Namibia 2023 Tag 28: Brandberg, Ausflug ‘Ayers Rock’

Kein Abend ohne Sonnenuntergang:

Dafür gibts am Morgen einen seltenen Anblick: Der Brandberg unter Wolken.

Es klarte dann aber doch schnell auf, so daß es wieder ein sonniger und warmer Tag wurde.
Heute ist Erholungsprogramm angesagt. Damit sich das kleine nervöse Motorrad nicht langeilt, gibts einen kurzen Ausflug. Weiße Sandpisten…

…führen uns zum ‘Ayers Rock’ – ein einsam im der Landschaft liegender Fels, allerdings viel kleiner als das Vorbild.


Der Nachnmittag dient der Entspannng – bei einem Bananen-Milchshake am Pool.

Zum Abend gibt es ein letzes mal Sprit aus dem Kanister als Vorbereitung für die letze lange Strecke morgen.

Wie immer noch Karte, Statistik und ggf. Höhenprofil

Namibia 2023 Tag 27: Palmwag bis Brandberg

Afrikanische Palmen im Abendrot…

und in der Morgensonne.

Es geht weiter nach Süden. Am Wegesrand das übliche Wildlife.

Als Giraffe sollte man sich vor der Mittelspannungsleitung in Acht nehmen! Aber das scheinen die gelernt zu haben.
Heute erstmal schnelle Piste durch Tafelberglandschaft

und vorbei an Wollsackverwitterung.

Zum Mittag gehts in Twyfelfontein zu historischen Steinritzungen.

Das wsar eher ein Zufallstreffer, denn eigentliches Ziel war die dortige Country Lodge, die sich hinter Felsen versteckt…

…und das dekadente Oryx-Steak unter einem Spiegelei versteckt.

Es beginnt dann interessante Endurostrecke, zuest mit felsigem, teils ausgewaschenem Untergrund…

…durch Grasland…

…vorbei an einem Autofriedhof…


…und über eine lange Strecke tiefen roten ausgefahrenen Sand. Da war meine kleine Wüstenrennmaus in Ihrem Element – während die Husky 701er Pausen wegen Überhitzung einlegen mussten.

Streckenweise gibts größere Mengen Wüstenkürbis – schmackhaft nur für Oryx.

Am Nachmittag heist es dann: Willkommen am Brandberg!

Schluß wieder bei blauem Himmel und irgendwas um 30°C im Camp der White Lady Lodge.

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Namibia 2023 Tag 26: Ganamub bis Palmwag

Kein Tag ohne Sonnenuntergang:

Die Weinbar war gestern Abend offen 🙂

Ein neuer Tag – los gehts! Erstmal ca. 4km raus aus dem Flussbett.

Schnelle Piste nach Sesfontain…

…aber Achtung – es können immer mal ausgefahrene Sandlöcher drin sein.

Weitere schnelle Piste in die Berge.


Endlose Weite.

Zum Schluss gehts noch auf den Grootberg – ein großer, hoher Tafelberg.


Oben gibts eine Lodge – mit wahnsinniger Aussicht in ein unberührtes Tal…

…und dicke Burger.

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Namibia 2023 Tag 25: Purros bis Ganamub

Heute geht es wieder zurück in Richtund Süden. Die Ausfahrt vom Camp geht über den Fluss, der LandCruiser schafft das problemlos.

Für uns gehts erstmal über einige Berge.

bevor es heute in die Flüsse geht, die den größten Teil der Strecke ausmachen.

Dort gibts freilaufende Großtiere,

auch getarnt auf dem Ufer.



Die waren glücklicherweise ganz entspannt, dennoch sind wir mit größtmöglichem Abstand dran vorbei gefahren.
Am Ufer geht es an einer Stelle eine Düne hoch – mein kleines nervöses Motorrd schafft es zwar nicht ganz hoch, aber für eine tolle Aussicht in das Flusstal reichts.

Immer im sandigen Flussbett lang.

Letzter Abschnitt dann im Hoanib – der Fluss kostet Eintritt (Permit required, zahlbar am ‘Kassenhäuschen’.

Dafür bekommt man eine schicke sandige Endurostrecke 🙂 .

Schluss ist heute im Aussecamp im Tal des Ganamub-Flusses.

In der Nachbarschaft eine afrikanische Streuobstwiese 🙂 .

