Kategorie: Motor
Herbstsonne
Mama?
Plastikkoffer…
…von Hepco-Becker machen breit und häßlich:

Dabei ist das noch die kleine (30 l) Version! Zum Unterbringen der Einkäufe ist er aber praktisch – kann ruckzuck mit einem Schnappverschluß am Kofferträger befestigt werden – und hat oben ein Griff für den Weg in die Wohnung.
Into the dark
18:18h – 3°C – bedeckter Himmel ohne Mond – völlige Dunkelheit – leichter Regen – kräftiger Wind. Das ideale Motorradwetter:

Braunschweig – Madamenweg. Kurz vor der Durchfahrt zum Raffteichbad. Da reißen auch die 60W H4 Halogenlicht nichts mehr raus.
Naja – dennoch gut durchgekommen – nach ’ner Stunde werden zwar die Fingerspitzen trotz Griffheizung und Winterhandschuhen etwas kalt – aber sonst ist alles dicht und ‚Kältefest‘.
Hilfe – mein Tank ist noch voll
Na – dem kann abgeholfen werden. Also auf nach Burgdorf und zusammen mit Jens Stefan beim Tankleerfahren für sein Saisonende (und gleichzeitig Saisonbeginn 🙂 ) unterstützt:

Einmal nach Gardelegen beim vielleicht letzten angenehmen Tag dieses Jahr

Von Burgdorf aus immer straight nach rechts auf der B188 lang. Hinter Wolfsburg wirds dann schön zu fahren – wenig Dörfer, wenig Verkehr und immer wieder Ausbaustrecken in perfektem Zustand.

Ist spät geworden 🙂

Winterfest…
…sollte jetzt die Ausrüstung sein:

Das Visier jetzt mit ‚Doppelverglasung‘ (Pinlock) sollte auch bei feucht kaltem Wetter und montiertem Windabweiser nicht mehr beschlagen – und die dicken Handschuhe halten hoffentlich so warm, wie sie sich anfühlen. Die Griffheizung hält die Hände zwar von innen warm – aber irgendwann wird’s von außen doch kühl.
Mal sehen – Sonntag soll es einigermaßen trocken sein – da läßt sich das vielleicht ausgiebig im Weserbergland testen.
Mama?
Helmlautsprecher
Nach einiger Erprobungszeit sind die Helmlautsprecher (für billiges Geld vom netten Chinesen nebenan) jetzt fest eingebaut. Links vom Helm geht’s per Spiralkabel zum GPS Gerät links am Lenker:

Bei Nichtgebrauch bleibt nur eine kleine Buchse am Helm:

Darüber kann mir dann die Blechelse Maria erzählen wo es langgeht.
Und warum per Kabel und nicht per Funk? Weil ich altmodisch bin. Funk hatte das alte Navi – funktioniert im Prinzip, braucht aber manchmal eine doppelte Einladung um die Funkverbindung aufzubauen – und wenn der Akku im Empfänger leer ist, ist Schluß mit Lustig. Außerdem hatte man immer so einen Klotz am Helm hängen, da ist die Kabellösung unauffälliger.
OSM Karten auf Garmin
Nachdem die Grundfunktion – nämlich Straßennavigation – mit dem neuen GPS Gerät ganz gut funktioniert ist es Zeit für den nächsten Schritt.
Für die Straßennavigation ist die ‚City Navigator Europa‘ Karte dabei, die wohl alle befestigten (und auch einige unbefestigte, aber offenbar nicht alle) Straßen enthält, nebst Zusatzinformationen wie Geschwindigkeitsbeschränkungen, Sperrzeiten etc. Aber abseits der Straßen ist da nicht viel.
Nun könnte man sich bei Garmin natürlich topographische Karten für alle möglichen Gegenden kaufen – und dafür den Gerätepreis nochmal mehrfach ausgeben. Aber man kann ja mal bei Open Streetmap nachsehen, wo eine freie Weltkarte entsteht – ähnlich wie bei Wikipedia ein freies Lexikon entsteht. Für Deutschland hat man da wohl schon einen guten Stand erreicht.
Als Grundlage die schön gestaltete Wanderkarte (Nop) installiert. Die ist aber nicht routinfähig (d.h. das GPS Gerät zeigt nur die Luftlinie zum Ziel – den Weg muss man sich selbst suchen oder vorher als Track markieren). Das Garmin Montana kann aber mit mehreren Karten gleichzeitig umgehen, daher einfach noch die routingfähigen Karten von Raumbezug installiert und damit die Routingfähigkeit nachgerüstet. Ob man abseits befestigter Straßen überhaupt ein automatisches Routing haben will muss ich ‚eh noch herausfinden…
Die OSM Karten enthalten sehr viele Details:
Hier der ‚Von Alten Garten‘ in Hannover – es ist jeder Baum, jede Treppe, jede Sitzbank, selbst die Info-Tafel eingezeichnet:

während auf der City Navigator Karte vorwiegend Leere herrscht;

Die Waldwege nördlich von Eschede kennt die City Navigator Karte ebenfalls nicht:

während die der OSM-Karten vollständig zu sein schienen (das werde ich aber bei Gelegenheit nochmal vor Ort überprüfen ;-)).

(Die Karten zeigen jeweils denselben Ausschnitt bei gleichem Maßstab).
Bei der Gelegenheit auch gleich noch Google Earth installiert – damit kann man dann bei der Routenplanung nicht nur die verschiedenen Karten zu Rate ziehen, sondern mit einem Mausklick (bei vorhandener Internetverbindung) auch noch mal ein Blick auf das Luftbild werfen.





