Wenden Around 2019

Nach zwei Jahren ist es soweit – es gibt eine neue Ausgabe von Wenden Around. Das ist ein langer Samstag – mit Vollverpflegung von Frühstück bis zum warmen Buffet Abends – bei dem es in verschiedenen Wertungsklassen Spaß auf dem Mororrad im Bereich Nienburg gibt.

Ich war mit dem kleinen nervösen Motorrad da. Das fühlte sich da neben den ganzen fetten BMWs erstmal fehl am Platze…

Fette BMWs
Fette BMWs

…bekam dann aber doch noch Gesellschaft. Es ist ja in Europa ziemlich selten – und drei WR250R auf einem Haufen habe ich bisher noch nicht gesehen.

drei WR250R
drei WR250R

Es gibt im näheren und weiteren Umkreis eine Vielzahl von Stationen, die man anfahren kann um Punkte zu sammeln. Ich hab mir erstmal die ‘fahraktiven’ rausgesucht – das kleine nervöse Motorrad will ja seinen Spaß haben.

Erstmal geht es an den Stöckser See, der in einer Gleichmäßigkeitsprüfung zweimal zu umrunden ist – beide Runden möglichst gleich schnell. Da ist ist hilfreich, eine Stoppuhr im Navi zu haben 🙂 .

um den stöckser See
um den stöckser See

Für eine Überquerung des Sees gibts Sonderpunkte – das ist für das kleine nervöse Motorrad eine der leichtesten Übungen, denn es kann ja übers Wasser fahren 🙂 .

übers Wasser fahren
übers Wasser fahren

Nur kurz vorm anderen Ufer gab es dann doch noch eine überraschend tiefe Stelle – ansonsten war der Wasserstand wegen der langen Trockenheit sehr niedrig…

Den Samstag morgen hat es noch etwas geregnet – da ließ glücklicherweise nach einiger Zeit nach und es blieb dann auch den Rest des Tages trocken.

Die nächste Station war Arnes Trainingsacker auf dem ein langer und technisch anspruchsvoller Patrcours abgesteckt war. Unter anderem rumpelige Binsen…

rumpelige Binsen
rumpelige Binsen

…und ein Reifenhindernis (das aber schwieriger aussieht als es tatsächlich ist)

Reifenhindernis
Reifenhindernis

Dennoch: Die 10 Runden für die volle Punktzahl sind nicht ganz unanstrengend.

Es kommt eine schnell fahrbare Strecke auf einem Stoppelfeld mit einigen wenigen Hindernissen:

Stoppelfeld
Stoppelfeld

Da kann man es mal richtig fliegen lassen und die 10 Runden sind schnell rum 🙂 .

Die Ausschreibung machte zur Bedingung eine Badehose und Handtuch mitzubringen. Es geht nicht wie letztes Jahr darum übers Wasser zu laufen – nee, diesesmal Stand Up Paddling auf einem Badesee… was soll ich segen – ich habs irgendwie geschafft rüber zu kommen. Von unterwegs gibts hier davon  sicherheitshalber keine Fotos 🙂 .

Stand Up Paddling
Stand Up Paddling

Auf zur letzten fahraktiven Station – eine kurze, schön zu fahrende Runde durch den Wald:

Durch den Wald
Durch den Wald

Da wollte das kleine nervöse Motorrad gar nicht wieder aufhören, und es sind wohl fast 20 Runden geworden 🙂 .

Solange noch Zeit ist bis die Fahrerkarte wieder abgegeben werden muß werden noch einige Punkte an strategisch günstig nahegelegenen Stationen gesammelt – z.B. am örtlichen Kulturdenkmal

Kulturdenkmal
Kulturdenkmal

Das schöne an der Veranstaltung ist, daß man auch mal was anderes fahren kann 🙂 . Hier einen Minibagger, mit dem gefüllte Becher umzusetzen sind. Der Minibagger ist erstaunlich einfach zu bedienen…

Minibagger
Minibagger

…und auch der Riesentrecker läßt sich – solange es nur langsam vor und zurück gehen muß – erstaunlich einfach und sanft fahren.

