Helm

Nicht nur Stiefel sind in Tansania geblieben – auch der Helm, den ich seit vielen Jahren fürs Enduro Fahren verwende. Dem habe ich letztes Jahr nochmal ein neues Innenleben spendiert, er hat aber bald sein Lebensdauerende erreicht. Die nächsten zwei Ostafrika Touren geht er noch, dann solls das gewesen sein.

Und da ich für Marokko auch einen Enduro-Helm brauche, gabs jetzt schonmal einen neuen.

Ein günstiger (126 EUR) Cros-Helm von HJC ohne irgendwelchen Schnickschnack, aber war der der am besten von allen passte.

Crossfire

Ich habe zwei Paar MC-Stiefel. Ein Paar steht bei meiner kleinen Africa Single bei Los Angeles,  das andere beim kleinen nervösen Motorrad II in Moshi, Tansania.

Es soll aber demnächst mit dem kleinen nervösen Motorrad nach Marokko gehen – und da wird es auch die eine oder andere Piste und sicher auch Sanddünen geben. Da will ich keine Kompromisse bei der Ausrüstung eingehen, also nochmal Stiefel nachgekauft:

Es sind wieder Sidi Crossfire geworden – die haben sich bei mir bewährt und passen gut. Aber – neu sind die doch sehr steif. Da habe ich in Marokko erstmal was einzufahren. Die alten Stiefel sind inzwischen doch deutlich weicher – besonders die über 10 Jahre alten in Moshi. Die haben auch schon 2x neue Sohlen bekommen, und haben dann Ende des Jahres vermutlich Ihr Lebensdauerende erreicht wenn ich das kleine nervöse Motorrad II wieder nach Hause zurück hole.

Hallo, Aufwachen!

Der Winterschlaf ist vorbei!

Na Endlich! Wo fahren wir hin?

Haste mal raus geschaut? Es regnet in Strömen!

Das macht mir nix!

Aber mir!

Warum weckste mich dann?

Es geht in 3 Wochen los nach Marokko. Und da sollten wir langsam mal schauen, ob Du auch alles mit kriegst.

Natürlich!

Na – besser mal testen…..Passt.

Sag ich doch! Und nun lass uns fahren. Musst doch prüfen ob das auch während der Fahrt hält 🙂 .

Ja – aber nicht heute. Mittwoch soll der Regen vorbei sein, dann gehts los.

Letztes Wochenende im Weserbergland…

…wer es nochmal ordentlich sonnig. Und wir hatten einen Fotograf dabei :-). So gibt es jetzt mal ein stilechtes Kurvenräuberfoto von mir:

Da wäre noch was gegangen – aber damit der Fotograf den Auslöser drücken kann durfte ich nun nicht zu schnell sein 🙂 .

Und noch eine Froschperspektive vom Weserufer:

Das kleine nervöse Motorrad II

hat heute die letzten Umbauten für die große Afrika Tour erhalten. Erstmal neue, grobstollige Reifen für vorne und hinten, dazu verstärkte Schläuche. Diesesmal Michelin aus synthetischem Kautschuk  – die sollten weniger Diffusion der Luft aus dem Reifen haben als die Heidenau Schläuche aus Naturkautschuk. Mal sehen, ob das wirklich so ist.

Und gut, dass ich nach dem Kauf 1000km gefahren bin. Sonst hätte ich nämlich nicht bemerkt, dass die Kette trotz erst 10.000km sich erheblich längt. Das ist sicher noch die Werksausstattung – da hat Yamaha offenbar auf der billigen Seite zugegriffen. Der Kettensatz kam also noch neu, ist jetzt ’ne DID 520VX-2 Kette, die sollte selbst bei schlechter Pflege Ihre 30.000km halten.

Ihhhh – mach das weg!

  • Was denn?
  • Na – das Grüne!
  • Du meinst die Porreestange vom Soziussitz?
  • Ja – genau die!

  • Aber wieso dass denn? Hast doch auch kein Problem damit die anderen Einkäufe zu transportieren.
  • Aber die sind in den Taschen!
  • ….?
  • Die sieht ja keiner! Aber was sollen denn die anderen Motorräder denken wenn die mich so sehen!
  • Na – die fährt nicht nur zum Spaß in der Gegend rum, sondern muss für den Sprit den sie säuft auch was arbeiten.
  • Siehste! Das ist doch peinlich!
  • ?????????

Ich finde, die Tenere stellt sich da ziemlich an 🙂 .

Radlager der Tenere

Die Tenere hat ja auf dem Rückweg aus Schweden ein hinteres Radlager zerbröselt und mich in der Nähe von Malmö stranden lassen. Nachdem ich sie gerettet habe, geht es an die Reparatur. Es gibt alle drei Radlager und zwei Dichtringe am Hinterrad und Kettenradträger neu. Auf dem Operationstisch:

Das defekte Lager: Der Kugelkäfig ist zerstört. Dennoch ist es noch in erstaunlich gutem Zustand – nach den Geräuschen die es gemacht hat und wie es gewackelt hat hätte ich eigentlich erwartet keine Kugeln – zumindest keine runden – mehr vorzufinden.

Das Innenlenen ließ sich dann leicht entfernen – aber die eingepresste äußere Lagerschale war widerspenstig – man kommt von der anderen Seite nicht dran um die raus zu schlagen.

Da musste ich dann erst einen Abzieher für besorgen:

Sowas verscherbelt der Chinese von nebenan für billiges Geld – aber die Qualität ist dann auch billig und zeichnet sich durch Wurfpassungen aus. Aber für eine (hoffentlich) einmalige Anwendung reichts.