Afrika Südost, Tag 43: Fish River Canyon

Nachtrag von gestern Abend:

Heute ist Aufenthalt im Canyon Roadouse. Den Ausflug zum Fish River Canyon habe ich vor drei Wochen schon gemacht – also gibt es keine dringenden Ziele in der Umgebung. Aber etwas Instandhaltung ist angesagt – genug Öl ist drin, aber die Halter für den Reservekanister auf dem Gepäckträger hat sich losgerüttelt.

Die lose Schraube ist schnell angezogen. Das Überstehende Blechteil hinten hatte ich zu Hause mit Kabelbindern gesichert. Die hatten sich durchgescheuert, wodurch das Blech schweingen konnte und einen Ermüdungsbruch entwickelt hat. Die Kabelbinder sind nun durch Rödeldraht vom Wegesrand erstetz – das wird jetzt dauerhaft halten.
Ansonsten ist auch mal wieder Waschtag:

Andere haben da mehr zu tun – und machen ein Schrauberkollektiv auf. Der LKW hat mal wieder Lust auf frisches Fett und den Achsen – und Fritz Aprilia hat mal wieder das Polrad auf der Welle verdreht und den Keil abgeschert.

Zeit für den Einbau des letzten Keiles – und eines anderen Polrades, bei dem der Konus hoffentlich noch besser erhalten ist. Drückt die Daumen!
Damit ist der Tag noch nicht rum – aber so einen halben Tag halte ich es auch am Pool aus 🙂 . Aber erst noch die Büroarbeit, damit ihr hier was lesen könnt.

Afrika Südost, Tag 42: Aussenkehr – Fish River Canyon

Heute gibt es erstmal eine Runde durch das Aussenkehr Nature Reserve – auf einem netten 4WD Track, Permit required (100 NAD pro Motorad – zu erwerben im örtlichen Spar Markt).

In das Flussbett gehts gleich runter.

Heute passt mein kleines nervöses Motorrad II auf mehr andere Motorräder auf – insgesanmt sind wir auf dem rack ausnahmsweise 7 Motorräder, da es nur einen Schlüssel für das Tor gab und alle gleichzeitig rein- und wieder raus fahren müssen.

Normal sind wir höchstens zu viert unterwegs.

Die Ausfahrt führt durch eine beeindruckende Schlucht.

Blick vom Aussichtspunkt über die Traubenanbaugebiete von Aussenkehr.

Die Erntezeizt ist zuende – die Wanderarbeiter reisen ab, nicht ohne vorher nochmal die Geldautomaten leer zu machen.

Die für Afrika typischen Kleinbusse stehen schon bereit.

Wie auf dem Weg runter führt auch der Weg hoch durch den Gamkab-Fluss

Es hatte zwischenzeitig etwas geregnet – der Baden war fester als beim letztenmal.

Alle sieben unter dem Felsen. Ist schon alles groß da.

Dann noch 120km schnelle Piste zum bewährten Canyon Roadhouse.

Wie immer noch Karte und Statistik

Afrika Südost, Tag 41: Garies – Aussenkehr, Namibia

Nachtrag von gestern Abend: Das Auge Gottes linst über die Berge.

Morgenbs ist es bedeckt und angenehm kühl – das wird sich aber im Laufe des Tages noch ändern 🙂 .

Es geht über nette Pisten durch die südafrikanische Berglandschaft.

Das haben nicht immer alle geschafft!

Was für ein Zufall – auf irgendeiner kleinen Piste treffen wir die vier Motorräder, die wir im Container mitgenommen haben, die aber eine völlig eigene Tour fahren. Wir können mit der Streckenauswahl nicht so ganz falsc liegen.

Dann gehts ab Springbock auf die Schnellstraße nach Namibia – 100km immer geradeaus. Muss auch mal sein.

In Namibia ändert sich dann die Landschaft – es geht 40km durch kahle Wüste…

…bis dann die grünen Plantagen von Aussenkehr auftauchen.

Schuss ist heute wieder im Norothshama River Resort in Aussenkehr. Das kennen wir schon von der ersten Tour.

Wie immer noch Karte und Statistik

Afrika Südost, Tag 40: Cederberge – Garies

Morgens um 0800h in Afrika: Auf zu einem neuen Ziel.

