Nach dem großen Regen…

…hat sich der Garagenhof vom Nachbarn in eine Seenplatte verwandelt:

Garagenhof
Garagenhof

Einen solch heftigen Regen habe ich bisher noch nicht erlebt!

Auf dem Hof vor meiner Haustür hatte sich ein 5cm hoher reißender Fluß gebildet – der dann den Bordstein am Vorder und Mittelhaus überspült hat und sich durch die Türen dann die Kellertreppe runtergestützt hat. Mit dem Erfolg, daß der Keller im Vorderhaus innerhalb von 30 Minuten 25cm hoch voll Wasser stand.

Keller mit fließend Wasser
Keller mit fließend Wasser

Zum Glück ist es innerhalb von 2h von selbst wieder abgelaufen – denn die Feuerwehr war telefonisch nicht erreichbar. Wir waren wohl nicht die Einzigen mit Fußbad…

Ich hatte Glück: Mein Keller ist ganz hinten im Mittelhaus und liegt einen Meter höher – der ist trocken geblieben. Und auch in die Wohnung ist außer einigen Tropfen an den Dachflächenfenstern nichts eingedrungen…

1000km Rallye – Vorbereitung

Am Wochenende gehts auf die 1000km Rallye des MC-Freital. Das ist eine angenehme Touristenfahrt (auf Asphalt) über 1000km innerhalb von 23h. Auf der Strecke liegen ca. 18 Wertungsprüfungen oder Durfahrtskontrollen.

Start und Ziel sind in Freital (Sachsen). Da hat die Sertao am Wochenende was zu rennen – und sich die Inspektion nächste Woche dann redlich verdient.

Für die Anfahrt am Freitag hab ich eine schöne Strecke geplant: Um erstmal in die Richtige Richtung zu kommen die A7 bis Seesen – dann auf kleinen Straßen quer durch den Harz: Lautertal – Sankt Andreasberg – Hasselfelde. Über den Kyffhäuser und dann waagerecht nach Osten, vorbei an diversen Braunkohlefeldern ins Erzgebirge. Geplant sind 470km in 8 h.

Karte
Karte

Für den Rückweg am Sonntag stecken mir dann sicher die 1000km noch in den Knochen – daher ist dafür eine schnelle und einfache Strecke vorgesehen: Erstmal A4/A28 bis Merseburg, über Nebenstraßen wieder über den Kyffhäuser, die B4/ B242 durch den Harz und ab Seesen A7. Sind dann 420km in 6h. Sollte klappen – und wenn nicht, lege ich halt unterwegs irgendwo eine Übernachtung ein.

Die Rosa Strecken auf den Karte oben sind die bis jetzt bekannten Kontrollpunkte der 1000km Rallye. Führt also in bekannte Gefilde 🙂 . Es gibt dri Lücken – da liegen bisher unbekannte Kontrollpunkte zwischen, die erst während der Rallye bekannt gegeben werden.

Das wird bestimmt wieder eine Interessante (und anstrengende) Tour!

Tuareg Rallye 2016: Noch mehr Fotos!

Es sind noch offizielle Fotos von der Tuareg Rallye vom März eingetrudelt!

Durch den Fluß:

Durch den Fluß
Durch den Fluß
Durch den Fluß
Durch den Fluß

Wo ist bloß die Fahrerkarte?

Wo ist bloß die Fahrerkarte?
Wo ist bloß die Fahrerkarte?

Hoch den Berg!

Hoch den Berg
Hoch den Berg
Hoch den Berg
Hoch den Berg
Hoch den Berg
Hoch den Berg
Hoch den Berg
Hoch den Berg

Auf die Plätze, fertig,

Auf die Plätze, fertig,
Auf die Plätze, fertig,

los!

los!
los!

Und gleich nochmal Transwallonien…

…ab Diest durch Belgien. Diesesmal über Fennek Tours gebucht, es ist aber das bewährte Roadbook von Ad Keltelars – nur mit lecker Kuchen und Heißgetränken bei Start und auf halber Strecke.

