch in den Shop latschen zum bezahlen…

Und was hat sich nicht bewährt? Zuerst der Campingkocher. Den mußte ich wegen einer defekten Dichtung kurz vor Abfahrt von Benzin auf Gas umstellen – unterwegs ist dann aber noch eine Dichtung defekt gegangen, so daß am Absperrhahn Gas austritt. Der läßt sich so zwar noch benutzen (sicherheitshalber nur außerhalb geschlossener Räume), aber der Gasverebrauch ist riesig.

Die Thermo-Unterwäsche und warme Mütze waren überflüssig und sind unbenutzt zurück gekommen. Es war immer ausreichend warm – aber vermutlich kann Island auch anders.

Die Alukoffer. Abgesehen davon, daß sie ‘eh nicht wasserdicht sind machen sie das Motorrad unnötig breit und stellen eine Unfallgefahr dar – wie ich demonstriert habe. Auch wenn sie zum Packen natüprlich unheimlich praktisch sind.

Und zu guter letzt die Watstiefel. Die hatte ich eingepackt um Furten vor der Durchfahrt trockenen Fußes erkunden zu können und ggf. schon Gepäck rüber zu schafen. Das funktioniert auch alles wie gedacht – war aber nicht zu Ende gedacht. Denn das Ziel ist ja dann durch die Furt zu fahren. Da man da eine sehr gute Chance hat das Mottorrad umzukippen mache ich das natürlich nicht mit den Watstiefeln sondern mit den Klingonenstiefeln damit im Falle eines Falles die Füße heile bleiben. Und dabei werden dann die Füße naß. Die Watstiefel verzögern also die nassen Füße nur um wenige Minuten. Da waren die wasserdichten Socken die bessere Idee!

Und – was kostet das ganze so? Das kommt natürlich stark auf den Anspruch an. Aber ganz sicher ist Island kein Billigziel. Alles hat (wie generell in Skandinavien üblich) seinen Preis – aber die Qualität ist auch immer gegeben. Nicht wie in Afrika, wo es keinen Zusammenhang zwischen Preis und Qualität gibt.

Die Fähre kommt in einer geteilten Doppelkabine mit Motorrad auf ca. 1200 EUR pro Person. Für den gesamten Rest habe ich in den gut 4 Wochen ca. 2300 EUR ausgegeben. Darin ist alles enthalten – Benzin für das Motorrad, Übernachtungen ca. zur Hälfte auf Campingplätzen und zur anderen Hälfte in eher günstigen Guesthouses, Pensionen oder Hotels (jeweils ein geteiltes Doppelzimmer), Verpflegung teils selbstgekocht, teils in Imbissen oder Restaurants und Eintrittsgeld (was aber nur selten nötig ist – die Naturschönheiten sind alle kostenlos).

Und nun noch das Inhaltsverzeichnis mit Direktlinks auf die einzelen Tage:

Island Tag -7: Vorfreude!
Island Tag -1: Straße F821 offen!
Island Tag -1: Morgen gehts los!
Island Tag 01: Hannover – Handewitt
Island Tag 02: Handewitt – Hirtshals – Auf See
Island Tag 03: Auf See bis Thorshavn (Färöer)
Island Tag 04: Torshavn – Gasadalur – Torshavn
Island Tag 05: Torshavn – Gjogv
Island Tag 06: Gjogv – Torshavn – auf See
Island Tag 07: Auf See – Seydisflördur – Mödrudalur
Island Tag 08: Mödrudalur – Myvatn
Island Tag 09: Myvatn Runde Nordwärts
Island Tag 10: Myvatn – Mödrudalur
Island Tag 11: Mödrudalur – Askja – Herdubreidarlindir
Island Tag 12: Herdubreidarlindir – Husavik – Laugar
Island Tag 13: Laugar -F26 Sprengisandur – Geysir
Island Tag 14: Geysir – Akureyri
Island Tag 15: Akureyri – Grettislaug
Island Tag 16: Grettislaug – Holmavik
Island Tag 17: Holmavik – Heydalur
Island Tag 18: Heydalur – Thingeyri
Island Tag 19: Thingeyri bis Latrabjark
Island Tag 20: Latrabjark – Hvammstangi
Island Tag 21: Hvammstangi – Husafell
Island Tag 22: Husafell – Reykjavik
Island Tag 23: Reykjavik
Island Tag 24: Reykjavik Umgebung
Island Tag 25: Reykjavik – Landmannarlaugar
Island Tag 26: Landmannarlaugar – Hella
Island Tag 27: Hella – Vik
Island Tag 28: Vik Umgebung
Island Tag 29: Vik über Laki nach Hof
Island Tag 30: Umgebung Hof: Skaftafellsjökull
Island Tag 31: Hof – Eyjolfsstadir
Island Tag 32: Eyjolfsstadir – Laugarfell
Island Tag 33: Laugarfell – Asbyrgi
Island Tag 34: Asbyrgi – Seydisfjördur – auf See
Island Tag 35: Auf See – Torshavn – auf See
Island Tag 36: Auf See
Island Tag 37: Auf See – Hirtshals – Hanover
Island: Videos

