Trans Marokko Trail, Tag 30: Taliouime – Ait Benhaddou

Heute geht es weiter durch die Berge. Überraschenderweise im Mittelteil mit nochmal 40km Schotterstrecke 🙂 .



Danach folgt eine für und frisch geteerte Straße.

Beides sehr schön zu fahren.
Die Stecke ist heute kürzer, denn das heutige Ziel ist Ait Benhaddou, Weltkulturerbe und Drehort von dutzenden Filmen.
Nein – nicht die Neustadt…

…sondern die Altstadt, ein gut erhaltener und laufend restaurierter Lehmbau-Komplex.

Die Altstadt gilt als nahezu unbewohnt – aber tagsüber sind die Gassen – wenn schon nicht mit Touristen – so doch zumindest mit Souvenirshops angefüllt.



Traditionelle Lehmziegelproduktion

Unterkunft ist heute das Hotel Restaurant Etoile Filante D’Or, die riesige Suite mit mehreren Zimmern und drei Doppelbetten für 600 MAD incl. Frühstück. Das ist das bisher mit Abstand beste Preis-Leistungsverhältnis.

Wie immer noch Karte und Statistik

Trans Marokko Trail, Tag 29: Tafraoute – Taliouine

Beim Zuckerbäcker. Der Kringel kostet 0,15 EUR.

Heute geht es weiter durch die Berge.

Auf meist guten, kurvigen Straßen.

Im Bergdorf am Aussichtspunkt sind wir die Attraktion der Woche.

Und auf einmal sehen die Berge ganz anders aus als vorher: Schwatz statt beige und viel schroffer.

Auch hier haben die Unwetter zum Jahresbeginn ganze Arbeit geleistet.

Das geht schon so!

Nochal zugaschlagen bei der örtlichen Bäckerei…

…drei Teile für zusammen 0,30EUR.

Angekommen in Taliouine.

Unterkunft ist heute die Auberge Askaoun am Ortrand, das 3-er Zimmer mit Frühstück für 400 MAD.

Wie immer noch Karte und Statistik undnmal wieder ein Höhenprofil, wir waren heute lange auf 1600m-1800m unterwegs.

Trans Marokko Trail, Tag 28: Tafraoute

Heute gibt es Kurven satt auf einer Rundtour durch den Antiatlas. Auf der Prachtstraße raus aus Tafraoute…

…und gleich in die Berge.

Was liegt denn da am Weg?

Die Kasbah Tizourgane. Die alten Kasbahs sind meist ziemlich zerfallen, weil aus Lehm gebaut. Hier hatten sie nur Steine, und das ist ganz gut erhalten und offenbar teils auch restauriert. Für 20 MAD gehts zur Besichtigung – Blick von oben.

Kunstvolles Mauerwerk.

So sehen die meisten Kasbahs aus – unweit der Kasbah Tizourgane.

Auf dem weg liegt der Agadir Ighin Ifran – ein Speicher für die ernte und Wertgegenstände der Bewohner von Ighin Ifran. Gut erhalten – aber als einbrichssicherer Speicher macht der von außen nicht viel her.

Und um uns eine Bresichtigug im Inneren zu organisieren waren wir zu faul 🙂 . Muss auch so an Kultur reichen!
Es kommen dann noch 150km Kurvenstrecke.


Aber auch hier haben die Unwetter von Jahresbeginn ordentlich Schäden angerichtet – glücklicherweise ist die Furt schon wieder freigebaggert.

Wie immer noch Karte und Statistik

Trans Marokko Trail, Tag 27: Sidi Ifni – Tafraout

Nach dem kompliziert zu essenden Fisch gabs den dann gestern Abend als Filet. Auch lecker, und einfacher zu essen.

Heute geht es auf den Rückweg. Auf Asphalt, durch den Anti-Atlas.

Auf halber Strecke liegt Tiznit, eine augenscheinlich Wohlhbende Stadt. Zufällig landen wir zum Mittagssnack in der Patisserie Florence.

Die haben Zimtschnecken für 0,25 EUR…

…und viele bunte Kuchen.

