Victoriasee Scoutingtour, Tag 15: Fort Portal – Rubirizi

LKW ist müde. LKW schläft. Bitte nicht stören.

Die Ugander geben sich mehr Mühe mit ihrem Äquator als die Kenianer. Das macht doch mal was her!

Wenn auch die Position hier nicht ganz stimmt – aber genau auf dem Äquator liegt schon eine Straßenkreuzung. Die wollte man wohl nicht verlegen.

Den Wasser-Scam gibts aber auch hier.

Dann dauert es nicht mehr lang und wir kommen am Kazinga-Kanal, der durch den Queen Elizabeth Nationalpakr führt, an. Da sit es Zeit für eine Bootsfahrt, denn es ist Trockenzeit und die Tiere kommen zum saufen an den Kanal. Alle üblichen Verdächtigen sind da.










Es geht dann noch ca. 30km weiter zur ‚Dave the Cave‘ Campsite. Dort ist dann Motorrdservice angesagt. Meines bekommt fünf neue Speichen ins Hinterrad, die zwischenzeitlich gebrochen waren.

Und Hermanns Motorrad ein neues Radlager vorne, das erheblich Spiel hatte.

Rubirizi ist nun kein besonders großer Ort – dennoch hat da jemand passende Speichen und Radlager vorrätig.Und man kommt beim Motorradmechaniker auch sofort dran. Nix mit Termin in 6 Wochen.
Der örtliche Metallbauer schweisst dann noch das Ritzel auf der Getriebeausgangswelle fest…

…da die Verzahnung beschädigt ist und es bei stärkerer Beschleunigung durchrutscht.

Damit ist das Tageswerk für heute erledigt und alles bereit für die nächste Etappe morgen.

Wie üblich noch Karte und Statistik.

 

Victoriasee Scoutingtour, Tag 14: Fort Portal

Sonnenaufgang über dem Camp

Die letzte Reise auf dem Motorrad.

Es geht heute in die Rwenzori Berge…

…und dort über den Buranga Pass.

Der ist durch die neu gebaute Straße obsolet geworden, aber etwas Motorradverkehr findet dort immernoch statt. Und wir sind dabei.
Gegen Ende gibts von dort einen guten Ausblick auf den Semuliki National Park.

Für den Nachmittag gibts frische Mango vom Straßenstand (4 Stück für 1000 UGX, ca. 0,24 EUR).

Die überragende Mehrheit der Motorraäder sind Verbrenner, abr vereinzelt mischen sich erste Elektromotorräder darunter.

Im Sanitärfachgeschäft auf der Suche nach einem Ausgusstöpsel.

Am frühen Nachmittag sind die Motorräder auf Kluges Guest Farm zurück. Zeit für einen langsamen Nachmittag.

Wie üblich noch Karte und Statistik, das Höhenprofil nur wenn’s was interessantes zu sehen gibt.

Victoriasee Scoutingtour, Tag 13: Lake Albert – Fort Portal

Morgens kommt die Sonne raus.

Es geht dann gleich von der Lodge rechts rum eine steilen, ausgewaschenen Serpentinenpass runter. Es lenkt sich so komisch – Glückwunsch, keine Luft mehr im Reifen!

Während der Reparatur passieren uns die tollkühnsten Transportkünstler.

Es geht dann eine auf meiner Karte orange eingezeichnete Straße lang – die ist aber wohl schon känger nicht mehr in Nutzung.

Gibt immer mal Auswaschungen.

Und was der einen Kibo recht ist, ist der anderen billig. Bisher lief es auch zu gut, heute gleich zwei platte Reifen nacheinander.

Heute geht es dann mal auf Asphalt und dann mal wieder auf Erdpisten durch die Landschaft.

Eine Straßenküche versorgt und zum späten Mittag mit Rolex (Omlett mit Tomate und Zwiebeln mit einem Chipata eingerollt).

Kurz vor Schluss noch durch endlose Teeplantegen. Mir it nicht bewusst, dass man irgendwo Tee aus Uganda kaufen kann – der wird vermtlich im großen Stil in english Breakfast und Ostfriesentee reingemischt.

Schluss ist heute auf Kluges Guest Farm, mit Blick auf die Rwenzori-Berge. Un dauch wenn es so aussiet als wenn es regnen will, so blieb es doch trocken!

Wie üblich noch Karte und Statistik, das Höhenprofil nur wenn’s was interessantes zu sehen gibt.

