Langes Wochenende im Knüllwald

Das gabs gang ähnlich Ende Mai schonmal, aber was gut ist kann man ja auch wiederholen. Es geht bei hochsommerlichen Wetter ‚gen Süden.

Ich bin früh los gekommen und so bis 11200h ist es ganz angenehm. Dann wird es doch ordentlich heiss, bei der Anfahrt ins Sauerland heisst es dann: ‚Nicht anhalten‘. Der Fahrtwind kühlt.

Ich bin zeitig am Nachmittag im bewährten Hotel Sonneck in Knüllwald-Rengshausen, zur Abkühlung gibts etrtst ’nen Radler und dann den hoteleigenen Pool 😉 .

Ich glaube, die Hessen können auch Sonennuntergänge!

Der Samstag soll wieder warm werden – aber ich laufe immernoch auf ostafrikanischer Zeit und werde eine Stunde eher wach als normal. Ich bin der Erste am Frühstück – und offenbar auch der erste am Samstagmorgen auf der Straße.

Aber viel Verkehr wirds ‚eh nicht. Ich habe ja kleine Sttrßen rausgesucht.

Und ein Essensfoto darf nicht fehlen, deshalb bin ich ja im Hotel Sonneck:

Der Sonntag bringt dann Abkühlung, nur noch gute 20°C. Da kann ich die Jacke zu lassen. Auch die Strecke birg eine Überrascung – neben Asphalt  auch ein Stückchen Schotter.

Kurz vor Schluss noch ein Stipvisite bei Honda Fuchs in Uslar – es ist erwartungsgemäß gut besucht!

Wie immer noch die Karte unsd Statistik.

Schau mal…

…die haben Dir einen Enduroparcours gebaut!

Dafür haben ’se das Wasser in der Weser abgelassen. Aber wenn du dich ganz leicht machst, nimmt dich der Fährmann noch mit rüber.

Der Niedrige Wasserstand ist aber auch kein Wunder. Der Wasserstand der  Weser wird über die Edertalsperere (aka Edersee) konstant gehalten. Der ist aber inzwischen praktisch leer.

Enduro Cross Camp in Schrecksbach

Immer am ersten August-Wochenende lädt der Motorsportclub Schrecksbach zum Enduro Cross Camp auf seine Motocross-Strecke ein. Seit vielen Jahren bin ich dabei und das ist jedesmal eine angenehme Möglichkeit alte und neue Freunde wieder zu sehen, eine Auffrischung der Fahrtechnik auf der Fahrerlagerwiese zu üben und einige Runden über die MC-Strecke zu cruisen. Am Freitag Abend entsteht das Lager.

Für die Reiseenduros gibt es dann am Freitag Abend die Chance die Strecke schonmal vorab auf eigene Gefahr zu erkunden. Es ist diesesmal erstaunlich sandig – eigentlich ist das eine harte Lehm Strecke (wenn trocken) oder ein Matschloch (wenn nass). Aber von vorhergehender Veranstaltung wurde wohl ordentlich Lehm zu Staub zerfahren.

An einer steilen sandigen Auffahrt ist mein kleines nervöses Motorrad nicht ganz konzentriert und kommt von der Strecke ab. Das kenn ich ja sonst gar nicht 😉 .

Am Freitag Abend legen sich die Clubnmitglieder aber richtig ins Zeug. Mit zwei Treckern werden Wasserfässer über die Strecke transportiert und alles gut gewässert sowie die Oberfläche gegrubbert. Zusammen mit dem Schauer ergibt das am nächsten Tag eine sehr schön griffige Oberfläche, nicht zu hart und nicht zu weich.

Samstag gehts los: Erstmal Fahrtechnik auf der alten Fahrerlagerwiese.

Bodo gibt den Erklärbär. Sein Co-Trainer hat kurzfristig abgesagt, aber wir waren diesesmal eine kleinere Gruppe als letztes Jahr so das das auch so gut gepasst hat.

Blick über Motorräder und Himmel mit Wattewolken.

Ordentlichen Sonnenuntergang können sie auch…

…und für Abendprogramm hat der Club auch wieder gesorgt.

Bilder von meinem kleinen nervösen Motorrad auf der Strecke gibts nicht – ich kann ja nicht gleichzeitig fahren und fotografieren. Daher müsst ihr mit einem generischen Streckebild Vorlieb nehmen. Falls noch eines eintrudelt, liefere ich das nach.

War jedenfalls wieder eine angenehme Versanstaltung und abgesehen von einem Schauer am Freitag Abend trocken, Freitag und Sonntag sehr warm, am Samstag ideales Wetter um 25°C.