Riesentrecker
Riesentrecker

Das ganze ist eingebettet ins parallel vor Ort stattfindende Stöwer Straßenfest, wo man sich zwischendurch mal ‘ne Stärkung holen kann…

Bratwurst
Bratwurst

…aber vorsicht – es gibt Abends noch ein umfangreiches warmes Buffet für die Fahrer und Helfer der Veranstaltung.

Aber es gibt natürlich nicht nur Bratwurst, sondern auch Blasmusik…

Blasmusik
Blasmusik

…und den Stolz der ortlichen Katzenzüchter kann man auch bewundern. Ist das Kätzchen nicht süß…

Kälbchen
Kälbchen

Es war wieder eine sehr schöne Veranstaltung! Mein Dank geht an Arne und alle Helfer, Enduro- und Trialsport- Hanlax e.V. und alle Sponsoren, wo hier der Enduropark Hechlingen und Metzler besonders hervorzuheben sind für die Bereitstellung des ersten und zweiten Preises (Tagestraining und Reifensatz) sowie Touratech Nord für die weiteren Preise.

Mein kleines nervöses Motorrad hats auf dem dritten Platz geschafft und dafür dafür ein Touratech Reisebuch abgestaubt. Ich hoffe, ich muß es ihm nicht vorlesen…

Ich hoffe es gibt in 2 oder 4 Jahren eine Fortsetzung und bin dann gerne wieder dabei. Und kann das auch nur allen empfehlen, die mit dem Gedanken spielen. Es hätte dieses Jahr noch einige weitere Startplätze gegeben.

Bleiben noch Karte und Statistik:

Karte
Karte
Statistik
Statistik

Geschenke für die Sertao II…

…zur Auffrischung nach der langen skandinavien Tour.

Geschenke

Das Timing für den Kettensatz hab ich optimal getroffen – ich hab das Ritzel schließlich ganz bezahlt – also kann ich es auch ganz abnutzen. Mehr wäre aber auch nicht möglich gewesen 🙂 .

Ritzel

Das war dann dem Dampfkesselprüfer auch einen gelben Aufkleber wert.

Dampfkesselprüfung

Nun steht also der kommenden Tour durch die Karpaten nichts mehr im Wege.

Heute mal eine schnelle Runde…

…nachschauen ob der Köterberg noch da ist. Da hinten – wo der Funkturm steht – da isser. Sieht ganz gut aus:

Köterberg mit Funkturm

Und tatsächlich – ist alles noch da und die gewohnte Menge Motorräder an einem sonnigen Sonntagmittag ist auch da. Alles beim alten.

Köterberg mit Funkturm

Zumindes fast. Die Weserfähre bei Polle ist frisch gestrichen 🙂  .

Weserfähre bei Polle

Bleiben noch Karte und Statistik für heute:

Karte
Statistik

Heute mal wieder…

…die große Harzrunde gefahren. Bei idealem Wetter – sonnig, trocken und etwas über 20°C lief das echt gut. Dazu wenig Verkehr – einige niederländische Autofahrer die mit Kurven und Bergen so ihre Probleme hatten ließen sich leicht überholen.

Statistik

Fotos gibts keine – die kennt Ihr alle schon 🙂 . Außerdem wollt ich nicht unnötig anhalten.

9. Enduro Cross Camp in Schrecksbach

Am Wochenende war es wieder soweit – der MCS Schrecksbach lädt zum 9. mal zum Enduro Cropss Camp. Das läßt sich das kleine nervöse Motorrad nicht entgehen – denn zum einen kann man da auf der MX Strecke fahren, hat Wiese und Acker als weiteres Übungsgelände und inzwischen trifft man da auch immer wieder `alte Bekannte` für interessante Gespräche. So hätte das kleine nervöse Motorrad ende Oktober mit nach Tunesien kommen können – aber dummerweise steht es da schon im Container und wartet auf den Transport nach Südafrika.