Wir begnügen uns mit den weniger bunten Kuchen und je einem großen Orangensaft für zus. ca. 10 EUR.

Weiter gehts durch Alpenpanorama im Anti-Atlas.

Noch über den Tililan-Pass…

…dann sind wir in Tafraoute, wieder im Hotel Salama für 380MAD das 3-er Zimmer.
Nach dem diesigen, kalten und windigen Wetter gestern war es heute sehr angenehm sonnig. So kanns bleiben 🙂 .

Wie immer noch Karte und Statistik

Trans Marokko Trail, Tag 26: Sidi Ifni

Wenn wir schon an der Küste sind: Fisch gibts! Google übersetzt das Gericht in der Speisekarte (Friture del Sol) als Bodenbraten – ist aber offenbar ein am Meeresboden lebender Plattfisch, ähnlich Scholle.

Ab morgen geht es auf den Rückweg nach Norden. Der wird im wesentlichen auf Asphalt stattfinden. Daher habe ich für heute nochmal eine offroad-Runde durch die Berge südlich von Sidi Ifni zusammengeklickt.

Jetzt weiss ich, warum man auf dieser Piste nur Motorradpuren sieht.

Hier gibts nicht viel, lediglich einige Kakteenfelder.

Heute grauer Himmel und kräftiger Wind, aber glücklicherweise trocken.

Wo ist der Weg?

Wiedergefunden!

Immer mal kleinere Auswaschungen…

…ergeben eine rauhe Piste.

Durch dieses Tal führt die Piste.

Wirklich?

OK – irgendwann ist auch für uns Schluss. Die ehemalige Piste ist komplett wegerodiert und verschüttet. Zeit umzudrehen.

Der Weg zurück wieder hoch geht dann einfacher als runter.

So ein 21″ Vorderrad rollt über die Brocken halt einfach rüber – man muss sich nur ans Gerumpel gewöhnen. Und der Stone-King Hinterreifen macht auf diesem Geröll seinem Namen auch alle Ehre und schiebt gut vorwärts. 2. Gang mit 30km/h geht hier gut.

Wie immer noch Karte und Statistik

Trans Marokko Trail, Tag 25: Sidi Ifni

Nachtrag von gestern: Mein kleines nervöses Motorrad und ich am Plage Blance bei Guelmin.

Gestern Abend war das Wetter in Sidi Ifni ansonsten Wechselhaft, Regenbogen…

…und Abendrot.

Heute ist ‚Pausentag‘, wir beginnen langsam mit einem Spaziergang durch Sidi Ifni. Die spanische Vergangenheit ist überall sichtbar.



Man denkt auch an Rollstuhlfahrer – für die gibt es eine Rampe zum Strand.

Aber damit es heute nicht zu langweilig wird gibts zum Nachmittag, bei Ebbe – einen kleinen Ausflug zum Plage de Lagzira. Der ist bekannt für seinen natürlichen Bogen über den Strand.

Und wenn man dem Parkwächter 20MAD bezahlt, dann lässt er die Kette zur Strandzufahrt runter.

Das spart die lange Wanderung und außerdem kann man am Strand Kreise fahren.

Mein kleines nervöses Motorrad hat da ganz schön nah am Wasser geparkt.

Der Bogen ist übrigens nicht aus Stein, sondern aus festem Lehm mit Steineinschlüssen. In Europa wäre das alles weiträumig abgesperrt, denn das könnte ja jederzeit zusammenbrechen. Und das ist einem zweiten Bogen in der Gegend erst vor einigen Jahren passiert.

An der Zufahrt zum Strand ist es trocken sandig – und zwei geben beim wieder losfahren nach Stop zu zaghaft Gas. Dann geht es nach unten statt nach vorn.

Aber es sind sofort hilfreiche Mirarbeiter vom nahegelegenen Cafe da die kräftig schieben. Das bedingt dann natürlich noch eine Pasue bei Cola, Brot und Oliven 🙂 .

Wie immer noch Karte und Statistik

Trans Marokko Trail, Tag 24: Guelmin – Sidi Ifni

Der Tag startet heute unter schweren Wolken – und auch wir werden nicht verschont.

