Für die Tuareg Rallye 2019…

…ist heute die Bestätigung gekommen. Nun gibts kein Zurück mehr 🙂 .

Es geht dann eine Woche im Westen Algeriens – unweit der marokkanischen Grenze – durch die Landschaft:

Übersicht
Übersicht

Die Competition-Klasse gibts leider nicht mehr – also fahre ich diesesmal in der Klasse Moto Expert (keine Angst, das sind die Anfänger. Die harten Jungs fahren in der Klasse Profi). Die Competition Klasse hatte ‘eh die gleiche Strecke – nur getrennte Wertung und zwei Tage Pause.

Demnächst mache ich mir dann Gedanken um die Anreise. Seitens der Orga gibt es das Full-Service Paket das für 600 EUR den Motorradtransport von Deutschland nach Algerien und zurück enthält plus den notwendigen Mindestservice (Male Moto). Man fliegt dann zur Rallye. Das scheint mir aber etwas feist – und so direkt von 0 auf 100 – aus dem Flugzeug direkt aufs Motorrad finde ich etwas krass.

Zur Zeit überlege ich, mich in Almeria dem Rallyetross anzuschließen und von dort auf eigener Achse bis zur Rallye zu fahren. Da sieht man dann schonmal etwas mehr vom Land. Denn nach Algerien kommt man als normalsterblicher Motorradfahrer nicht so einfach:

Anreise
Anreise

Es gibt schon eine Vorschau auf die einzelnen Rallyetage – und ohne zu viel zu verraten kann man sagen, daß das sehr vielversprechend aussieht:

Vorschau
Vorschau

 

Tuareg Rallye 2016: Noch mehr Fotos!

Es sind noch offizielle Fotos von der Tuareg Rallye vom März eingetrudelt!

Durch den Fluß:

Durch den Fluß
Durch den Fluß
Durch den Fluß
Durch den Fluß

Wo ist bloß die Fahrerkarte?

Wo ist bloß die Fahrerkarte?
Wo ist bloß die Fahrerkarte?

Hoch den Berg!

Hoch den Berg
Hoch den Berg
Hoch den Berg
Hoch den Berg
Hoch den Berg
Hoch den Berg
Hoch den Berg
Hoch den Berg

Auf die Plätze, fertig,

Auf die Plätze, fertig,
Auf die Plätze, fertig,

los!

los!
los!

Tuareg Rallye 2017: Fotogalerie

Es sind noch Fotos angekommen – hier eine Auswahl der schönsten offiziellen Rallyefotos: Die Vorschaubilder lassen sich natürlich groß-klicken!

Inhalt: Marokko 2017 mit Sandtraining und Tuareg Rallye

Hier eine Linkliste zu allen Beiträgen der Marokko Tour 2017 zum einfachen Zugriff:

Probepacken

Marokko Tag 00: Morgen gehts los…

Marokko – Tag 01 und 02 – Hannover bis Genua

Marokko – Tag 03 und 04 – Auf See, Tanger bis Martil

Marokko – Tag 05 – Martil bis Nador

Marokko – Tag 06 – Nador bis Guercif

Marokko – Tag 07 – Guercif bis Talsinnt

Makokko – Tag 08 – Talsinnt bis Merzouga

Marokko – Tag 09 – Sandtraining Tag 1

Marokko – Tag 10 – Sandtraining Tag 2

Marokko – Tag 11 – Sandtraining Tag 3

Marokko – Tag 12 – Sandtraining Tag 4

Marokko – Tag 13 – Sandtraining Tag 5

Marokko – Tag 14 – Sandtraining Tag 6

Marokko – Tag 15 – Merzouga bis Midelt

Marokko Tag 16 bis Tag 23: Da bin ich die Tuareg Rallye mitgefahren. Dazu gibt es ein eigenes Inhaltsverzeichnis.

Marokko Tag 24 – Saidia

Marokko Tag 25 – Saidia bis Taounate

Marokko Tag 26 – Taounate bis Khenifra

Marokko Tag 27 – Khenifra bis Cascades de Ouzoud

Marokko Tag 28 – Cascades de Ouzoud

Marokko Tag 29 – Cascades de Ouzoud bis Marrakech

Marokko Tag 30 – Marrakech

Marokko Tag 31 – Marrakech bis Taliouine

Marokko Tag 32 – Taliouine bis Tafraout

Marokko Tag 33 – Tafraout bis Fort Beau Jerif (bei Guelmim)

Marokko Tag 34 – Fort Beau Jerif

Marokko Tag 35 – Fort Beau Jerif

Marokko Tag 36 – Fort Beau Jerif bis Assa

Video: Fahrt durchs Wasserloch

Marokko Tag 37 – Assa bis Tafraout

Marokko Tag 38 – Tafraout bis Sidi Kaouki

Marokko Tag 39 – Sidi Kaouki bis El Jadida

Marokko Tag 40 – El Jadida bis Kenitra

Marokko Tag 41 – Kenitra bis Tanger Med.