Wie immer geht es Freitag gegen Mittag los – bei gutem und sonnigen Wetter – mit Ausnahme von Hofgeismar. Da steht das kleine nervöse Motorrad wie ein begossener Pudel draußen

begossener Pudel

während ich das Mittagessen nachhole bis es vorbei ist 🙂

vorbei

Schnell steht das Zelt auf der Zeltwiese – wie immer gilt wer zeitig da ist bekommt die besten Plätze :-).

Zeltwiese

Zum Abend hat der Verein die Streckenbewässerung aktiviert, damit es morgen nicht so staubt:

Streckenbewässerung

Den Samstag und Sonntag war das Wetter dann ideal  – trocken und sonnig, dabei mit ca. 25°C nicht zu warm.

Obwohl der Verein keine große Werbung macht, wird der Andrang von Jahr zu Jahr größer:

Andrang

Innen lang – nicht außen rum!

Innen lang – nicht außen rum!

Nach den Aufwärmübungen tobt sich das kleine nervöse Motorrad auf dem Acker aus

auf dem Acker

und brät sich ‘nen Pilz. Würd mich mal interessieren, wie es das geschafft hat 🙂

Pilz

Und natürlich gehts auch auf die Strecke , die erste Runde langsam und im Gänsemarsch, bevor denn jeder fährt wie er will.

auf die Strecke

Am Sonntag konnten die Crosser dann nochmal ordentlich Staub aufwirbeln – denn es blieb trocken.

Staub aufwirbeln

Die Statistik enthält die Fahrten auf der Strecke nicht – das waren ca. 60km.

Statistik
Karte

TET Skandinavien – Fazit und Inhaltsverzeichnis

Nun ist es vorbei – der skandinavische Teil des Trans Euro Trails (TET) ist (zum größten Teil) gefahren. Innerhalb von 27 Tagen wurden 9846km zurückgelegt und die Strecke führte durch Deutschland, Schweden, Norwegen, Finland, Estland, Litauen, Lettland und Polen:

Karte

Den TET Abstecher zum Nordkap habe ich ausgelassen – da war ich schon gewesen 🙂 – und da oben ist dann außer dem Touristenzentrum Nordkap auch nicht mehr viel.

Das Wetter war dieses Jahr für skandinavische Verhältnisse gut – es gab zwar mal Schauer, aber keine komplett verregneten Tage. Es war aber auch nicht so heiß und trocken wie letztes Jahr, daß es großflächige Waldbrände gab und jegliches Feuer in der Natur verboten war.

Der TET Skandinavien führt – wie ich vermutet hatte – zum allergrößten Teil über gut gepflegte Schotterstraßen. Das ist auch mit einer großen Reiseenduro leicht zu fahren. Nur auf wenigen und kurzen Abschnitten – insgesamt vielleicht 30km – war die Strecke etwas technisch, aber bei Trockenheit kein Problem. Nach längeren Regenfällen kann es dort aber schwierig werden. Die Sertao II war also eine gute Wahl für diese Tour, das kleine nervöse Motorrad wäre dort unterfordert gewesen.

Für jemanden der das nachfahren will würde ich empfehlen, den finnischen Teil weg zu lassen (die Landschaft dort ist nicht sehr abwechslungsreich – und Schotterautobahnen durch Nadelwald hatte man auch in Schweden schon reichlich) und stattdessen (ggf. nach einem Abstecher zum Nordkap) an der norwegischen Küste wieder runter zu fahren. Da hat man dann zwar keinen Schotter, aber dafür beeindruckende Landschaft.

