Afrika Südost, Fazit und Inhalt

Hier wie immer noch eine Übersicht und die Direktlinks zu den einzelnen Tagen, dann muss man das nicht rückwärts lesen 🙂 .

Es waren diesesmal zwei Touren von Zebrafari direkt hintereinander. Zuerst ausführlich durch Namibia und dann nach Kapstadt, 7209km in 5 Wochen einschließlich einem kleinen Abstecher auf die Gartenroute zwischen Weihnachten und Neujahr. Das ist meist heißes Wüstengebiet – und Wüste mag ich ja.


Nach Weihnachten hat sich dann die Tour von Kapstadt nach Mombasa angeschlossen, einmal diagonal durch Südost-Afrika, insgesamt 8140km. Da verlässt man dann das Wüstenklima und mit Annäherung an den Äquator wird es immer grüner, bis man fast im Urwald steht. Dieser Eindruck wurde dieses Jahr noch unterstützt, da es ungewöhnlich viel geregnet hat und alles besonders grün war.


Und, wie war es 10 Wochen am Stück weg zu sein? Spätestens nach zwei Wochen hab ich mich dran gewöhnt unterwegs zu sein. Einzig der Gedanke, was zu Hause alles liegen bleibt und jetzt nachgearbeitet werden muss nagte gelegentlich an mir. Ansonsten hätte ich auch noch weiter machen können. Das lag sicher auch an den Mitfahrern – da gabs keine Probleme. Aber wer so eine Tour bucht, ist sowieso etwas verrückt, das hilft sicher 🙂 .

Direktlinks:

Tourplanung 2026
Afrika Südost, Tag -1 und 0: Hannover – Walvisbay
Afrika Südost, Tag 01: Walvisbay
Afrika Südost, Tag 02: Walvisbay – Swakopmund, Goanikontes Oasis
Afrika Südost, Tag 04: Swakopmund – Spitzkoppe
Afrika Südost, Tag 04: Spitzkoppe – Erongo Gebirge Omandumba Bush Camp
Afrika Südost, Tag 05: Erongo – Etosha
Afrika Südost, Tag 06: Etosha
Afrika Südost, Tag 07: Etosha – Ongongo Camp bei Sesfontein
Afrika Südost, Tag 08: Ongongo Camp – Omunjandi bei Ruacana
Afrika Südost, Tag 09: Omunjandi – Epupa Falls
Afrika Südost, Tag 10: Epupa Falls
Afrika Südost, Tag 11: Epupa Fallo – Opuwo
Afrika Südost, Tag 12: Opuwo – Marble Camp
Afrika Südost, Tag 13: Marble Camp – Purros
Afrika Südost, Tag 14: Purros – Sesfontein
Afrika Südost, Tag 15: Sesfontein – Palmwag
Afrika Südost, Tag 16: Palmwag – Brandberg West
Afrika Südost, Tag 17: Brandberg West, White Lady Lodge
Afrika Südost, Tag 18: Brandberg West – Domkerhuk
Afrika Südost, Tag 19: Donkerhunk – Zebra Camp
Afrika Südost, Tag 20: Zebra Camp – Helmeringhausen
Afrika Südost, Tag 21: Helmeringhausen – Fish River Canyon
Afrika Südost, Tag 22: Fish River Canyon
Afrika Südost, Tag 23: Fish River Canyon – Aussenkehr
Afrika Südost, Tag 24: Aussenkehr – Garies, Südafrika
Afrika Südost, Tag 25: Garies – Cederberge bei Clanwilliam
Afrika Südost, Tag 26: Cederberge – Tulbagh
Afrika Südost, Tag 27: Tulbagh – Kapstadt
Frohe Weihnachten aus Kapstadt!
Afrika Südost, Tag 28: Kapstadt
Afrika Südost, Tag 29: Kapstadt
Afrika Südost, Tag 30: Kapstadt
Afrika Südost, Tag 31: Kapstadt
Afrika Südost, Tag 32: Kapstadt – Montagu
Afrika Südost, Tag 33: Montangu – Oudtshoorn
Afrika Südost, Tag 34: Oudtshoorn – Malagas
Afrika Südost, Tag 35: Malagas – Kapstadt
Afrika Südost, Tag 36: Kapstadt
Afrika Südost, Tag 37: Kapstadt – Melkbosstrand
Afrika Südost, Tag 38: Melkbosstrand – Tulbagh
Afrika Südost, Tag 39: Tulbagh – Cederberge
Afrika Südost, Tag 40: Cederberge – Garies
Afrika Südost, Tag 41: Garies – Aussenkehr, Namibia
Afrika Südost, Tag 42: Aussenkehr – Fish River Canyon
Afrika Südost, Tag 43: Fish River Canyon
Afrika Südost, Tag 44: Fish River Canyon – Aus
Afrika Südost, Tag 45: Aus – Betta
Afrika Südost, Tag 46: Betta – Rehoboth
Afrika Südost, Tag 47: Rehoboth – Buitepos
Afrika Südost, Tag 48: Buitepos – Ghanzi, Botswana
Afrika Südost, Tag 49: Ghanzi – Maun (Okavango Delta)
Afrika Südost, Tag 50: Maun (Okavango Delta)
Afrika Südost, Tag 51: Maun – Nata
Afrika Südost, Tag 52: Nata – Kasane
Afrika Südost, Tag 53: Kasane – Livingstone, Sambia
Afrika Südost, Tag 54: Livingstone
Afrika Südost, Tag 55: Livingstone – Chirundu
Afrika Südost, Tag 56: Chirundu
Afrika Südost, Tag 57: Chirundu – an den Luangwa
Afrika Südost, Tag 58: Luangwa – Chipata
Afrika Südost, Tag 59: Chipata – Luwawa, Malawi
Afrika Südost, Tag 60: Luwawa – Chitimba
Afrika Südost, Tag 61: Chitimba – Matema, Tansania
Afrika Südost, Tag 62: Matema
Afrika Südost, Tag 63: Matema – Kisolanza
Afrika Südost, Tag 64: Kisolanza – Mikumi
Afrika Südost, Tag 65: Mikumi
Afrika Südost, Tag 66: Mikumi – Malikumi bei Korogwe
Afrika Südost, Tag 67: Malikumi – Marangu
Afrika Südost, Tag 68: Marangu
Afrika Südost, Tag 69: Marangu – Mombasa, Kenia
Afrika Südost, Tag 70: Mombasa
Afrika Südost, Tag 71: Mombasa
Afrika Südost, Tag 72: Mombasa
Afrika Südost, Tag 73: Mombasa – Moshi, Tansania
Afrika Südost, Tag 74 und 75: Moshi – Hannover, Deutschland

