Afrika Südost, Tag 50: Maun (Okavango Delta)

Heute ist fahrfreier Tag und man kann sich dan gut das Okavango Delta ansehen.  Entweder vom Auto aus, aus dem Kanu oder dem Einbaum. Ich denke aber, den besten Überblick über dieses riesige Gebiet bekommt man aus der Luft.
Nein, du darfst heute nicht mit.

Da nehmen wir mal diesen Luftfloh.

Ich mache dann mal den Copilot – denn es gibt nur 4 Plätze einschl. Pilot. Es gibt viele wichtige Anzeigen,

und gut eingeflogen ist der Floh auch schon.

Der braucht nur 10% der Startbahn von Maun International Airport und fliegt erstaunlich langsam. Wenn man sonst nur große Flieger kennt, glaubt man fast man steht in der Luft – auch wenn es dann doch bis zu 250km/h waren.

Elefanten gibts ja in Botswana reichlich – und so auch im Okavango Delta.

Um denen Auge in Auge gegenüber zu stehen eignet sich der Flug nicht – aber das hatten wir ja schin in Namibia.
Eine unendliche Sumpflandschaft durchzogen von Wasserläufen wo der Okavango in der Kalahari versickert bzw. verdunstet und nicht das Meer erreicht.



Nach ’ner Stunde gehts wieder runter.

Der Rest des Tages geht dann mit Büro, Wäsche waschen, Pool, Motorradservice etc drauf. Es sammelt sich doch immer was zu tun an.

Wie immer noch Karte und Statistik

Afrika Südost, Tag 49: Ghanzi – Maun (Okavango Delta)

Es gibt heute nicht viel Auswahl. Erstmal 100km auf der Trans Kalahari Highway…

…und dann auf die alte Piste nach Toteng. Die ist noch erstaunlich gut erhalten.

Es gibt einige Wolken, bleibt aber den ganzen Tag trocken.

In Toteng eine kleine Erfrischung vom Kiosk…

…und dann nochmal 100km bis Maun

Camp unter Bäumen…

…Pool…

…und Palmen.

Wie immer noch Karte und Statistik

Afrika Südost, Tag 48: Buitepos – Ghanzi, Botswana

An der letzten Tanke vor der Grenzu zu Botswana – alles nochmal voll machen, in Botswana ist Benzin teurer.

Willkommen in Botswana – auf dem Trans Kalahari Highway.

Aber da ist mein kleines nervöses Motorrad II nicht lange drauf – es mag lieber Sandpisten.

Und davon gab es heute reichlich.

Die ersten 50km tief sandige Piste – glücklicherweise hatte es gestern geregnet, so dass der Sand tragfähig ist.

Warten auf die Nachzügler – mein kleines nervöses Motorrad II war heute das Leitmotorrad.

Da es eine lange Strecke ohne Tankmöglichkeit ist kann ich ja schonmal was nachfüllen.

Die Kuh hat gestern den Anlasser kaputt reparieren lassen – und benötigt nun auch eine Seilzugstarter. Es ist aber diesesmal nicht mein kleines nervöses Motorrad II.

Die zweite Hälfte geht dann auf schneller Piste weiter.

Einzige Abwechslung sind da einige Tore.

Aber alles besser als den Trans Kalahari Highway zu fahren. Schluss ist heute im Thakadu Camp bei Ghanzi, die Einfahrt macht einen etwas verlassenen Eindruck.

Aber das täuscht, das Camp ist in Betrieb und es gibt sogar eine Bar und einen Pool.

Dann nochmal einen Blick auf den Anlasser der Kuh.

Der Magnetschalter hat einen Masseschluss – die Werkstatt hatte meinen improvisierten Anschluss umgebaut mit einem Schalter für komfortabelere Bedienung – nur das der der Belastung nicht standgehalten hat und der Magnetschalter daherhaft bestromt wurde. Dafür ist der nicht gebaut.
Mal sehen, ob ein Ersatzteil aufzutreiben ist – nicht unmöglich, da BMW Automoobiltechnik verbaut hat und Valeo einen ähnlichen Anlasser vielleicht auch für andere Fahrzeuge produziert hat. Wir werden sehen…solange mss es der Seilzugstarter tun.

Wie immer noch Karte und Statistik

Afrika Südost, Tag 47: Rehoboth – Buitepos

Guten Morgen. Blick vom Camp auf den Stausee.

