Mit dem Motorrad durch Andalusien – Tag 6: Mit 5 Litern Sprit den ganzen Tag Spaß

Wie kann man denn sonst mit 5 Litern Sprit den ganzen Tag Spaß haben? Die kleinen Hondas sind echt sparsam und handlch.
Das Fahren geht jetzt schon viel besser. Wer mir vor 4 Tagen gesagt hätte, daß ich so eine Schotterpiste im Gebirge im 4. Gang fahre den hätte ich für verrückt erklärt – aber heute ist es das normalste von der Welt. Auch wenn an der Fahrtechnik sicher noch viel zu verbessern ist, so nimmt der Spaßfaktor täglich zu. An der Kurventechnik arbeiten wir dann das nächste mal…
Aber eines nach dem anderen: Der Tag erwacht bei ruhiger See – es verspricht bestes Wetter bei 20 Grad im Gebirge zu werden – perfekte Bedingungen.
ruhige See
Viele Fotos gibt`s heute nicht – Guido (unser Tourguide und Chef von’s ganze) hat fleißig Fotos gemacht – die werden sich dann später in der Zusammenfassung finden.
Schnell vergeht die Zeit – schon ist Mittag. Alles ordentlich geparkt
ordentlich geparkt
vor der Bar Venecia in Pinos del Valle
Pinos del Valle
Gute 50 km auf Straßen vom unserem Stützpunkt in La Herradura – wir sind natürlich anders gefahren, aber wohl nur wenig kürzer. Die Rundtour hat jedenfalls ca. 100 km überwiegend auf Schotterpisten.
Umfangreiches Mittagsmenu unter Palmen und blauem Himmel
unter Palmen
mit Ausblick auf die andalusische Bergwelt.
andalusische Bergwelt
Ein kleiner Teil des Rückweges – direkt in den Fels gehauen und mit naturbelassener, loser Schotterschicht.
Schotterpiste
Schotterpiste

Mit dem Motorrad durch Andalusien – Tag 5: Weiter geht`s

Der Tag beginnt mit dem unvermeidlichen Felsen in strahlendem Sonnenschein
DER Felsen
Es ist nach der `Kälteperiode` die letzten Tage jetzt wieder das normale Winterwetter mit guten 20 Grad da!
Was gibt`s zu berichten? Es geht wieder über Schotter aller Korngrößen und asphaltierte oder in die Berghänge betonierte Pisten ins andalusische Bergland.
Kurz vorm Mittag eine erste größere Wasserdurchfahrt:
Wasserdurchfahrt
Da sollte uns zum Schluß aber noch deutlich mehr geboten werden – einige Kilometer in einem Flußbett – mit zur Zeit niedrigem Wasserstand – mit ständigem Kreuzen des Wasserlaufes. Wenn man sich erstmal dran gewöhnt hat machts richtig Spaß!
Mittag in irgendeinem Bergdorf
Mittag
Avocadosalat und Calamares als Ringe und als ganze Mini Calamares mit lustigen kleinen Tentakelchen mit Saugnäpfchen dran. Daneben Kaninchen `Roadkill` in pikanter Soße – alles Lecker, aber das `überfahrene Kaninchen` etwas schwer zu essen wegen der ganzen Knochensplitter.
Noch ein Blick auf die nahe Botanik:
Botanik
Wer weiß was das für ein Baum ist darf gerne einen Kommentar hinterlassen!
Im weiteren Verlauf noch ein Blick in`s andalusische Bergland
andalusisches Bergland
Aber mit mehr Landschaftsfotos will ich nicht langweilen – der reale Eindruck kommt auf den Fotos `eh nicht rüber.
Unterwegs sind wir übrigens die ganze Zeit mit kleinen Honda CRF230F – was schwereres und kräftigeres will am für die Pisten auch nicht haben…
Honda CRF230F
Zurück im Hotel bis zum Abendessen noch etwas Zeit zum Sonnenbaden 🙂 .
Sonnenbaden

