Neuer Hut

Nach vielen Jahren gabs mal wieder einen neuen Hut:

F70 Carbon

Einen HJC  F70 Carbon. Mit Pinlock, Sonnenblende und Doppel-D Verschluss ist alles dran was ich so brauche.

Und für 249,90 EUR statt 409,90 EUR konnte ich den nicht stehen lassen. Sonst wäre es die normale (nicht Carbon und etwas schwerere Ausführung) geworden.

Und zufällig noch farblich passend zur Tenere.

Noch ist Marokko nicht verloren…

…auch wenn es weiterhin keine Informationen gibt, ob die Seegrenzen zum April wieder geöffnet werden. Die Vorbereitungen laufen jedenfalls weiter – und daher balanciert das kleine nervöse Motorrad zur Zeit auf einem Rad.

WR250R

Die Gabel ist ausgebaut und kommt die Woche weg um sie abzudichten. Die rechte Seite verliert nämlich etwas Öl.

Der kleine Fiat…

Doblo ist schon ‘ne Weile krank und gesundet einfach nicht. Ich hatte schon vor einiger Zeit den Luftmassenmesser ausgetauscht in der Hoffnung, daß die Fehler

P010F Sensor incongruence Signal High
P0402 EGR Valve Excessive Flow – Signal High

sich damit beseitigen lassen. Das war nicht erfolgreich, daher habe ich heute das AGR Ventil und den Ladedrucksensor (zusammen für 60,58 EUR) ausgetauscht. Dafür erstmal wieder die Batterie samt Halter ausgebaut damit man überhaupt dran kommt und dann Teile der Ansaugbrücke abgeschraubt. Dann lassen sich das Abgasrückführungsventil und der Ladedrucksensor abschrauben, wenn man gelenkige Finger hat.

Platz gemacht

Erwartungsgemäß ist das alles ziemlich verkokt. Das AGR-Ventil…

AGR-Ventil

…und auch der Sensor kleben von öligen Rußrückständen.

Boost Pressure Sensor

Leider zeigte eine kurze Probefahrt, daß es das nicht war. Die Fehler treten nach kurzer Zeit wieder auf – und die Kiste ist sehr kraftlos.

Das habe ich zum Anlass genommen, mal während der Fahrt Werte aufzuzueichnen. Das hätte ich vielleicht schon eher machen sollen:

Boost Prressure

Hier sieht man in blau (obere Kurve) die Motordrehzahl. Darunter in grün den bei der Drehzahl gewünschten Ladedruck. Und darunter in rot den tatsächlichen Ladeddruck. Wie man leicht sieht, bleibt der deutlich hinter dem Sollwert zurück. Das war zu befürchten.
Das kann nun entweder noch eine Undichtigkeit in der Ansaugluftverrohrung einschließlich Ladeluftkühler sein – oder defekte oder klemmende Leitschaufeln im Turbolader. Mal sehen, wie ich da weiter mache…

Mit der Tenere nach Frankfurt

Die Woche ist wieder Arbeit in Frankfurt angesagt. Vor dem Winter ist das immer die Sertao II gefahren – dann über Winter der kleine Fiat.

Nun schaut das Wetter gut aus und die Tenere muss sich langsam mal an die Arbeit gewöhnen. Sonntag Mittag gehts los:

Sonntag Mittag

Start vor der Garage, mit allen neu angebauten Farkles und den chinesischen Satteltaschen. Ich hoffe, es bewährt sich alles.

Bei strahlendem Sonnenschein geht es über Bodenwerder…

Bodenwerder

…ins Weserbergland. An dieser Stelle stand die Sertao II auch schon öfters für den Blick übers Land.

Weserbergland

Weiter geht es heute auf kleinen Straßen bis hinter Kassel in den Knüllwald ins bewährte Hotel Sonneck für den Tagesausklang. Prost!

Prost!

Der Plan war, die angekündigte Regenfront zwischen 0500h und 0900h über mich hinweg ziehen zu lassen und dann weiter Richtung Frankfurt aufzubrechen. Leider hat sich die Regenfront verspätet – also muss ich die unterqueren.

