Nachschub…

…Dienstag aus Kramershof geholt:
Oszilloskope
Und da ich gut in der Zeit lag, war noch Zeit für eine kurze Kurzbesichtigung in Stralsund – das liegt gleich neben Kramershof 🙂 .
Alter Markt mit Rathaus
Alter Markt mit Rathaus
Hafen
Hafen

Das Kälbchen…

…war schon die ganze Zeit am nörgeln und wollte seinen neuen Hinterreifen mal auf was anderem als Asphalt ausprobieren.
Na gut – bei dem Wetter soll man nicht auf der Baustelle arbeiten – und die Sommerausrüstung möchte ja auch mal ausgefahren werden. Also los Richtung Eschede und ab ins Grüne:
ab ins Grüne
Insgesamt 45km unbefestigte Wege nördlich von Eschede – und es gibt da noch mehr:
unbefestigte Wege nördlich von Eschede
Alle Kategorien – teilweise erstklassige schwedische Schotterpisten – Graswege – und immer auch mal wieder Sandstecken:
Sandstecke
Noch die Statistik für den halben Tag:
Statistik

Eine Runde durchs Weserbergland…

…war für heute vorgesehen. Da habe ich mir wohl den Tag mit dem schlechtesten Wetter ausgesucht – aber immerhin ist es trocken, wenn auch diesig:
trocken, aber diesig
Im Laufe des Tages wurde es etwas besser , vereinzelt gab es auch mal Sonnenstrahlen – aber richtig Sommer wurde es nicht. Aber da die nächsten beiden Tage schon verplant sind, geht’s trotzdem los!
Die Strecke führt durch diverse Mittelgebirge:
Sackwald
Hils
Solling
Vogler
Reinhardswald
Ith
Karte
Den Track für diese Tour hatte ich hier geklaut geliehen, in eine Route umgewandelt und noch etwas angepaßt. Da waren schöne Straßen drin, die ich selbst so wahrscheinlich nicht mit in die Tour aufgenommen hätte. Ist doch immer mal gut, andere Ideen auszuleihen 🙂 .
Heute mal fast alles mitgenommen, was so am Wegesrand zu finden ist: Los geht’ mit einem kleinen Abstecher über Schotter
Schotter
zur Hozkunst Ausstellung ‘Hilsbruch’ – mitten im Wald:
Hozkunst Ausstellung ''Hilsbruch''
Weiter zum Aussichtsturm Hochsolling
Aussichtsturm Hochsolling
der einen guten Ausblick über die Umgebung beitet – zumindest wenn es nicht diesig ist. Die 178 Stufen zu erklimmen lohnt sich jedenfalls.
Währenddessen läßt sich das Kälbchen die vereinzelten Sonnenstrahlen nicht entgehen:
Kälbchen auf der Wiese
Es ist aber völlig von Benzin abhängig – ich hatte ja gehofft, daß es mal etwas von dem schönen frischen Gras nascht – aber das hat es komplett verschmäht – nur um kurz danach nach einer Benzinquelle zu rufen!
Im Kreis Höxter liegt der Weser Skywalk
Weser Skywalk
auf einem 80m hohen Steilfelsen an der Weser. Der war diesen Sonntag gut besucht – neben einigen Wanderen, Dosentreibern ein ganzer Pulk Motorräder aus Herford. Es bietet sich wie anzunehmen ein guter Ausblick über die Weser.
Ausblick über die Weser
Weiter gehts – vorbei an der Trendelburg
Trendelburg
heute ein Hotel / Restaurant zum Erdfall ‘Nasser Wolkenbruch’ bei der Ortschaft Trendelburg
Erdfall ''Nasser Wolkenbruch
Nachdem man auf den Berg gestiegen ist, ist da, wo eigentlich der Berggipfel sein sollte ein großer kreisrunder Krater – ca. 150m Durchmesser und 50m tief, mit einem See drinnen. Ist völlig zu Recht als Naturdenkmal ausgewiesen – macht jedenfalls deutlich mehr her als der Salzgraben Salzdahlum
Fotografieren läßt sich das Ding nicht – es gibt einfach keinen Standort, von dem man eine vernünftige Fotoperspektive hätte. Da hilft nur selbst hinfahren!

Zur Stärkung für die Rückfahrt auf dem Köterberg noch ‘nen Kakao geordert – und auf der Rückfahrt durch den Ort Köterberg noch die neueste Errungenschaft in Sachen Verkehrsberuhigung bewundert:
Verkehrsberuhigung
Es zeigt über dem Spiegel ‘Langsam’ oder ‘Danke’ an…naja, wenn es die Gemüter beruhigt…
Bleibt noch die Statistik für heute:
Statistik

Neue Hufe…

…für das Hinterrad vom Kälbchen:
Neue Hufe
Rechts der alte Reifen nach einer Nutzungsdauer von 67 Tagen und 11.130km.
Wieder Heidenau K60 Scout, 77,35 EUR frei Haus, selbst montiert und auf ‘ner kleinen Weserberglandtour eingefahren 🙂 .