Afrika Südost, Tag 74 und 75: Moshi – Hannover, Deutschland

Ein letzter Blick auf die afrikanische Sonne.

Es ist ein langsamer Start heute, es geht erst am frühen Abend richtig los. So ist genut Zeot alles einzupacken und sich zu verabschieden.
Erstmal zum Kilimanjaro International Airport, auf halber Strecke zwischen Moshi und Arusha.

Ein kleiner Flughafen, aber sie sind in der Lage mein Gepäck bis Frankfurt durchgehend einzuchecken obwohl es zwei unterschiedliche Fluggesellschaften sind und die Tickets getrennt gekauft wurden. Das hätte ich nicht erwartet. Zum Boarding heisst es über das Rollfeld zu wandern:

Es geht in einer Embraer 190 mit Kenia Air nach Nairobi – nicht ganz eine Stunde Flufdauer. Da sieht es auch wie auf jedem internationalen Flughafen:

Schnell noch einen überteuerten Snack, denn das Flugzeugessen ist erfahrungsgemäß nicht wirklich nahrhaft.

Über Nacht dann mit der Lufthansa in einer Boing 787-9 nach Frankfurt. Die war nicht ganz so alt wie die, die ich mal nach USA erwischt hatte, das Unterhaltungssystem hat tatsächlich funktioniert und am Nachbarsitz (der glücklicherweise frei war) gab es eine funktionierende USB-Buchse fürs Handy.
Nach 8,5h Flug mit der S-Bahn nach Frankfurt HBF…

…und dann mit ICE79 nach Hannover. Der Blick aus dem Zugfenster zeigt die ganze Zeit weisse Landschaft…

…und auch zu Hause siehts nicht besser aus. Brrrrrrrrrrrr – das wird eine Umstellung!

Afrika Südost, Tag 73: Mombasa – Moshi, Tansania

Heute letzter Fahrtag. Es geht die bekannte Strecke Richtung Kilimanjaro zurück – alles aud Asphalt.

Aus dieser Richtung kann man das Devki Stahlwerk besser sehen.

Durch den Tsavo West nationalpark – auch heute ohne Tiere.

Die Zollabfertigung in Holili geht einigermaßen fix – am längsten haben die Zöllner gebraucht ihr Buch zu suchen, in das sie alle Carnets (zusätzlich zum Computer) eintragen.

Es geht dann auf direktem Wege in die Nähe nach Moshi.
Sag Hallo zu Josefs Land Cruiser:

Sei schön artig – und gute Nacht bis in einigen Monaten!

Wie immer noch Karte und Statistik

Afrika Südost, Tag 72: Mombasa

Heute ist nicht viel zu tun. Schonmal das kleine nervöse Motorrad II vorpacken für morgen – Zelt ist hinten drauf, Isomatte in der Seitentasche, da ist auch noch Platz für Klamoten und Computer. Mit etwas Glück passt der Schlafsack rechts rein, dann kann ich ohne zusätzliche Tasche fahren. Aber das wird sich zeigen.

Der LKW bekommt heute auch sein Wellnessprogramm verpasst – ich hab noch etwas Pattex für die Türdichtung beigesteuert, habe mich dann aber zu meinem eigenen Wellnessprogramm verabschiedet…

Afrika Südost, Tag 71: Mombasa

Heute ist allgemeiner Wellness Tag. Zuerst für mein kleines nervöses Motorrad II.