Regen

Ich hatte eine schöne Strecke durch den Knüllwald und Vogelsberg raussuchen lassen – die wäre ohne  den Regen und teils dichten Nebel in den Hochlagen dann doch schöner gewesen. Aber es hilft ja nichts.

Bei Ankunft in Frankfurt hatte es sich dann ausgergnet und die Tenere wird sich die nächsten Tage die Räder auf dem Flughafengelände platt stehen…

steht

Aber irgendwas hat sie wohl mit der Sertao II gemein – kann sich ebenso mit einer Fahrt einsauen:

Dreckig

Das kommt halt von Regen zusammen mit Bauernglätte auf der Straße!

Währenddessen an anderer Stelle im Flughafen:

Streik

Wegen Streik sind zur Zeit alle Sicherheitskontrollen geschlossen. Sie können Ihren Flug nicht erreichen. Bitte wenden Sie sich an Ihre Fluggesellschaft…

Streik

Währenddessen im Hotel – die Engländer sind zum Frühstück…

Frühstück

Ich hab normalerweise ein anderes Hotel (Best Western Neu Isenburg) und ohne Frühstück gebucht – und ich weiß auch warum. Das hier (Steigenberger Airport Hotel) ist auf Dauer echt gesundheitsschädlich!

Die Tenere langweilt sich inzwischen und will sich das Luftbrückendenkmal ansehen. Gestern wars nebelig – da lohnt sich das nicht. Heute regnets – aber es hilft ja nichts.

Das Luftbrückendenkmal liegt eingeklemmt auf einem Stückchen Land zwischen Flughafen und Autobahn und ist nur schwer erreichbar. Aber vom Flughafengelände kommt man durch Tor 1 auf die Ellis Road – und dann ist’s immer geradeaus.  Da stehen halt zwei veralgte Rosinenbomber…

Rosinenbomber

…in einem kleinen Park, der bei Sonnenschein sicher ganz schön ist – wenn man Autobahn und Flughafen ausblenden kann.

Normal arbeite ich ja lange – aber am Freitag ging es schneller als gedacht. Irgendwie wollten am letzten Tag nach 8 Wochen Arbeitseinsatz auch alle zeitig nach Hause. Ich hatte sowas schon vermutet – da der offizielle  Einsatzplan aber bis Freitag 2200h geht, habe ich das Hotel bis Samstag gebucht. Das gibt mir heute die Gelegenheit, mal das Wellnessprogramm im 9. OG ausgiebig zu nutzen.

Von da oben gibts gute Aussicht auf Frankfurt, den Flughafen und die ankommenden Flugzeuge – und in der Fassade des Nachbargebäudes spiegelt sich das Abendrot.

Abendrot

Endlich ist es soweit: Arbeit ist vorbei und am Samstag Morgen scheint die Sonne!

Sonne

Genau richtig, um mich über Landstraßen wieder der Heimat zu nähern. Die Wälder sind noch kahl…

Wälder

…und nur 10°C Lufttemperatur sind auf Dauer doch frisch – insbesondere wenne s mal längere Schattenpassagen gibt – oder dunkle Wolken, die glücklicherweise nur wenige Tropfen abgesondert haben.

Wolken

Bleiben noch Karte und Statistik:

Karte
Statistik

Zubehörhölle: Heizgriffe

Kein Motorrad ist komplett ohne einige Farkles. Das gilt natürlich auch für die Tenere. Es ist an der Zeit, die hier in loser Folge vorzustellen.

Heute sind die Heizgriffe dran. Denn kein Motorrad ist vollständig ohne beheizbare Griffe 🙂 .

Heizgriffe gibt es für ca. 200 EUR direkt von Yamaha. Das ist erstens teuer und es gibt häufiger Kritik an geringer Griffigkeit, geringer Heizleistung und Kondenswasser in der Steuerelektronik. Momentan hat Yamaha die augenscheinlich auch nicht mehr für die Tenere 700 im Angebot – sondern nur noch ein Adapterkabel für ca. 15,00 EUR. Aber um die Elektrik hatte ich mich ja schon letzte Woche gekümmert.

Ich habe mir also vom netten Chinesen von nebenan für 17,48 EUR ein Paar kommen lassen:

Heizgriffe

Man muß da aber genau hinschauen – die chinesischen Händler wissen offenbar oft selbst nicht was sie verkaufen. Schnell erhält man Heizgriffe für ATV/Quad (wie die auf dem Foto oben), auch wenn sie für Motorräder angepriesen werden.