Blau, blau blüht der Wüstenenzian.

Heute gabs einige Reifen zu flicken: Fritz’ Aprilia

Josefs Tenere 700

Deren Felge hat augenscheinlich schon einiges mitgemacht.

Clemens’ Honda

Das kleine nervöse Motorrad war gestern schon böse und wurde heute glücklicherweise verschont. Dennoch sind drei Platten an einem Tag eigentlich nicht normal.

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Namibia 2023 Tag 24: Purros – Richtung Marienfluss

Das Regenwetter hat ja gestern die Anfahrt ins Marblke Camp verhindert, stattdessen sind wir in Purros (ist auch schön). Damit sind wir aber 100km einfache Strecke weiter vom Marienfluss entfernt als geplant. Der wird also heute nicht erreichbar sein, das scheitert am Benzinforrat, dem Zeitbedard und der Kondition der Fahrer. Dennoch geht es heute Richtung Norden zum Marienfluss.
Die Hinfahrt durch interessante Strecke immer am und im Hoarusib Fluss.

Es ist nicht viel Wasser drin.


Blick ins Flusstal.

Ein einsamer Baum in der Mondlandschaft.

Teils steiniges Flussbett.

Professionell eingeparkt 🙂 .

Mein kleines nervöses Motorrad hat das wichtige Hinweisschild entdeckt – hier sind wir richtig.

Der bekannte Shop No. 1. Der erste und einzige Shop in Orupembe und 100km Umkreis.

Das Warenangebot ist sehr begrenzt – aber sie habe eine Kühltruhe mit kalten Getränken.

So wirds eine kalte Cola zum Mittag. Zu solchen Situationen frage ich mich dann, ob ich Kulturimperialismus schlecht finden soll – die Alternative wäre warmes Wasser aus dem Camelback gewesen.

Nun ist Orupembe auch nicht viel mehr als einige Lehmhütten, so daß das vielleicht auch ausreicht.

Dafür gibts Freitags 11:45h auf dem Dorfplatz Konferenz der Kühe, das ist dann richtig was los.

Das ist bestimmt die Vorsitzende.

Die örtlich üblichen Verkehrsmittel.

Weiter geht es über eine feine rote Sandebene…

…in steiniges Geläuf in Richtung des Goidrum-Passes.

Das ist ganz schön steil und ausgefahren.

Das ist für uns auch der Wendepunkt, bamit wire zeitig im Camp zurück sind.
Auf dem Rückweg hat das kleine nervöse Motorrad einen Moment nicht aufgepasst und seine Kette verloren-.

Das Kettenschluss ist noch da, aber die Lasche auf der anderen Seite ist gebrochen.

Kein Problem – schnell ein neues Schloss drann gemacht und weiter gehts. So zumindest die Theorie. Wir haben heute gelernt, daß Kette und Kettenschloss vom selben Hersteller sein sollten, auch wenn beides der gleiche Kettentyp ist. Ein DID Kettenschloss 520VX ist für eine 520er Enuma Kette zu schnmal 🙁 .
So steht das kleine nervöse Motorrad einsam in endloser Mondlandschaft.

Es ist mir dann zum Glück noch eingefallen, daß beim Kettentrenner noch eine altes Kettenschloss von der BMW beigepakt ist. Zwar etwas rostig, hat aber irgendwie gepaßt. So schafft es das kleine nervöse Motorrad noch rechtzeitig zum Abendessen (Rinderfilet vom Grill).

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Namibia 2023 Tag 23: Opuwo bis Purros

Die sehr afrikanische Steuerung des Solar-Wasserwerkes,

das Grundwasser bei Sonnenschein in die Hochbehälter zur Wasserversorgung pumpt.

Am Boden: Eine KTM-Wanze 🙂

Heute geht es erstmal auf guter Piste nach Sesfontain…

…wo die blaue Elise sich mal wieder vergeblich an der Nahrungssuche versucht.

Hier war gestern offenbar alles noch überflutet.

In Sesfontain ist die letzte Tankstelle für die nächste Zeit,

es ist nicht klar, ob die Benzin haben, aber der Tanklaster ist da.

An der neuen Tankstelle gibts tatsächlich Dinosaft für unsere Motorräder.

