Trans Marokko Trail, Tag 20: Zagora – Foum Zguid

Der Trans Marokko Trail geht auf der Piste an der algerischen Grenze lang und über den Lac Iriki. Im Lac Iriki versickert der Qued Draa – und bei den erheblichen Regenfällen ist da sicher Wasser vorhanden. Vor einigen Tagen hatten wir auch einen anderen Reisenden getroffen, der erzählte das einer seiner Mitreisenden im Lac Iriki an einer Stelle die trocken aussah versunken ist. Sie mussten ein 4×4 organisieren, um das Motorrad wieder raus zu ziehen. Daher lassen wir diesen Teil des TMT aus – und fahren stattdessen weiter nördlich durch die Berge.
Aber erstmal geht es durch die Palmengärten in der Region Zagora…

…bzw. das was davon übrig geblieben ist.

Hallo, wer zu Haus?

Bonjour, ca va?

In diesem Gebiet liefen ziemlich viele Touristen rum, irgendwas muss hier sein was wir nicht mitbekommen haben. Die halb zerfallene Kasbah kann es eigentlich nicht sein.

Das Mittelstück führt auf einer langweilhen, weitgehend geraden Straße durch eine Hochebene, bei der Abfahrt wird es dann wieder ineterssanter.
Halt, du fährts in die falsche Richtung!

Ja, so ist besser!

Kurz vor Foum Zguid noch mal ein Poserfoto auf Lehmhügeln.

In Foum Zguid am Marktplatz gibt es weiterhin das Restaurant Chegaga – Brochette Poulet sind bestellt!

Es ist auch grade Teil einer Gruppe ’50 Jahre XT500′ eingekehrt.

Schluss ist heute im Riad Assia – die haben fleißig angebaut und auch noch einen Pool errichtet. Das 3-er Zimmer für 1000 MAD incl. Frühstück. Das ist eigentlich zu teuer, sie wissen aber dass sie das einzige brauchbare Hotel im Ort sind.

Wie immer noch Karte und Statistik

Trans Marokko Trail, Tag 19: Zagora

Meine Mitfahrer machen heute Pause – würde ich ja auch machen, aber mein kleines nervöses Motorrad langweilt sich sonst (und ich mich nach einem halben Tag am Pool auch). Daher gibt es heute eine kleine Runde nach Norden durch die hiesige Sahara.
Erstmal noch entlang alter Bewässerungskanäle im Palmengarten…

…und dann über eine graue Staubfläche.

Aber es dauert nicht lang und die Sahara zeigt ihr wahres Gesicht: Steinwüste. So rumpelig hatte ich die Strecke nicht mehr in Erinnerung!

Es geht noch einen grob steinigen Felspass hoch – das hier ist der harmlose Teil, vom interessanten Teil gibts natürlich wieder keine Fotos. Da will ich den Lenker nicht zum fotografieren los lassen – und anhalten erst recht nicht.

Ansonsten sind die Marokkaner weiterhin fleißig am asphaltieren. Es sind jetzt auf der Runde nich ca. 50km Schotter übrig. Am Wendepunkt einen Tee und Orangensaft im Palmengarten…

…und dann gehts auch schon wieder nach Zagora.

Noch etwas Proviant vom Dattel-Fachhändler…

…und den Rest des Tages lasse ich mir den Schatten der Palmen…

…auf die Füße scheinen.

Wie immer noch Karte und Statistik

Trans Marokko Trail, Tag 18: Kelaat – Zagora

Abends in Kelaat ist geheizt – sehr angenehm nach den kalten Tagen.

zum Frühstück wird ordentlich aufgefahren. Ein besseres marokkanisches Standardfrühstück.

Heute geht es noch einmal hoch in die Berge

…und dann immer bergab.

Es erwischt uns auch der erste Paltten auf dieser Reise.

Die Dakar hat eine Schraube eingesammelt.

Aber wir haben alles dabei und Erfahrung im Reifenwechsel, so dass das ohne größere Zwischenfälle repariert ist.
Am Wegsrand.

Und Ginsterblüte im Qued.

Durch die Wüstenberge soweit das Auge reicht.

Verfahren ins Monument Valley?

Ende ist heute in Zagora – dem marokkanischen Zentrum des Dattelanbaues. Es gibt einen riesigen Palmengarten…

…der aber bei näherem Hinsehen starke Trockenschäden aufweist. Es war die vergangenen Jahre sehr trocken – da nutzt auch der viele Regen seit Jahresbeginn nix mehr.

Schluss ist heute im Riad Soleil du Monde im Palmengarten (ohne Trockenschäden) für 350 MAD je Person im Familienzimmer mit Abendessen und Frühstück.

Wie immer noch Karte und Statistik – und weils so schön war noch ein Höhenprofil.

