Eine schnelle Runde…

…durch den Elm.

Aber erstmal tanken. Und dabei die Dosenschlange bewundern, die im Stau zweispurig um die Waschanlage steht (das ist das große Glasgebäude im Hintergrund). Es scheint nichts wichtigeres zu geben als dass die Dose beim ersten Sonnenstrahl gewaschen wird.

Waschanlage

Die Sertao II weiß da allerdings sehr wohl was wichtigeres. Die Sonne ist schließlich frühlingshaft, auch wenn die Natur davon noch nichts mitbekommen hat.

Frühlingshaft

Im Elm ist davon nichts mehr zu sehn. Es liegt noch Schnee, aber die Straßen sind frei und die Sonne scheint.

Elm

Hey! Nicht abbeißen!  Das ist mein Schokobrötchen. Du kriegst doch gleich Benzin!

Schokobrötchen

Bleiben noch Karte und Statistik:

Karte
Statistik

Ridin’ in the Rain

Nach gefühlt wochenlang anhaltendem Schmuddelwetter mit Schneematsch, Schneeregen und Glatteingefahr gab es einen Wärmeeinbruch. Das läßt die Sertao nicht ruhen – Regen macht ihr nichts. Und das mir der was macht, spielt da keine Rolle 🙂 .

Ridin’ in the Rain

Komm schnell…

…einkaufen fahren, denn die Sonne scheint! Ich kenn da einen Aldi weit weg, damit es sich auch lohnt!

Aldi

Erstaunlich: Eine Woche nur Regen oder Schneeregen bei ca. 0°C – und heute 10°C bei Sonnenschein. Aber keine Angst, das war eine Ausnahme. Für die nächsten 10 Tage ist wieder kaltes Schmuddelwetter vorhergesagt.

Sag Tschüß zu 2020

Noch einmal Sonne dieses Jahr. Komm – sag Tschüß zu 2020!

Tschüß 2020

Gar kein Schnee dieses Jahr?
Schnee hatteste doch dieses Jahr schon auf Island!

Schnee
Schnee

Der war ja alt – der zählt nicht!
Na – dann gibts dieses Jahr kein Schnee.
Und auch sonst nix!
Wie sonst nix?
Immer nur hier in der Gegend rum. Das kenn ich doch schon alles.
Kein IZI-Meeting auf der Burg.
Kein Gurkentreffen.
Kein Touratech.
Kein XT-Treffen.
Kein HU Meeting.
Kein…
Hör  bloß auf! Hast ja recht. Aber dafür waren wir in Island.
Ja – das war schön!
Das wär sonst nicht möglich gewesen!
Aber nächstes Jahr wir es wieder besser?
Das glaub ich noch nicht. Aber mal sehen…

Auf’m Nienstedter Paß…

…war heute in Corona-Zeiten nicht viel los:

Nienstedter Paß 24.12.2020

Vor zwei Jahren sah es da zum traditionellen Heiligabendtreffen ganz anders aus:

Nienstedter Paß 24.12.2018

Sehr schön wie die Leute zu Hause bleiben – und die wenigen die da waren konnten gut Abstand halten. Das war sicher kein Superstreader – Ereignis.

Du musst doch dringend mal…

…einkaufen, meint die Sertao II.
Ja – ich geh gleich zum Istambul Market oder Rewe gegenüber rüber.
Nee – kannste nicht machen!
Und wieso nicht?
Du willst doch zum Aldi in Barsinghausen
Aber der ist doch geschlossen wegen Renovierung!
Die sind bestimmt schon fertig!
Meinste? Aber ist doch egal.
Nein – ist nicht egal!
Wieso?
Weil ich hier schon übers ganze Wochenende nur rumstehe!
Ach – Du wills mal wieder fahren!
Nee – Dir beim Einkaufen helfen!
Aber es sind nur 3°C – und diesig.
Aber es regnet nicht – und auch keine Glatteisgefahr!
Aber es ist wirklich ungemütlich draußen!
Mimimi – immer diese empfindlichen Kohlenstofflebensformen. Nur einmal übern Nienstedter Paß, bitte…hab doch extra für Dich Heizgriffe!
Na gut alter Eisenhaufen. Aber sag dem kleinen nervösen Motorrad und der Husky nichts. Sonst wollen die auch noch.
Versprochen! Aber ich bin kein alter Eisenhaufen! Komme doch nicht aus Milwaukee. Ich bin  `ne Baby GS, und wenn ich mal groß bin…

Nienstedter Paß

So – da sind wir. Ist ganz schön kalt.
Ich mag das – dann ist die Luft dicker und ich habe mehr Kraft!
Die nutzt mir aber auf der feuchten und dreckigen Straße nichts. Los – zum Aldi zum aufwärmen.
Siehste – sag ich doch. Die haben wieder alles offen und schick neu renoviert.

