Am Karfreitag mal Richtung…

…NRW aufgebrochen. Das erste geographische Hindernis ist da die Weser – aber in Grohnde (am AKW) haben ‘se ne Fähre – denkste…

Keine Fähre
Keine Fähre

Das ist eine Gierseilfähre – die kann da eigentlich gar nicht weg, denn die hängt ja an ihrem Seil. Scheint wohl was größeres zu sein…

Ist das vielleicht ‘ne Furt?

Ranfahren

Ranfahren
Ranfahren

vorsichtig rein

vorsichtig rein
vorsichtig rein
vorsichtig rein
vorsichtig rein

und die Propeller zuschalten – ab geht die Post!

Propeller zuschalten
Propeller zuschalten

Ach nee – keine Furt. Aber für das Amphicar dennoch kein Hindernis 🙂 . Und davon gleich ein ganzer Haufen…

Amphicar
Amphicar

Nein Sertao – da kannst da nicht durch! Siehst doch daß die bei der Strömung ganz schön kämpfen müssen. Und zu tief ist es auch…

Naja – nächste Fähre ist in Hajen – sagt das Navi:

Fähre Hajen
Fähre Hajen

Das ist nicht ganz up to date – ein Hinweisschild informiert, daß die Fähre 2011 verschrottet wurde… Also doch über die Brücke 10km weiter…

Und hier siehste warum Du da nicht durch durftest:

Waage
Waage

Hast ganz schön zugelegt!

220kg
220kg

Für das Gewicht reicht der eine Schwimmkörper hinten nicht aus 😉 .

Der Rest der Strecke ging dann ohne weitere Vorkommnisse – und bei trockenem, wenn auch kaltem Wetter bei gelegentlichem Sonnenschein

Karte
Karte
Statistik
Statistik

 

 

Hallo DHL…

…das ist ein Paket und kein Fußball

kein Fußball
kein Fußball

Erstaunlicheweise ist der Inhalt noch heile – und wohl auch noch vollständig.

Zum Glück kommt das dann doch nur sehr selten vor – aber wenn, dann gleich heftig…

Na – sieh mal einer an…

…da hat doch die Sertao mal schnell die tief schlafende Sertao II kanibalisiert

Sertao
Sertao

nur um an einen ‘Throttle Body’ – also die Drosselklappe mit Einspritzdüse, Drosselklappenpoti und Leerlaufeinheit – zu kommen.

Throttle Body
Throttle Body

Und mich dann trotz Nieselregen zu einer Probefahrt gezwungen. Aber der Aufwand hat sich gelohnt – denn die Gasannahme geht jetzt wieder 🙂 .

Das Teil kostet bei BMW ca. 650 EUR – aber es ist doch gut, wenn man ein weit verbreitetes Modell fährt – es gibt ein umfangreiches und günstiges Gebrauchtangebot:

Gebrauchtangebot
Gebrauchtangebot

Muß man nur aufpassen, daß die Einspritzdüse dabei ist…naja – nach dem Urlaub mal ein schönes Teil aussuchen und bestellen, damit die Sertao II wieder kompettiert werden kann.

Wenn denn mal die Sonne scheint…

…läßt sich ja das Angenehme mit dem Nützlichen Verbinden. Nach der Gehirnwäsche für die Sertao gestern ist noch ‘ne Probefahrt fällig:

Statistik
Statistik

Leider war das Ergebnis nicht wie erhofft – die schlechte Gasannahme besteht weiterhin. So können wir jedenfalls nicht nach Portugal fahren 🙁 .

Es ging Richtung Schneverdingen – zum Pietzmoor – das größte Moor der Lüneburer Heide.

Eigentlich ist es ja noch was früh im Jahr – bei mehr Grün wäre schöner

früh im Jahr
früh im Jahr

Dafür gibts ordentlich Wasser im Moor – das sieht im Sommere wohl anders aus. Man bemüht sich jedenfalls es wieder zu vernässen und die Bäume zurückzudrängen.

