Irgendwie roch es im Versandlager…

…schon den ganzen Tag irgendwie angebrannt. Da ich da  grade ein frisch repriertes Akku-Ladegerät teste hatte ich das im Verdacht. Das also nochmal aufgechraubt und genau angesehen. Da war aber nichts angebrannt. Und die dort fließenden Sträme waren dafür eigentlich auch zu gering. Also heist es abwarten und Tee trinken. Zum Abend schaltete dann der Sicherungsautomat ab. Beim Wiedereinschalten fiel mir auf, daß der Automat ganz schön warm ist. Die dürfen nun auch warm werden bei hoher Belastung – aber ich hatte nur Licht an. Das ist doch was faul.

Also mal den Deckel abgemacht:

Im Sicherungskasten
Im Sicherungskasten

Der Automat ist aber ganz schön angebrannt! Und bei richtiger Belichtung sieht man: Es glüht es immer noch:

Im Sicherungskasten
Im Sicherungskasten

Es gibt also wieder was zu tun…

Diese (und die nächste) Woche gehts…

…nach Wuppertal. Da hats die Streckenplanung für den Hinweg ein wenig übertrieben – ich wußte gar nicht, daß es so viele asphaltierte Feldwege gibt 🙂

asphaltierte Feldweg
asphaltierter Feldweg

Schau mal – da gibts fliegende Züge

fliegende Züge
fliegende Züge

und einen schönen Standplatz bei DB Schotterwüste 🙂

Standplatz
Standplatz

Es ist viel zu tun – in zwei Wochen muß alles fertig sein. Entsprechend viel Betrieb ist da vor Ort…

viel Betrieb
viel Betrieb

Update 31.8.2017: Hat funktioniert – das neue Stellwerk läuft.

Kann ja nicht immer nur alles zum Spaß sein…

…ab und zu muß ich ja auch dafür sorgen, daß Geld reinkommt. Dafür gerade mal einen Arbeitsplatz für die (hoffentlich) demnächst kommenden ersten Aufträge zur Steuerungsgeräte Instandsetzung- und Prüfung eingerichtet:

Arbeitsplatz
Arbeitsplatz

Ist doch schön, wenn man ein gut bestücktes Lager hat – das war alles schon irgendwo vorhanden und mußte nun nur aufgebaut werden.

Und was steht links an der Wand:

Temperaturprüfschrank
Temperaturprüfschrank

Nein – kein Kühlschrank! Das ist jetzt ein Temperaturprüfschrank mit Steuerung für Wechseltemperaturbeanspruchung. Geht von -20°C (naja – mit viel viel Geduld auch von -25°C) bis +70°C.

Ab in den Tunnel?

Die Sertao schaut so konzentriert aufs Tunnelportal:

Tunnelportal
Tunnelportal

Ich glaub die will da rein! Und eigentlich hat  `se ja recht. Noch ist der neue ICE-Zubringertunnel als Baugleis eingerichtet, d.h. Baufahrzeuge dürfen da mit max 20km/h auf Sicht fahren. Und es komen garantiert keine ICE oder andere Züge entgegen. Die Baufahrzeuge sind zwar meist Zweiwegefahrzeuge – aber die Sertao als Allwegefahrzeug qulifiziert sich sicher auch als Baufahrzeug – zumindest mit einem Fahrer in Orange drauf. Und einen plausiblen Vorwand kann ich auch konstruieren. Und eine Eingleisstelle gibt es auch – dann noch 100m zwischen den Schienen auf frisch gestopftem Schotterbett – und dann kommt auch schon feste Fahrbahn:

feste Fahrbahn
feste Fahrbahn

Da gehts dann zwischen den Schienen auf bestem Betonboden entlang.

Nur ein Problem: Nach spätestens 800m muß ich umdrehen und wieder zurück. Nur wie kommt die Sertao aus dem Raum zwischen den Schienen raus und dann andersrum wieder rein?

Eigentlich müßte es gehen – und mit dem kleinen nervösen Motorrad hätte ich es wohl gewagt. Aber mit der Sertao mit Werkzeugen und Meßgeräten im Koffer wollte ich nicht das Risiko eingehen dem Oberleitungsbautrupp ein Schauspiel der besonderen Art zu liefern. Sorry Sertao – du bist mir dafür zu schwer. Auch wenn so eine Chnace so schnell nicht wiederkommt…

Schwupps…

…versinkt das Rohr im Erdboden:

Fundamentrohr
Fundamentrohr

Das rote Teil vorne am Bagger ist ein kräftiger hydraulischer Vibrationsmotor, der das 6m lange Fundamentrohr für ein da zu errichtendes Signal mal eben in den Erdboden vibriert (naja – ist da sehr bindger Lehm – hat mehrere Versuche benötigt. Der Hersteller hat das sicher mit feinem gesiebten Sand als Untergrund demonstriert. Da gahts dann tatsächlich rein wie in Butter).

Auf, auf, über Nacht ins Ruhrgebiet

Es ist ein sonniger und windstiller Tag – und auch schon einigermaßen warm:

Windstill
Windstill

Da gehts am Nachmittag los – ab ins Ruhrgebiet – mal wieder was arbeiten :-).

Kurz vor 21:00h ist der Treffpunkt erreicht: Steag Kraftwerk Voerde, Tor 3:

Steag Kraftwerk Voerde, Tor 3
Steag Kraftwerk Voerde, Tor 3

Das ist alles ganz schön groß da…da fällt so’n kleines Motorrad gar nicht auf.

ganz schön groß
ganz schön groß

Das Kraftwerk ist seit 1. April dieses Jahres stillgelegt und wird zurückgebaut. Es fahren daher auch keine Kohlezüge mehr in den zugehörigen Kohlebahnhof. Aber die Eisenbahntechnik muß dennoch funktionieren – könnte ja doch irgendwann noch mal ein Zug kommen. Also wird das heute Nacht getestet – die Verbindung alter Technik (alles links im Raum) mit neuer Technik (ein Einschub in dem ansonsten leeren Schrank am Raumende).

Stellwerk Voerde
Stellwerk Voerde

Nach getaner Arbeit gehts früh morgens dem Sonnenaufgang entgegen. Ganz gegen meine Art auf der Autobahn statt der Landstraße, denn das Bett ruft!

Der Sonne entgegen
Der Sonne entgegen
Karte
Karte
Statistik
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