Marokko Tag 42 + 43 – Auf See

Marokko Tag 44 – Genua bis Hannover

Marokko – Fazit

Das kleine nasse Motorrad…

Yahama WR250R – der eingebaute Diagnosecomputer

Das kleine nervöse Motorrad…

Inhalt: Tuareg Rallye 2017

Übersicht der Beiträge zur Tuareg Rallye 2017:

Fotos Tuareg Rallye 2017 (mit mir als Fahrer)

Noch mehr Fotos (mit mir als Fahrer)

Tuareg Rallye 2017: Fotogalerie (allgemein)

Tuareg Rallye – ein erstes Fazit

Tuareg Rallye Tag 0 – Scrunteneering

Tuareg Rallye Tag 1 – Midelt bis Desert Camp

Tuareg Rallye Tag 2 – Desert Camp bis Merzouga

Tuareg Rallye Tag 3 – Merzouga – Ruhetag

Tuareg Rallye Tag 4 – Erg Remlia und Erg Uzina

Tuareg Rallye Tag 5 – Merzouga – Ruhetag

Tuareg Rallye Tag 6 – Merzouga – Midelt

Tuareg Rallye Tag 7 – Midelt – Saidia

Offizielle Site des Veranstalters: Tuareg Rallye

Tuareg Rallye – Satelliten Tracker (da die Veranstaltung vorbei ist funktioniert das natürlich nicht mehr)

Tuareg Rallye – Navigationseinstellungen

Tuareg Rallye – Fahraufnahme

Mein Mitfahrer – der andere Christoph – betreibt auch ein Blog. Dort gibts noch `ne Sicht auf die Rallye.

Aus der Vorbereitungsphase:

Ersatzteile in der Rallyekiste

Tuareg Rallye: Nennungsschluss

Naviturm – nochmal umbauen – Verlegung GPS Empfänger

Motorradtransport im Kangoo

Navigationsgeraffel für die Tuareg Rallye

Video: Tuareg Rallye 2016 – Teil 1

Video: Tuareg Rallye 2016 – Teil 2

Arduino Tripmeter mit GPS

Schaltereinheit für Tripmeter/Roadbookhalter

Marokko Tag 24 – Saidia

Die Rallye ist zuende – heute wird das Motorrad vom Navigationsgeraffel befreit und auch alles was sonst in den nächsten drei Wochen in Marokko nicht benötigt wird kommt in die Rallyekiste zum Rücktransport nach Deutschland.
Den Rest des Tages ist dann Entspannen angesagt.

Wo bin ich überhaupt? Im Hotel Be Live in Saidia – ein riesiger Touristenkomplex – den wir aber wegen Vorsaison weitgehend für und haben:

Hotel Be Live in Saidia
Hotel Be Live in Saidia
Hotel Be Live in Saidia
Hotel Be Live in Saidia

Direkt am Mittelmeer mit Sandstrand – aber zum Baden bei ca. 20°C noch etwas frisch

Mittelmeer
Mittelmeer

Perfekter europäischer Standard einschließlich Roastbeef mit Kartoffeln und Rosenkohl (was aber nach drei  Wochen Tajine willkommen ist – die marokkanische Hotelküche ist nicht besonders abwechslungsreich). Dafür könnte das genauso gut in Spanien oder der Türkei stehen…

Marokko Tag 23 – Tuareg Rallye Tag 7 – Midelt – Saidia

Midelt liegt auf 1400m Höhe – und irgendwer hat wohl die Stromrechnung nicht bezahlt – denn in der Nacht ist es knackig kalt – im Zelt sowieso, aber auch das Hotel ist nicht beheizt.

kalt
kalt

Es ist heute ein langer Tag mit über 600km Streckenlänge. Entsprechend geht Rammsteins Sonne schon un 05:10h auf – es ist noch finster…

kalt und finster
kalt und finster

Das kleine nervöse Motorrad sprigt trotz der Kälte brav an – andere haben da mehr Probleme…
Bis zum Start sind heute erstmal 100km zurück zu legen. Dumm nur, daß meine Griffheizung rechts nicht mehr funktioniert…
Am Start ist es dann hell – und es hat schon fast 10°C