Mein Dank geht an den Club und alle Helfer, die diese Veranstaltung möglich machen!

Victoriasee Scoutingtour, Fazit und Inhalt

Es ging für einen guten Monat und 6330 km durch vier ostafrikanische Länder – im Gegenuhrzeigersinn durch Kenia, Uganda, Ruanda und Tansania.

Das ganze war geplant mit meinem kleinen nervösen Motorad II, das ich zu diesem Zweck in Moshi (Tansania) eingelagert hatte. Das hat mich aber nur 371 km weit gebracht bis ca. 90km vor Nairobi die Lichtmaschine durchgebrannt ist. Ich habe dann wie vor 3 Jahren bei AMT Motorcycles wieder eine Kibo 250 gemietet – auch wenn die mit nun über 50.000km am Ende ihrer Lebensdauer angekommen ist. War etwas unzuverlässig, hat uns aber immerhin bis ins Ziel gebracht.

Das ganze ist eine Vorbereitung für die offizielle Viktoriasee Tour von Zebrafari am Jahresende. Da sollte man schließlich wissen, ob die vorgesehenen Camps noch existieren und geeignet sind.

Und was kostet der ganze Spaß nun so? Wir haben praktisch alle Ausgaben in der App ‚Cashinator‚ erfasst (an dieser Stelle eine Empfehlung dafür, geht auch über die verschiedensten Währungen). Für mich kamen am Ende 4490,52 EUR für die gesamte Reiser heraus. Das ist incl. Flug, Visa, Motorradmiete, Verpflegung, Übernachtungen, Benzin, Reparaturen. Hermann ist mit 1000 EUR weniger davon gekommen – das ist der Unterschied im Flugpreis. Er hatte ein extrem günstiges Angebot erwischt. Alle Ausgaben sind für den, den es im Detail interessiert hier aufgelistet.

Alle Details gibt es in den Blogeinträgen der einzelnen Tage:

Victoriasee Scoutingtour, Tag -1 und 00: Anreise Hannover – Moshi, Tansania:
Victoriasee Scoutingtour, Tag 01: Moshi – Voi, Kenia
Victoriasee Scoutingtour, Tag 02: Voi – Nairobi
Victoriasee Scoutingtour, Tag 03: Nairobi – Naro Moru
Victoriasee Scoutingtour, Tag 04: Um den Mount Kenia
Victoriasee Scoutingtour, Tag 05: Naro Moru – Kembu Campsite bei Elburgon
Victoriasee Scoutingtour, Tag 06: Lake Bogoria
Victoriasee Scoutingtour, Tag 07: Elburgon – Eldoret
Victoriasee Scoutingtour, Tag 08: Eldoret – Sipi, Uganda
Victoriasee Scoutingtour, Tag 09: Sipi – Jinja
Victoriasee Scoutingtour, Tag 10: Jinja
Victoriasee Scoutingtour, Tag 11: Jinja – Ziwa Rhino Sanctuary
Victoriasee Scoutingtour, Tag 12: Ziwa Rhino Sanctuary – Lake Albert
Victoriasee Scoutingtour, Tag 13: Lake Albert – Fort Portal
Victoriasee Scoutingtour, Tag 14: Fort Portal
Es blüht auf Kluges Guest Farm
Victoriasee Scoutingtour, Tag 15: Fort Portal – Rubirizi
Victoriasee Scoutingtour, Tag 16: Rubirizi – Kabale
Victoriasee Scoutingtour, Tag 17: Kabale
Victoriasee Scoutingtour, Tag 18: Kabale – Gahini, Rwanda
Victoriasee Scoutingtour, Tag 19: Gahini – Nyakanazi, Tansania
Victoriasee Scoutingtour, Tag 20: Nyakanazi – Singida
Victoriasee Scoutingtour, Tag 21: Singida – Krakatu
Victoriasee Scoutingtour, Tag 22: Karatu
Victoriasee Scoutingtour, Tag 23: Ngorongoro
Victoriasee Scoutingtour, Tag 24: Karatu – Meserani Snake Part
Victoriasee Scoutingtour, Tag 25: Meserani Snake Farm – Marangu
Victoriasee Scoutingtour, Tag 26: Marangu – Tanga
Victoriasee Scoutingtour, Tag 27: Tanga
Victoriasee Scoutingtour, Tag 28: Tanga – Mombasa (Diani Beach)
Victoriasee Scoutingtour, Tag 29: Mombasa – Voi
Victoriasee Scoutingtour, Tag 30: Voi – Nairobi
Victoriasee Scoutingtour, Tag 31: Nairobi
Victoriasee Scoutingtour, Tag 32 und 33: Nairobi – Addis Abbeba – Frankfurt – Hannover

 

 

Victoriasee Scoutingtour, Tag 32 und 33: Nairobi – Addis Abbeba – Frankfurt – Hannover

Heute heisst es abschied nehmen. Mien kleines nervöses Motorrad II sind nun nicht wie geplant zusammen gefahren – was muss auch die Lichtmaschine kaputt gehen. Etwas wehmütig wird mir schon, wo ich sie so ins Lager schiebe.