Trans Marokko Trail, Tag 17: Imsfrane – Kelaat

Es geht heute den ganzen Tag Auf und Ab. Auf der Karte sieht man es so nicht, aber wenn man weit genug rein zoomt, dann sieht man die ganzen Serpentinen die wir heute gefahren sind. Aber erstmal geht es los auf einer ordentlichen Schotterpiste.

Über eine schmale Brücke – die Hauptstrecke geht über eine Furt, die aber momentan erhebliche Wassermengen führt.

Von den Passhöhen immer wieder Ausblicke in die Täler zu beiden Seiten und auf die gestreiften Berge.

Es gibt in der Gegend nur einige Bergdörfer – aber weit und breit keine Tankstelle. L’essence gibts aber natürlich beim örtlichen Brennstoff-Fachhändler aus der praktischen 5l Mehrwegflasche.

Es geht immer höher hinaus. Es ist übrigens echt kalt in Afrika!

OK – so schwer ist die Strecke an dieser Stelle nicht. Das geht auch zu zweit auf einer voll bekofferten GS.

Mit genug Schwung kommste rüber!

Zum Schluss noch ein Abstecher durch eine Schlucht…

…die sich als ordentlich rollkieselig erweist.

Aber auch den alten Benz schenkt hier niemand was.

Lehmbauten verschwinden nach einiger Zeit rückstandsfrei.

Hier dauert es noch etwas länger.

Das Ende ist heute bei Kelaat – in der Kasbah Itran, das 3-er Zimmer mit Abendessen und Frühstück für 800 MAD.
Wenn man sich das auf der Karte ansieht, so sind das nur 30km von Boulmane Dades wo wir vor zwei Tagen waren. Das hätten wir auch einfacher haben können – aber nicht so schön.
So habe ich dank dem Trans Marokko Trail die letzten zwei Tage auch nochmal neue Gegend kennen gelernt.

Wie immer noch Karte und Statistik und wieder ein Höhenprofil

Trans Marokko Trail, Tag 16: Boulmane Dades – Imsfrane

Der Mond ist auf gegangen. Vollmond über dem Dades Tal.

Heute geht es in den hohen Atlas. Erstmal das Dades Tal wieder hoch, das kennt Ihr schon von gestern. Und dann immer weiter bis auf fast 3000m Höhe. Da liegt noch Schnee und es ist echt frisch.

Ich kenne diese Strecke noch als einspurige, ziemlich rauhe Stein/Erdpiste. Nun ist die bis Imilchil als zweispurige Asphaltstraße ausgebaut. Ich sags ja, die Marokkaner sind fleißig am asphaltieren. Wartet nicht zu lange!
Das Passfoto. Zu sehen ist da nix. Wenigstens ein pitorreskes Passschild hättten die da dann doch nin bauen dürfen…

Es geht dann weiter auf geschwungenem Asphalt, erstmal wieder runter.

Gelegentlich durch graue Dörfer. Es ist eine offensichtlich armje Gegend.

Dann ändert sich die Strecke erst zu Erdpiste – es staubt ordentlich. Morgen fahre ich wieder vor 😉 .

Das Highlight der Strecke kommt zum Schluss. Es geht durch ein immer enger werdendes Tal mit Wildwasserbach.

Die Strecke ist immer wieder verschüttet und nur provisorisch wieder passierbar gemacht.

Da aus dem Tal kamen wir raus.

Es geht ohne Netz und doppelten Boden auf der aus der Felswand gefrästen Piste lang.

Dann liegt sie vor uns: Die Kathedrale. Ein charekteristisch geformter Fels bis Imsfrane im hohen Atlas.

Unterkunst ist heute in der Auberge La Cathedrale in Imsfrane. Man weiss nicht genau, ob das noch nicht ganz fertig gebaut ist oder schon wieder zerfallen.

Aber egal – es gibt ein Zimmer für drei für 810 MAD incl. Abndessen und Frühstück. Und es gibt warmes Wasser. Nur Heizung gibt es nicht – und es ist Nachtfrost angesagt. Aber es gibt bergeweise Decken im Zimmer.

Wie immer noch Karte und Statistik – und weils auch heute was zu sehen gibt wieder ein Höhenprofil.

Trans Marokko Trail, Tag 15: Boulmane Dades – Zwei Schluchten Runde

Morgendlicher Blick vom Frühstückstisch in die Gärten.

Es geht heute das Dades Tal hoch, dann über die Berge und das Todra Tal wieder runter. Diese Runde gehört zum Pflichtprogramm für jeden Marokko-Touristen.
Zuerst die Serpentinen das Dades Tal hoch. Dieses Foto findet sich sicher in jedem Marokko Reiseführer.

Später verengt sich das Dades Tal nochmal – so ähnlich wie das Todra Tal. Hier ist aber nix low. während an vergleichbarer Stelle im odra Tal der Bär steppt.

Später noch ein Ausblick in kahle Canyons. Unten fließt irgendwo ein Fluss.