Mit dem Motorrad durch Andalusien – Tag 4: Wieder auf Achse

Es geht ins Hinterland – auf kleinen Wegen durch Avocadoplantagen, kleine Dörfer, an Bergen entlang. Es ist ja erstaunlich, bis in welche Höhen und in welch unwegsamen Gelände dort die Böden noch bewirtschaftet werden – und wenn es nur Oliven sind…
Mal eine der typischen Schotterpisten:
Schotterpiste
Da ist gelegentlich dann mal `ne Pause nötig
Pause
Aber es sind auch immer mal wieder aspahltierte – oder mit unglaublicher Steigung in den Beg betonierte Pisten dabei. Eine sehr schöne Mischung anspruchsvoller Strecken mit `Erholungsetappen`, gelegentlich mit echten Herausforderungen wie tiefen Auswaschungen oder einer auf meherer Meter weggespülten Straße.
Und wenn man sich mehr Zeit für die richtige Fahrspurwahl nehmen würde, würde man das Mopped auch nicht in einer halbmeter tiefen Auswaschung versenken. Aber die Moppeds können das ab – beim Fahrer kratzt es etwas am Selbstwertgefühl – ansonsten passiert da nichts.
Zeit zum Mittag fassen – in einem Bergdorf, daß über eine unglaublich steile betonierte Serpentinenpiste angefahren wurde.
Dorfkneipe
Weiter geht zum nächsten Berg – mit Ausblick auf die Sierra Nevada
Sierra Nevada
Eine Beobachtung am Rande – es gibt noch alte Berufe – der des Ziegenhirten ist jedenfalls noch nicht ausgestorben.
Ziegenhirte
Noch der unvermeidliche Blick auf den bekannten Felsen – diesesmal aus einer anderen Perspektive:
Der Fels von oben
Das Bild gibt irgendwie einen falsche Eindruck – sieht diesig aus. Dabei war doch Sonnenschein…
Zurück am Hotel kann man den Tag unter Palmen
unter Palmen
ausklingen lassen
Bier
bis es dann Zeit zum Abendessen ist.
Da das Navigationsbrikett unpäßlich ist, gibt es leider keine Tracks, Höhenprofile und Fahrtstatistiken mehr 🙁 .

Mit dem Motorrad durch Andalusien – Tag 3: `Kulturtag`

Der Tag beginnt mit dem bekannten Felsen unter dicken Wolken,
unter Wolken
der Wind hatte sich schon die ganze Nacht erfolgreich bemüht, die Brandung des Mittelmeeres akustisch an eine Autobahn anzunähern – entsprechend sieht díe Brandung aus. Könnte auch Nordsee sein 🙂 .
Nordsee?
Also keine guten Aussichten – der Hausberg ist zwar noch sichtbar
Hausberg
aber im Hinterland steckt alles in den Wolken – und Regen ist ebenfalls angekündigt.
Zwar für norddeutsche Verhältnisse nicht wirklich schlechtes Wetter – dennoch wurde der eigentlich für Mittwoch geplante Fahrfreie `Kulturtag` auf heute vorgezogen.
Dafür hatte ich mal locker Granada mit der Alhanbra vorgesehen – von Granada im Regen wurde aber dringend abgeraten 🙂 .
Also Richtung Malaga geplant – da liegt die Cuevo de Nerja auf dem Weg. Das ist eine riesen Tropfsteinhöhle beim Ort Nerja, die besichtigt werden kann:
Cueva de Nerja
Cueva de Nerja
Cueva de Nerja
Dies sind nur einige, nachträglich aufgehellte Beispiele – wirklich einfangen kann man das mit der Kompaktknipse nicht. Jedenfalls können DIE ihr Höhlchen im Vergleich mal gleich zuschütten.
Auch wenn 8,50 EUR + 1,00 EUR für den Parkplatz jetzt nicht gerade eine Schnäppchen sind, sollte man das mitnehmen.
Für Malaga hatte ich nach einem schnellen Blick in Wikipedia was da wohl sehenswert sein könnte die Koordinaten für`s Museo Picasso (ca. 350 Werke), für`s Alcazaba (wenns schon nicht Alhanbra in Granada wird) und den Jardin Botanico Historico La Concepcion notiert, mit der Option vielleicht noch weiter bis nach Marbella – Yachten im Hafen kucken. Letzteres hatte sich `eh schon erledigt, da die Cueva de Nerja dann doch länger als gedacht was für`s Auge bot (die – glücklicherweise leise – Beschallung mit klassischer Musik hätte es jetzt nicht unbedingt haben müssen).
Aber schon auf der Hinfahrt nach Nerja war das Navigationsbrikett zickig. Bei der Weiterfahrt blieb es dann im Minutenabstand stehen oder zeigt einfah nur noch weiß. Aus geht`s nur durch Akkuentnahme. Damit war es jedenfalls unmöglich durch Malaga zu kommen.
Also zurück zum Hotel – die OSM Katen runtergeschmissen, Profile gesichert und einmal Master-Reset durchgeführt. Hat aber nichts gebracht – mit dem Teil habe ich irgendwie kein Glück. Wird Garmin wohl wieder umtauschen…
Dabei hatte ich mir das für den Rückflug am Samstag so schön gedacht – den bei der Abfahrt bei der Autovermietung gesetzten Wegpunkt als Ziel nehmen – hinfahren – Auto abgeben – Shuttelbus zum Flughafen.
Naja – das klappt so nun nicht mehr. Also nach alt Väter Sitte ein Roadbook zur Autovermietung erstellt. Das geht mit Google Maps ganz gut, da es die Strecke zwischen den einzelnen Wegpunkten ausrechnen kann und auch andere praktische Informationen wie die Nummer der Ausfahrt kennt. Also am Nachmittag statt Kultur in Malaga eine Orientierungsfahrt zur Autovermietung. Unter zu Hilfe Nahme des Tageskilometerzählers hat das auch ganz gut geklappt – solange man auf der geplanten Route bleibt kann da auch nicht viel schiefgehen – aber wehe man kommt einmal vom geplanten Weg ab. Dann ist man ohne Karte aufgeschmissen.
Dort angekommen dann ein Navi zugebucht, so daß Samstag nichts mehr schiefgehen kann.
Nun war ich zwar in Malaga – und ein Navi war auch wieder da – aber für die Ziele hatte ich nur die Koordinaten – und damit kann das Auto-Navi (TomTom Start) nichts anfangen. Es war aber `eh schon viel später als gedacht, also zurück ins Hotel und einen Blogeintrag mit mehr Text als normal zusammengeschrieben.

