Kaokoland – Tag20: Epupa Falls

Heute gibts einen Pausentag in Epupa Falls. Vormittags eine Pirsch durchs Dorf und die umgebende Natur.

Trompetenbaum
Steinformation
Streifenstein

Gartentor
Kräht der Hahn
Bunt
Die neue Klinik

Die örtliche Brennerei – dort wird aus Palmfrüchten Schnaps destilliert.

Brennerei

Der Kunene führt viel Wasser – es läuft an allen Ecken und Enden runter. Fotografieren läßt sich das nicht – es ist ein weitläufiges Gebiet. Daher nur der Haupfall.

Waserfall

Den Rest des Tages gibts Pool unter Palmen 🙂

Kaokoland – Tag19: Opuwo bis Epupa Falls

Nachtrag von gestern: Der Abendhimmel gibt alles:

Abendhimmel
Abendhimmel
Abendhimmel

Der Himmel ist heute bedeckt, über Nacht hat es etwas geregnet und morgens um 0600h sind es eisige 18°C :-). Die Bewölkung hält sich den Tag und es wird im Gegensatz zu den vergangenen Tagen nur ca. 30°C. Da am Kunene die Luftfeuchtigkeit allerdings höher ist, fühlt es sich genauso warm an wie die anderen Tage.
Es geht weiter nordwärts…

nordwärts

bis wir am Kunene Fluß auf das Dorslandtrek-Memorial stoßen.

Dorslandtrek-Memorial

Am Kunene Fluß entlang geht es zu den Epupa Wasserfälen, wo der Kunene ca. 40m in die Tiefe fällt. Auf dem Weg dorthin sind mehrere harmlose Wasserdurchfahrten zu erledigen:

Wasserdurchfahrt

Blick über den Kunene – drüben ist Angola:

Blick über den Kunene

Hier liegen die Zebraberge – warum heißen die wohl so?

Zebraberge

Das Camp liegt heute direkt am oberen Ende der Wasserfälle – das ist der Blick Richtung Fluß. Für das Wasser geht es dort abwärts.

Epupa Falls

Wie das wirklich aussieht, hebe ich mir für morgen auf. Heute endet der Tag unter Palmen.

unter Palmen

Bleiben noch Karte, Höhenprofil und Statistik für heute

Karte
Höhenprofil
Statistik

Kaokoland – Tag18: Kohwarib-Schlucht bis Opuwo

Frühstücksbuffet am LKW – und das am gefühlte Ende der Welt 🙂 . Wir werden hier jedenfalls gut versorgt.

Frühstücksbuffet

Es gibt heute zwei Streckenalternativen – den Chicken Strip über die Hauptstraße (Klasse C), oder erst auf 4WD Tracks durchs Kohwarib-Tal und dann auf Piste (Klasse D) nach Opuwo. Da muß mein kleines nervöses Motorrad nicht lange überlegen 🙂 .
Es ist wie erwartet eine interessante und landschaftlich schöne Strecke.

schöne Strecke
schöne Strecke
schöne Strecke
schöne Strecke

Das Kaokoland ist dieses Jahr ungewöhnlich grün – denn es hat kürzlich geregnet. Und das führt dazu, daß man plötzlich meint, auf einer Almwiese zu stehen.

Almwiese

Darf ich vorstellen: Die blaue Elise – mein kleiner nervöser Ameisenbär 🙂 .

mein kleiner nervöser Ameisenbär

Schluß ist heute in der Opuwo Country Lodge – und es ist ein totaler Kontrast zu dem was man während der Fahrt so sieht. Ist aber dennoch schön, sich einen eiskalten Rock Shandy reinzupfeifen und in die Landschaft zu schauen. Ganz schön dekadent!

Bleiben noch Karte, Höhenprofil und Statistik für heute:

Karte
Höhenprofil
Statistik

Kaokoland – Tag17: Puros bis Kohwarib-Schlucht

Heute eine kurze Etappe – bei dafür umso wärmeren Wetter – sicher fast 40°C.
Vorbei an mageren afrikanischen Kühen

Kuh

durch weite Landschaft.

weite Landschaft

Im Fort Sesfontein gibts Mittagspause bei Rock Shandy und Salama-Käse Toast…

Fort Sesfontein

…bis der Tag nicht weit entfernt in der Koharib Schlucht endet. Es wird auch heute Nacht hoffentlich nicht regnen – denn das Überzelt packe ich nicht drauf. Der ca. 50°C heiße Boden speichert die Wärme und wirkt in der Nacht als Fußbodenheizung. So kann die Warmluft wenigstens einigermaßen abziehen.

Lager

Kanntet Ihr schon den Brokolibaum?

Brokolibaum

Bleiben noh Karte und Statistik für heute:

Karte
Statistik

Kaokoland – Tag16: Puros

Zum Frühstück kam mir der Gedanke, was wohl in Deutschland los wäre, wenn 20 Afrikaner mit Motorrädern und LKW ankommen würden und in der Lüneburger Heide einfach ein Lager aufschlagen würden … hier interessiert das einfach keinen.