Schlaf gut – Ende November kommen ich dann mit den Ersatzteilen wieder!

Klappe zu – Affe tot!

Nachmittags gehts dann in Nairobi los, erstmal nach Addis Abbeba.

Dort 4h Aufenthalt bis es am Sonntag 0005 nach Frankfurt weiter geht.

Die Bahn bringt mich dann weiter nach Hannover. Schon vor dem Abflug gab es ein Fahrplanupdate – mein Zug kommt jetzt eine Stunde später in Hannover an. Aber das hat einen Vorteil – die Zugbindung ist aufgehoben und ich kann mit meinem Billigticket jetzt jeden Zug nehmen – auch einen früher 🙂 . Ich hatte nämlich mit sicherheitshalber mit Flugverstätung geplant und ordentlich Puffer eingebaut, den ich sons in Frankfurt hätte absitzen müssen. Wurde dann ein Zugpaar eher – und die waren sogar beide pünktlich. So dann noch etwas eher zu Hause gewesen als eigentlich geplant.

Victoriasee Scoutingtour, Tag 31: Nairobi

Heute ist Aufenthalt in Nairobi. Auf dem Weg zum Frühstück. Was ist denn das? Eine Paketstation?

Nein – eine Tauschstation für den Wechselakku Deines Elektro Motorrades!

Die sind zwar noch eine Minderheit unter den millionen ICE-Motorrädern, aber es sind doch so viele dass sie nicht übersehbar (aber überhörbar 🙂 sind. Und mit den gestiegenen Kraftstoffpreisen sage ich denen einen baldigen Marktdurchbruch voraus. Elektro-Motorräder sind sin USA und Europa offensichtlich kein Markt und die Firmen die sich daran versucht haben sind reihenweise Pleite gegangen. Aber das liegt nicht daran dass es dafür keinen Markt gibt – nur nicht vor der Haustüre. Das haben die Chinesen erkannt und bauen für den tatsächlichen Markt.
Umfangreiches English Breakfast im Artcafe im nahegelegenen Einkaufszentrum.

Dann geht es die Kibo abgeben. Sie hat die letzten 500m auch noch geschafft – die 6000km aber grade nicht voll gemacht (sondern nur 5959 km). Da hätte es auch eine Voge Rally 300 gegeben – wäre vermutlich die bessere Wahl gewesen.

Obwohl – am besten wäre gewesen wenn mein kleines nervöses Motorrad II nicht schlapp gemacht hätte!
Dann heisst es Umzug zur Jungle Junction, dem Overlander Treffpunkt in Nairobi. Gepäck sortieren und das wa da bleibt waschen. Bei dem Zeug hilft nur Handwäsche.

Ein Blick auf die Fahrzeugausstellung.
Schweizer mit zu viel Geld.

Aus Brasilien.

Eine schwedische Tourcompany lagert dort ihre Busse zwischen, einige wohl schon länger.

Ein Pinzgauer – habe ich nur erkannt, weils auf der Plakette an der Tür steht. Aber nicht Glücklich, der Motor ist zerschraubt und der Zylinderkopf fehlt. Da hat noch einer was zu tun.

Und was ist das? Es steht keine Herteller oder Typ dran, einziger Hinweis ist das ins Seitenfenster ‚Volvo‘ eingeätzt ist.

Weiter gehts mit einigen Funden im Supermarkt.
Es gibt Faber-Castell Bleistifte. Aber nicht in dunkelgrün.

Dafür die 12er Packung für ca. 1,50 EUR. Vertrieben von der indischen Tochzerfirma und hergestellt in China.

WD-40 heisst hier PE-80. Istdann doppelt so gut, oder?

Huch – Klebefallen kenne ich ja, für Motten, Fliegen und sowas. Aber für Mäuse und Ratten?

Und Stahlwolle im Maxipack – es gibt in Afrika viel zu schrubben.

Zum Schluss noch ein Blick auf die kenianische Elektroinstallation.

Alle die überlebt haben wissem, dass man da nicht anfassen soll. Aber ist die Sekundärseite – also wohl nur 400V.

Alles im Handbereich – aber ist ja Isolierband drum.

Und Erdung mit Aludraht umwickelt ist auch gut. Was will man auch machen, wenn der Kabelschuh angebrochen ist.

