Marokko – Tag 09 – Sandtraining Tag 1

Die Sonne kommt hinter dem Erg Chebbi hoch

Sonnenaufgang
Sonnenaufgang

und da geht es auch schon los: 0700h Zeit für die erste Trainingsrunde vor dem Frühstück. Denn morgens sei der Sand von der Feuchtigkeit der Nacht noch fest – und bei tiefstehender Sonne könne man überhaupt nur Konturen in der gelben Hölle erkennen.
Ab auf den ersten Dünenkamm

Dünenkamm
Dünenkamm

und dann immer im Kreis – Ziel”bremsen” üben.
Nicht zu langsam – dann kommt man nicht hoch – und auch nicht zu schnell, sonst schießt man über den Dünenkamm hinweg. Das klappt leider noch längst nicht immer so…

Zielbremsen
Zielbremsen

Und Anfahren muß man natürlich auch wieder:

Anfahren
Anfahren

Das ist für Fahrer und Motorrad anstrengend und reichlich Wasser und Pausen sind nötig.

Pause
Pause

Das Frühstück nach zwei Stunden Arbeit haben wir uns redlich verdient!

Am späten Nachmittag geht es dann zur Zweiten Runde – erstmal tanken – da steht schon ein anderer Rallye Truck

Afriqua
Afriqua

Dann erstmal Piste und Dünenausläufer

Der einzige Schatten
Der einzige Schatten

und dann noch mehrere Runden auf die Hausdüne – im Hntergrund ist das Hotel zu erahnen…

Hausdüne
Hausdüne

Das ging dann für den ersten Tag doch ganz gut – gefühlt bin ich heute aber 10 Jahre gealtert – wo ist doch gleich mein Krückstock? Freue mich jedenfalls auf den Muskelkater morgen…

Makokko – Tag 08 – Talsinnt bis Merzouga

Aus der Tiefgarage des Hotels kommt man mit Schwung direkt auf die Hauptstraße von Talsinnt rausgeschossen – aber es gibt dort natürlich Einweiser…

Einweiser
Einweiser

Ein Fall für die Umweltplakette? Ach was, das ist doch noch gut 🙂

Umweltplakette
Umweltplakette

Es geht erstmal eine gute Strecke auf einer schnellen Piste – in skandinavischer Qualität – entlang.

Piste
Piste

Aber so bleibt es nicht – eine kernige Querung eines kleinen Höhenzuges steht noch auf dem Programm

Gebirgszug
Gebirgszug
Gebirgszug
Gebirgszug

Es schließt sich eine Transferetappe auf Asphalt an – und dann ist am  frühen Nachmittag Merzouga erreicht. Dort ist jetzt eine Woche Station zum Sandtraining. Dafür eignet sich das Hotel gut – der Sand des Erg Chebbi beginnt direkt an der Terrasse…

Blick von der Terrasse
Blick von der Terrasse

Man solls nicht glauben – aber trotzdem wir hier in der Wüste sind ist das Wasser im Pool doch deutlich kalt – aber erfrischend.

Pool
Pool

Bleiben noch Karte, Statistik und Höhenprofil für heute:

Karte
Karte
Statistik
Statistik
Höhenprofil
Höhenprofil

 

Marokko – Tag 07 – Guercif bis Talsinnt

Heute geht es weiter Richtung Süden – auf eine Hochebene. Auf der Nordrampe gibt’s noch Bäume – das sollen aber für die nächste Zeit die letzten sein.

Nordrampe
Nordrampe

Es folgen 40km schnelle Schotterstrecken,  anschließend eine Transferetappe auf Asphalt.