Island: Videos

Es sind unterwegs drei Videos entstanden, die ich Euch nicht vorenthalten will.

Die erste Furt überhaupt: Im Verlauf der F910 zur Askia. Der Kameramann hat leider keine ruhige Hand – und ich bin da auch noch ziemlich wackelig auf dem Motorrad durchs Wasser. Aber hat geklappt!

Hier vier Wasserwidder / Hydraulische Widder beim Campingplatz Herdubreidarlindir die dort die Wasserversorgung sicherstellen (Sie pumpen das Flußwasser in einen Vorratsbehälter hoch). Ich wußte, daß es sowas gibt, hab es aber vorher noch nie in Aktion gesehen. Schließlich kommt hier das Wasser aus der Leitung – und nicht aus dem Fluß.

Und zu guter Letzt der Aldeyjarfoss. Das ist der Beweis: Es gibt Wasser auf dem Mond – und das nicht zu knapp!

Island Tag 37: Auf See – Hirtshals – Hanover

Gut ausgeschlafen geht es kurz vor Mittag in Hirtshals los:

Hirtshals

Es steht heute nur eine Transferetappe nach Hanover auf dem Programm. Das Zuhause ruft – auf irgendwelche Abstecher oder Besichtigungen habe ich jetzt keine Lust mehr. Irgendwie hatte ich sowas geahnt, und neben der ‘langsamen’ Strecke auch eine Autobahnalternative geplant.
Es geht bei böhigem Wind und Regenschauern durch Dänemark. Kurz vor Hamburg kommt Sonne raus – und es ist angenehm warm.

Sonne

Zum Abend ist die Serto II wieder in der heimischen Garage. Und was fällt mir als erstes auf? Was wird das hier früh dunkel!

Bleiben noch Karte und Statistik für heute:

Karte
Statistik

Island Tag 36: Auf See

Viel ist nicht zu tun: Schafen, essen und die vorsorglich von zu Hause mitgebrachten Hörspiele hören. Die Zeit dehnt sich auf See.
Wind heute 15-20m/s mit Wellenhöhen von 6m – aber nichts, was auf so einem großen Pott unangenehm werden könnte. Schwankt halt etwas.
Abwechslung gibts bei Blick auf die graue See nicht – außer heute morgen die in der Ferne vorbeifahrenden Shetland-Inseln.

Shetland-Inseln

Island Tag 35: Auf See – Torshavn – auf See

Die Nacht schaukelt mich bei 10-15m/s Windgeschwindigkeit und 3m Wellenhöhe in den Schlaf. Das Motorgeräusch der Fähre ist gut gedämmt – das sonst auf Schiffen ständig hörbare Brummen gibts hier nicht. Dafür knarrt die Deckenverkleidug bei Seegang.
Es ist den Tag über meist wolkig und ziemlich windig. Nichts für Aufenthalt auf Deck.

wolkig und ziemlich windig

Am Nachmittag tauchen Felsen in der See auf…

Felsen in der See

…und bald ist Torshavn (Färöer) erreicht – sogar mit etwas Sonne.

Torshavn

Es gibt einige Stunden Aufenthalt im Hafen (die Fähre fährt inzwischen nach Winterfahrplan nur noch eine Runde pro Woche und ist entsprechend langsamer unterwegs). Landgang ist wegen Covid-19 nicht möglich. Ist aber auch nicht weiter tragisch – da waren wir vor vier Wochen schon – und so viel verpaßt man in Torshavn nicht.