Victoriasee Scoutingtour, Tag 30: Voi – Nairobi

Heute ist Transferetappe angesagt. Unter dichten Wolken (aber trotzdem trocken – ist ja Trockenzeit) geht es auf nach Nairobi.

Es ist auf der A109 dichter LKW-Verkehr. Normal überholen nur die Motorräder links auf dem Seitenstreifen – aber wer ein Kei-Car hat, für den reicht der Platz auch.

Die Kibo möchte auch am letzten Tag nochmal Zuneigung – 150km vor Nairobi sind schon wieder 4 Speichen vom Hinterrad gebrochen. Das lass ich sicherheitshalber nochmal machen.

Motorradwerkstätten erkennt man übrigens an den aufgehängten bunten Ringen – das sind in bunter Folie verpackte Reifen.
Zwei arbeiten und 8 sehen zu…

dann gehts nach Nairobi rein. Für solchen Stadtverkehr bin ich nicht geschaffen. Immerhin gibts genug andere Motorräder und die quetschen sich durch alle Ritzen und über jeden Untergrund – im Zweifel wird die Straße halt nach links erweitert.

Dann ist ertsmal Schluss für heute – zur Belohnung gibts syrisches Essen -lecker Humus…

…und Chicken Scharwarna Platte im Restauranr Damaskus.

Wie üblich noch Karte und Statistik, das Höhenprofil nur wenn’s was interessantes zu sehen gibt: Ging heute den ganzen Tag bergauf. Nairobi liegt schon ziemlich hoch.

 

Victoriasee Scoutingtour, Tag 29: Mombasa – Voi

Blick auf Diani Beach auf dem Weg zum Frühstück.

Es geht dann erstmal durch die Berge südwestlich vom Mombasa. Ende der Ausbaustrecke.

Und mal wieder kilometerlange Straßenbaustelle.

Es sieht den ganzen Tag so aus, als wenn es regnen will. EWs kommt aber nix runter, nur gelegentlich sind die Straßen etwas feucht.

Und mal wieder ein müder LKW. Mir ist immer noch nicht klat, wie man es schafft einen LKW auf die Seite zu legen.

Schluss ist heute in Voi – wieder in einem Zimmer der Afrika Lodges. Das Zelt ist so schön trocken – da wollte ich jetzt nix reiskieren bevor es eingelagert wird.

Wie üblich noch Karte und Statistik.

 

Victoriasee Scoutingtour, Tag 28: Tanga – Mombasa (Diani Beach)

Heute gibt es nur eine kleine Ortsveränderung. Aber erstmal ein Blick von der Terasse meiner Cottage wenn nicht grade Ebbe ist.

Da lädt der Strand vom Fish Eagle Point nochmal zum schwimmen ein. Sandstrand zwischen vulkanischem Tuffgestein.

Gegen Mittag heisst es dann aufbrechen – zurück zur Hauptstraße…

…die mich über die Grenze nach Kenia bringt.

Schluss its in einem günstigen Hotel (35 USD) in Diani Beach in zweiter Reihe.

Wie üblich noch Karte und Statistik.

Victoriasee Scoutingtour, Tag 27: Tanga

Sonnenuntergang von gestern Abend über dem indischen Ozean.

Heute gibt es nur einen kurzen Umzug in ein anderes Camp. Das Peponi Beach Resort ist schon deutlich renovierungsstauig. Versuchen wir es mal im Fish Eagle Point.
Aber vorher: Bonpflicht auf einer tansanischen Tankstelle. Da sollen sich die deutschen Bäcker man nicht so anstellen.

Beim Fish Eagle Point ist der Campingplatz von einer Jugendgruppe ausgebucht, daher gibts für mich die Fishermans Cottage. Blick von der Terasse in den Mangrovenwald, es ist grad Ebbe.

Und von der Bar auf den indischen Ozean.

Irgendwo hier geht es lang…

…zum secret beach.

Durch den Tunnel – und da sind wir. Ist jetzt den Fußspuren nach zu urteilen nicht so secret, ich bin dennoch allein.

Aber kein Tag ohne Arbeit.

Die Kibo hat mal wieder Speichen im Hinterrad kaputt gemacht.

Diesesmal wechsle ich 6 Stück – eigentlich hätte ich eine mehr gebraucht, aber das ist alles was ich habe. Sollte jetzt für die letzten Kilometer nis Nairobi reichen.
Es geht dann noch zum Sunset-Point. Noch siehts unspektakulär aus. Halt Mangrovenwälder.

Aber das wird schon noch.



Afrika kann einfach die besseren Sonnenuntergänge!

Wie üblich noch Karte und Statistik