Zum Schluß doch noch etwas Botanik – zwar nicht aus Malaga, aber aus der der Höhle in Nerja angewschlossenen Gartenanlage:
Botanik
Botanik
und die Blüte dazu
Botanik

Mit dem Motorrad durch Andalusien – Tag 2: Es geht los

Der Tag beginnt mit dem bekannten Felsen, diesesmal bei Sonnenaugang
Sonnenaufgang
Vormittags dann nochmal ein ‘Schnelltraining’ zum Geländefahren.
Schnelltraining
Es ist doch erstaunlich, was man innerhalb eines knappen Jahres verlernt, wenn man es nicht regelmäig nutzt.
Ich war da mit improvisierter und zusammengeliehener Ausrüstung dabei – denn man erinnert sich, der große Koffer wollte ja lieber in Paris bleiben.
Ist es vielleicht eine Alternative für’s nächstemal, in voller Ausrüstung zu fliegen?
Volle Ausrüstung
Da hat man sicher viel Spaß bei der Sicherheitskontrolle! Und unbequem ist’s im Flieger obendrein.
Am Morgen mal telefonisch nach dem Status des Koffers bei Air Europa (…die den Flug für Air France durchgeführt haben) erkundigt. Er sei schon in Malaga gewesen, bereits auf dem Wege nach La Herradura und werde am Vormittag ankmommen. Wenn wir nicht aufpassen, werden die Spanier noch die besseren Deutschen – die Lufthansa hat dafür vor einigen Jahren innerhalb Hannovers bis zum Abend benötigt… War jedenfalls perfekt organisiert.
Der Koffer war dann tatsächlich da – der Fahrt am Nachmittag stand dann nichts mehr im Wege:
Pause auf dem Gipfel
Pause auf dem Gipfel
mit Auslick in die umgebenden Täler
Blick in die Täler
und für die die es sich trauen die eine oder andere Single Track Einlage:
Singletrack
Mir haben da aber fürs erste die teilweise doch stark ausgewaschenen normalen Pisten gereicht – wenn die Technik Mangels Übung noch nicht so sitzt hilft bei den kleinen Leihmoppeds zwar immer noch Kraft – aber das ist auf Dauer anstrengend. Fotos von den Herausforderungen auf den Wegen gibt es nicht – da hatte ich dann doch anderes zu tun 😉
Alles übrigens bei perfektem Wetter – nicht zu warm und nicht zu kalt. Trocken sowieso.
Die Fahrt kam mir dann doch länger vor als sie tatsächlich war:
Statistik
Karte
Höhenprofil
Von Meereshöhe bis auf immerhin 800m.

Erwartungsgemäß sind in der Straßenkarte (City Navigator) die Wege nur zum Teil eingezeichnet. In Deutschland sind da die OSM Karten eine Alternative mit wesentlich mehr Details abseits der offiziellen asphaltierten Straßen. Die OSM Map of Spain unterscheidet sich aber diesbezüglich nicht wesentlich von der Straßenkrte. Die Open Mountainn Bike Map enthält zwar schicke Höhenlinien, basiert aber auf den selben OSM Daten und enthält daher auch nicht mehr Wege.
Nach allen drei Karten läßt sich jedenfalls eine solche Tour nicht entwerfen.

Mit dem Motorrad durch Andalusien – Tag 1: Anreise

Ein Koffer im Schnee
Ein Koffer im Schnee
macht sich auf den Weg
macht sich auf den Weg
über die Wolken
über die Wolken
über den Wolken
nach Paris Charles de Gaulle
Paris Charles de Gaulle
und weiter nach
Malaga
mit diesem Kleinstwagen
Kleinwagen
in den Frühling:
in den Frühling
Von Schneeregen nach 17 Grad und Sonnenschein.
Blick aus den Hotelzimmer
Blick aus dem Hotelzimmer
aufs abendliche Meer
abendliches Meer
Nur der große Koffer wollte lieber in Paris bleiben – das ist der Ersatz:
Kofferersatz
Hoffen wir mal das beste, daß er tatsächlich morgen nachkommt!

Es geht voran…

…der neue Mechanik-Arbeitsplatz im Lager:
Mechanik-Arbeitsplatz
An die Holzlatten an der Wand kommen noch Sortimentskästen – die werden aber momentan noch in der alten Wohnung benötigt.

Der Elektronik Arbeitsplatz ist auch schonmal vorbereitet:
Elektronik Arbeitaplatz
Steckdosen mit Hauptschalter sind schonmal da – rechts am Bildrand der 19″ Schrank für Großgeräte. Oben drüber kommt noch das Geräteregal aus der alten Wohnung.