Leinebergland und Fagus-Werk

Bei dem perfekten Wetter heute mußte ich einfach raus – wo ja gestern schon als Bürotag draufgegangen ist und morgen eine LKW Tour ansteht.
Harz und Weserbergland schienen mir an einem Sonntag bei Sonnenschein zu überfüllt – zudem sind da an solchen Tagen zu viele Verrückte zu vermuten.
Also mal eine kurze Runde durch’s Leinebergland geplant. Das kannte ich ja schon etwas von dem Einsatz in Kreiensen – hatte da aber nie Zeit gefunden mir das näher anzusehen.
Es geht durch sanfte Hügel auf kleinen Straßen ‘gen Süden.
Sanfte Hügel
In Alfeld gibt’s einen Abstecher zum FagusWerk, erbaut von Walter Gropius und eines der wenigen Weltkulturerbestätten in Niedersachsen.
Verwaltungstrakt mit Haupteingang
Verwaltungstrakt mit Haupteingang
und Ansicht von der Bahnseite:
Ansicht von der Bahnseite
Im ehemaligen Lagergebäude gibt es eine überraschend große Ausstellung über Walter Gropius, das Gebäude, seine Errichtung und Renoivierung, die frühere und aktuelle Nutzung, die Firmengeschichte, Schuhleisten – wozu man sie braucht und wie man sie herstellt bis hin zu allgemeinen Infirmationen über Holz, seine Einsatzmöglichkeiten und Verarbeitung. Ist schön gemacht – und immer wenn man denkt, jetzt ist man durch gibt es noch eine Etage wo es weitergeht.
Das ganze Firmengelände – Gebäude und Ausstattung – wurde über die Jahre von Walter Gropius und diversen Bauhaus-Kollegen betreut, so daß es heute wie aus einem Guß erscheint – auch wenn es tatsächlich nach und nach gebaut wurde.
Selbst kleine Nebengebäuse – hier die Gleiswaage – wurden entsprechend gestaltet:
Gleiswaage
Heute würde man in so einem Fall da doch einfach einen Container – oder bestenfalls ein Fertig-Betongebäude hinklatschen.

Weiter geht’s: Trotz ziemlich abgefahrenen Hinterreifen noch einige km Schotter eingschoben
Schotter
wo sie bei meiner Einfahrt wohl das Verbotsschild vergessen hatten…
Auf dem Rückweg noch Ausläufer vom Weserbegland und den Ith mitgenommen – geht’s zurück nach Hannover. Aber nicht ohne noch etwas Verpflegung zu bunkern:
Erdbeeren
Bleiben wie immer noch Karte und Statistik:
Karte
Statistik

Steffi…

…wohnt im Navigationsbrikett und sagt mir wo ich lang fahren soll. Das war – auch bei maximaler Lautstärke – über die wirkungsgradschwachen chinesischen Helmlautsprecher bei höherer Geschwindigkeit immer etwas leise.
Aber es gibt bei Garmin ja fast nichts was es nicht gibt – und wenn man es nicht offiziell ändern kann, dann geht’s doch undokumentiert.
Im intenen Speicher findet sich Steffis Sprachdatei: Garmin/Voice/Deutsch__Steffi.vpm – dort gibt’s noch einen Lautstärkeregler:
Durch Ändern der Zeile
[voice_volume]80[/voice_volume]
in
[voice_volume]99[/voice_volume]
hat Steffi jetzt genau die richtige Lautstärke im Helm.

Alles meins…

…ach nee – nur zur Hälfte. Aber der Reihe nach!
Morgens bei angenehmem Wetter gehts los – über kleine Alleen immer Richung Osten – nach Neubau bei Hötensleben:
Allee
Ein kurzer Zwischenstopp am Naturdenkmal Salzgraben Salzdahlum:
Naturdenkmal Salzgraben Salzdahlum
Ist unspektakulär – ein kleiner Tümpel mit 100m Graben, der am Ende abgepumpt wird. Dort tritt Salzwasser aus – es sollen da Küstenpflanzen wachsen und früher gab’s da auch mal ‘ne Saline. Naja – die Pflanzen in der Gegend sehen mir alle ganz normal aus:
Am Wegesrand
Am Wegesrand
Am Wegesrand
So – am Ziel:
Acker
Gute 15ha Acker – davon 1/2 Anteil. Man gönnt sich ja sonst nichts… Und einen Einblick in industrielle Landwirtschaft gab’s beim Pächter gleich dazu – alles eine Nummer größer als man es sich vorstellen kann.
Auf dem Rückweg in Braunschweig bei Ex-Kollegen noch ‘nen alten Schreiber abgeholt – und dann wurde es auch höchste Zeit zum Essen fassen – ja – man sollte nicht mit knurrendem Magen an dei Essensausgabe gehen – das führt zu überfüllten Tabletts:
Essen fassen
Putenschnitzel – auch wenn mein Pächter der Meinung ist, Geflügel würde er ja wegen großzügigem Antibiotikaeinsatz im Stall nicht essen – während seine 2000 Schweine ganz ohne Medikamente auskommen und trotzdem jeden Tag 950g zunehmen…
So – noch die Karte und Statistik:
Karte
Statistik

Liebes Straßenbauamt…

…letztes hattet Du die Straße zwischen Nienstedt und Messenkamp wegen Bauarbeiten gesperrt. Schön – dachte ich mir – da wirst Du bestimmt den komischen Aspahlt kurz vor Nienstedt austauschen. Du weißt schon – der der bei egal welchem Wetter immer so aussieht, als sei er nass.

Heute mal nachgesehen, ob Du fertig bist: Ja – die Straße ist wieder
offen. Aber was habt Du gemacht? Rüttelstreifen!
Rüttelstreifen
Hier!
Schön, daß Du Dein Herz für Enduristen entdeckt hast! Aber mal im Ernst: Meint Du nicht, daß Dir die ein wenig sehr flach geraten sind? Die bemerke ich ja mit dem Kälbchen gar nicht!
Und mach Dir wegen mir nicht so viel Arbeit! Nimm einfach einige dieser
Zeichen260
häßlichen Schilder von den umliegenden Waldwegen weg! OK?