Transferetappe
Transferetappe
Hatte ich eigentlich schon erwähnt, dass hier auch heute wieder die Sonne scheint?
Zum Mittag in Outat El Haj serviert der Tankstellen-Imbiß-Kiosk-Fleischerei-Hotel Komplex Salade Maroccaine und Frites und Cola und Wasser für 70MAD.
Mittag
Mittag

Ab Missour geht es dann wieder auf Schotter weiter, immer auf der Hochebene rund 1000m über NN durch die Steinwüste (Hamada). Das kleine nervöse Motorrad interessiert sich übrigens nicht für Kamele…

Kamele
Kamele

Hier soll es lang gehen…

Kein Weg
Kein Weg

aber ein Weg ist hier beim besten Willen nicht zu entdecken. Da ist Improvisation angesagt. Erstmal den Fluss queren

Fluss
Fluss

aber auch da gibt’s keinen Weg 🙂 , dafür den “Lonely Rider” der Sonne entgegen…

Lonely Rider
Lonely Rider

Dann noch ne halbe Stunde auf Asphalt im dunkeln und es ist Talsinnt erreicht – das dortige Hotel bietet das Doppelzimmer für 400MAD an – incl. Frühstück.

Bleiben noch Karte, Statistik und Höhenprofil für heute:

Karte
Karte
Statistik
Statistik
Höhenprofil
Höhenprofil

Marokko – Tag 06 – Nador bis Guercif

Heute hat der andere Christoph eine schöne Offroad-Tour zum verschärften Endurowandern als Roadbook zusammengestellt:

Endurowandern
Endurowandern

Es geht bei Sonnenschein und 27°C über 130km durch weitgehend unbesiedelte Landschaft

Landschaft
Landschaft

Noch sind wir ziemlich weit nördlich – nicht das das hier ein Pflanzenparadies wäre – aber etwas Grün gibts dann noch

Blumenparadies
Blumenparadies

Pause im Schatten einer Oase – es gibt dort offenbar Grundwasser und dank solarbetriebener Pumpen grünt es dort.

Pause
Pause

Stillleben mit KTM 690 Enduro R Vorderrad

Stillleben
Stillleben

Die wirbelt übrigens ganz schön Staub auf

Staub
Staub

und die kleine blaue Ente muss drunter leiden

die kleine blaue Ente
die kleine blaue Ente
Übernachtung heute im Hotel Atlas, 320 MAD fürs Doppelzimmer und Garage für die Moppeds…

 

Hotel Atlas, Guercif
Hotel Atlas, Guercif

Bleiben noch Karte und Statistik für heute:

Karte
Karte
Statistik
Statistik

Marokko – Tag 05 – Martil bis Nador

Heute geht es immer die Küstenstraße lang bis nach Nador.
Aber erstmal verabschiedet sich die freche Katze
Katze
Katze

bevor es dann heißt die Aussicht

Aussicht
Aussicht

und die wunderbaren Kurven zu genießen…

Kurven
Kurven

…und das ganze bei sonnigen 22°C – sehr angenehmes Wetter zum Fahren!
Die Strecke ist zwar vollständig asphaltiert, aber wegen wenig Verkehr, schöner Aussicht und angenehm kurviger Streckenführung dennoch empfehlenswert. Sie eignet sich hervorragend, Vertrauen zu dem bepackten Motorrad und den neuen Reifen aufzubauen.
Mittags gibts toten Fisch

Fisch
Fisch

frisch vom Hafen

Hafen
Hafen

Noch ein Blick aufs Meer

Blick aufs Meer
Blick aufs Meer

Die Nacht verbringen die Motorräder wieder in Motel Paris-Dakar in Nador – Doppelzimmer 300 MAD.

Motel Paris Dakar
Motel Paris Dakar

Achso: Der Mariane Supermarkt in Nador hat ein Win10 Tablett mit angedockter Tastatur ausgespuckt – ca. 270 EUR:

Tablett
Tablett

Daher könnt ihr das hier überhaupt nur lesen! Erstaunlich finde ich, dass für die Kreditkartenzahlung – ein für marokkanische Verhältnisse nun nicht gerade kleine Summe – keinerlei Autorisation erforderlich ist – keine PIN-Eingabe am Terminal und auch keine Unterschrift…