Auch wenn dass für mich nicht das reine Wellnessprogramm ist – bei schwülwarmen 35 °C fließt der Schweiß in Strömen. Irgendwann sind die Reifen gewechselt, das Öl neu und auch an einen Ölfilter habe ich gedacht. Und Kettenspray gibts zur Feier des Tages auch noch.
Dann ist es Zeit für den Rest der Gruppe zur Containerveradung zu fahren. Die Gummikuh holt ein Viehtransporter 🙂 .

Wo ist eigentlich die nächste Autowäsche? Da braucht man nicht lange sichen – einfach nach Wassertanks am Straßenrand Ausschau halten.

Da werden Sie geholfen.

Schaumwäsche ist ja völlig ungewohnt, gibts bei mir nicht.
Da steht sie nun, fast wie neu und bereit für die nächsten Abenteuer.

Aber ganz ist es noch nicht zuende!
Für mich ganbs dann schonmal eine ‚Deep Tissue Massage‘ im Hoteleigenen Spa. Ließ sich aushalten 🙂

Afrika Südost, Tag 70: Mombasa

Heute ist Ausspannen angesagt.

wir sind im Bahari Beach Hotel Mombasa, der Beach ist aber (zumindest bei Ebbe) eher nicht vorhanden.

Dafür gibts ’nen grossen Pool mit Meerwasser.

Ist ein ungewohntes Gefühl zusammen mit vielen anderen Touristen in einem (gehobenen) Hotel zu stecken. Persönlich gefiel mirds Ziwa Beach vom letztenmal (auch wenn der Standard niedriger war) besser – aber da war wohl nix zu kriegen.

Afrika Südost, Tag 69: Marangu – Mombasa, Kenia

Heute ist die letzte reguläre Etappe: Bei Holili über die Grenze und dann im mer die Hauptstraße namc Mombasa. Da von gestern noch ordentlich Magengrummeln da ist mache ich da keine Experimente und nehme auch die Hauptsttraße – ich kenne aber die alternativen auch alle schon.
Holili ist ein moderner One Stop Border Post…

…und wenn die Zöllner die Carnets einfach nur abstempeln würden, würde es auch schnell gegen. Aber es wird natü+rlich alles wieder und wieder in Computer eingetippt. Computereinsatz macht halt alles schneller!
Die Fahrt ist soweit ereignislos – aber 25km vor dem Ziel möchte die Gummikuh klarstellen, dass sie Afrika nicht mag. Es klonkt ein wenig, dann bockt sie. Das Hinterrad ist blockiert und es gibt keinen Kraftschluss zwischen Motor und Antrieb mehr. So steht sie wie festgemauert in der Erden! Wir versuchen den Kardan abzutrennen…

…aber man kommt an die letzte Schraube nur dran wenn sich der Kardan drehen lässt. So wird das nix.
Es kommt zufällig ein Pickup vorbei, der sich bereit erklärt die Gummikuh für 5000 KES (ca. 32 EUR) ins Hotel zu fahren.

Ich finde die Ladefläche zwar etwas klein – aber this ist Afrika.

Und dann taucht auch schon bald die Skyline von Mombasa vor uns auf.

Wie immer noch Karte und Statistik

Afrika Südost, Tag 67: Malikumi – Marangu

Heute sollte es eine Tour durch die Usambara- und Pare Berge geben. Aber beim Abzweig in auf die Bergstraße hatte ich kein gutes Gefühl – Magengrummeln und am Morgen schon keinen richtigen Appetit gehabt. Ich habe daher die anderen die Bergrunde fahren lassen und bin auf direktem Weg zum Camp. Die Berge gibts daher nur von der Seite.

Dafür gibts am Straßenrand große Sisalplantagen.

Das war die richtige Entscheidung, denn mit Ankunft setzte dann Magen/Darm ein. Ein Zimmer kostet 35 USD, da fällt die Entscheidung leicht. Ist schon angenehm, wenn das Klo gleich nebenan ist.

Wie immer noch Karte und Statistik

Afrika Südost, Tag 66: Mikumi – Malikumi bei Korogwe

Grüße aus dem TanSwiss Camp mit schweizer Rösti 🙂 .

Es geht die nächsten Tage in den Endspurt. Dennoch stehen heute wieder zu 50% Pisten auf dem Programm.

Eisenbahnbrücke – zum Glück nicht mehr in Betrieb (für Eisenbahn).

Es hat auch hier eher mehr geregnet, zum Glück heute nicht.

Straßenbau auf afrikanisch.

Bauarbeiten auf der Brücke. Netterweise machen die Platz für uns.

Es wird Mittag. In einem Dorf im nirgendwo an der Straßenkücke brutzeln die Pommes.

Die werden hier landestypisch mit Rührei zubereitet.

Mit etwas Salat und Chilli Sauce. 3000 TZH. Lecker.

Rundum Dorfleben. Wenn vier Muzungus da sind ist endlich mal was los im Dorf.

Weiter gehts über rote Erde.

Von den Asphaltstraßen gibts keine Fotos – aber wie Asphalt aussieht wisst ihr, oder?
Camp soll heute unter der Hochspannungsleitung sein. Warten auf die Ankunft des LKW.

Erste Besucher im Camp.

Wie immer noch Karte und Statistik