Aldi

Dafür ist Suchen angesagt wo jetzt was steht.
Keine Sorge, ich find das schon!

Einkauf

Na – wie hab ich das gemacht?
Ja – ganz gut. Toll wäre gewesen wenn du auch noch bezahlt hättest.
Hab doch kein Geld!
Immer diese komplizierten Kohlenstoff-Lebensformen. Brauchen dutzende Betriebsmittel mehrmals am Tag und haben immer was zu meckern!
Ich brauch ja nur Benzin! Und mecker nicht!

Ich kann mich aber an Touren erinnern wo du auch 3x täglich tanken wolltest.
Aber meckern tu ich nicht. Nie. Garnicht!
Ist ja gut! Biste sicher daß du das alles mitkriegst?
Na klar – Einkaufen kamnn ich!

Einkauf

Siehste!
Na – dann kannst das nächste mal ja alleine einkaufen fahren!

Navigationsgeraffel und Kettenöler…

…für die Husky.

Ich habe die Zeit des schlechten Wetters die letzten Tage genutzt um die Husky auszurüsten. Da hatte ich ja erstmal nur den defekten Roadbookhalter abgebaut. Damit war das Cockpit dann doch sehr leer 🙂 .

Cockpit

Im Hohlraum des Navigationstowers befindet sich jetzt ein Kabelgrab – auch wenn es nicht so aussieht – besser geordnet als vorher.

Kabelgrab

Und so sieht es jetzt aus:

Cockpit

Ganz oben trohnt der Tripmaster (RNS Typ XL4 – mit Africa Twin Gravur 🙂 ) den Thomas schon besorgt hatte. Den Eigenbau-Tripmaster den ich am kleinen nervösen Motorrad hatte habe ich nicht umgezogen. Der von RNS baut kleiner – hat dafür aber kein GPS-Backup.

Darunter der Roadbookhalter von f2r den ich schon am kleinen nervösen Motorrad hatte. Der baut flacher als der den Thomas montiert hatte – und da bei dem die Motorhalterung gebrochen war kam der eh nicht in Frage. Da müßte man sich für die Motorhalterumng was anderes ausdenken, denn die ist fehlkonstruiert. Ein  dünnes Alu-Teil, daß zudem an drei Stellen für die Schrauben des Motors weiter geschwächt ist. Das konnte nicht dauerhaft halten.

Darunter links in dem orangen Rahmen der Schalter für die Griffheizung – ja – die ist jetzt auch montiert. Ist schließlich kein reines Schönwetterfahrzeug. Rechts daneben ein Voltmeter. Das wäre in meinem Eigenbau-Tripmaster integriert gewesen – so muß es ein chinesisches Spannungsdisplay tun.

Darunter der originale KTM Tacho und auch die 4 Kontrolleuchten darunter sind original. Fast nicht sichtbar zwischen dem gelben ABS Leuchttaster und der roten Öldruckleuchte ist ein Kippschalter, mit dem das ganze Navigationsgeraffel ein- und ausgeschaltet werden kann.

Im Bild nicht sichtbar auf der linken Seite des Navigationsturms eine Bordspannungssteckdose nach ISO 4165. Links am Lenker wie gehabt das Navigationsgerät – hier gezeigt im Kompassmodus – schließlich zeigt das Roadbook auch grade Kompasskurse 🙂 .

Am linken Lenkerende das Bedienteil für den Roadbookhalter und den Tripmaster. Da habe ich die Eigenbauversion vom kleinen nervösen Motorrad übernommen, die sich dort bereits bewährt hat. Mußte nur etwas entsandet werden.

Dann gabe es noch einen Kettenöler. Diesesmal probiere ich mal was anderes aus – eine völlig manuelle Version. So siehts erstmal aus:

Kettenöler

Der Vorratsbehälter ist ein zweckentfremdeter Modellflug-Kraftstofftank, der noch hinter den Scheinwerfern Platz findet.  Einziges “aktives” Teil ist die Primerpumpe an der linken Seite des Navigationstowers. Das ist eine ganz primitive Pumpe, die eigentlich dazu dient bei Motorsägen und anderem Handmaschinen vor dem Start etwas Benzin in den Vergaser zu pumpen. Dazu drückt man einfach die klare Plastikkuppel rein. Hier fördert man dadurch einige Milliliter Öl, die dann durch eine Messingröhrchen auf das Ritzel getröpfelt werden:

Kettenöler

Damit müßte man dann bei langsamer Fahrt die Kette mit Öl versorgen können, ohne sich die Finger schmutzig zu machden. Die Primerpumpe verhindert, daß Öl unkontrolliert nach dem Saugheberprinzip nachläuft – schließlich endet sie normal im Vergaser und der dort herrschende Unterdruck darf nicht unkontrolliert Benzin ansaugen können. Wie sich das bewährt wird dann die Zukunft zeigen…