Victoriasee Scoutingtour, Tag 12: Ziwa Rhino Sanctuary – Lake Albert

Der Morgen über der Ziwa Rhino Sanctuary.

Wir haben den frühen Rhino-Walk um 0800h genommen. Dann sind die Rhinos in fußläufiger Entfernung bei der Lodge, siew sind aktiver und es ist noch kühl.
Und die beiden Brüder lassen sich nicht lange bitten – bereits vom Parkplatz aus sichtbar.


Es hat einen Grund, warum der Campingplatz und auch das Restaurant mit massiven Zäunen geschützt ist.
Das ist dann beim Rhino Walk nicht mehr der Fall – man ist ziemlich nah dran (und da ist noch nicht die größte Nähe).

Aber die Breitmaulnashörner (engl. White Rhino) sind wohl friedlich und sehen schlecht – im Falle eines Falles sollen wir uns hinter einem Busch verstecken :-). Die Spitzmaulnashörner (engl. Black Rhino) seien da wohl eine andere Klasse.
Jedenfalls ziehen die friedlich ihrer Wege…

…und kanbbern dabei das bisschen Gras ab. Outdoorstaubsauger?

Ein schöner Arsch kann auch entzücken.

Auf Du und Du mit dem Breitmaulnashorn.

Dann geht es heute aber doch noch auf die nächste Etappe. Wie gewohnt halten Motorräder als Transportmittel für alles her. Zu groß oder Unhandlich gibt es nicht.

Neben Asphalt gibt es auch heute wieder Erdpisten, auch mal von der kleineren Sorte.

Als Mittagssnack heute gegrillte Maiskolben.

Mit etwas Salz und Butter wäre es besser – aber woher nehmen?
Es ist dann ach schon bald das Ziel für heute erreicht – die Kikonko Lodge oberhalb des Ufers vom Lake Albert. Der liegt da unten im Tal und man kann ihn erahnen – aber es ist heute doch sehr diesig.

Jedenfalls steht das Zelt mit Blick auf den See, falls man morgen früh mehr sieht.

Wie üblich noch Karte und Statistik.

 

Victoriasee Scoutingtour, Tag 11: Jinja – Ziwa Rhino Sanctuary

Wir tanken heute morgen Rally Benzin…

…und dann geht es an einen Tag Fahrspass. Heute wieder überwiegend rote Erdpisten. Es ist trocken – da sind die hart und gut fahrbar. Es staubt allerdings ordentlich.

Im Zuckerrohrlabyrinth – aber das Navigationsbrikett weiss wo es langgeht.

Immer wieder geht es durch kleine Orte…

…und einer hat als Mittagssnack Fettgebackenes aus dem Eimer und Bananen.

Afrikanische Kühe sind wehrhaft!

Schluss ist heute auf dem Campingplatz der Ziwa Rhino Sanctuary. Die ersten Besucher kommen schon nach kurzer Zeit ans Camp.

Die namensgebenden Tiere lassen sich nur aus der Ferne sehen – das wird sich aber morgen früh ändern, wenn wir denen beim Rhino-Walk auf die Pelle rücken.

Wie üblich noch Karte und Statistik.

Victoriasee Scoutingtour, Tag 10: Jinja

Heute ist Pausentag in Jinja. Wir lassen es langsam angehen. Am Vormittag scoute ich mehrere Campingplätze am weissen Nil, die vielleicht für die Tour im Dezember in Frage kommen.
Zum Mittag gibts dann bunten Kuchen, wieder im Sikia Cafe.

Dann gibts den Pool und noch ’ne Massage zum Ausklang des Wellnes-Tages.

 

Victoriasee Scoutingtour, Tag 09: Sipi – Jinja

Heute gibt es Frühstück mit Blick auf den Wasserfall.

Dann geht es erstmal aus dem Bergland raus

…auf die Hochebene bei ca. 1000m. Das heute wie fast die gesamte Strecke auf roten Erdpisten.

Alles Banane!

Zwischenstop im Reisanbaugebiet.

Der wandernde Schulwarenhändler

…und der fahrende Kleidungshändler.

Straßenbauarbeiten. Im Sumpfgebiet wird die Straße weiter aufgeschüttet. Eine Umleitungsempfehlung gibt es nicht.

Zweispurfahrzeuge kommen eh‘ nicht durch, da auf der anderen Seite zwei defekte LKW mitten auf dem Weg stehen. Das gibt eine gern genommene Enduro-Einlage.

