Methanol…

…speichert seit vielen Jahren zuverlässig meine Daten.

‚Methanol‘ ist ein inzwischen viele Jahre alter HP Micro Server, der mit ‚True NAS Core‚ läuft und als Lager der Daten aller meiner Computer dient (und von denen automatisch jede Nacht ein Backup anfertigt – zusätzlich zur Spiegelung auf zwei Festplatten).

Eine Festplatte meldete seit einiger Zeit SMART-Fehler aus dem Selbsttest und man konnte der Restlebensdaueranzeige beim Runterzählen zusehen. Das ist wegen der Spiegelung der Daten auf zwei Festplatten erstmal kein Problem. Dennoch hab ich mich mal dran gemacht die Festplatte auszutauschen. Und ja – es ist wieder eine Magnetfestplatte geworden, auch wenn es die Größe inzwischen als SSD gegeben hätte.

Ging problemlos – und in gut 2h ist die redundante Speicherung wieder hergestellt.

Die Tenere beobachtet eine Woche Flugzeuge…

…während ich mich darum kümmere, dass Geld für die nächsten Touren reinkommt 🙂 und die Flughafeneigene Straßenbahn (aka SkyLine) auch in Zukunft fahren kann.

Hmmmm…mit Pegasus Air sollte man vielleicht besser nicht fliegen? Die schaffen es am Samstag Mittag eine Warteschlange durch das ganze Terminal II zu erzeugen.

Am Samstag Mittag ist dann Abfahrt nach Hause angesagt. Samstag haben der Rewe im Gateway Gardens und auch die Flughafenkantinen in Terminal II und im Werkstattbereich – die mich sonst mit Mittagessen versorgen – kein Mittags-Angebot. Also bleibt nur der McDonalds im Terminal II als noch einigermaßen bezahlbare Quelle. Und ausserdem gibts ja den neuen M-Burger:

Und was soll ich sagen: Leider erwartungegemäß: Der Burger ist nachlässig zusammengebaut – die Patties hängen seitwärts raus und die Sauce quillt auf der anderen Seite raus. Ist labberig und schmeckt wie der BigMac, ist nur größer. Die Pommes sind ebenfalls labberig und bestellt hatte ich eigentlich  Gitterkartoffeln statt Pommes. Dafür gibts einen Haufen Müll:

Aber da hätte ich ja was gegen tuen können: Ich hätte bei der Bestellung die Cola gegen 2,00EUR Pfand in einem Mehrwegbecher ordern können. Und mich dann hinterher nochmal anstellen, um das Pfand zurück zu bekommen. Ein Blick über die Tische zeigt, dass ich nicht der einzige bin der das nicht für ein attraktives Angebot hält – es war kein einziger Mehrwegbecher zu sehen. Ganz klar eine reine Alibi-Maßnahme.

Dabei gehts auch anders: In Frankreich ist Einweg im Restaurant verboten und McDonalds serviert dort Getränke und Speisen aus Mehrwegbehältern. Und ich denke das kommt dort auch McDonalds zu gute: Die ansprechendere Präsentationn allein führt schon zu einem besseren Qualitätseindruck.

Dann noch 340km zurück nach Hause – unter meist wolkigem Himmel aber nur gelegentlich etwas Sprühregen und noch erstaunlich warm. Aber es wird jetzt in großen Schritten Herbst!

Der Vollständigkeit halber noch die Karte und Statistik – ist aber keine Überraschung:

Der kleine Fiat…

…macht sich bereit für die Arbeit. Es wird dunkel…

…dann kanns ja bald los gehen.

Der Zweiwegebagger kommt per LKW…

…und nähert sich nach dem Eingleisen dem ersten Opfer.

Das alte muss runter…

…und das neue rauf.

Es werden Signalschirme die zur Betriebserprobung zwei Jahre montiert waren wieder gegen die Originalschirme ausgetauscht.

Einer arbeitet und fünf sehen zu:

Naja – ist halt nur für einen Platz der die Kabel im Schaltschrank anschließt. Und der Baggerfahrer  will sich auch mal die Beine Vertreten.

Es ist aber noch viel schlimmer: Die zweite Reihe bestehend aus Sicherungsaufsichten, örtlichem Betreiber und Testern (u.a. mir) ist nicht mit im Bild.

Wir kommen dann zum Einsatz wenn die Montage fertig ist: Alles auf Herz und Nieren testen. Denn man möchte ja vermeiden, dass ein Signal z.B. grün zeigt wenn es eigentlich rot sein soll. Und der Rest soll natürlich auch richtig funktionieren.

Da hab ich mal wieder ’ne Woche Arbeit in interessanter Umgebung. Da kommt man ja sonst nicht so ohne weiteres hin…

Der kleine Fiat…

…war fleissig und hat den Testcontainer fertiggetsellt:

Die zum Test benötigten Installationen sind an den Wänden, Stromversorgungs- und Datenverteiler am Kopfende installiert und einen improvisierten Tisch aus Paletten gibts auch. Zur Zeit läuft das noch mit Generatorstrom vom Fiat, weil die Strom- und Datenkabel noch fehlen. Aber das ist ein Problem anderer Leute 🙂 .

Der kleine Fiat…

…bei der Arbeit. Wir bauen diesen Container zu einem Testcontainer aus – also eine Tragkonstruktion rein und dann die Testgeräte installieren:

Dafür hat er schonmal alles Werkzeug dabei. Und weil der Container deutlich weiter von der nächsten Steckdose weg steht als meine längste Kabeltrommel (und das geplante Stromversorgungskabel noch nicht angeschlossen ist) macht er auch mobilen Strom.

Los gehts mit Holzeinkauf.

Das wird die Tragkonstruktion. Da der Container geliehen ist darf er nicht angebohrt werden. Also eine selbsttragende Unterkonstruktion.

Das ging ja schnell!

Als ich am Mittwoch ins Lager kam raschelte es neben der Tür. Und im (momentan grade leeren) Altpapierkarton tummelt sich eine Maus und macht sich dann in aller Ruhe auf den Weg unter eine Palette. Erstaunlich wovon die im Lager lebt – da gibt es außer dem Holz der Paletten eigentlich nichts organisches. Aber nicht zahlende Untermieter die mir das Lager vollscheißen und wömöglich Kartons anknabbern kann ich nicht gebrauchen.

Also mal Mausefallen beschafft und heute morgen während des Notstromtests eine Falle mit einer halben Scheibe der guten ‚Alhe Wurst‘ bestückt. Die mochte die Maus auch, denn schon zum Mittag hatte es ‚klack‘ gemacht. Mal sehen, ob es noch mehr Leckermäuler bei mir im Lager gibt…

Nachtrag: Hab ich vielleicht ein Mäuseproblem im Lager? Kaum zwei Stunden später war schon wieder eine in der Falle, die vom gleichen Wurststück nachen wollte…