Mal wieder ein Essensfoto 🙂 .

Classic Fish and Chips, 200g bei Ocean Basket – eine südafrikanische Systemgastronomiekette, bei der es nur Meeresgetier gibt. Ausgelegt und organisiert für hohen Durchsatz an Kunden und Speisen, also keine langen Wartezeiten sondern fixe Kellner und nur Gerichte die schnell frisch zubereitet werden können. Und das bei wirklich erfreulich sehr guter Qualität. Da kann sich unsere deutsche Nordsee‘ Kette mal eine Scheibe von abschneiden. Obwohl, der Verglech hinkt, Nordesse fühlt sich eher wie ein Schnellimbiss an, Ocean Basket trotz des schnellen Tempos wie ein Redstaurant – es gibt Bedienung am Tisch, vorweg Brot mit Butter und divesrsen Sacen, Porztellanteller und richtiges Besteck (schaue nach USA). Das war die große Portion für 120 ZAR = 6,10EUR.
Heute steht auf der Tagesordnung ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk für mein kleines nervöses Motorrad II. Es geht einmal quer durch Kapstadt nach Summerset West:

Helderberg Motorcycles kümmert sich dann um diese Verletzung:

Nein, keine Angst, wirst nicht eingetauscht für eine Lifan Machete 125 (neu für 838,17EUR)

und auch nicht gegen deinen großen Bruder!

Für mich heisst es warten – gegenüber gibt es ein großes Einkaufszentrum Sommerset Mall mit jede Menge Luxusgeschäften. Mache ich mir aber nix draus, trotzdem einmal durchgelatscht. Gut gefüllt mit vielen Last-Minute Weihnachtseinkäufern.

Aber sie haben eine bequeme Sitzecke! So lässt sich die Wartezeit aushalten.

Am späten Mittag ist es dann soweit: Die Gabel ist verarztet,

die Bremsbeläge sind gereinigt – mal sehen, ob das ausreicht um wieder eine vernünftige Bremsleistung zu erreichen. Falls nicht, abe ich welche zum Austusch dabei.
So gehts rundrum frisch gewaschen wieder zum Hotel.

Afrika Südost, Tag 29: Kapstadt
Nachtrag von gestern: Mein kleines nervöses Motorrad hat sich dann doch noch ans Kapschild getraut, nachdem der Bus weg war.

Fritz‘ Aprilia möchte gerne eine neue Batterie haben…

…und ich eine neue Endurobrille, denn bei der alten löst sich der Schaumstoffrahmen auf. Da fahre ich doch mal zum südafrikanischen Louis.

###Sieht aus wie erwartet…

…und Batterie und Brille hatten sie auch.

Dann schauen wir doch nochmal ein bisschen an die Waterfront…

da ist jetzt kurz vor Weihnachten die Hölle los. Es gibt auch einen sehr gut sortierten Supermarkt – den hätte ich so eher in Frankreich verortet. Eine erfreuliche Abwechslung vom Shop No. 1 in Orupembe oder dem Tante Emma Laden in Kliprand. Aber Kapstadt ist ja auch nicht Orupembe.

Könnte auch irgendwo in USA sein.

Die Waterfron heisst so, weil sie direkt am Hafen liegt. Da liegen u.a. Schlepper…

…und eine ‚Eure Armut kotzt mich an‘ Yacht.

Das ist ja mal eine Aufgabe für Googles KI, die die zu jeder passenden und unpassenden Gelegenheit anpreisen. Also Google Lens, was ist denn das für eine Yacht?
Die Antwort lautet prompt: Das ist die Dreimast Segelyacht Namens Soundso, zusammen mit einem Foto der Segelyacht. Einzige Gemeinsamkeit ist, das die Segelyacht auch schwarz ist. Hör zu Google Lens, ich habe nicht nach irgendeinem schwarzen Schiff gefragt, sondern nach dem hier. Wenn Du es nicht weisst, dann sags einfach. Mal wieder ein 100% Fail. Hat keine Ahnung, aber bestimmtes Auftreten.
Das ist natürlich die Superyacht Salt, früherer Name Voice die einem unbekannten Besitzer (sicher kein russischer Oligarch) gehört, der sich hinter einer Briefkastenfirma auf einer Steuerparadiesinsel versteckt. Auch vesselfinder.com bestätigt anhand der AIS Daten, dass sich die zur Zeit in Kapstadt befindet.
Afrika Südost, Tag 28: Kapstadt
Das Breakwater Hotel ist in einem alten Gefängnis untergebracht, zusammen mit einem Teil der Universität von Kapstadt (wovon mal allerdings momentan nichts bemerkt, denn es sind Semesterferien).

Ich bin in Block B – das Große Gebäude in der Mitte.

Ein Teil der alten Architektur ist erhalten…


…und die Zellen sind komfortabel, wenn auch ungewohnt beengt nach vier Wochen Camping 🙂 .