Nur die niedrige Bodenfreiheit der Kibo macht sich bemerkbar – ein Stein schaltet während der Fahrt in den Leerlauf.
Nach fats 200km auf roten Erdpisten ist dann Jinja am frühen Nachmitag erreicht. Darauf erstmal eine Stärkung im Sikia-Cafe, wo es gepflegt Kuchen und den vier Uhr Tee gibt.

Es ist dann das heute Tagesziel erreicht – das Kingfisher Resort…

…direkt am Ufer das Viktorasees.

Darauf eine Abkühlung!

Später kommt dann ein Schulausflug vorbei und macht ordentlch Party.

Wie üblich noch Karte und Statistik, das Höhenprofil nur wenn’s was interessantes zu sehen gibt.

Victoriasee Scoutingtour, Tag 08: Eldoret – Sipi, Uganda

Nachtrag von gestern Abend: Im Naiberi River resort gibts gutes indisches Essen – hat ja auch indische Eigentümer. Dal mit Naan-Brot.

Dann lassen wir den Abend beim Bier mit Blick auf das Indoor-Lagerfeuer ausklingen.

Zum Frühstück begüßt uns dann der kleine Deko-Dinosaurier im Höhlenrestaurant.

Es geht heute nach Uganda rüber. Aber erstmal noch 100km kenianische Landstr.

Die kenianischen Motorradfahrer sind transportgenies. Brauchst zwei IBC-Container? Frag ’nen Boda Boda.

Ein häufiges Bild – Markttag entlang der Straße.

Nicht nur in Marokko gibt es hoch beladene Strohtransporter. Scheint ein afrikanisches Phänomen zu sein.

Bei Suam River geht es über die Grenze, der Grenzübergang ist jetzt groß, neu und fertig gebaut. Es gibt aber wenig internationalen Verkehr. Wir waren die einzigen, die dortagefertigt werden wollten, trotzdem dauerte das gut 1,5h. Incl. 10 Minuten die es dauerte bis der Officer sein vergessenes Password resettet bekommen hatte.
Auf Uganda Seite beginnt dann die schicke, neu geabute und sehr kurvige Straße am Mount Elgon lang. Lässt sich sehr schön fahren.

Wie für Äquatornähe zu erwarten – abseits der Straße ist alles grün.

Und dann ist auch schon Sipi erreicht – mit der Hauptattraktion des gleichnamigen Wasserfalls.

Wie üblich noch Karte und Statistik, das Höhenprofil nur wenn’s was interessantes zu sehen gibt.

Victoriasee Scoutingtour, Tag 07: Elburgon – Eldoret

Es geht auch heute wieder durch grüne Landschaft…

…durch das bergige kenianische Hochland.

Es ist fast, als würde man durch einen Urwald fahren.

Immer wieder Ausblicke auf die altemberaubende Berglandschaft – auch wenn das auf den Fotos mal wieder nicht rüber kommt.

Es geht fast den ganzen Tag auf Serpentinen auf Lempiste auf und ab.

Die der Landschaft besser angepassten Transpotzmitteltanken in der Pause am Wegesrand…

…unsere mechanischen Mulis brauchen dafür Tankstellen, die es in Kenia reichlich gibt – und bisher hatten auch alle bis auf eine Sprit.

Schluss ist heute in der Naiberi River Lodge, eine schöne und große Anlage am Ufer des Naiberi. Es ist momentan keine Saison – aber es ist trotzdem erstaunlich, wie sich so eine Anlege mit einem Dutzend Mitarbeitern halten kann. Laut Meldebuch sind wir seit dem 3.6. die ersten Gäste.
Auf dieser gepflegten Wiese werden wir unser Lager aufschlagen.

Aber vorher nochmal um mein mechanisches Muli kümmern. Im Laufe des Tages hat sich die Betterie zusehends entladen bis der E-Starter nicht mehr funktionierte. Glücklicherweise springt die Kibo, wenn sie warm ist, sehr gut mit dem Kickstartet an. Dennoch kann das so nicht bleiben. Also aml wieder in das Ladesystem reingemessen. Es findet sich dann schnell ein verbrannter Kontakt im Stecker zwischen Lichtmaschine und Regler.

Provisorisch mit einer Wago-Klemme geflickt. Nicht schön, aber selten.

Wie üblich noch Karte und Statistik, das Höhenprofil nur wenn’s was interessantes zu sehen gibt.