Na – wo hat er sich…

…denn die letzten Wochen die Nächte um die Ohren geschlagen?

Na – da:

Und was ist das? Na, das PTS: Personen Transport System aka SkyLine auf dem Frankfurter Flughafen. Wer’s nicht kennt: Eine automatisch und fahrerlos fahrende Bahn, die dort die Terminals verbindet.

Die bekommt eine neue Steuerung, und irgendwer muß ja testen, daß das alles richtig funkioniert.

Exploded HDD

Nachdem ich gestern die defekte Festplatte im Server ausgetauscht hatte ist es Zeit mal einen Blick hinein zu werfen. Das geht leicht, wenn man einen passenden Torx-Schraubendreher hat (habe ich 🙂 ).

Exploded HDD

Insgesamt keine Überraschung. Es fällt auf, daß das Design hochoptimiert für Massenfertigung ist. In diesem 2TB Modell waren nur zwei Platten verbaut – mit Abstandshalter dazwischen. Die größeren Modelle sind dann sicher identisch – aber mit mehr eingebauten Platten.

Mein Server schreibt mir…

…das erste mal seit vielen Jahren.

Gestern morgen um 04:46:
TrueNAS @ Methanol.CLMT
New alerts:
* Pool Methanol state is ONLINE: One or more devices has experienced an unrecoverable error. An attempt was made to correct the error. Applications are unaffected.

Aha – da hatte wohl eine der Festplatten einen nicht korrigierbaren Lesefehler. Aber ich soll mir keine Sorgen machen, alles ist in Ordnung 🙂 .

Und dann um 11:11h:
TrueNAS @ Methanol.CLMT
New alert:
* Pool Methanol state is DEGRADED: One or more devices has been removed by the administrator. Sufficient replicas exist for the pool to continue functioning in a degraded state.
The following devices are not healthy:
Disk 7234360090014414748 is REMOVED

Aha – da war ganz sicher kein Administrator da und hat eine Festplatte entfernt. Die ist also nun wohl ganz kaputt und meldet sich nicht mehr.

Da werd ich wohl ein neue Festplatte bestellen müssen, wenn ich wieder zurück bin. Das ganze ist übrigens kein Problem – es funktioniert alles wie vorgesehen. Alle Daten sind noch da, und auch der Server funktioniert ganz normal, der DEGRADED Status macht sich nach außen nicht bemerkbar. Aber es sind  nun die Daten nur noch auf einer Festplatte gespeichert und nicht mehr auf zweien. Erst wenn die zweite Festplatte auch noch kaputt gehen sollte, müßten die vom (tagesaktuellen) Backup wieder eingespielt werden.

Durch die Brust ins Auge…

…oder vielmehr die Daten zweimal um die halbe Welt:

Dateverwurstung

Vom Server hier  im Serverraum geht die Bildschirmausgabe und Maus/Tastatur auf einen KVM-Umschalter. Der kann das Bild nicht nur lokal darstellen, sondern auch über Netzwerk weitergeben.

Da es vor Ort kein offenes Internet gibt, geht das an einen Laptop, der über einen Mobilfunkrouter eine Verbindung ins Internet aufbaut. Darauf greift der Spezialist in Bankok per Team-Viewer Verbindung zu.

Gleichzeitig hat er ein Teams Meeting mit mir offen, so daß ich auf meinem Laptop im Nachbargebäude, der über einen weiteren Mobilfunkrouter Internetzugang hat, ebenfalls den Server sehen kann – und auch das, was dort aus Bankok gemacht wir.

Erstaunlich, daß das über so viele Zwischnestationen funktioniert – und dabei noch einigermaßen schnell und bedienbar ist. Jedenfalls konnte das Problem gelöst werden.

Übers Wochenende…

…steht ein Skoda Fabia vor der Garage.

Skoda Fabia

Denn bei Bahnstreik muß man sich was überlegen, wie man von der Arbeit in Frankfurt nach Hause kommt. Und dafür habe ich grade noch rechtzeitig ein Auto gemietet.

Aber das war nichts – ich erinnere mich an alte Polos, die mit 60PS vernünftig gefahren sind. Aber die hatten auch mehr als 1l Hubraum und wogen deutlich weniger als 1,1t.

Diese Kiste kommt jedenfalls nicht vom Fleck. Sowas phlegmatisches hatte ich bisher noch nicht.  Also sind die, die an der Ampel nicht in Gang kommen vielleicht gar nicht zu doof, mal vernünftig Gas zu geben – die haben womöglicch auch so eine Schnecke gekauft.

Also VW – wenn Ihr schon solche kleine Motoren baut (was ja zu begrüßen ist), dann baut auch das Auto drumherum leicht und übersetzt das Getriebe kürzer! Dann kommt man damit auch vom Fleck – das ging schonmal!

In den Katakomben von FRA

Abends ein Blick aus dem Hotelfenster in den Abendhimmel über Neu Isenburg. Nun gehts los, dahin wo der Flieger landet.

Abend

Momentan treibe ich mich die Nächte in den Katakomben von FRA herum:

Katakomben
Katakomben
Katakomben

Und was gibts dann nach dem Aufstehen am Nachmittag zu tun? Nicht viel. Zum einen  ist das Wetter regnerisch – und zu  anderen ist Neu-Isenburg (wo ich untergekommen bin) offenbar eine planmäßig erbaute Stadt. Die Straßen bilden rechteckige Gebiete, aber innerstädtische Grünflächen hat man dabei vergessen – und ein Zentrum oder eine Altstadt ebenso. Es gibt zwar im nordosten an einer Stelle Straßen die sternförmig auf einen Platz zu laufen – gemäß Karte und Luftbild ist es da aber auch nichts weiter.

Also ist wohl tatsächlich das ‘Isenburg Zentrum’ das Zentrum der Stadt. Ein gesichtsloses Einkaufszentrum mit den immer gleichen Läden wie es in den letzten 20 Jahren in jeder mittleren Stadt erbaut wurde.

Isenburg Zentrum

Das ist gewöhnungsbedürftig. Und macht erstmal klar, welchen Luxus ich zu Hause habe. Mit wenigen Schritten bin ich da – trotz zentraler Stadtlage – an den Ihme-Überflutungsflächen im Grünen. Oder an der Limmerstraße wo Tag- und Nacht was los ist.