Der Unterschied liegt im rechten Griff: ATV/Quad haben Daumengas, der Innendurchmesser des rechten Griffes muß also – wie auch der des linken Griffes – 22mm betragen. Motorräder haben allerdings Dehgas – es muß Platz für die Drehhülse sein. Der rechte Griff muß also entweder einen größeren Innendurchmesser haben oder eine integrierte Drehhülse.

Ich habe dann schlußendlich welche mit integrierter Dehhülse bekommen. Die paßt auch auf den ersten Blick – die vorhanene Drehhülse läßt sich leicht abbauen und die beiden Gas-Bowdenzüge passen in die Aufnahme der Dehhülse vom Heizgriff. Nur nachdem alles wieder angebaut ist, hat das Gas sehr großen Leerweg. Stell sich raus, daß der Durchmesser des Wickelkörpers bei den Heizgriffen kleiner ist als beim Original. Das hätte ich vermutlich drosselklappenseitig einstellen können – hätte damit aber die Übersetzung des Gasgriffs geändert – und zwar stark in Richtung Langhub-Gasgriff. Das schien mir keine gute Idee.

Also das beheizte Griffgummi von der Drehhülse runtergefummelt ohne die Heizdrähte zu beschädigen (dazu sind ein langer dünner Schraubendreher und reichlich Bremsenreiniger hilfreich) und dann das ganze wider auf die Original-Drehhülse aufgeklebt. Montiert siehts so aus:

Heizgriffe

Nicht schlecht – zumindest solange man nicht das Lenkerendgewicht montiert. Dann stellt sich nämlich raus: Der Heizgriff ist 20mm zu kurz!  Er hat das weltweit übliche Maß von 120mm – die Tenere würde aber 140mm benötigen.

Heizgriffe

Stellt sich raus: Es gibt gar keine Heizgriffe in 140mm. Auch bei Yamaha nicht. Stattdessen legen die 20mm Distanzstücke bei, wie man es auf diesem Bild sehen kann.

Die gibts als Teile Nr  YME-F296E-00-00 für gut 10,00 EUR im Yamaha Ersatzteillager – die werd ich dann wohl noch besorgen. Aber eine besonders schöne Lösung ist das nicht – besonders wenn man 200 EUR dafür ausgegeben hat und vielleicht der Grund, warum Yamaha momentan keine Heizgriffe für die Tenere 700 anbietet.

Insgesamt war die Montage der Heizgriffe ziemlich frickelig und keineswegs trivial. Da sollte man nur ran, wenn man  einige Erfahrung hat.

Auf Grund der Längenpropblematik der Griffe wäre die einzig optisch unauffällige Lösung die Verwendung von Heizpatronen wie ich sie mal beim kleinen nervösen Motorrad verbaut hatte. Die reagieren aber deutlich träger als beheizte Griffgummis – und die Montage war noch deutlich schwieriger.

Zubehörhölle: Navihalter

Kein Motorrad ist komplett ohne einige Farkles. Das gilt natürlich auch für die Tenere. Es ist an der Zeit, die hier in loser Folge vorzustellen.

Heute kommt der Navi-Halter dran. Ich habe ja das Garmin Montana Navigationsgerät, das mit seit vielen Jahren gute Dienste leistet – es gibt keinen Grund, auf was anderes umzusteigen.

Das ist zwar nicht mehr im Garmin-Lieferprogramm – aber die Halterung (mit integrierter Stromversorgung) Namens AMPS Rugged Mount gibt es noch. Dazu braucht man dann noch eine Lenkerhalterung mit RAM-Mount Kugel. Das ist Garmin-typisch alles eher teuer (alles zusammen 104,24 EUR), aber dafür paßt auch alles und es gibt auch keine Alternative.

Die Stromversorgung hatte ich ja letzte Woche schon vorberietet, so daß hier nur der Halter zu montieren war – insgesamt keine große Sache. So siehts jetzt aus:

Navihalter

Wieder an der von mir bevorzugten Stelle – dem linken Lenkerende. Denn so kommt man leicht auch während der Fahrt dran und mal was umzustellen.