Los gehts Sonntag morgen wieder vom Carrefour-Supermarktplatz im belgischen Diest

Los gehts
Los gehts

Es war lange trocken – und auch heute sind Temperaturen bis 30°C angesagt. Da will man nicht oft anhalten – und wegen erheblicher Staubentwicklung vorne fahren. Ich hab den Tag als Navigationstraining genutzt: Es ist doch was anderes, ob man noch jemanden mit hat oder bei der Wegfindung ganz auf sich allein gestellt ist. Naja – so ganz allein war ich nicht, ich hatte ja das Navigationsbrikett dabei, und das kannte den Track vom letztenmal. Ich habs aber fast nicht gebraucht 🙂 .

Es geht wieder durch diverse Hohlwege, die in Belgien irgendwie nicht der Flurbereinigung zum Opfer gefallen sind

Hohlweg
Hohlweg

und über kaum erkennbare Tracks

Track
Track

Aber das sind natürlich nur die Highlights. Das Gros sind ganz normale Feldwege – nur solche Tracks wäre ja auch für fast 200km zu anstrengend.

Feldweg
Feldweg

Noch schnell den kleinen Hund in Sicherheit bringen…

Furt
Furt

…und durch.

Heute war auch Zeit für etwas Sightseeing: Die Treppe ist schon fertig – das Haus fehlt noch 🙂

Himmelstreppe
Himmelstreppe

Stahl ist elastisch – und oben schwankt es schon deutlich. Ob wir zu dritt eine Resonanzkatastrophe  auslösen können, haben wir dann lieber nicht getestet…

Und Stonehenge ist wohl auch überall (Ausschnitt – ist ein rundes Gebilde wie das Original, nur aus alten Kabeltrommeln statt Steinen) …

Stonehenge
Stonehenge

Ich bin die Tour jetzt drei mal gefahren – und jedesmal hatte sie einen völlig unterschiedlichen Charakter. Das erste mal war noch mit der Sertao – nach nächtlichem Regen und mit ungeeigneten Reifen ein Desaster, denn es war alles glitschiger Lehm, auf dem die Sertao keinen Halt gefunden hat.

Vor einigen Wochen dann das zweite mal. Es hatte etwas geregnet – aber nicht so viel, daß es glitschig gewesen wäre. Das ließ sich bisher am angenehmsten fahren – weicher, griffiger Untergrund und keine Staubentwicklung.

Und nun das dritte mal. Die Strecke war vor allem deshalb anspruchsvoller, weil die teilweise sehr tiefen Spurrillen steinhart sind:

Spurrillen
Spurrillen

Wenn man da aus der Spur kommt verreißt es einem unweigerlich den Lenker. So hat mich das kleine nervöse Motorrad auch einmal abgeworfen – und ich muß nun sehen, ob ich für meinen Offroadhelm noch einen Schirm nachgekauft bekomme. Naja – Schwund ist immer.

Wer schaut den da? Spiderman? Nee – nur Bildverzeichnung durch das Weitwinkelobjektiv der Fahrzeugkamera…

Bildverzeichnung
Bildverzeichnung

Die Fahrt nach Diest ging diesesmal in einem MB Vito Leihwagen, nachdem mich der Kangoo ja auf der Rückfahrt vom letztenmal verlassen hat. Ist kein ganz billiger Spaß (ca. 200 EUR), spart aber das Hotelzimmer. Dumm nur, daß die Luftmatratze ein kleines Loch hat. Wurde dann irgednwann ganz schön hart…

Ab in den Tunnel?

Die Sertao schaut so konzentriert aufs Tunnelportal:

Tunnelportal
Tunnelportal

Ich glaub die will da rein! Und eigentlich hat  `se ja recht. Noch ist der neue ICE-Zubringertunnel als Baugleis eingerichtet, d.h. Baufahrzeuge dürfen da mit max 20km/h auf Sicht fahren. Und es komen garantiert keine ICE oder andere Züge entgegen. Die Baufahrzeuge sind zwar meist Zweiwegefahrzeuge – aber die Sertao als Allwegefahrzeug qulifiziert sich sicher auch als Baufahrzeug – zumindest mit einem Fahrer in Orange drauf. Und einen plausiblen Vorwand kann ich auch konstruieren. Und eine Eingleisstelle gibt es auch – dann noch 100m zwischen den Schienen auf frisch gestopftem Schotterbett – und dann kommt auch schon feste Fahrbahn:

feste Fahrbahn
feste Fahrbahn

Da gehts dann zwischen den Schienen auf bestem Betonboden entlang.

Nur ein Problem: Nach spätestens 800m muß ich umdrehen und wieder zurück. Nur wie kommt die Sertao aus dem Raum zwischen den Schienen raus und dann andersrum wieder rein?

