Enduro-Training :-))

Dieses Wochenende gab’s 2 Tage Enduro-Training – also die Antwort auf die Frage ‘Wie fährt man mit dem Mopped jenseits asphaltierter Straßen?‘.
Da das Kälbchen indisponiert war, hatte ich mich entschlossen, vor Ort ein Leih-Mopped zu buchen. Zur Hinfahrt übers Wochenende schnell noch bei Avis ‘nen Kleinwagen gebucht. Der hat sich dann als Golf TDI mit gut 100 KW herausgestellt 🙂
Kleinwagen
Das Mopped vor Ort ist ‘ne kleine und leichte Yamaha – sehr kurz übersetzt und zieht trotz nur 230 ccm überall problemlos durch – jedenfalls nicht untermotorisiert:
Leih-Mopped
Und wiegt dabei nur halbsoviel wie das Kälbchen. Das hat die Sache sicher vereinfacht – ist halt mit weniger Kraftaufwand zu beherrschen, wenn man mangels Technik noch Kraft einsetzen muss.

Bei Zufahrt zum Gelände kam dann erstmal Mad Max Feeling auf:
Mad Max
Mad Max
Aber stimmt schon – hier ist’s richtig.

Bei fast ständigen Sonnenschein über die 2 Tage gehts zu den Übungen:
Übungen
Wie sitzt – ääähhh….. STEHT man richtig auf dem Mopped, wann welches Gewicht nach wo, bremsen, beschleunigen, Kurventechnik, bergauf, bergab und was man sonst noch so braucht.

Am Vormittag des zweiten Tages geht es dann an die praktische Anwendung auf der Strecke:
Auf der Strecke
Mit jeder Runde geht es besser!
Auf der Strecke
Auf der Strecke
Auf der Strecke
Alle sind stolz, daß man da nach nur etwas über einem Tag gut durchkommt.
Auf der Strecke
Die Chronistenpflicht erfordert es leider, auch das Schild an der Einfahrt der Strecke zu zeigen:
Kinderstrecke
Sammeln
Sammeln
zum
zum
Essen fassen.
Essen fassen

Zum Abschluss des zweiten Tages gings dann noch auf die ‘richtige’ Moto-Cross Strecke. Das ist schon eine andere Größenordnung als die Kinderstrecke – ließ sich aber mit dem Erlernten der 2 Tage sicher befahren. (Fotos dazu kommen hoffentlich demnächst noch).

Wir werden aber sicher nicht so schnell werden wie die ‘echten’ Crosser auf der Strecke:
Crosser
Ein lehrreiches und spaßiges, aber auch anstrengendes Wochenende – es heist nicht umsonst Motorsport.

Das ganze fand statt auf
Uhlenköper Ring
dem Uhlenköper-Ring bei Uelzen und wurde organisiert von Guido Lindenau

Vor Ort kann man übrigens auch anderen sozial geächteten Sportarten nachgehen: Angeln (leider kein Bild) und Paintball
Paintball
Paintball

Macht’s gut und danke für den Fisch

Macht’s gut und danke für den Fisch

Es ist vorbei – nach jetzt 17 Jahren bei IVV – ADtranz – Bombardier – aber immer am gleichen Schreibtisch – haut er ab:
Abgang
Meine besten Wünsche gehen an meine lieben (nun Ex-) Kollegen. Wir haben gemeinsam viel erlebt – viel gelernt – viel erreicht. Vom ‘kleinen Ingenieurbüro’ zum Weltkonzern (wobei ich nicht weiß, was mir besser gefallen hat). Wir haben gute und schlechte Zeiten erlebt – und auch wenn es gerade nicht so rosig aussieht – haltet die Ohren steif! Es kommen auch wieder bessere Zeiten!

Danke für die Abschiedsfeier – das hat micht echt gerührt – und macht mir den Abschied umso schwerer. Das Sammlungsergebnis wird bald schon umgesetzt und ist dann hier zu sehen. Es wird mir eine langfristige Erinnerung sein.