Zubehörhölle: Sitzbank-Hack

Kein Motorrad ist komplett ohne einige Farkles. Das gilt natürlich auch für die Tenere. Es ist an der Zeit, die hier in loser Folge vorzustellen.

Heute eine schnelle und einfache Änderung, die die Abnahme der Sitzbank sehr vereinfacht – man bracht dann nicht mehr den Innensechskantschlüssel raus zu fummeln um die abzuschrauben.

Da brauch ich hier auch nichts zu zu schreiben – sondern verweise einfach auf den Eintrag von Advvagabond.

Nur so viel: Funktioniert gut – und man muß sich wundern, warum die Yamaha Ingenieure da nicht selbst drauf gekommen sind.

Jungfernfahrt mit der Tenere 700

Heute war es soweit: Es ist trocken und sonnig. Da darf die Tenere nach einem langen Winter erstmalig raus!

Draußen

Bisher bin ich die nur vom Händler in Garbsen nach Hause gefahren – und das zählt nicht. Heute dann die erste längere Tour in südwestliche Richtung um zu testen ob alles geht, bevor sie nächste Woche nach Frankfurt zur Arbeit fahren muß.

Und – wie ist’s so?

Keine Überraschungen – fährt sich gut und ist lebendiger als die Sertao II.  Der Tacho ist doof (Digitalanzeige für die Geschwindigkeit wo ich eine analoge Anzeige bevorzuge), aber das ist dem Preis geschuldet und habe ich in Kauf genommen. An den Kupplungsdeckel, an dem ich mit der rechten Wade stoße habe ich mich schon fast gewöhnt – das geht schneller als erwartet. Der Twin ist halt breiter als ein Single.

Aber nach der Tour schnell noch den Kupplungshebel gegen den chinesischen Reservehebel getauscht. Der werksmäßige steht für meine Hand zu weit ab und ist nicht einstellbar. Aber mit der Chinaware sollte das nächste Woche gehen.

Da werden dann auch die chinesischen Satteltaschen mal mit Gepäck getestet. Da sollten sie dann nicht mehr so schlapp an rumhängen wie jetzt auf der Probetour.

Ich glaube, wir werden uns schnell aneinander gewöhnen.

Statistik
Karte

Zubehörhölle: Zubehör-Kabelbaum und Anschlußbox für die Tenere 700

Kein Motorrad ist komplett ohne einige Farkles. Das gilt natürlich auch für die Tenere. Es ist an der Zeit, die hier in loser Folge vorzustellen.

Diesesmal geht es um die Vorbereitung des elektrischen Zubehörs. Die Heizgriffe und der Kettenöler wollen mit Spannung versorgt werden (über Zündung), und für das Navi und die Bordspannungssteckdose nach DIN ISO 4165 soll es wie bei allen meinen anderen Motorrädern einen direkten Batterieanschluß mit Schalter geben.

Yamaha hat dafür einen Zubehöranschluss vorberereitet – der angeblich 10A über Zündung bereitstellen soll (vorgesehen für serienmäßige Griffheizung) und einmal Dauerplus mit 2A. Das stimmt nicht so ganz – der Stecker hat zwar 3 Pins, aber es sind zwei Pins mit den 10A über Zündung belegt, einer mit Masse – und den Dauerplus gibt es gar nicht.

Macht aber nichts – 2A für Dauerplus wäre mir ‘eh zu wenig. Falls man da mal ein Ladegerät anschließen will oder einen Kompressor ist das unzureichend. Also gibts ein Kabel direkt zur Batterie.

Das Cockpit ist sehr schlank gestaltet – da gibts keinen Platz für Schalter und Bordspannungssteckdose – und der Heizgriff-Schalter muß dann ja auch noch irgendwo hin. Also gibts wieder ein Kästchen, wo das alles rein kommt. Dafür findet sich ein (nicht ganz optimaler) Platz an Lenkermitte. Sonst ist alles schon voll oder es würde bei großem Lenkereinschlag an den Tank stoßen. Es ist alles kompakt gebaut…

Also ist Metallbearbeitung angesagt. Erstmal eine Halteplatte bohren.