Island Tag 34: Asbyrgi – Seydisfjördur – auf See

Heute ist Tag des Abschieds von Island. Und Island macht es uns einfach:

einfach

Manchmal bricht kurz etwas helles durch…

etwas helles

…aber dann ist wieder Waschküche.

Waschküche

Und damit auch niemand auf die Idee kommt zu verlängern gibts für die nächsten Tage eine Unwetterwarnung.

Unwetterwarnung

Beim Netto (blau, ohne Hund) in Egilsstadir noch etwas Verpflegung für die erste Nacht auf der Fähre besorgt (da verpassen wir das Abendessen), und schon gehts an der Hafen in Seydisfjördur. Die Sertao II erwischt die Pole-Position!

Pole-Position

Gleich gehts da rein!

da rein

Für die Rückfahrt gibts eine Außenkabine – mit Bergblick.

Bergblick

Ich weiß schon, warum ich normal nur Innenkabine nehme – die Bildstörungen sind einfach zu groß. Und Seeblick hat man da auch!

Seeblick

Bleiben noch Karte und Statistik für heute:

Karte
Statistik
Höhenprofil

Island Tag 33: Laugarfell – Asbyrgi

Ihr wolltet ja wissen, wo das Wasser für das Kárahnjúkar-Kraftwerk, das die Aluminiumhütte mit Strom versorgt her kommt. Ein erster Hinweis findet sich unweit von Laugarfell:

Belüftungstunnel

Ein Belüftungstunnel für die über 40km in den Fels gebohrten Tunnel, die das Wasser vom Stausee zum Kraftwerk leiten.
Es geht an mehreren kleinen Staudämmen vorbei zum Haupt-Staudamm: 700m lang und fast 200m hoch:

Staudamm

Der Stausee ist um diese Jahreszeit randvoll

randvoll

und das überschüssige Wasser läuft über den Überlauf

Überlauf

und schießt als neuer Wasserfall in die alte Fluß-Schlucht.

Wasserfall

Die ganze Angelegenheit ist nicht unumstritten – es wurde ein großes Naturgebiet überflutet (wobei es hier mehr als genug Natur gibt) und es gibt Vermutungen, daß sich Landsvirkjun (der isländische Sromversorger) beim Strompreis hat über den Tisch ziehen lassen. Aber wie dem auch sei – irgendwo muß der Wohlstand herkommen – und der kommt ganz sicher nicht von den statistisch drei Schafen die jeder Isländer hat.
Und die isländischen Rentiere deren Weidegrund jetzt kleiner ist sollen sich mal nicht beschweren – zum Ausgleich haben sie von Landsvirkjun ein Denkmal erhalten.

Rentier

Die Sertao II hat gestern wegen starkem Gegenwind – und meinem Umweg zum Ziel -mehr Sprit verbraucht als geplant. Da muß ich dann heute doch (zum erstenmal überhaupt) auf die Reservekanister zurückgreifen. Damit schaffen wir es durch das Hochland…

Hochland

…bis zur Lieblingstankstelle der Sertao II: Die Torftankstelle von Mödrudalur.

Möfrudalur

Der Straßenbelag wird grade ausgebessert – ist aber noch nicht verteilt, planiert und verdichtet. Das macht die Fahrt interesant 🙂 .

Straßenbelag

Schau mal – da hat einer seine Spielzeugautos vergessen!

Spielzeugautos

Die Farben im Hochland haben sich seit vor 3 Wochen verändert: Man trägt jetzt Herstfarben.

Herstfarben

Auf dem Weg nach Norden besuche ich nochmal eine alten bekannten: Den Dettifoss. Nur diessesmal von der offiziellen Touristenseite – asphaltierte Anfahrt:

Dettifoss

Da gibt es zwar eine imposante Aussichtsplattform (die ich heute ganz für mich alleine habe)…

Aussichtsplattform

…aber der Fußweg dahin ist deutlich länger als auf der Ostseite und die Sicht viel schlechter. Dafür gibts nagelneue Toilettenhäuschen für den Parkplatz.

Toilettenhäuschen

Bleiben noch Karte und Statistik für heute:

Karte
Statistik
Höhenprofil