Weiter gehts über die Berge – das war beim letztenmal noch eine ansprchsvolle Steinpiste deren Ende komplett weggeschwemmt war. Nun ist es eine perfekt ausgebaute Straße. Hat keinen Anspruch mehr, da kommt wirklich jedes Fahrzeug rüber. Es geht da auf 2700m hich und es sicht dann auch am Mittag noch überraschend frisch.

Blick vom höchsten Punkt – die Straße schlängelt sich durch Wüste.

Der zweite Touristen-Hotspot ist wie erwähnt die Todra Schlucht.

Sehr gut besucht und komplett von fliegenden Händlern gesäumt.

Der Verkehr geht nur stockend voran. Noch vorbei an einer ‚Oasenstadt‘ und wir sind zurück am Hotel.

Wie immer noch Karte und Statistik und auch wieder ein Höhenprofil

Trans Marokko Trail, Tag 14: Alnif – Boulmane Dades

Abendliche Eindrücke aus Alnif: Auf dem Markt.

Im Autozubehörladen…

…gibt es WD40 – ach nee, hier heisst es MD-60 🙂 .

Metallbau…

…neben Tischler…

…neben Kunstoff-Windsichtung.

Es geht dann heute weiter nach Boulmane Dades. Wir machen erstmal unsere Tanks voll – der auch.

Es geht durch die Berge.


Vorbei an was immer das ist – ich vermute eine (illegale?) Mine.

Plötzlich Gegenverkehr. Eine ganze Kolonne Touristenfahrer in ihren Geländewagen, die sich für Rallye-Teilnehmer halten, nur weil der Veranstaltung Rallye Solidarico heisst.

Merke: Wenn Ihr den Weg nicht selber finden müsst und es nicht auf Zeit geht seid ihr nicht auf eine Rallye.
Weiterhin karge Landschaft. Ja, Wüste gibt es in tausend Formen.

Im Hintergrund der hohe Atlas. Er droht mit Schnee. Hab ich um die Jahreszeit so auchnoch nicht gesehen. Es ist übrigens immernoch so 10°C zu kalt.

Schluss ist heute in der Auberge des Jardins du Dade. Das 4er Zimmer mit Frühstück für 700 MAD. Den Ausblick auf die Gärten im Dades Tal von der Hotelterrasse gibts kostenlos dazu.

Wie immer noch Karte und Statistik, sowie mal wieder ein Höhenprofil

Trans Marokko Trail, Tag 13: Merzouga – Alnif

Es geht heute auf dem Trans Marokko Trail weiter. Erstmal lange Meter durch das was die Sahara ist – eine Steinwüste.

Das sah eigentlich auf den esren Blick trocken aus – aber unter der Oberfläche sind 15cm Lehm-Matsch. Mein kleines nervöses Motorad hat sich da mit einem Gasstoß noch draus gerettet, der TT-R fehlte der Reflex noch 😉 .

Es ist heute ziemlich windig und wir nähern uns einem Sandfeld. Entsprechend staubig ist die Luft.

Hier gehts jedenfalls nicht weiter – vor uns liegt der Qued Gehris mit ordentlich Wasser, aber selbts ohne gäbe es hier kein Durchkommen.

Da muss mein kleines nervöses Motorrad mal schaúen wie es durch das Sandfeld kommt ohne sich zu viel Ärger der andern zuzuziehen.

Es hat dann aber einen guten Weg gefunden. Dann gehts wieter durch hügelige Steinwüste mit einem Hauch von grün.

Der Rest bis Alnif dann auf Asphalt. Schluss ist heute am ersten Hotel am Platze, Hotel Bugafer.

Riesiges DZ für 400 MAD mit Frühstück-

Wie immer noch Karte und Statistik

Trans Marokko Trail, Tag 12: Merzouga

Es geht mir heute besser, aber nicht so, dass ich große Sprünge machen wollen würde. Andererseitssoll ja mein kleines nervöses Motorrad nicht vor Lange Weile sterben.
Also gehts estmal zum See: Der Lac Dayet Srij soll westlich von Merzouga liegen. Ich bin mir sicher, dort noch nie einen See gesehen zu haben. Und das hatten die, die die Piste angelegt haben wohl auch nicht.

Aber es ist Urlaubsstimmung…

…für Mensch und Tier.

Weiter gehts mit einer Durchquerung des Erg Chebbi. Dazu haben wir eine schmale Stelle ausgesucht, man muss es sich ja nicht schwerer als nötig machen.

Vorgestern war der Sad noch komplett nass – heute sind die obersten 10cm schon knochentrocken. Aber dennoch viel einfacher zu fahren als der bodenlose Sand den man da normalerweise antrifft.

Abr man soll sich nicht wurdern: In den Randbereichen immernoch viel Wasser.

Wie immer noch Karte und Statistik