Zwei kräftige Schauer drücken die Motivation. Dennoch – An der Zufahrt zum Plage Blance angekommen.

Wolen wir da trotz Regen runter? Mein kleines nervöses Motorrad hat die Antwort und fährt schonmal vor.

Genau in dem Moment reisst der Himmel auf und es wird etwas heller, der Regen stoppt.
Siehst Du das da hinten?
Nee – was soll da sein?
Teneriffa – sehe ich aber auch nicht.
Blödmann!

Ich bin kurz abgelenkt um Davids Sandübungen auf den Chip zu bannen…

…da ist mein kleines nervöses Motorrad gleich eingeschnappt.

Bin ich gar nicht! Nimm das nächstemal gefälligst was anderes als ’ne alte Plastiktüte für den Seitenständer!
Wäre so ein Eimerchen genehm?

Mit ’nen bisschen Sonne macht das gleich viel mehr Spaß. An der Wasserkante ist der Sand fest und eben.

Noch ein Poserfoto am Meer.

Da Fort Beau Jerfif ausgebucht ist – und Guelmin wegen dem Sportfest ebenso – verlagern wir uns dann heute nach Sidi Ifni. Die Piste ist inzwische asphaltiert…

…aber es gibt noch Furten. Und nach Regen haben die auch Wasser.

Am Wegesrand: Is das der Todesstern?

Man sagt Katzenbilder würden Besucher bringen. Klappt das auch mit Hundebildern?

Schluss ist dann heute im Hotel Ait Baamrane, das EZ für 200MAD, DZ für 250MAD. Trotz des geringen Preises nicht schlechter als andere Hotels die wir bisher hatten – aber ohne Frühstück und Abendessen. Da gibt es aber genug Möglichkeiten an der Strandpromenade in Sidi Ifni.
Blick aus dem Hotelfenster direkt auf den Atlantik. Morgen soll es dann auch sonnig werden.

Wie immer noch Karte und Statistik

Trans Marokko Trail, Tag 23: Tafraoute – Guelmin

Es geht heute durch die Berge an die Atlantikküste. Kurviger.de hat für und kleine Straßen ausgsucht.

Das könnte eine ganz schöne Tour sein, wenn es nicht irre kalt wäre und ein schneidender Wind gehen würde.

Auf solche Bedingungen bin ich nicht gut eingerichtet. Aber irgendwann geht es abwärts und wir nähern uns der Küste und wärmeren Gefilden (wenn auch immernoch 10°C zu kalt für die Jahreszeit).
Kameltreiber bei der Arbeit.

Wir fahren zum Fort Beau Jerif, das ich von meiner allerertsen Marokko Tour kenne. Eine Zufahrtsstraße ist durch die Unwetter zu Jahresbeginn großflächig zerstört worden, die Marokkaner haben aber eine Behelfspiste geschoben und sind schon wieder beim Aufbau.

Angekommen!

Leider ist FBJ von einer portugiesischen Offroad-Gruppe ausgebucht – zumindest ist das die offizielle Begründung warum sie für uns keinen Patz haben. Zu sehen ist von denen jedenfalls nix. Auch sonst ist das FBJ wohl auf dem absteigenden Ast – von den ehemals zahlreich vorhandenen Berberzelten als günstige Unterkünfte stehen nur noch eineinhalb, ein drittes liegt zusammengefallen rum und von den restlichen gibts nur noch Fundamente. Ich habe den Verdacht, dass der französische Eigentümer der auf dem Gelände gewohnt hat verstorben sein könnte und die Erben das jetzt von frankreich aus verwalten. Das funktioniert auf Dauer nicht.
Das hält uns aber nicht davon ab, das nahegelegene alte französische Fort gleichen Namens zu erkunden.

Es stehen nur noch Mauern.


Die XT-Fahrer die wir inm Foum Zguid getroffen haben sind auch da und haben sich das alte Fort als Campingplatz auserkoren.