Heute bekannte Strecke – nur andersrum – zuerst auf schnellen Pisten…


Zur Pause hatte wir Kliprand auserkoren – aber der örtliche Tante Emma Laden hat leider über Mittag geschlossen. Dafür werden die Pisten kleiner und es geht über die Berge.

Was’n das fürn Baum?

Mein kleines nervöses Motorrad II hat heute die Ausbildung zum zertifizierten Torschließer absolviert…

Aber das ist der Preis für kleinere Pisten durch die Berge.

Schluss ist heute in Garies, wieder am Letterklip Berg – das Foto mit den fetten Felsen kennt ihr schon, blättert einfach zurück.

Wie immer noch Karte und Statistik

Afrika Südost, Tag 39: Tulbagh – Cederberge

Frohes neues Jahr! Feuerwerk gibts nicht – die Fraaigelegen Farm ist so frei gelegen, dass da weit und breit nix drum ist. Aber ein Lagerfeuer im Kraal gibts – und dazu ’ne Weinprobe.

Es geht heute die gleiche Strecke hoch wie vor ’ner Woche runter – nur andersrum. Es hätte alternative Strecken gegeben – aber die Strecke über Wuppertal ist schön, die kann man ruhig zweimal fahren.
Aber erstmal Einpacken. Bei der erstren Hälfte waren wir ja nur so 10 Personen – jetrt sind es zwanzig. Das macht sich auch am Gepäckberg bemerkbar, der in den LKW muss. Passt aber.

Wir fahren heute wieder die Wuppertal Strecke, und außer Fritz‘ Aprilia und meinem kleinen nervösen Motorradzwei nehmen wir noch zwei ‚Dicke‘ mit. Eine Husquarna Norden und eine klassische BMW R100GS.

Das Ergebnis nehm ich mal vorweg: Von kleinen Uppsis abgesehen hat das gut geklappt.
Erstmal über den Gydo Pass…

…und dann geht irgendwann der Schotter los.

Fast da…

…aber erst noch ein Bad bei Eselbank. Der Whirlpool ist diesesmal gefüllt und es wohnt auch keine Schlange drin.

Die Steinlaus hat da ordentlich genagt.

Die BWM hielt sich zwischenzeitlich für eine Cagiva Elefant und ist zum Sandbad in den Fluss links abgebogen, hier haben wir sie schon wieder auf die Piste gewuchtet.

Die ist – im Vergleich zu aktuellen GSen – angenehm leicht. Wir konnten die zu dritt aus dem losen Sand den Absatz hoch bevördern.
Wupperthal liegt verlassen da – am Neujahrstag hat das Cafe geschlossen (aber auch an allen anderen Tagen).

Ende ist wie letztesmal im Piniencamp, und wie fast jeden Tag muss mein kleines nervöses Motorrad II wieder als Trockenständer herhalten.

Wie immer noch Karte und Statistik

Afrika Südost, Tag 38: Melkbosstrand – Tulbagh

Es geht nun die nächsten Tage im Prinzip die gleiche Strecke wieder hoch die wir auch runter gefahren sind. Aber es gibt natürlich alternativen, daher ist heute nochmal eine eher kurze Etappe auf Asphalt.
Der neue Anlasserfreilauf in Fritz‘ Aprilia hat nur zwei Tage funktioniert – mein kleines nervöses Motorrda II abrbeitet daher heute mal wieder als Seilzugstarter.

Mein kleines nervöses Motorrad II ist traugig – denn wie es sich auch anstrengt, es bekommt die Aprilia einfach nicht angeworfen. Das führt zu einer Schrauberaktion an der Campingplatzeinfahrt…

…die aber schlussendlich zu keinem Erfolg führt.

Mein kleines nervöses Motorrad II macht sich schließlich allein auf den Weg – erstmal bei diesigem Wetter…

…und über den Bainskloof-Pass…

…nach Fraaigelegen.

Fritz lässt sich nich lange bitten eine OP am offenen Herzen durchzuführen.

Die Ursache ist schnell gefunden: Das Polrad sitz nicht fest auf seinem Konus und hat den Keil abgeschert. Der Rest im Polrad…

…und im Konus.

