Zwei Tage Mittelgebirge

Die Tenere hat die letzten beiden sonnigen Tage genutzt, um eine große Runde durch die umliegenden Mittelgebirge zu drehen. Es geht auf bekanntem Grund los – ein Schiff wird kommen:

Weserfähre Grohnde

Die Tenere ist aufs Fahren konzentriert und will nicht anhalten 🙂 . Es geht wie üblich auf kleinen Straßen durchs Weserbergland, durch etwas flacheres Gebiet…

…und dann einen Schlenker durchs Sauerland. Im Knüllwald bleibt nach dem Wellnessprogramm nur noch ein Blick auf den sehr abendlichen Abendhimmel.

Der nächste Morgen ist erst noch etwas dunstig,

die Sonne setzt sich aber schnell durch.

Na – was is’n das?

Schau mal nach oben!

Die Gondel ist auf 149m – und der Rotor hat 126m Durchmesser. Eine große Schwachwindanlage.

Es gibt natürlich auch heute immer wieder Umleitungen. Umleitungen sind – wenn vorhanden – mit erheblichen Umwegen verbunden. Die Tenere ist sich sicher, dass das auch kürzer geht. Ja – tut es 🙂 .

Später gehts noch an einer 3-Phasen Seilbahn vorbei:

Sieht man auch nicht alle Tage!

Und – wer ist schuld, dass es keine Insekten mehr gibt? Die Tenere – die fängt die alle weg!

Noch schnell die Karte und Statistik:

Durchs platte Land

Der Sonntag ist nochmal sonnig – da führt mich die Tenere durchs platte Land – immer Richtung Norden:

Kulturprogramm: St.-Georg-Christophorus-Jodokus Kirche in Stellichte.

Am Wendepunkt in Schneverdingen gibts zwei großzügige Kugeln Eis – Schokolade war gut, Amarena-Kirsch irgendwie künstlich. Das nächste mal was anderes wählen!

Und sieh mal – einen Wasserbaum haben die da auch 🙂 .

Es geht an vielen Heideflächen vorbei – ist schließlich alles Lüneburger Heide hier. Um diese Jahreszeit macht die aber nichts her – dunkelgrün / braun und nicht alles violett wie zur Heideblüte. Dafür sieht man jetzt mit ein wenig Glück Riesenpilze aus dem Boden sprießen:

Aber insgesamt hat es schon einen Grund, warum die Tenere normalerweise in südliche Richtung ins Weserbergland / Leinebergland / Harz fährt. Alles eben, viel geradeaus und viele und lange Ortsdurchfahrten.

Ententeich

Irgendwo auf dem Weg in den Harz hat die Tenere eine Teich entdeckt.

Liegt der da nicht idyllisch in der Herbstsonne?

Aber vorsicht! Er wird bewacht von Killerenten…

…damit ja niemend von den gierigen Piranhas gefressen wird!

Irgwendwo auf der ersten Hälfte dieser Tour war das. Aber irgendwie hab ich vergessen, da einen Wegpunkt zu setzen. So wird es für immer ein Rätsel bleiben.

Jubitour 2023

Der AT-Stammtisch Hannover fährt immer am 3. Oktober die traditionelle Jubitour. Abfahrt an der Tanke am Messeschnellweg.

Wie oft heisst es ertstmal noch: Spaß mit KTM.

Kette ist zu stramm. OK – da konnte KTM wohl nichts dazu.

Es geht – oh Wunder – durch das Leine- und Weserbergland. Das ist halt einfach die beste Gegend hier die in einer kleinen Tagestour erreicht  werden kann. Es ist für die Jahreszeit trocken und ungewöhnlich warm. Zum Mittag Treffen in der Altstadt von Bodenwerder…

…wo wir einen kräftigen Schauer beim Mittagessen beim Griechen abwettern. Der zeiht sich etwas, so dass noch Zeit für ein Nachtisch bleibt 🙂 .

Insgesamt hab ich verpasst während der Tour einige Fotos zu machen – daher gibt es nichts von der Strecke.

Wie immer noch Karte und Statistik dazu:

Herbsttour 2023: Inhalt

Diesen Hernst gings spontan nochmal los. Der Tenere war langweilig und es war gutes Wetter angesagt. Also auf in den Süden:

Es wurden dann in 15 Tagen 5594km durch die französischen Alpen (die Route des Grabdes Alpes ist immer wieder ein Besuch wert), an der Verdon und der Tarn lang und durch die Cevennen im Süden Frankreichs. Da konnt ich bei angenhem warmen Wetter nochmal Sonne tanken.

Wenn das doch nur nicht so weit weg wär – jeweils 3 Tage Hin – und Rückfahrt muss man einplanen, wenn man wie ich Autobahn meidet und über schöne Straßen fährt. Ich mach aus der Not eine Tugend und gestalte die An- und Abreise als Teil des Urlaubs.

Kosten mit allem drum und dran waren nicht ganz 100 EUR pro Tag – bei teils Camping und teils Hotel.