Südafrika leidet wie man hört unter rollierenden Stromabschaltungen wegen Missmanagement und Korruption beim staatlichen Stromerzeuger. Dagegen steht ein Generator im Hof – wurde aber bisher nichjt benötigt.

Kapstadt scheint da auch nicht wirklich betroffen zu sein – es ist offfenbar genug Strom da um die Straßenlampen auch tagsüber an zu lassen.
An der Watefront gestern Abend:

Aber los mit dem heutigen Tag. Wir sind in einem britisch beeinfludssten Land – da beginnen wir den Tag doch mit einem englischen Frühstück vom Buffet. Das hält dann bis heute Abend vor.

Die Idee ist heute ein Gruppenfoto am Kap der Guten Hoffnung zu schießen. Das ist ’ne Eclke weg. Am Samstag morgen durch Kapstadt ging ganz gut, sobald es dann an doe Küste geht nimmt der Ausflufsverkehr deutlich zu und es heisst sich durch Muizenberg und die nachfolgenden Orte zu stauen.

Der Ausblick auf die Küstenlinie entschädigt dafür.

Das Kap der Guten Hoffnung liegt in einem Nationalpark, der Eintritt ist mit 515ZAR in meinen Augen überteuert. Dafür gibt es ein Schild mit einer Reihe Bustouristen davor.

Das war meinem kleinen nervösen Motorrad zu doof – also gibts kein exklusives Schildfoto.

(Später kamen dann noch der Truck und weitere Teilnehmer an und es gab ein ‚richtiges‘ Foto am Schild. Wenn ich das bekomme liefere ich das vielleicht morgen nach).
Ansonsten hat man Ausblick auf zwei Ozeane.

Sind aber beide windig und kühl.
Der Rückweg führt wieder über die Küstenstraße – nur diesesmal auf der anderen Seite.

Der Verkehr wird dichter…

…aber es gibt immer wieder was zu sehen, hier der Ausblick vom Chapman’s Peak.

Sobald man sich dann bewohntem Gebiet nähert heisst es dann wieder sich über die Küstenstraße stauen.

Der Ausflug war OK – aber nochmal brauche ich das nicht. Vielleicht war der Sonntag auch nicht der ideale Tag dafür?
Frohe Weihnachten aus Kapstadt!
Afrika Südost, Tag 27: Tulbagh – Kapstadt
Heute geht es auf den Endspurt nach Kapstadt. Alles Asphalt, bis auf eine kurze Schottereinlage Fritz Spezialstrecke.
Erstmal auf einer neu gemachten und schön kurvigen Straße über den Bainskloof Pass.

250ccm und Geländereifen sind nun nicht die ideale Voraussetzung dafür, dennoch lässt sich das sehr schön fahren. Von der Passhöhe hat man eine schöne Aussicht auf die Umgebung.

Eine erstre Stärkung – und Vorgeschmack auf die kommende Verkehrsdichte – gibt es in Franschhoek, mitten im Weinanbaugebiet.

Da gibt es auch den Franschhoek Pass, den wir noch mitnehmen, ebenfalls wieder mit Aussicht 🙂 .

Dann geht es auf die Schnellstraße N2 und von unten rechts rein nach Kapstadt. In den Außenbezirken passieren wir dutzende kilometer lange Wellblechsiedlungen….

…die sich mit weiterer Annäherung an Kapstadt in Schlichthäuser wandeln, bevor man dann den modernen Stadtkern von Kapstadt erreicht.
Die nächsten Tage ist Aufenthalt im der Protea Waterfront Breakwater Lodge, wie der Name schon sagt direkt an der Waterfront, in einem zum Hotel umgebauten ehemaligen Gefängnis. Hinter hohen Mauern passen der MAN und ein Parkwächter auf mein kleines nervöses Motorrad auf.

Brauchst keine Angst zu haben!
Afrika Südost, Tag 26: Cederberge – Tulbagh
Nachtrag von gestern Abend.

Lass uns nach

fahren und mit dem Papst eine Herrenboutique eröffnen!
Irgendwie kam mir das Wuppertal grüner vor…

…und die Straßen sind auch anders als gedacht.

Wupperthal macht nix her – kaum ist man reingefahren, ist man auch schon wieder draußen. Dafür gibts im nächsten Ort – Eselbank – einen kleinen Wasserfall mit Badeteich.

Es ist erfrischend kaltes Quellwasser.

Währenddessen nimmt Fritz ein Schattenbad 🙂 .
Die ist bestimmt ungefährtlich, die will bestimmt nur spielen.

So gehen die ersten 150km des Tages auf interessanten Pisten durch bergige Landschaft dahin.

Ab Op den Berg gibts dann Asphalt, und ab Ceres auch wieder ‚richtigen‘ Verkehr.

Schonmal zum dran gewöhnen, dass wir morgen wenn es weiter Richtung Kapstadt geht nicht mehr allein auf der Straßé sind.
Ein letzter Stop in der Bike-Schmiede…

…auf einige historische Motorräder…

…und einen Schoko-Milchschake, der sich als Erdbeere entpuppe.