Die urspründgliche Planung sah vor, den Hoarusib Fluß zu queren (Furt) und weiter nördlich bis zum Mariental und Van Zylz Paß zu fahren. Die Flußquerung wäre heute noch möglich – da es im Einzugsgebiet des Harusib allerdings geregnet hat, wäre dann der Rückweg abgeschnitten. Daher gab es heute einen Pausentag in Puros,bevor es morgen außenrum weiter nordwärts geht.
Wir sind lediglich ca. 5km in ein offizieles Camp umgezogen, wo es Wasser und sanitäre Anlagen gibt.
Andere Länder – andere Probleme. Das ist der Eingang zur Dusche:

Eingang zur Dusche

Die aufgestellten Steine schützen die Dusche vor den hier frei lebenden Wüstenelefanten, die sonst auf der Suche nach Wasser der Dusche zerstören.
Aber zur Zeit ist noch etwas Wasser im Fluß, so daß keine Gefahr von Elefantenbesuch besteht.

Wasser im Fluß

Mein kleines nergvöses Motorrad nutzt den Tag zum Spielen auf dem großen Spielplatz rund um Puros: Der Sand hier ist viel fester und tragfähiger als der in Nordafrka. Das kommts auch die Dünen hoch, auch wenn der kleine Motor dabei alles geben muß und es ordentlich ins schwitzen kommt.

Spielen
Spielen
Spielen

Wer nicht die beschwerliche Fahrt auf sich nehmen will fliegt halt:

Flieger

Der `Flughafen` von Puros: Eine Windfane und eine durch weiß angemalte Steine gekennzeichnete Schotterpiste:

`Flughafen` von Puros

Zum Schuß noch einmal vor der Felswand posieren:

Felswand

Fußball wird überall gespielt:

Fußballfeld

Der Tag verabschiedet sich mit roten Wolken:

Wolken

Bleiben noch Karte und Statistik für heute:

Karte
Statistik

Kaokoland – Tag15: Palmwang bis Puros beim Hoarusib-Fluß

Heute geht es erstmal nach Sesfontain – vorbei an einheimischer Tierwelt…

Tierwelt

…und durch den Wald 🙂 .

Wald

Dort an der letzten Tankstelle für die nächsten Tage nochmal vollmachen:

letzte Tankstelle

Deshalb haben der LKW und der Toyota ordentlich Sprit gebunkert.
Die Technik Probleme reißen nicht ab – heute trifft es Harrys Gummikuh, die nach der Pause in Sesfontain nicht mehr anspringt und einen auf Anhalter macht.

Anhalter

Neueste Bilder meines kleinen nervösen Mars-Rovers: Es gibt kein Leben auf dem Mars!

Mars-Rover

Durch die Marslandschaft

Marslandschaft

Die Strecke ab Sesfontain wird `interessater` mit diversen sandigen Flußdurchfahrten. Bevor der LKW eintrifft Stop am Liquor Store in Puros:

Liquor Store

Das heutige Camp liegt auf der anderen Seite des Hoarusib Flusses. Der führt kaum Wasser, für die Motorräder kein Problem – dennoch skeptische Blicke der LKW-Besatzung.

Hoarusib Fluss

Der erste Querungsversuch ist nicht erfolgreich…

Querungsversuch

…also wird das Lager heute auf dieser Flußseite aufgeschlagen. Dafür aus dem Flußbett mit Schwung raus

mit Schwung

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Karte
Höhenprofil
Statistik

Kaokoland – Tag14: Brandberg bis Palmwag

Heute haben die guten Pisten ein Ende. Zur Verstärkung für die nächsten Tage ist Erich mit seinem Toyota Hilux dazugestoßen, der den einheimischen Führer macht und auch da hin kommt, wo der LKW es nicht hin schafft.

Toyota Hilux

Es geht erstmal durch den Ugab-Fluß – und ziemlich schnell steht fest, daß nicht alles Material Afrika-fest ist. Der Gurkenhobel-Vergaser hat das Gurkenhobelblech abgestoßen, ein Kupplungshebel ist abgebrochen und ein Heckrahmen:

Heckrahmen fehlt

Später reißt noch ein Kupplungszug und insgesamt gab es drei Platten. Aber mein kleines nervöses Motorrad war an all dem unbeteiligt 🙂
Aussicht von der ersten Sanddüne – im Vergleich mit dem Erg Chebbi war die nicht hoch und auch nicht besonders steil, so daß sich mein kleines nervöses Motorrad dort bequem hochbrüllen konnte.

Sanddüne

Wer sein Motorrad liebt, der schiebt 🙂

Schieber

Insgesamt ging es heute über etwas Fels und Stein – aber überwiegend in sandgen Flußbetten entlang.