Für uns heisst es dann wieder zurück nach Guelmin…

…nur um festzustellen, dass auch da alle Hotels ausgebucht sind. Es sind die Tage marokkanische Schulmeisterschaften im Basketball in Guelmin und alle Mannschaften werden hier hin gekarrt.
Wir landen dann im Oasis Palm etwas außerhalb vom Guelmin.

Da sind zwar auch Sportschüler untergebracht, aber das ist so ein Klotz von Touristenhotel dass die das nict voll kriegen.

Es gibt ein DZ zu 850MAD und ein EZ zu 650MAD, mit Frühstück. Das ist für das was es ist jetzt nicht völlig übereuert, aber wir wären sonst wohl einfacher untergekommen.

Wie immer noch Karte und Statistik

Trans Marokko Trail, Tag 22: Tata – Tafraoute

Abends an der Hotelbar. Wenn es schon ein lizensiertes Touristenhotel ist…

Heute ist ein einfacher Tag, ganz auf Asphalt, vorgesehen. Wir entscheiden uns für die abwechslungsreichere, dafür längere Strecke. Erstmal geradeaus.

Südmarokko ist sandig.


Weiter gehts in die Berge, durch ein enges Tal.

zum Jahresanfang gab es hier schwere Unwetter – man beachte wie hoch der Wasserstand war, das Schwemmgut liegt nur kurz unter der Buhnenkuppe, die Straße war auf jeden Fall überspült.

Immer wieder ist die Straße weggespült…

…aber es gibt überall mindestens eine improvisierte Umfahrung.

Überraschenderweise führt uns die Strecke heute auch durch einen viele Kilometer langen Palmengarten – da kommt fast Urwaldfeeling auf.

Pause im Grünen.

Es geht über den letzen Pass – da verschwindet leider die Sonne, genau passend zur Ankunft bei den Painted Rocks.

Gegenüber dem letztemal als ich hier war haben sich die viel weiter ausgebreitet.

Bei den painted Rocks zeigt sich dann auch: Nicht einfach dem Navi nachfahren. Wurde doch steil abschüssig und steinig.

Meiner Bergziege machte das nicht viel, aber das Kälbchen hat das eine oder andere Mal gescheut.

Abschiedsfoto mit bunten Steinen.

Schluss ist heute in Tafraoute, im Hotel Salama, das 3-er Zimmer für 380 MAD ohne Frühstück, ohne Abendessen.

Wie immer noch Karte und Statistik

Trans Marokko Trail, Tag 21: Foum Zguid – Tata

Die Altstadt von Foum Zguid ist verlassen und wird (da aus Lehm gebaut) langsam wieder Wüste.

Die spiddeligen Steckdosen im Hotel sind sicherheutshalber mit C32 abgesichert. Da hat man wenigstens keinen Ärger mit heraus fallenden Sicherungen.

Ansosnten geht es heute wieder auf den Trans Marokko Trail. Estmal auf kleinen Asphaltstraßen durch die Berge…

…und den einen oder andren Palmengarten.

Die Strecke wird rauher und wir gewinnen schnell an Höhe…

…um uns dann auf einer Hochebene wiederzufinden.

Es geht viele viele Kilometer über rauhe Felspiste…

…aber natürlich gibts mitten im Nichts auf einem einsamen Berggipfel 4G Mobilfunkabdeckung.

Aber auch hier sind die Marokkaner dabei die Straße auszubauen und werden die vermutlich demnächst asphaltieren.

Weiter durch die Bergwüste…

…die sich sobald wir etwas Höhe verlieren in ein Blumenmeer wandelt.

Noch Abstieg ins Tal…

…und dann geht es das letzte Stück auf Asphalt in den Feierabend.

Schluss ist heute im Hotel Les Realais des Sables in Tata. Ein großes Touristenhotel mit Alkohollizenz und mit auffällig gutem Unterhaltungszustand des Bausubstanz. Das 3-er Zimmer für 845 MAD incl. Frühstück. Das ist bisher das beste Preis-Leistungsverhältnis und auch insgesamt das beste Hotel.

Wie immer noch Karte und Statistik