Moor
Moor
Moor
Moor

Das könnte hier auch in Schweden sein – Orsa Finmark sieht ganz ähnlich aus – nur größer 🙂

Orsa Finmark?
Orsa Finmark?

Die Sertao durfte leider nicht mit auf den ca. 4km langen Rundwanderweg, der z.t. auf Holzstegen verläuft. Gut erkennabr sind auf der Karte die inzwischen mit Wasser vollgelaufenen Abtorfungsgebiete…

Karte
Karte

Wer auch hin will: Heberer Str. 100 in 29640 Schneverdingen, Parkplatz beim Schäferhof.

Heute mal bei…

M+M vorbei geschaut. Und dabei der Sertao ins Hirn geschaut:

M+M
M+M

War aber nichts drin, was die schlechte Gasannahme erklären könnte. Nur ein ABS Sensorfehler, den  ich nach dem Ölwechsel verursacht habe…

Also kriegt sie erstmal eine Gehirnwäsche – alle angelernten Motorparameter auf Werkseinstelluing zurückgesetzt.

Das hats zwar verbessert – aber ganz weg ist es nicht. Ich denk, ich verbuch das unter Alterserscheinung 🙂 .

Wer steht denn da…

…so nackig in der Garage? Ach, die Sertao…

nackig
nackig

…läßt sich ‘ne Inspektion machen. Zumindest den ersten Teil mit Öl und Zündkerzen. Vielleicht hilfts ja gegen die in letzte Zeit unwillige Gasannahme…nee – ist nur ein bißchen besser geworden. Muß ich die Tage mal nachsehen lassen, ob was im Fehlerspeicher zu finden ist. Vielleicht wird `se aber auch einfach nur alt…mit 131.000km?

Im Mai gibts dann neue Reifen, Bremsscheiben und Bremsbeläge. Und dann auch neuen TÜV…

Zum Wieheholz…

…bei Soltau. Da fahr ich so nichtsahnend durch die Landschaft, als die Sertao plötzlich abbiegt. Hat `se doch ein Schild `Historische Stätte` gesehen – komplett mit Info Pavillon:

Info Pavillon
Info Pavillon

Aha – 1km bis zum Wieheholz. Da gabs die Schlacht bei Soltau, die letzte bekannte Ritterschlacht. Im Dreißigjährigen Krieg verlief dort die schwedische Grenze. Außerdem gebe es da Hügelgräber, Langobardendörfer und Sachsensiedlungen. Soso – mal sehen – nach dieser  Tafel kann man das ja gar nicht verpassen, da man die Umfreidung ja wohl erkennen wird:

Wieheholz
Wieheholz

Aber nix da – außer Wald und landwirtschaftlichen Flächen ist da für das ungeübte Auge nix zu sehen. Sieht aus wie überall da in der Gegend. Diesen Gedenkstein solls da geben – aber den findert man vermutlich auch nur, wenn man weiß wo er liegt…

Naja -noch ein Stückchen weiter, bie ZTK etwas aufwärmen und zurück…

Karte
Karte
Statistik
Statistik

 

 

Das doppelte Navigationsbrikett…

…für die Tuareg Revival Tour

Das doppelte Navigationsbrikett
Das doppelte Navigationsbrikett

Rechts das alte Montana 600. Das hatte ich letztes Jahr auf dem Sandtraining am ersten Tag heftig im Sand versenkt, woraufhin der Touch-Screen dauerbetätigt war und daher keine Bedienung mehr erkannt wurde. Nach vielen Versuchen den Sand zwischen Touchscreen und Gehäusekante rauszupulen gings dann glücklicherweise irgendwann wieder. Das ist auch der Grund, warum es vom Sandtraining keine Tracks durch den Erg Chebbi gibt. Das hat bis diese Woche auch funktioniert – aber nun kurz vor der Abfahrt kommt es immer häufiger vor, daß der Touch-Screen wieder dauerbetätigt ist.