Fels

Keine Angst vor den Hinterlassenschaften der großen Tiere – Elefantenkacke. Haben sich aber nicht gezeigt…

Elefantenkacke

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Karte
Höhenprofil
Statistik

Kaokoland – Tag13: Spitzkoppe bis Brandberg

Nachtrag von gestern Abend: Die Felsen glühen in der Abendsonne:

Abendsonne

Ehe die Sonne unter geht…

Sonnenuntergang

…und der Afrika-Fernseher an.

Afrika-Fernseher

Sie mal einer an – die Wüste blüht!

die Wüste blüht!

Es geht weiter nordwärts – über gut ausgebaute Pisten…

Piste

…kommt der Brandberg schnell in Sicht:

Brandberg

Das Ziel ist heute eine Oase in der Wüste – die White Lady Lodge – benannt nach der Felszeichnung in der Nähe. Grünen Rasen haben wir schon lange nicht mehr gesehen.

White Lady Lodge

Ich hatt mich extra beeilt – den mein kleines nervöses Motorrad möchte mal was anderes als breite Pisten. Da bietet sich die Brandberg-Umrundung als Nachmittagsbeschäftigung an.
Der Ugab hat nur wenig Wasser.

Ugab

Es geht über abwechslungsreiche Böden…

abwechslungsreich
abwechslungsreich
abwechslungsreich

…immer um das Brandbergmassiv herum. Da ist das kleine nervöse Motorrad ihn seinem Element und ich muß es etwas bremsen, daß es nicht in Rallyemodus verfällt 🙂 .
Eine der nur hier heimischen Welwitschia-Pflanzen – und nein – die ist nicht tot – die muß so aussehen.

Welwitschia

Dieser Satz kein Verb (K. Schwitters)
Diese Pumpe kein Wasser (C. Lüders)

Diese Pumpe kein Wasser

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Karte
Höhenprofil
Statistik

Kaokoland – Tag12: Rostock Ritz bis Spitzkoppe

Kurze Unterbrechung für Katzencontent:

Katzencontent

Es geht weiter `gen Norden – erstmal durch den Namib Naukluft Nationalpark – mal wieder eine völlig andere Landschaft.

Namib Naukluft Nationalpark

Eine kleine Giraffe – die wird noch größer…

kleine Giraffe

…und ein Mehrfamilienhaus der Webervögel.

Mehrfamilienhaus der Webervögel

Nein mein kleines nervöses Kudu – du kannst die Trophähe nicht mitnehemn!

mein kleines nervöses Kudu

Und auch auf dem Helm ist das unpraktisch!

Wickinger

Wir haben die Namib nun hinter uns gelassen – der Sand ist jetzt wie üblich gelb und nicht mehr rötlich. Und auch wenn es auch hier weiterhin trocken ist – so doch wohl nicht so trocken daß sämtliche Vegetation verdörrt.

Grün

Es kommt dann das heutige Tagesziel in Sichtweite: Die Spitzkoppe.

Spitzkoppe

Das Camp ist heute direkt am Fuße der Spitzkoppe, in einer surrealen Steinlandschaft!

Steinlandschaft
Steinlandschaft

Und bunte Tiere, die die Steine bevölkern.

bunte Tiere

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Karte
Höhenprofil
Statistik

Kaokoland – Tag11: Grosse Pässerunde

Heute gibt es keinen Standortwechsel. Da ist Zeit, sich um das kleine nervöse Motorrad zu kümmern. Der Ölstand stimmt, und der Luftfilter wird getauscht – obwohl – der wäre noch etwas gegangen.

Luftfilter

Ansonsten ist es ja anspruchslos und braucht nicht weiter beschraubt zu werden.
Es geht dan bald los zur heutigen Runde über den Gamsberg Pass – einer von Namibias höchsten Pässen – und nochmal den Spreetshoogste Paß. Das sind hier alles gut ausgebaute und breite Schotterpisten:

SchotterpisteSchotterpiste

Vom Gamsberg-Pass Blick auf die umliegende Berglandschaft:

Gamsberg-Pass Blick

Und auf der Hochebene immer geradeaus.

immer geradeaus

Die seit Jahren anhaltende Trockenheit fordert Opfer:

Opfer

Glück gehabt! Ein Zebra in aus voller Fahrt erwischt! Das war aber auch ausgesprochen doof und ist immer vor mir auf der Straße lang gelaufen.

Zebra

Hier war der Webervogel fleißig!

Webervogel

Der Rückweg führt natürlich wieder über Solitäire – denn ich glaube ich hatte es schon erwähnt – das ist halt die einzige Tankstele weit und breit. Und da hab ich gleich noch zwei von unseren KTM 690 erwischt:

KTM 690

Und wo sind Heck, Blinker und Kennzeichen noch dran? Und was ist wohl Ready to Race?

Zum Schluß: Sonnenuntergang über der Namib

Sonnenuntergang

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Karte
Höhenprofil
Statistik