Die Piste nach Purros ist abwechlungsreich






Kurz vor Schluß gibts eine Durchfahrt durch den Huasib-Fluss. Wie man sieht, hab ich die Querung vorher ordnungsgemäß gescoutet.

Der Boden ist auf den oberen Zentimetern glitschig, aber darunter fest und trocken. Wassertiefe nur ca. 10cm. Also alles easy und die andere Seite ist schnell erreicht.

Camp heute auf der Purros Community Campsite – ein schöner großer weitgehend naturbelassener Platz am Ufer des Huasib.

Und kein Tag ohne Sonnenuntergang – die werden immer extremer.

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Namibia 2023 Tag 22: Opuwo

Es hat hier außergewöhnlich viel geregnet – wie wir ja gestern schon gesehen haben. Daher fährt heute ein Erkundungstrupp los, um zu sehen, welche Strecken befahrbar sind.
Für die anderen ist ein Instandsetzungs- und Erholungstag angesagt.
Wir haben ja auch eine Tenere 700 dabei – bei der ist der Auspuffhalter am Rahmen abgebrochen.

Die ist wohl mal auf die rechte Seite gelegen 🙂 .

Unser Guide hat ja gestern mit dem Landcruiser eine Grube gegraben – darin hat er heute morgen einen Polo gefangen.

Ich hatte ja vor zwei Tagen einen fetten Dorn im Reifen – da steht die Reparatur des Schlauches noch aus. Und dabei fetsgestellt, daß noch ein zweiter kleiner Dorn drin steckt – der aber noch dicht war.

Zum Mittag gehts in die Nachbar Lodge ‘Opuwo Country Lodge’, für mich gibts ‘nen Caesar Salard mit ‘nem Rack Shandy.

Von der Terasse hat man einen schönen Ausblick in die Landschaft…

…aber wenn man den Blick wendet, sieht man eine heftige Regenfront anziehen.

Also schnell los, bevor der große Regen kommt. Aber zu spät. Zwei km vor dem Zielk geht es los – innerhalb von Sekunden hat sich die Zufahrtstraße in einen Fluß verwandelt.

Der Boden ist so naß, das soich mein kleines nervöses Motorrad am Baum anlehnen muss, der Seitenständer findet keinen Halt mehr.

Meine Dackelgarage hatte ich vor Abfahrt zu gemacht (daran hatten nicht alle Mitfahrer gedacht), und wasserdicht ist die auch.

Nur die zum Trocknen rausgehängte Wäsche ist jetzt wieder tropfnaß.
Nach einer Stunde ist alles vorbei, der Boden trocknet schnell wieder ab.

Eigentlich hatte ich füe den Nachmitag noch ‘nen Stündchen am Pool vorgesehen – aber ohne Sonne ist es dafür grad etwas kalt.

Namibia 2023 Tag 21: Epupa Falls – Opuwo

Heute ist eine einfache Strecke angesagt – es geht auf großer Piste nach Opuwo – der einzigen Tankstelle weit und breit.

Es hat alledings letztlich ordentlich geregnet…

…die Spuren sind auf der gesamten Strecke sichtbar…

…und man muss ständug vor Auswaschungen auf der Hut sein.

Joseph läßt sich eine neue Frisur verpassen – ist hier auch viel günstiger als zu Hause in der Schweiz.

Ab dem Nachmittag donnert es um uns herum – ich schaffe es noch das Zelt im Camp im trockenen aufzubauen…

…während unser Guide die Chance nutzt, den Landcruiser auf dem Campingplatz festzufahren. Aber es sind viele helfende Hände zur Stelle.

Ansonsten sitze ich jetzt in der Bar und schreibe diesen Eintrag, während es um mich regnet. Gelegentlich donnert es – aber ich denke, der Regen könnte die Nacht über anhalten. Fühlt sich skandinavisch an.

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Namibia 2023 Tag 20: Omunjanda Camp bis Epupa Falls (Omarunga Camp)

Ein letzter morgendlicher Blick auf das schon geräumete Camp mit seinen großen Bäumen, direkt am Ufer des Kunene – Grenzfluss zu Angola.

Interessante Wassderinstallation – der kleinme Ofen ganz links erzeugt das Warmwasser (wenn er befeuert ist – das ist bei 30°C Lufttemperatur aber nicht nötig.