Da hinten, am Fuße der Berge ist die Fraaigelegen Farm, heute das letzte mal campen vor Kapstadt.

Afrika Südost, Tag 25: Garies – Cederberge bei Clanwilliam
Heute gibts den ganzen Tag Pisten durch das menschenleere südafrikanische Hinterland.

Es ist mal mehr…

…und mal weniger bergig.

In Kliprand ist man im Ort am renovieren – viele neu gestrichene Gebäude und der Tante Emma Laden hat offen.

Das Warenangebot ist immerhin besser als in Orupembes Shop No. 1.

Telefonleitungen am Pistenrand. Ob diese noch in Betrieb sind? Bei den meisten anderen Pisten fehlt der Draht, oder es ist Glasfaser-Luftkabel nachgezogen. Hier ist über viele Kilometer alles in Ordnung.

Tankstop ist in Nieuwoudtville – an der Tankstelle gibt es ein Motorrad’Museum‘.

Naja, eine Lagerhalle dicht an dicht vollgestellt mit teils historischen Motorrädern.

Die Landschaft hier erinnert mich teils sehr an den amerikanischen Westen.

Zum Tagesabschlus noch ein Anstieg in die Cederberge – dort auf dem Pass ist dann Tagesschluss.

Afrika Südost, Tag 24: Aussenkehr – Garies, Südafrika
Die letzten 50km in Namibia heute gehen über Asphalt.

Der Grenzübergang nach Südafrika ist schnell passiert, hier die Brücke über den Grenzfluss Orange River.

Südafrika und Namibia sind Zollunion, daher reichte es aus sich Strempel für den Pass abzuholen. Mein kleines nervöses Motorrad II kann ohne weiteres über die Grenze.
In Südafrika gehts bis Springbock auch erstmal auf Asphalt weiter. Aber durch die Berge, eine schöne Strecke.

In Springbock wird dannm alles wichtige erledigt: Gekd aus dem Automaten holen, eine südafrikanishce SIM-besorgen (was erstaunlich schnell und problemlos ging)…

…und einen Mittagssnack.
Dann gehts die letzten 140km für heute weiter bis Garies. Mal wieder auf Piste, aber im Gegensatz zu Namibia haben sie hier ‚richtige‘ Berge.

Da gibts dann schonmal schmale Pisten mit Streigungen (auch wenn die auf dem Foto wieder nicht rüber kommt).

Allein auf hohem Berg.

Schluss ist heute in einem freien Camp – bei Charakteristischen Felsen auf einer Bergkuppe bei Garies.

Ziemlich große Dinger wenn man direkt davor steht.
Afrika Südost, Tag 23: Fish River Canyon – Aussenkehr
Deko im Canyon Roadhouse:



Und auch hier weihnachtet es sehr 🙂

Am frühen morgen: Die Sonne ist aufgegangen, dramatische Wolken am Himmel

Es geht heute weiter durch die Wüste Richtung Süden,

mit einem Zwischenstopp in Ai Ais – einem für afrikanische Verhältnisse mondänen Thermalbad mit heissen Quellen.


Badebedarf im 35°C warmen Wasser besteht bei ebensolcher Aussentemperatur aber nicht 🙂 .
Neben Pisten gibt es heute Abwechslung im Gamkab Fluss: Immer das trockene Flussbett lang.



Und kaum ist man aus dem Gamkab Fluss raus sieht man nach langer Zeit mal wieder einen ‚echten‘ Fluss, den Gariep River, ein Zufluss des Orange Rivers.
Und wo es Wasser gibt, gibt es Grün. Aussenkehr ist das größte zusammenhängende Tafeltrauben-Anbaugebiet auf der südlichen Halbkugel.

In Aussenkehr gibt es einen Spar-Markt und einen Landhandel, die Stadt selbst macht nicht viel her 🙂 (Unterkünfte der Wanderarbeiter zur Erntezeit)

Afrika Südost, Tag 22: Fish River Canyon
Heute bleibt das Lager im Canyon Roadhouse. Am Morgen – bevor die größte Hitze des Tages erreicht ist, geht es in den Ai- Ais / Richtersveld Trandfrontier Park – Fish River Canyon gucken.

Die Namibier behaupten es sei der zweitgrößte nach dem Grand Canyon.

Ist schon groß – und Fotos werden dem nicht gerecht!
Halt – nicht weiterfahren!

Bei Fritz Aprilia ist weiterhin der Anlasserfreilauf defekt – läuft ständig frei. Mein kleines nervöses Motorrad II hat daher noch bis Kapstadt einen Nebenjob als Seilzugstarter 🙂 .

In Kapstadt wartet dann (hoffentlich) das ersatzteil auf die Aprilia.
Ansonsten gibts noch Haiusarbeit, Büroarbeit – damit ihr das hier lesen könnt, und der eiskalte Pool vom Roadhouse muss ja auch getestet werden.

