Die Tage im Einzelnen:
Herbsttour 2023 Tag 01: Hannover – Dausenau (Lahn)
Herbsttour 2023 Tag 02: Dausenau – F-Wingen sur Moder
Herbsttour 2023 Tag 03: Wingen sur Moder – Arbois
Herbsttour 2023 Tag 04: Arbois – Bourg Saint Maurice
Herbsttour 2023 Tag 05: Bourg Sait Maurice – Villeneuve d’Entaunes
Herbsttour 2023 Tag 06: Villeneuve d’Entraunes – Le Lauzet-Ubaye
Herbsttour 2023 Tag 07: Le Lauzet-Ubaye – Sainte-Croix-de-Verdon
Herbsttour 2023 Tag 08: Sainte-Croix-de-Verdon bis Ales
Herbsttour 2023 Tag 09: Ales – Saint Martin d’Ardeche
Herbsttour 2023 Tag 10: Saint Martin d’Ardeche – Valle du Tarn
Herbsttour 2023 Tag 11: Valee du Tarn – Ales
Herbsttour 2023 Tag 12: Ales – Le Creusot
Herbsttour 2023 Tag 13: Le Creusot – Metz
Herbsttour 2023 Tag 14: Metz – Dodenau
Herbsttour 2023 Tag 15: Dodenau – Hannover

Herbsttour 2023 Tag 15: Dodenau – Hannover

Heute letzte Etappe. Start im Berghotel Waidmannsheil – original 70er!

Es geht durchs Sauerland – angenehme Strecke, aber meist wolkig und kühl, dafür bleibt trotz mancher dunkler Wolken trocken.

An dieser Baustelle stand nur ein Schild Sackgasse – kein Durchfahrverbot. Die meinen, man käme da nicht durch.

Die Tenere glaubt das nicht – wozu sind wir Enduro? Na – wer sagts denn!

Die wenigen Sonnenstarahlen werden für ein Posingfoto genutzt…

…und dann nähern wir uns doch schnell dem Heimathafen. Noch üner die Weserfähre in Grohnde…

…und dannn ist die Tenere nicht mehr zu halten.l

Wie immer noch Karte, Statistik und Höhenprofil

Herbsttour 2023 Tag 14: Metz – Dodenau

Heute ists teils wolkig, teils sonnig – aber frisch. Es macht sich bemerkbar, dass ich inzwischen viel weiter nördlich bin.

Von Metz aus ist es nicht weit bis nach Luxembourg. Der Sprit ist dort 30ct billiger als in Frankreich…

…sonst ist das eher unspekakulär und lohnt keinen Umweg.
Weiter gehts durch die Weingärten an der Mosel…

…in die Vulkaneifel. Die weltbekannnte historische Linden-Quelle

Fließt noch immer – schmeckt aber nicht. Ist natronsaures Heilwasser, nur für die hartgesottenen!

Weiter gehts durch die Vulkaneifel und ich denk mir, irgendwann muss es doch mal über den Rhein gehen. Und siehe da, schon liegt sie da, die Fähre Bad Breisig.

Es geht dann noch durch den Westerwald…

…bis an den Anfang vo Sauerland. wegen der neidrigen Temperaturen disponiere ich kurzfristig um – statt Camping gibts das Berghotel Waidmannsheil in Dodenau. Aus den 70ern, aber attraktiv bepreist und gut in Schuss.

Wie immer noch Karte, Statistik und Höhenprofil

Herbsttour 2023 Tag 13: Le Creusot – Metz

Guten Morgen – die Sonne geht auf!

Ist ist bedeckt – und so soll es auch den Tag über bleiben.
Na endlich – sonst sind die Franzosen doch gut im Ausbringen von Gravillons (Rollsplitt) – gerne über viele Kilometer über die gesamte Straßenbreite auf irgendwelchen Gebirgspässen. War dieses Jahr echt wenig – Gravillon-Krise in Frankreich?

Es geht auch heute durch ziemlich leeres, landwirtschaftlich genutztes Land.

Später wirds für eine ordentliche Strecke waldig, da gehts durch den Parc National de Forets.
Die Sonnenlumen glauben, der Sommer ist vorbei.

Und bei dem wolkenverhangenen Tag heute glaube ich das auch. Es ist Herbst.
Ich hoffe, die Pizza ist frischer (war aber geschlossen).

Ich hatte zum Mittag eine Tank- und Einkaufspause eingeplant. Die Tanke hat Automaten – aber ich habe wahrscheinlich den einzigen Supermarkt in Frankreich erwischt, der über Mittag geschlossen hat.

Na – weiter zum nächsten größeren Ort 20km nördlich. Colombey les Deux Eglises – Colombey mit den zwei Kirchen.

Das ist ein Touristenziel – er sollte sich aber umbenennen in Colombey pas de Supermarche – Colombey ohne Supermarkt.

Ich hab die Strecke mit sicherer Hand durch einen Korridor gepant, wo es links und rechts für 15km keine Lebensmittelläden gibt. Irgendwann hab ich es dann aufgegeben und die Strecke verlassen – das ist die ‘Nase’ auf der Karte auf halber Höhe.
Tut mir leid – mehr habe ich nicht mehr anzubieten!

Na – schaffen wir es der schwarzen Gewitterfront hinter und weg zu fahren?
Ich ja – ich kann 160 oder mehr!
Aber Du darfst doch nicht mehr als 90!
Das war zu langsam – und auch abwarten hat nichts genutzt.

Die letzten 100km fahren wir im Regen. Was etwas schade ist, denn ich hatte heute den Camping Municipal de Metz geplant, der auf einer Mosel-Insel direkt an der Altstadt liegt. Fußläufig zur Kathedrale und zu einem guten Italiener fürs Abendessen.
Aber nutzt ja nix – stattdessen gits ein Hotel am Stadtrand. Da kann über Nacht alles trocknen.

Aber immerhin – am Horizont klart es in der Dämmerung auf, das macht Hoffnung für morgen.

Wie immer noch Karte, Statistik und Höhenprofil