Afrika Südost, Tag 74 und 75: Moshi – Hannover, Deutschland

Ein letzter Blick auf die afrikanische Sonne.

Es ist ein langsamer Start heute, es geht erst am frühen Abend richtig los. So ist genut Zeot alles einzupacken und sich zu verabschieden.
Erstmal zum Kilimanjaro International Airport, auf halber Strecke zwischen Moshi und Arusha.

Ein kleiner Flughafen, aber sie sind in der Lage mein Gepäck bis Frankfurt durchgehend einzuchecken obwohl es zwei unterschiedliche Fluggesellschaften sind und die Tickets getrennt gekauft wurden. Das hätte ich nicht erwartet. Zum Boarding heisst es über das Rollfeld zu wandern:

Es geht in einer Embraer 190 mit Kenia Air nach Nairobi – nicht ganz eine Stunde Flufdauer. Da sieht es auch wie auf jedem internationalen Flughafen:

Schnell noch einen überteuerten Snack, denn das Flugzeugessen ist erfahrungsgemäß nicht wirklich nahrhaft.

Über Nacht dann mit der Lufthansa in einer Boing 787-9 nach Frankfurt. Die war nicht ganz so alt wie die, die ich mal nach USA erwischt hatte, das Unterhaltungssystem hat tatsächlich funktioniert und am Nachbarsitz (der glücklicherweise frei war) gab es eine funktionierende USB-Buchse fürs Handy.
Nach 8,5h Flug mit der S-Bahn nach Frankfurt HBF…

…und dann mit ICE79 nach Hannover. Der Blick aus dem Zugfenster zeigt die ganze Zeit weisse Landschaft…

…und auch zu Hause siehts nicht besser aus. Brrrrrrrrrrrr – das wird eine Umstellung!

Afrika Südost, Tag 73: Mombasa – Moshi, Tansania

Heute letzter Fahrtag. Es geht die bekannte Strecke Richtung Kilimanjaro zurück – alles aud Asphalt.

Aus dieser Richtung kann man das Devki Stahlwerk besser sehen.

Durch den Tsavo West nationalpark – auch heute ohne Tiere.

Die Zollabfertigung in Holili geht einigermaßen fix – am längsten haben die Zöllner gebraucht ihr Buch zu suchen, in das sie alle Carnets (zusätzlich zum Computer) eintragen.

Es geht dann auf direktem Wege in die Nähe nach Moshi.
Sag Hallo zu Josefs Land Cruiser:

Sei schön artig – und gute Nacht bis in einigen Monaten!

Wie immer noch Karte und Statistik

Afrika Südost, Tag 72: Mombasa

Heute ist nicht viel zu tun. Schonmal das kleine nervöse Motorrad II vorpacken für morgen – Zelt ist hinten drauf, Isomatte in der Seitentasche, da ist auch noch Platz für Klamoten und Computer. Mit etwas Glück passt der Schlafsack rechts rein, dann kann ich ohne zusätzliche Tasche fahren. Aber das wird sich zeigen.

Der LKW bekommt heute auch sein Wellnessprogramm verpasst – ich hab noch etwas Pattex für die Türdichtung beigesteuert, habe mich dann aber zu meinem eigenen Wellnessprogramm verabschiedet…

Afrika Südost, Tag 71: Mombasa

Heute ist allgemeiner Wellness Tag. Zuerst für mein kleines nervöses Motorrad II.

Auch wenn dass für mich nicht das reine Wellnessprogramm ist – bei schwülwarmen 35 °C fließt der Schweiß in Strömen. Irgendwann sind die Reifen gewechselt, das Öl neu und auch an einen Ölfilter habe ich gedacht. Und Kettenspray gibts zur Feier des Tages auch noch.
Dann ist es Zeit für den Rest der Gruppe zur Containerveradung zu fahren. Die Gummikuh holt ein Viehtransporter 🙂 .

Wo ist eigentlich die nächste Autowäsche? Da braucht man nicht lange sichen – einfach nach Wassertanks am Straßenrand Ausschau halten.

Da werden Sie geholfen.

Schaumwäsche ist ja völlig ungewohnt, gibts bei mir nicht.
Da steht sie nun, fast wie neu und bereit für die nächsten Abenteuer.

Aber ganz ist es noch nicht zuende!
Für mich ganbs dann schonmal eine ‚Deep Tissue Massage‘ im Hoteleigenen Spa. Ließ sich aushalten 🙂

Afrika Südost, Tag 70: Mombasa

Heute ist Ausspannen angesagt.

wir sind im Bahari Beach Hotel Mombasa, der Beach ist aber (zumindest bei Ebbe) eher nicht vorhanden.

Dafür gibts ’nen grossen Pool mit Meerwasser.

Ist ein ungewohntes Gefühl zusammen mit vielen anderen Touristen in einem (gehobenen) Hotel zu stecken. Persönlich gefiel mirds Ziwa Beach vom letztenmal (auch wenn der Standard niedriger war) besser – aber da war wohl nix zu kriegen.