Natürlich hat Fritz Ersatzkeile dabei.

Jetzt noch Batterie aufladen, alles wieder zusammenbauen und dann sollten Zündung, Anlasser und Lichtmaschine wieder funktionieren. Das sehen wir dann morgen.

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Afrika Südost, Tag 37: Kapstadt – Melkbosstrand

Heute ist es nicht weit – ein kurzer Tag für alle neuen zum Warmwerden. Die Fahren ans Kap der guten Hoffung – mein kleines nervöses Motorrad war da schon und will nicht riskieren, nochmal auf der Küstenstraße im Stau zu stehen.
Es geht daher im Bogen durch Hinterland nach Melkbosstrand. Aber vorher nochmal zu den Bike Kings, sicherheitshalber noch eine Batterie für Fritz kaufen.

Bei einem Abstecher nach Franschhoek kruzt die Touristen-Straßenbahn mein Weg,

bevor es einen Snack aus Burenbollen und Salat gibt. Die Burenbollen sind so ’ne art große Kroketten mit Köse-Schinkenfüllung.

Weiter durch landwirtschaftliches Gebiet…

…an den Melkbosstrand.

Nein – wir fahren nicht nach Atantis. Das ist doch untergegangen.

Ersts Camp mit der neuen Gruppe. Doppelt so viele Teilnehmer, viele Stühle und ein riesiger Gepäckberg.

Aber es hilft ja nix: W#äche waschen muss dann auch sein, und ich heute zeitig am Camp war habe ich eine Chance, dass es noch trocken wird.

Wie immer noch Karte und Statistik

Afrika Südost, Tag 36: Kapstadt

Ein verspätetes Weihnachtsgeschenk für mein kleines nervöses Motorrad II: Dichtsatz für die Gabeln. Wird nun glücklicherweise akut nicht mehr benötigt da der Yamaha Händler in Summerset die Reparatur durchgeführt hat, aber irgendwann werde ich die sicher brauchen.

Heute ist für die Teilnehmer der zweiten Tour die Containerentladung. Für mein kleines nervöses Motorrad gibts eine Auffrischung: Der Hinterreifen war nun nach 7212km ziemlich abgefahren und wird ersetzt.

Der Vorderreifen ist zwar noch besser, kommt aber auch neu.

Am Nachmittag sind dann die Motorräder aus dem Container befreit – hier eine Auswahl.

Afrika Südost, Tag 35: Malagas – Kapstadt

Wasserspaß auf dem Breerivier.

Heute weiter unter Wattewolken durch landwirtschaftliches Gebiet Richtung Küste.

Der Plan war, dann die Küstenstraße entlang nach Kapstadt zu fahren.

Aber ich glaube, mit Küstenstraße am Sonntag hatte ich letzte Woche schon Erfahrung gemacht. War jedenfalls sehr viel Verkehr. Darauf einen Sushi Teller zur Stärkung…

…und dann Reifen flicken. Das wäre nun nicht nötig gewesen! Den Reifen hätte ich morgen in Kapstadt sowieso wechseln wollen.

Wir haben dann die Küstenstraße über die N2 abgekürzt. Das ging angenehmer.

Wie immer noch Karte und Statistik

Afrika Südost, Tag 34: Oudtshoorn – Malagas

Heute gibt es die halbe Strecke zurück nach Kapstadt. Es geht unter Wattewolken durch die Berge.

Kaum ist man über die Berge rüber und nähert sich der Küste wird es gleich grüner…

…und bunter.

Am Wegesrand: Die Bewohner einer Straußenfarm.


Hallo, wer da?

Willkommen in

Gegen Ende des heutigen Tagews geht es durch endlose Stoppelfelder. So landwirtschaftlich hatte ich Südafrika bisher noch nicht gesehen. Da könnt sich jede LPG ’ne Scheibe abschneiden 🙂 .

Kurz vor dem Ziel muss der Breerivier gequert werden.

Eigentlich soll das eine Seilfähre sein – aber es ist dann doch eine Pontonfähre mit mobilem Hydraulikaggregat…

…und hydraulischen Propellern.
Bringt und aber trotzdem rüber.

Fritz kann sich von seiner Aprilia gar nicht trennen 🙂 .

Wie immer noch Karte und Statistik