Bleiben noch Karte und Statistik für heute:
Karte
Karte
Statistik
Statistik

Marokko – Tag 03 und 04 – Auf See, Tanger bis Martil

Die Fähre ist zwei Tage unterwegs – viel Abwechslung gibts nicht. Da kommt ein Zwischenstopp in Barcelona gerade recht. Der Hafen ist gut gefüllt – mit vier Kreuzfahrtschiffen, überwiegend aus Norwegen – denen ist es dort wohl zu kalt.
Im Hafen von Barcelona
Im Hafen von Barcelona

Irgendwie habe ich mit meiner Reise-Computertechnik momentan kein Glück. Der extra dafür angeschaffte Lenovo X201 Rechner tut es schon auf der Fähre nicht mehr – keine Beleuchtung des Bildschirms. Das schreit nach einer Autopsie:

Autopsie
Autopsie

Ein Flexprint ist an einer werksmäßigen Knickstelle gebrochen

Flexprint
Flexprint

Da ist keine Reparatur möglich – nicht auf See und auch nicht zu Hause. Das wars dann…

Gegen Abend ist Tanger erreicht – planmäßig 1800hm tatsächlich 1900h. Nun noch schnell durch den Zoll – auch hier gibts natürlich  die Fast-Lane für Motorräder. Die Zollabfertigung geht reibungslos und ohne größere Verzögerungen, so dass sich das kleine nervöse Motorrad schon bald Geld holen kann.
Geld holen
Geld holen

Es geht dann heute – bei Dunkelheit, aber auf weitgehend beleuchteten Straßen bis zum Campingplatz in Martil

Nach Martil
Nach Martil

Bleiben noch Karte und Statistik für die kurze Strecke in Marokko…

Karte
Karte
Statistik
Statistik

Marokko – Tag 01 und 02 – Hannover bis Genua

Diese Tage sind schnell erzählt: Es geht mit dem Känguruh erstmal bis nach Heroldstatt (bei Ulm). Dort bleibt die Rallyekiste und die Ersatzreifen bei Rainer, dem Rallyeorganisator, der die dann mit zum Start bringt. Abends stößt auch der andere Christoph dazu, und zusammen gehts mit zwei Motorrädern auf dem Anhänger gen Süden. Den San Bernardino Pass nehmen wir nachts  bei Schneetreiben, an zeitigen Vormittag ist Busalla – ca. 20 km vor Genua erreicht.

Wie vorhergesagt, geht kräftiger Regen nieder, den wir erstmal aussitzen. Es klart dann doch noch auf und die letzten 20km nach Genua fahren die Motorräder auf eigener Achse.

Das Känguruh hat sich in Busalla einen schönen Standplatz in einen Industriegebiet ausgesucht und macht dort die nächsten 6 Wochen Pause.
Das Einschiffen ging dann schnell – schließlich kommen Motorräder schnell ganz nach vorne – nee – im Ernst: Es wurde extra eine Gasse für Motorräder freigehalten für sofortiges Boarding.
Und beim Nächstenmal wissen wir dann auch, dass man zuerst der Ausschilderung “Shopping Center” folgt (und nicht “Check in Tanger”), denn dort ist das Ticketbüro, wo man sich erst das Originalticket holen muß.

Probepacken

Es ist zwar noch fast zwei Wochen hin – aber das kleine nervöse Motorrad kann es schon fast nicht mehr erwarten und will sich unbedingt nützlich machen.

Also mal sehen, ob alles drauf paßt.

Es gibt ja diesesmal zwei Packvarianten – einmal die Reiseausführung für die Zeit vor und nach der Rallye. Da ist alles auf dem Motorrad gepackt was mit muß – and das ist alles bis auf die Kiste mit den Ersatzteilen:

Reisemodus
Reisemodus

In der gelben Hecktasche ist noch etwas Platz – da kommt dann Verpflegung für einen Tag rein.

Und so sieht der Rallyemodus aus:

Rallyemodus
Rallyemodus

In der schwarzen Tasche auf dem Heck ist nur die vorgeschriebene Trinkwasserreserve, das erweiterte Bordwerkzeug und ‘ne Regenjacke. Alles andere kommt in die Rallyekiste und wandert darin von einer Station zur nächsten.