Tuareg Revival Tour – Tag 05 – Nador bis Guercif

Heute ist zum Warmwerden nur eine kurze Etappe von ca. 140 km vorgesehen – die dafür aber fast vollständig offroad.
Es geht im gemütlichen Wandertempo über abwechslungsreiche Pisten

abwechslungsreiche Pisten
abwechslungsreiche Pisten
abwechslungsreiche Pisten
abwechslungsreiche Pisten
abwechslungsreiche Pisten
abwechslungsreiche Pisten
abwechslungsreiche Pisten
abwechslungsreiche Pisten

Glückliche Motorradfarer

Motorradfarer
Motorradfahrer

und Käfer auf der Flucht

Käfer
Käfer

Wir nähern uns den Wüstengebieten an – hier Steinwüste (Hamada).

 Steinwüste
Steinwüste

Bei angenehen Temperaturen

angenehe Temperatur
angenehe Temperatur

Pause unterm einzigen Baum weit und breit

Baum
Baum

Kurz vor Guercif gehts dann wieder auf Asphalt und es taucht auch bald ein Cafe auf
1. Gang

im Cafe
im Cafe

und 2. Gang – Cola durch Whisky Maroccaine (Minztee) ersetzt – für günstige 24 MAD alles zusammen. Ist halt keine touristische Gegend hier.

im Cafe
im Cafe

Wunder der Technik – kaum macht man es richtig, funktioniert auch die SIM-Karte (5GB – 5 EUR – 4 Wochen)

Wunder der Technik
Wunder der Technik

An Nachmittag ist bereits das Hotel Atlas in Guercif erreicht

Hotel Atlas
Hotel Atlas

Ist gut in Schuß und mit 350 MAD fürs Doppelzimmer mit Frühstück günstig. Da sieht man über kleine Merkwürdigkeiten hinweg

kleine Merkwürdigkeit
kleine Merkwürdigkeit

Nachmittags dann noch einen Stadtrundgang durch die Hauptstraße gemacht – und man muß sagen, daß die Marokkander käftig dabei sind, das alles schön zu machen.

Guercif
Guercif

Macht jedenfalls so gar nicht den Eindruck einer Afrikanischen Wüstenstadt. Alles aufgeräumt mit akkurat gemähtem Gras, eckig geschnittenen Bäumen und frisch gestrichenen Bordsteinen.

Bleiben noch Karte und Statistik für heute

Karte
Karte
Statistik
Statistik

Schwupps…

Schwupps
Schwupps

…und weg!

...und weg!
…und weg!

Da hatte ich doch richtig vermutet, daß der seltene HP 64000 ein gefragtes Sammlerstück ist. Kommt ja auch aus der Zeit, als Computer noch nach Kilogramm bezahlt wurden und Dokumentation in Meter Aktenordner gemessen wurde. Und hier war mal alles Zubehör dabei – und die Systemfestplatte mit sämtlicher Software ist auch noch funtktionsfähig. Hat jedenfalls einen sehr guten Preis erzielt 🙂 .

Marokko 2016-Tag 15: Tinerhir bis Zagora

Heute geht es über den Schotterpaß Tiz N Tazazert bis auf 2300m Höhe, dann wieder runter bis Nekob und weiter auf Asphalt bis Zagora.

Ausfahrt aus Tinerhir am Samstag morgen bei bestem Wetter

Ausfahrt aus Tinerhir
Ausfahrt aus Tinerhir

geht es schon bald in die Bergwelt. Aus der Ferne sieht das ganz lieblich aus…

Bergwelt
Bergwelt

aber wenn man dann drin ist nicht mehr so sehr – ist doch ziemlich rumpelig – so sehr, daß es mir heute die Werkzeugrolle abvibriert hat (hab ich aber zum Glück rechtzeitig gemerkt).

ziemlich rumpelig
ziemlich rumpelig

Die Einfahrt zum Paß war nicht ganz einfach zu finden – noch mit zwei französischen 4×4 Fahrern abgestimmt – aber das da drüben müßte es sein. Denen bin ich erst hinterhergefahren

4x4
4×4

aber das geht gar nicht. Die müssen sich immer zwei fahrbare Spuren suchen – und sind dadurch so langsam unterwegs das man auf dem Motorrad überhaupt kein Momentum aufbauen kann um die Fuhre zu stabilisieren. Also an der erstbesten Gelegenheit Adieu gesagt:

Adieu
Adieu

Aber ist schon schön zu wisen, daß man verfolgt wird und bei einer Panne dann in Kürze einer kommt…

Das sollte sich schon bald als nützlich erweisen – denn nach kurzer Strecke findet sich mitten auf der Piste ein großer Fleck frischen Altöls. Da hat doch wohl nicht einer Ölwechsel gemacht? Nee – dagegen spricht, daß in der Mitte des Flecks ein fetter Stein ausgebuddelt wurde.

Die Auflösung steht hinter der nächsten Kurve:

Peugeot
Peugeot

Voiture en panne! Ob ich ihnen nicht helfen könne? Mir war schon klar, wo ich schauen muß. Und richtig – wie vermutet ist die Ölwanne vom Motor völlig verbeult und aufgerissen. Der fährt keinen Meter mehr. Aber immerhin ist das schon wenige Kilometer nach Einfahrt in den Paß geschehen – später kommen noch Stellen, wo sie auch auf jeden Fall hängen geblieben wären. Aber es zeugt schon von Gottvertrauen, da mit einem normalen PKW einzufahren – damit ist der Paß definitiv nicht befahrbar.

Und nein – ich konnte ihnen nicht mal schnell die Ölwanne mitten in der Botanik reparieren. Aber immerhin die gute Nachricht überbringen, daß in Kürze zwei französische 4×4 eintreffen, die ihnen sicher helfen können…zumindest mit einer Mitfahrgelegenheit bis Nekob (120 km Schotterpass!) um einen Mechaniker anzuheuern.

Und so geht es weiter die Piste hoch

die Piste hoch
die Piste hoch

wo sich dann auf der Passhöhe auch ein Cafe befindet (bin mir nicht sicher, ob die mehr als einen Gast pro Woche haben – viel ist da nicht los…)

Cafe
Cafe

So geht es alles wieder runter, bis dann nach 120km teilweise schwieriger Schotteretappen bei Nekob Asphalt erreicht wird. Dort erstmal eine Stärkung – Salade Maroccaine

Salade Maroccaine
Salade Maroccaine

und dann weiter die Anfahrt nach Zagora. Das fährt man eine elendig lange Oase entlang…

Anfahrt nach Zagora
Anfahrt nach Zagora

…und das wird da produziert – die Kiste für 30 MAD (Touristenpreis).

Datteln
Datteln

Übernachtet wird heute im Hotel Scirocco für 480 MAD incl. Abendessen und Frühstück – und Bier gibts auch. Bisher das beste Hotel auf der Tour.

Hotel Scirocco
Hotel Scirocco
Hotel Scirocco
Hotel Scirocco

Bleiben für heute noch Karte, Statistik und Höhnprofil:

Karte
Karte
Statistik
Statistik
Höhenprofil
Höhenprofil