Start
Start

Vielen Fahrzeugen sieht man die Strapazen der letzten Tage an

Strapazen der letzten Tage
Strapazen der letzten Tage

aber die letzte Etappe wollen nun alle noch schaffen!
Viele Fotos von Unterwegs gibt es heute nicht – der knappe Zeitplan läßt keine Zeit für Fotostops. Hier nur einige Aufnahmen der Fahrzeugkamera:

Unterwegs
Unterwegs
Unterwegs
Unterwegs
Unterwegs
Unterwegs

Die Strecke besteht etwa zur Hälfte aus Offrad-Pisten und zur Hälfte aus Asphalt und man muß sich schon ranhalten um die Vorgabezeiten zu erreichen.
Es gibt eine schwierige Navigationssektion, auf die auf der Fahrerbesprechung extra nochmal hingewiesen wurde. In dieser verstecken sich zwei Secret Checkpoints – und wer die verpaßt handelt sich 8h Strafzeit ein. In dieser Sektion war eine ganz kleinteilige Navigation nötig – meist mehrere Bilder im Roadbook pro km. Aber wie das geht habe ich in Holland gelernt: Das aktuelle Mantra laut aufsagen: `Kilometer 26,3 schräg links auf 30 Grad`, das Tripmeter im Auge behalten – ah – da geht es links – um die Kurve – Stimmt die Tripmeteranzeige? Ggf. Tripmeter korrigieren – Blick auf den Kompass – zeigt 30 Grad – Gebongt! – Roadbook vorspulen – `Kilometer 26,5 Einmündung von rechts, geradeaus weiter 30 Grad`…

Wichtig ist die ständige Überprüfung der Tripmeteranzeige mit dem Roadbookeintrag. Mein Tripmeter löst auf 10m genau auf, das Roadbook gibt die Fahranweisungen auf 100m genau an – und die Enstellschrittweite am Tripmeter ist auf 50m gesetzt. So weiß ich jederzeit mit höchstens 50m Abweichung wo genau ich mich im Roadbook befinde. Da kann man dann auch mal nur nach Tripmeteranzeige eine im Roadbook angegebene Abbiegung durchführen wenn mal keine Piste mehr sichtbar ist…

Um 17:36h ist das Ziel – der Hafen von Saidia erreicht

Ziel erreicht
Ziel erreicht

Es sind alle Secret Checkpoints erreicht – und auch alle normalen Checkpoints. Die beiden letzten jedoch erst nach der Vorgabezeit, was uns 4h Strafzeit einbringt. Da sind wir aber in guter Gesellschaft – denn das war selbst bei großzügiger Auslegung der Straßenverkehrsordnung nicht zu schaffen…

Ziel erreicht
Ziel erreicht

Das kleine nervöse Motorrad bekommt erstmal eine Finisher-Medallie umgehängt

Finisher-Medallie
Finisher-Medallie

denn allein daß ist ja eine Leistung, die längst nicht alle schaffen. Und damit ist mein persönliches Rallyeziel – heile und mit heilem Motorrad das Ziel zu erreichen – auch erfüllt.
Es geht dann im Konvoi zum Rallyehotel – vorweg die verbliebenen zwei Krankenwagen mit Blaulicht – alles unter den wohlwollenden Augen der örtlichen Polizei

Konvoi zum Rallyehotel
Konvoi zum Rallyehotel

wo manche noch übriggebliebenes Profil vernichten

Profil vernichten
Profil vernichten

aber das kleine nervöse Motorrad ist ja gut erzogen und beteiligt sich an solchem Unsinn nicht 😉 .
Es gibt eine erste Siegerehrung – hier Thorsten Kaiser – uneinholbarer Sieger der Klasse Motorcyce Pro

Sieger der Klasse Motorcyce Pro
Sieger der Klasse Motorcyce Pro

Später dann – nach Auswertung aller Ergebisse – folgt die Siegerehrung für alle Klassen mit anschließender großer Party.

Das kleine nervöse Motorrad hat heute Platz 14 der kombinierten Tagesauswertung für Motorcycle Expert und Challenge erreicht (von ca. 40 Fahrern in diesen Klassen). Hat sich also wieder viel besser geschlagen als zu erwarten war.

Soviel fürs erste – noch Karte, Statistik und Profil

Karte
Karte
Statistik
Statistik
Profil
Profil

und das offfizielle Video