Ich werde die Entwicklung aus der Ferne beobachten und sicher nochmal auftauchen. Denn man sieht sich immer zweimal – insbesondere in unserer Branche.

Nun heißt es aber für mich nach vorne zu schauen – es ist für dieses Jahr noch viel zu tun – mit Renovierung, Umzug, Verlagerung meines Versandhandels und Lagerumbau.
Und das wichtigste Ziel nicht aus den Augen zu verlieren – ein selbstbestimmtes Leben ohne Streß, es langsamer angehen zu lassen als bisher. Ich freue mich, daß ich das jetzt umsetzen kann.

Abschiedsfeier

In 3 Tagen ist es soweit – das Kapitel ‘Bombardier’ geht zuende. Grund genug, Kuchen zu organisieren und die Kollegen einzuladen:
Der große Besprechungsraum – vor dem Sturm:
Der große Besprechungsraum
Das Kuchenbuffet – ein Ausschnitt. Wurde sehr schön von der örtlichen Ausbildungswerkstatt, Abteilung Hauswirtschaft, vorbereitet:
Kuchenbuffet
Die gemeinsame Kuchenvernichtung ist in vollem Gange:
gemeinsame Kuchenvernichtung
Ich bin wohl nicht der einzige, der aus dem Anlaß ein komisches Gefühl hat – jedenfalls hat man mich mit einer tollen Karte bedacht
Karte
und eine ‘Kleinigkeit’ besorgt. Glücklicherweise neigen die Kollegen nicht zur Übertreibung – nicht auszudenken, was das noch hätte geben können:
Präsente, Präsente
Präsente, Präsente
Präsente, Präsente
Präsente, Präsente
Weitere Impressionen:
Impressionen
Impressionen
Impressionen
Impressionen
Impressionen
Impressionen
Ach – was macht Ihr mir denn den Abschied so schwer!

ATGATT!

All The Gear All The Time!
Die vollständige Ausrüstung – zu jeder Zeit.
Dieser Leitspruch hat mir wohl heut den Arsch gerettet.
Kurz nach dem Abbiegen gibt es eine unerwartete Beschleunigung – und ich finde mich im Grünstreifen wieder. Kurzer Check:
Kann ich die Beine bewegen – ja.
Kann ich die Arme bewegen – ja.
Kann ich die Hände bewegen – ja.
Kann ich den Kopf bewegen – ja.
Tut irgendwas weh – nein.
Dann mal in eine sitzende Position begeben, Handschuhe ausziehen, Helm abnehmen, aufstehen und sehen was los ist:
Golf
Da steht ‘nen Golf – und das Kälbchen liegt ‘ne Ecke weg.
Beide sehen nicht wirklich gut aus:
Golf
Kälbchen
Kälbchen
Kälbchen
Zuerst kam ein Krankenwagen: ‘Sie hat aber keiner bestellt’ – ‘Wir kommen immer wenn ein Motorrad dabei ist’. Kurz darauf dann die Polizei zur Unfallaufnahme – und als Motorradfahrer ist man wohl wirklich eine Attraktion, jedenfalls dackelte dann auch noch die Unfallforschung an – weil: ‘Wir kommen immer wenn ein Motorrad dabei ist’.
Die Sanitäter wollten mich dann auf jeden Fall mit ins Krankenhaus nehmen – war mir recht, denn von dort ist es zum Bahnhof nicht weit.
Die Ärztin schien etwas enttäuscht – nachdem schon die Röntenaufnahme der Halswirbelsäule keine Ergebnisse brachte kam die Frage ob ich denn nicht (wenigstens) ‘ne Schürfwude hätte. Damit konne ich aber nicht dienen.
Jedenfalls haben insbesondere Jacke
Jacke
und Helm
Helm
ihre Aufgabe bestens erfüllt, so daß ich da völlig unverletzt aufstehen konnte.
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