Blick auf die Straße parallel zum Kunene. Die wurde vor kurzem neu gemacht.

Aber man kann an diversen Strecken noch die alte Piste fahren. Die ist interessanter 🙂 .

Hmm – lecker Cola!

Bunte Blumen…

…und bunte Tiere.

Die erste Wasserdurchfahrt. Unser Begleiutfahrzeug hat erst einen Polizeiwagen aus den Wasser gezogen – nur um sich danach selbst zu versenken. Aber mit vereinten Kräften gehts weiter. Merke: Du bist in Afrika nie allein.

Dabei ist die Wasserquerung nicht tief und für Motorräder kein Problem.

Weiter gehts – die zweite Querung ist ein Klacks für Motorräder

…aber under Wagen schafft es erneut sich festzufahren, nachdem er es schon durch geschafft hatte, nur um dann rückwärts wieder in den Fluss zu rollen.

Zwei Stunden Arbeit um die Kiste raus zu bekommen.

Die beiden mit der Schafen haben daraus ein Geschäftsmodell gemacht – am Fluss sitzen und auf Touristen warten!

Es kommen mir so langsam Zweifel an den Geländewagen-Fahrkünsten unseres lokalen Guides – denn meiner Meinung nach hätte keine der beiden Durchfahrten den Landcruiser vor nennenswerte Probleme stellen sollen.

Abends im Camp dann dem Wunsch des kleinen nervösen Motorrades nachgegeben und den anderen Hinterreifen montiert.

Ein noch kaum gebrauchter Mitas C-02 Stone King, der dann doch noch deutlich mehr Profil hat.

Und: Kein Abend ohne Sonnenuntergang. Das Abendrot über Angola beim Blick über den Kunene

und der glutrote afrikanische Himmel.

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Namibia 2023 Tag 19: Hobaterre bis Ruacana (Omunjanda Camp)

Kein Abend ohne Sonnenuntergang:

Heute geht es einen interessanten 4-WD-Trail lang: Durch die Kohwarib Schlucht, die der gelichnamige Flauu angelegt hat. Zuerst noch durch dörfliche Gegend…

…durch eine Vererinär-Kontrollstation…

…hinrein in das Flussbett.

Elefanten waren vor uns schon da, wir haben aber keine gesehen.

Das Flußbett ist breit, es gibt riesige Sandflächen.

Mein kleines nervöses Motorrad hätte jetzt lieber einen Hinterreifeb mit mehr Profil – denn in dem tiefen Sand kommt es nur mit viel Schlupf voran.

Der Fluss hat ganze Arbeit geleistet – wenns Wasser gibt, dann reichlich!

Was fehlt hier? Na – der Motorschutz. Den hat die Husky im Fluß unbemerkt vom Fahrer abgeworfen.

Und mein kleines nervöses Motorrad braucht auch Aufmerksamkeit. Es hat den Vorderreifen erwischt.

Aber Richtig! Wie ich schon sagte, die Pflanzen hier sind wehrhaft!

Nach ca. 70km tief sandigenm und verspurten Flußbett ist die Ausfahrt erreicht.

Auch wenn meine kleine nervöse Wüstenrennmauf Sand kann, so muß beim Fahrer bei 35°C Lufttemperatur doch regelmäßig Wasser nachgefüllt werden, um die Verdampfungskühlung zu gewährleisten.
Die Strecke geht aber interessant weiter…


Für den Rest der Strecke gibts dann meist schnelle breite Pisten – aber dennoch ist immer Aufmerksamkeit nötig.

Aussicht auf die Berge.

Pause in Opuwo – und da gibts etwas, was sir schon lange nicht mehr gesehen haben.

Da fällt mir so auf – der Shell Sprit ist grün eingefärbt – das macht den gleich viel ökologischer – oder.

Sollte man viel öfter in Cola-Flaschen abfüllen, wenn man direkt tankt kommt die Farbe gar nicht zur Geltung!
Zum Schluß noch fats 100km geardeaus auf Asphalt…

…bis bei anbrechender Dunkelheit das Ziel erreicht wird.

An einem urewaldähnlichen Platz schnell noch das Zelt aufbauen…

…und aufpassen, daß man nicht auf die Platzbewohner tritt.

Wie immer noch Karte, Statistik und ggf. Höhenprofil