Wir fahren heute nach osten – durch mir bisher unbekannte Gegend. Es ist viel grüner als bisher in Namibia.

Und blühen tuts auch.

Dazu Pisten aller Art – wie diese glatt und schnell,

aber auch reichlich sandige Exemplare dabei heute 🙂 .

Allein in weiter Flur.

Bei Annäherung an Gobabis dunkle Wolken in unsere Richtung…

…wir versuchen das bei einer Holzofen-Pizza auszusitzen.

Das gelingt so leidlich – auf den letzten 100km bis zum Tagesziel, die auf dem Trans Kalahari Highway zurückgelegt werden erwischt und dann doch ein Schauer.

Aber eigentlich hat es sich nicht gelohnt, die Regenklamotten an zu ziehen.

Wie immer noch Karte und Statistik

Afrika Südost, Tag 46: Betta – Rehoboth

Guten Morgen in Betta.

Das Gras schimmert gegenüber dem letztenmal leicht grünlich – es hat hier wohl zwischendurch mal geregnet.

Heute gibts wieder schnelle namibishce Pisten zum Abwinken – es ist wird ein langer Tag.

Zwischenstop in ser Tsauchab River Lodge – bekannt für den Garten mit Metallfigurinen.




Später am Tag zwei fußkranke Motorräder auf einmal. Die DR (im Hintergrund) geht gelegentlich einfach aus als wenn sie kein Benzin bekommt – fährt nach einiger Zeit aber wieder.
Die Gummikuh startet nicht mehr nachdem kurz die Ladekontrolleuchte an ging und dann die Elektrik ausfiel.

Die gute Nachricht: Zündung und Ladestromkreis funktionieren, Cockpit und Belechtung sind tot. Das Starterrelais klickt, aber der Anlasser dreht nicht. Mit dem blauen Kabel eine Anlasseraktivierung hingefrickelt – wen man das andere Ende an den Pluspol der Batterie hält dreht der Anlasser und die Gummikuh springt an.

Die restliche elektrische Ausrüstung ist ‚eh unwichtig 🙂 ,
Weiter durch die Berge nach Solitäre…

…und dann auf roter Piste unter Wattewolken nach Betta.

Wie immer noch Karte und Statistik

Afrika Südost, Tag 45: Aus – Betta

Heute steht eine relativ kurze Etappe auf guten Pisten auf dem Programm.

Am Wegesrand eine Alien Funkstation, getarnt als Wind-Wasserpumpe.

Guten Tag – der Grader zieht um um die nächste Straße zu hobeln.

Die Zeit erlaubt eine ausgiebige Mittagspause in Helmeringhausen – serviert wird Currywurst. Trifft das Original erstaunlich gut.

Aber die hatten ja auf der letzten Tour auch den Leberkäse gut hinbekommen. Die Bestellung war also kein Risiko 🙂 .
Weiter durch die namibische Landschft…

…bis mitten im nichts Betta auftaucht.

Die haben fleißig umgebaut und haben jetrzt einen großzügigen Laden in einer riesen Halle..

…und einen nagelneuen Campingplatz,

etwas abgelegen vom Hauptgebäude. Es gibt einen großen Speisesaal

und einen Pool.

Stromversorgung aus Solar mit Akkupufferung für die Nacht…

…und die typisch afrikanische Druckerhöhungsanlage für die Wasserversorgung.

Mein kleines nervösesMotorrad schien heute etwas kurzatmig – mal seiltlich die Klappe auf machen…

…und wenn man schon dabei ist, kann ich auch gleich den Luftfilter wechseln. Obwohl – so schlecht sieht er nicht aus.

Wie immer noch Karte und Statistik

Afrika Südost, Tag 44: Fish River Canyon – Aus

Alles eingepackt – los gehts!

Erstmal die große Piste nordwärts.

Dann taucht dieses Schild auf:

Willste das wirklich fahren?
Na klar!
Na – wenns sein musss.
Und – wo war nun die ‚bad condition‘?

Na, hinter Dir!
Hab ich nicht gesehn.
Am Ende der Piste ist die Einfahrt zum

Das hat einen neuen Betreiber und wird wohl weiter geöffnet bleiben – obwohl es inzwischen mitten im nichts liegt. Der Bahnverkehr auf der Strecke wurde eingestellt und der Bahnhoif Seeheim nicht mehr bedient.
Da es heute auf der Strecke keine Tanke gibt wird mit ein wenig Sprudelwasser aufgefüllt, damit es bis ans Ziel reicht 🙂 .