Halteplatte bohren

Da kommen später die Gewinde rein wo die Lenkerschellen dran verschraubt werden.

Das Grundgehäuse kommt aus Italien, ich muß dann ‘nur noch’ die Löcher rein bekommen.

Löcher

Viel ist nicht drin – Schalter, Bordspannungssteckdose, viele Kabel und Verbindungen und der Heizgriffschalter auf der Front (hier nicht sichtbar).

Viel ist nicht drin

Fertig – alles verkabelt und zum Einbau bereit. Für den Anschluß an den Zubehöranschluß der Tenere habe ich mir aus China einen passenden Stecker kommen lassen – alles andere wird über die bewährten AMP Super Seal Stecker angeschlossen – da hab ich immer ausreichend von liegen.

Fertig

So siehts angebaut aus:

angebaut

Dann kann ja mal das Erhaltungsladegerät dran. Die Tenere durfte ja bisher nicht raus – da schadet es nicht mal nachzuladen. Und Gehampel mit den Krokoklemmen an der Batterie ist jetzt nicht mehr nötig.

Erhaltungsladegerät

Zubehörhölle: Packtaschen für die Tenere

Kein Motorrad ist komplett ohne einige Farkles. Das gilt natürlich auch für die Tenere. Es ist an der Zeit, die hier in loser Folge vorzustellen.

Der nette Chinese von nebenan hat mal wieder ein Paket geschickt:

Paket

Dieses war lange unterwegs – nämlich 11 Wochen. Das ist ungewöhnlich, meist dauerts so 6-8 Wochen, wobei es in letzter Zeit auch schon öfters in einer guten Woche geklappt hat.

Drin sind zwei Satteltaschen fürs Motorrad:

Satteltaschen

Das sind KemiMoto F1101-01601 Complete Journey of Dreams Taschen für 85,67 EUR frei Haus.

Die Tenere hat ja letztens einen Kofferträger erhalten – da muß sie gleich als Opfer her halten. Der Kofferträger ist ja passend für die Wolfman Dry-Bags, aber für eine lange, eher straßenorientierte Tour sind die etwas klein wenn man noch Campingsaurüstung unterbringen will.

Die Taschen haben Laschen mit Klettverschluß, über die die verbunden werden sollen:

Satteltaschen

Aber das ist für chinesische Roller gebaut – die Tenere ist mit den Kofferträgern und dem oben liegenden Auspuff viel zu breit, als das die Taschen da drauf passen würden!

Satteltaschen

Aber da hat der Chinese mitgedacht. Man kann die Laschen einklappen und stattdessen Gurte verwenden (wie ich es auch von allen anderen Satteltaschen-Fabrikaten kenne):

Satteltaschen

So sitzt die Tasche in der richtigen Höhe – und paßt von den Abmessungen auch gut zum Kofferträger. An der Vorder- und Hinterkante gibt es Gurte, mit denen die Taschen am Träger befestigt werden können, damit sie nicht nach vorne rutschen.

Satteltaschen

OK – der hintere Befestigungsgurt geht so nicht – ist zu kurz und beim Auspuff im Weg. Da muß ich dann noch ‘ne Aufnahme am Koffferträger basteln.

Satteltaschen

So siehts dann aus – momentan noch unförmig weil leer…

Satteltaschen
Satteltaschen
Satteltaschen

Und wie ist der erste Eindruck so?

Nicht schlecht. Das Material ist nicht so stark wie das von Wolfman für die DryBags verwendete – aber die Taschen sind auch für vorwiegenden Straßen und nicht für Geländeeinsatz gedacht. Aber es ist jetzt nicht so, daß ich irgendwelche Bedenken hätte, daß das nicht ausreichend robust ist. Es ist sauber verarbeitet und alle Nähte sind offenbar ultraschallverschweißt, wie ich es von den anderen Satteltschen kenne. Die Oberkante des Rollverschlusses hat zusätzlich einen Klettverschluß – das scheint mir eine gute Idee zu sein. Dann können die oberen Taschenenden beim Einrollen nicht verrutschen.

Die Abmessungen passen gut zum Kofferträger und auch die Befestigung klappt.

Ob sich das wirklich bewährt, muss dann die erste längere Tour damit zeigen 🙂 .