Hier folgen jetzt noch Direktlinks zu den einzelnen Tagen:

TET Skandinavien – Tag 0: Morgen gehts los!
TET Skandinavien – Tag01: Hannover – Kiel – Göteborg
TET Skandinavien – Tag02 – Gäteborg bis Brevik am Vätternsee
TET Skandinavien – Tag 03 – Brevik bis Kil
TET Skandinavien – Tag 04 – Kil bis NO-Kirkenaer am See Skasen
TET Skandinavien – Tag05 – Kirkenaer bis Ringebu
TET Skandinavien – Tag 06 – Ringebu bis Skabu
TET Skandinavien – Tag 07 – Skabu – Dalholen
TET Skandinavien – Tag 08 – Dalholen bis Akkrestrommen
TET Skandinavien – Tag 09 – Akkrestrommen bis Rosentorp
TET Skandinavien – Tag 10 – Rosentorp
TET Skandinavien – Tag 11 – Rosentorp
TET Skandinavien – Tag 12 – Rosentorp
TET Skandinavien – Tag 13 – Rosentorp bis Krangede
TET Skandinavien – Tag 14 – Krangede bis Asele (Lappland)
TET Skandinavien – Tag 15: Asele bis Jokkmokk
TET Skandinavien – Tag 16 – Jokkmokk bis 20km vor Muonia
TET Skandinavien – Tag 17 – FIN-Muonio bis Sodankylä
TET Skandinavien – Tag 18: Sodankylä bis Kuusamo
TET Skandinavien – Tag 19: Kuusamo bis Nurmes
TET Skandinavien – Tag 20: Nurmes bis Hankasalmi
TET Skandinavien – Tag 21: Hankasalmi bis Salmi
TET Skandinavien – Tag 22: Salmi – Helsinke – Tallinn (Estland)
TET Skandinavien – Tag 23: Tallinn bis Madona (Lettland)
TET Skandinavien – Tag 24: Madona bis Marijampole (Litauen)
TET Skandinavien – Tag 25: Marijampole bis PL-Charzykowy
TET Skandinavien – Tag 26: Charzykowy bis Fuhlendorf
TET Skandinavien – Tag 27: Fuhlendorf bis Hannover

TET Skandinavien – Tag 27: Fuhlendorf bis Hannover

Heute ist nur noch ‘nach Hause komm Tag’. Gegen Mittag gehts in Fuhlendorf los – und man soll es kaum glauben, Kurviger.de hat auch in Mecklenburg-Vorpommern Schotterstraßen gefunden 🙂 .

Schotterstraße

Vorbei noch an der Schleuse in Garwitz der Müritz-Elde Wasserstraße – wo genau wie am Gotakanal in Schweden grad Betrieb war:

Schleuse in Garwitz

Bei Dannenberg über die Elbe, und dann bin ich fast schon wieder in heimischen Gefilden. In Anbetracht des heißen wetters – die Hitzewelle kommt dann doch noch – habe ich den Rest der Strecke auf schnellere Straßen verlegt, so daß die Sertao II gegen 20:00h wieder in der heimischen Garage steht.

Bleiben noch Karte und Statistik

Karte
Statistik

TET Skandinavien – Tag 26: Charzykowy bis Fuhlendorf

Heute geht es weiter nach Westen – wie gehabt auf kleinen Sztaßen:

nach Westen

Es war geplant ganz oben an der Küste nach Deutschland zurück zu fahren – über Swinovjscie und Usedom. Aber hätte ich mal vorher geschaut – die Straße ist nicht durchgängig, sondern es gibt eine Autofähre. Leider war ich nicht der einzige mit der Idee – der Stau beginnt schon 3,5km vor der Fähre. Das ist nix für mich – hier schon wieder auf dem Weg zurück:

Stau

Der nächste Übergang über das stettiner Haff kann ja so weit nicht weg sein – stellt sich dann heraus, daß das seinen Namen schon zu recht trägt -ich muß nämlich zurück bis Stettin und mich dann durch die Großstadt kämpfen. Sind nur ca. 150km Umweg – aber sowas bin ich ja auch von gesperrtwn Pässen in den Alpen gewohnt.
Dann ist es auch nicht mehr weit – und es kommt das blaue Schild

Schland

Schluß ist heute bei den Eltern in Fuhlendorf – noch 150km – davo die letzten 100km im Regen. Und ich dachte, in Deutschland ist Hitzewelle angesagt…

Bleiben noch Karte und Statistik

Karte
Statistik