Eigentlich müßte es gehen – und mit dem kleinen nervösen Motorrad hätte ich es wohl gewagt. Aber mit der Sertao mit Werkzeugen und Meßgeräten im Koffer wollte ich nicht das Risiko eingehen dem Oberleitungsbautrupp ein Schauspiel der besonderen Art zu liefern. Sorry Sertao – du bist mir dafür zu schwer. Auch wenn so eine Chnace so schnell nicht wiederkommt…

Auf zum 30. Enduro Treffen in Alvern…

…wie schon die letzten zwei Jahre. Diesesmal die Jubiläumsedition vom XT Club Emmingen wie immer im Schützenhaus in Alvern (bei Munster).

Jubiläumsedition
Jubiläumsedition

Aber erstmal dahin – bei strömendem Regen am Freitag Nachmittag aus Hannover raus gestaut.

Leichter Niederschlag
Leichter Niederschlag

Das war wohl nichts mit ‚leichter Niederschlag bis 1mm‘. Stattdessen die nächsten Stunden ergiebige Regenfälle. Glücklicherweise hielt die Regenkombi einigermaßen dicht – nur die Endurostiefel nicht.

Aber Glück gehabt – am Abend kommt noch etwas Sonne raus – und blieb uns dann auch die nächsten Tage hold.

Abendsonne
Abendsonne

Da ist dann für die Tour am Samstag kein Staub zu etwarten 🙂 .

An nächsten Morgen hat sich die Campingwiese gut gefüllt – zum Jubiläumstreffen ist der Andrang mit über 100 Teilnehmern überraschend hoch!

Campingwiese
Campingwiese

Das kleine nervöse Motorrad übt sich erstmal als Trockenständer – und hat’s in den frühen Morgenstunden auch fast trocken gekriegt!

Trockenständer
Trockenständer

Bevor es per Roadbook auf die Strecke geht steht erstmal `ne Wertungsprüfung an: Trommelfußball! Wozu alte Kabeltrommeln doch nützlich sind!

Trommelfußball
Trommelfußball

Ab durch den dunklen, noch von gestern nassen Wald…

Wald
Wald

gibts auf einer großen Lichtung auf dem normalerweise militärisch genutzten Gebiet eine Gleichmäßigkeitsprüfung: Zwei Runden um die Lichtung – in möglichst identischer Fahrzeit…

Gleichmäßigkeitsprüfung
Gleichmäßigkeitsprüfung

Weiter gehts über alle Arten von Wegen und Straßen am Rande des Truppenübungsplatzes

Wald
Wald

zur finalen Dusche wieder auf dem Schützenplatzgelände

Der edle Ritter hoch zu Ross
Der edle Ritter hoch zu Ross

Damit ist der Pflicht genüge getan – und es kann zum gemütlichen Teil übergehen. Nachdem die örtliche Eisdiele von einer Horde dreckiger Motorräder erfolgreich eingenommen wurde und der Hunger am Jubiläums-Foodtruck gestillt wurde (leckere – aber langsam zubereitete Cheesburger und andere leckere aber ungesunde Sachen 🙂 ) gehts nahtlos mit der Party weiter.

Spät am Abend gibte es dann auch die Ergbnisse der Wertungsprüfungen – das kleine nervöse Motorrad ergattert diesesmal keinen Preis (Platz 19 von 102) – macht aber nichts, denn es hat sich ja erfolgreich dreckig gemacht!

Mein Dank an die rastlosen Organisatoren vom XT Club Emmingen – und wie man hört gibts nächstes Jahr wieder `ne Fortsetzung.

Bleiben nur noch die Karte und Statistik von der Roadbooktour:

Karte
Karte
Statistik
Statistik

Schwupps…

…versinkt das Rohr im Erdboden:

Fundamentrohr
Fundamentrohr

Das rote Teil vorne am Bagger ist ein kräftiger hydraulischer Vibrationsmotor, der das 6m lange Fundamentrohr für ein da zu errichtendes Signal mal eben in den Erdboden vibriert (naja – ist da sehr bindger Lehm – hat mehrere Versuche benötigt. Der Hersteller hat das sicher mit feinem gesiebten Sand als Untergrund demonstriert. Da gahts dann tatsächlich rein wie in Butter).