Das ist eigentlich keine große Sache – der nette Chinese von nebenan hält für wenig Geld einen neuen Touch-Screen bereit…

Digitizer
Digitizer

…aber der kommt hier nicht mehr rechtzeitig an und ich will auch nicht rikieren, mit einem frisch reparierten und noch nicht getesteten GPS in die Wüste zu fahren.

Also muß schnell Ersatz her – aktuell ist das Montna 610 das sich auf den ersten Blick nur in der Farbe unterscheidet (links).

Sollte angeblich neu sein – ist aber schon 10.456km unterwegs gewesen 🙂

schon 10.456km unterwegs
schon 10.456km unterwegs

und zeigt auch gleich, daß Garmin die Geräte im Norden Taiwans zusammen bauen läßt – direkt an der A1 🙂

Norden Taiwans
Norden Taiwans

Dabei war ein Probeabo für Garmins Birdseye Dienst – da kann man Luftbilder aufs Navi laden, die dann über die Vektorkarte gelegt werden können. Ich hab mal den Erg Chebbi geladen – mal sehen , ob das was bringt. Kommt sicher drauf an wie alt die Bilder sind, denn die Dünen verändern sich ja ständig…

Erg Chebbi
Erg Chebbi

Und für die südliche Piste über den Lac Iriki von Zagora nach  FoumZguid – von der nicht klar ist, ob die überhaupt fahrbar ist – hab ich auch mal einige Kacheln auf die Download-Liste gesetzt. Mal sehn, obs was nützt…

Lac Iriki
Lac Iriki

Über die Qualität der Luftbilder findet man im Internet unterschiedliche Angaben – die ist wohl alles andere als konstant und teilweise nahezu unbrauchbar. Für den Erg Chebbi kann ich erstmal nicht meckern – außer daß das offenbar aus zwei Bildern zusammengesetzt ist und das linke einen heftigen Grauschleier hat. Das Sandmeer ist jedenfalls gut zu erkennen:

Erg Chebbi
Erg Chebbi

Aber unbewohnt ist die Wüste ja auch nicht. Die Vektorkarte belendet neben den Wegen kleine rosa Einkaufskörbe ein – da kann man Steine kaufen :-). Da lohnt es sich mal ganz rein zu zoomen:

Erg Chebbi
Erg Chebbi

und man kann dann einzelne Bäume und Berberzelte ausmachen. Die Auflösung beträgt ca. 70cm je Pixel.

Die Auflösung ist praktisch mit Google Maps identisch. Hier der gleiche Ausschnitt einmal von Garmin

Garmin
Garmin

und einmal von Google

Google
Google

Die Bilder sind sehr ähnlich – aber nicht identisch. Die Farbe ist bei Garmin besser getroffen – der Erg Chebbi ist gelb, nicht grau wie bei Google Map. Die Garmin Bilder sind zum Mittagszeit entstanden – es gibt keinen Schatten. Das ist in diesem Fall ungünstig, da erst der Schattenwurf wie auf Googles Bildern die Landschaftskontur erkennbar werden läßt. Dafür find ich Garmins Bäume ohne Schatten schöner 🙂

Nachteilig ist, daß sich die Garmin-Bilder wohl nach Ablauf des einjährigen Probeabos nicht mehr verwenden lassen, ohne neu zu bezahlen. Aber es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis es möglich ist auch Googles Bilder auf dem Navi zu verwenden, ohne dafür die Firmware zu patchen oder den Einschrängungen von Garmins ‘Custom Maps’  zu unterliegen. Das Dateiformat ist jedenfalls schon gut erforscht.

Tuareg Revival Tour: Bis bald, ich fahr dann schonmal vor!

Und so macht sich das kleine nervöse Motorrad schonmal auf den Weg nach Hilden und von dort per LKW nach Barcelona.

Los gehts
Los gehts

Zusammen mit Thomas` 701 wird wohl keine Langweile aufkommen – ist schließlich fast dieselbe Zusammenstellung wie letztes Jahr zur Tuareg Rallye mit Christoph und seiner KTM690 – mit der ist die Husquarna 701 ja eng verwandt 🙂 .

Ich komme dann in zwei Wochen nach!