Afrika Südost, Tag 69: Marangu – Mombasa, Kenia

Heute ist die letzte reguläre Etappe: Bei Holili über die Grenze und dann im mer die Hauptstraße namc Mombasa. Da von gestern noch ordentlich Magengrummeln da ist mache ich da keine Experimente und nehme auch die Hauptsttraße – ich kenne aber die alternativen auch alle schon.
Holili ist ein moderner One Stop Border Post…

…und wenn die Zöllner die Carnets einfach nur abstempeln würden, würde es auch schnell gegen. Aber es wird natü+rlich alles wieder und wieder in Computer eingetippt. Computereinsatz macht halt alles schneller!
Die Fahrt ist soweit ereignislos – aber 25km vor dem Ziel möchte die Gummikuh klarstellen, dass sie Afrika nicht mag. Es klonkt ein wenig, dann bockt sie. Das Hinterrad ist blockiert und es gibt keinen Kraftschluss zwischen Motor und Antrieb mehr. So steht sie wie festgemauert in der Erden! Wir versuchen den Kardan abzutrennen…

…aber man kommt an die letzte Schraube nur dran wenn sich der Kardan drehen lässt. So wird das nix.
Es kommt zufällig ein Pickup vorbei, der sich bereit erklärt die Gummikuh für 5000 KES (ca. 32 EUR) ins Hotel zu fahren.

Ich finde die Ladefläche zwar etwas klein – aber this ist Afrika.

Und dann taucht auch schon bald die Skyline von Mombasa vor uns auf.

Wie immer noch Karte und Statistik

Afrika Südost, Tag 67: Malikumi – Marangu

Heute sollte es eine Tour durch die Usambara- und Pare Berge geben. Aber beim Abzweig in auf die Bergstraße hatte ich kein gutes Gefühl – Magengrummeln und am Morgen schon keinen richtigen Appetit gehabt. Ich habe daher die anderen die Bergrunde fahren lassen und bin auf direktem Weg zum Camp. Die Berge gibts daher nur von der Seite.

Dafür gibts am Straßenrand große Sisalplantagen.

Das war die richtige Entscheidung, denn mit Ankunft setzte dann Magen/Darm ein. Ein Zimmer kostet 35 USD, da fällt die Entscheidung leicht. Ist schon angenehm, wenn das Klo gleich nebenan ist.

Wie immer noch Karte und Statistik

Afrika Südost, Tag 66: Mikumi – Malikumi bei Korogwe

Grüße aus dem TanSwiss Camp mit schweizer Rösti 🙂 .

Es geht die nächsten Tage in den Endspurt. Dennoch stehen heute wieder zu 50% Pisten auf dem Programm.

Eisenbahnbrücke – zum Glück nicht mehr in Betrieb (für Eisenbahn).

Es hat auch hier eher mehr geregnet, zum Glück heute nicht.

Straßenbau auf afrikanisch.

Bauarbeiten auf der Brücke. Netterweise machen die Platz für uns.

Es wird Mittag. In einem Dorf im nirgendwo an der Straßenkücke brutzeln die Pommes.

Die werden hier landestypisch mit Rührei zubereitet.

Mit etwas Salat und Chilli Sauce. 3000 TZH. Lecker.

Rundum Dorfleben. Wenn vier Muzungus da sind ist endlich mal was los im Dorf.

Weiter gehts über rote Erde.

Von den Asphaltstraßen gibts keine Fotos – aber wie Asphalt aussieht wisst ihr, oder?
Camp soll heute unter der Hochspannungsleitung sein. Warten auf die Ankunft des LKW.

Erste Besucher im Camp.

Wie immer noch Karte und Statistik

Afrika Südost, Tag 65: Mikumi

Heute ist Aufenthalt in Mikumi. Man könnte auf eine Safari im Mikumi Nationalpark gehen – aber afrikanische Tiere habe ich inzwischen schon reichlich gesehen. Stattdessen lasse ich es langsam angehen. Kurze Kontrolle am kleinen nervösen Motorrad II. Das iat anspruchslos – nur die Kette benöltigt etwas Schmierung und der nachgerüstete Halter für den Reservekanister auf dem Gepäckträger hat sich losgerüttelt. Aber nichts, was sich mit ein wenig Rödeldraht nicht beheben lassen würde.

Andere haben da mehr zu tun – die Bremsen beim LKW müssen manuell nachgestellt werden.

Die Gummikuh wurde gestern am Straßenrand noch geschweißt – ich finde das ist gut geworden, insbesondere für ein Elektroden-Schweißgerät.

Und wenn dieser Eintrag geschrieben ist und auch die sonstige Bürorabeit erledigt gehts an den Poo, der Lodge – bes dabin kommt dann sicher auch die Sonne raus 🙂