Ab Seeheim ein Stück Hauptstraße,

bis es wieder auf den Schotter geht.

Die Bahnstrecke über Aus nach Lüderitz ist wieder in Betrieb, das dortige

hat wie üblich diverse Torten im Angebot. Guten Appetit.

Wie immer noch Karte und Statistik

Afrika Südost, Tag 43: Fish River Canyon

Nachtrag von gestern Abend:

Heute ist Aufenthalt im Canyon Roadouse. Den Ausflug zum Fish River Canyon habe ich vor drei Wochen schon gemacht – also gibt es keine dringenden Ziele in der Umgebung. Aber etwas Instandhaltung ist angesagt – genug Öl ist drin, aber die Halter für den Reservekanister auf dem Gepäckträger hat sich losgerüttelt.

Die lose Schraube ist schnell angezogen. Das Überstehende Blechteil hinten hatte ich zu Hause mit Kabelbindern gesichert. Die hatten sich durchgescheuert, wodurch das Blech schweingen konnte und einen Ermüdungsbruch entwickelt hat. Die Kabelbinder sind nun durch Rödeldraht vom Wegesrand erstetz – das wird jetzt dauerhaft halten.
Ansonsten ist auch mal wieder Waschtag:

Andere haben da mehr zu tun – und machen ein Schrauberkollektiv auf. Der LKW hat mal wieder Lust auf frisches Fett und den Achsen – und Fritz Aprilia hat mal wieder das Polrad auf der Welle verdreht und den Keil abgeschert.

Zeit für den Einbau des letzten Keiles – und eines anderen Polrades, bei dem der Konus hoffentlich noch besser erhalten ist. Drückt die Daumen!
Damit ist der Tag noch nicht rum – aber so einen halben Tag halte ich es auch am Pool aus 🙂 . Aber erst noch die Büroarbeit, damit ihr hier was lesen könnt.

Afrika Südost, Tag 42: Aussenkehr – Fish River Canyon

Heute gibt es erstmal eine Runde durch das Aussenkehr Nature Reserve – auf einem netten 4WD Track, Permit required (100 NAD pro Motorad – zu erwerben im örtlichen Spar Markt).

In das Flussbett gehts gleich runter.

Heute passt mein kleines nervöses Motorrad II auf mehr andere Motorräder auf – insgesanmt sind wir auf dem rack ausnahmsweise 7 Motorräder, da es nur einen Schlüssel für das Tor gab und alle gleichzeitig rein- und wieder raus fahren müssen.

Normal sind wir höchstens zu viert unterwegs.

Die Ausfahrt führt durch eine beeindruckende Schlucht.

Blick vom Aussichtspunkt über die Traubenanbaugebiete von Aussenkehr.

Die Erntezeizt ist zuende – die Wanderarbeiter reisen ab, nicht ohne vorher nochmal die Geldautomaten leer zu machen.

Die für Afrika typischen Kleinbusse stehen schon bereit.

Wie auf dem Weg runter führt auch der Weg hoch durch den Gamkab-Fluss

Es hatte zwischenzeitig etwas geregnet – der Baden war fester als beim letztenmal.

Alle sieben unter dem Felsen. Ist schon alles groß da.

Dann noch 120km schnelle Piste zum bewährten Canyon Roadhouse.

Wie immer noch Karte und Statistik

Afrika Südost, Tag 41: Garies – Aussenkehr, Namibia

Nachtrag von gestern Abend: Das Auge Gottes linst über die Berge.

Morgenbs ist es bedeckt und angenehm kühl – das wird sich aber im Laufe des Tages noch ändern 🙂 .

Es geht über nette Pisten durch die südafrikanische Berglandschaft.

Das haben nicht immer alle geschafft!

Was für ein Zufall – auf irgendeiner kleinen Piste treffen wir die vier Motorräder, die wir im Container mitgenommen haben, die aber eine völlig eigene Tour fahren. Wir können mit der Streckenauswahl nicht so ganz falsc liegen.

Dann gehts ab Springbock auf die Schnellstraße nach Namibia – 100km immer geradeaus. Muss auch mal sein.

In Namibia ändert sich dann die Landschaft – es geht 40km durch kahle Wüste…

…bis dann die grünen Plantagen von Aussenkehr auftauchen.

Schuss ist heute wieder im Norothshama River Resort in Aussenkehr. Das kennen wir schon von der ersten Tour.

Wie immer noch Karte und Statistik