Garage III

Mit der Garage gehts voran – wenn nicht das Tor noch fehlen würde (soll nächste Woche kommen), könnte man schon von fast fertig sprechen.

Totale – noch stapelt sich diverser Bauabfall vor der Garage:

Garage
Garage

Die Garage ist ca. 3,3m x 8m groß – da ist noch Platz für ein Arbeitstisch. Zum Glück hatte ich noch was passendes im Lager stehen. Rechts wird noch ein Regal aufgebaut – aber dafür muß erst noch das Rohr rechts in der Ecke ausgetauscht werden – wohl in zwei Wochen:

Garage
Garage

Der kleine antike Kompressor hat jetzt einen Platz unter der Decke und steht nicht mehr im Wege rum:

Garage
Garage

Erstes Probeparken – paßt!

Garage
Garage

Nun hat mich der Sommer…

…doch weichgekocht. Normalerweise hab ich ja kein Problem mit höheren Temperaturen. So 26°C bei mir hier unterm Dach machen mir nichts. Nun sind es aber seit Wochen deutlich über 30°C – und das wird dann doch irgendwann lästig. Vor allem weils auch nachts nicht kälter wird…

Dagegen hat der Spediteur nun was gebracht:

Split Klimaanlage 12.000BTU
Split Klimaanlage 12.000BTU

Mal sehen, ob sich das bewährt. Dann könnte es im Labor/Büro auch noch eine geben. Denn es soll je eher wärmer werden. Und da laufen noch die Testgeräte, die zusätzlich heizen…die Temperaturen nähern sich teilweise an 40°C.

Soll ich jetzt etwa…

…meine Lampen von der Decke schrauben?

IKEA Rückruf
IKEA Rückruf

Ich hab mehrere von den schlichten ganz links an der Decke. Bei der Renovierung gab’s die bei IKEA gerade für billigstes Geld – ich glaube mich an 0,95 EUR / Stück (!) zu erinnern. Jedenfalls billiger, als eine einzelne nackte Fassung.

Ich hatte damit gerechnet, daß es sich dabei um billige Plastiklampen handelt und war dann ganz erstaunt, daß der Lampenschirm aus echtem Glas ist – und dadurch auch ziemlich schwer. Der wird von drei spiddeligen Plastikhäkchen gehalten.

Es ist jedenfalls erstaunlich, welche Verantwortungslosigkeit in großen Konzernen herrscht. Denn mir war klar als ich die Lampen ausgepackt hatte, daß die spiddeligen Plastikhaken für den Schirm nicht dauerhaft halten werden – und jeder der schonmal `nen Schraubenzieher in der Hand hatte wird das ebenso sehen. Irgendwer muß doch bei IKEA die Lampe mal in der Hand gehabt haben … und dieses Gefühl ebenfalls gehabt haben…

Naja – ich hab’s jedenfalls verstärkt – also bleiben die Lampen an der Decke.

Und IKEA hat halt Pech gehabt – denn es gibt Lampen mit genau diesen spiddeligen Plastikhaken auch in den unterschiedlichsten Ausführungen in allen Baumärkten. Nur ist da wohl noch keiner in die Scherben getreten, so daß es dafür noch keinen Rückruf gibt…

 

Zur Umweltüberwachung…

…ist ein kleines Gerät im Treppenhaus an die Wand gewachsen:
KSMG
Das ist die Fernanzeige des KSMG – das steht für KernStrahlungsMGerät – und hätte eigentlich an die NVA der DDR ausgeliefert werden sollen. Aber bevor es dazu gekommen ist, hat sich die aufgelöst. Und so sind einige Geräte in meinen Bestand gekommen.
Es reagiert auf Gammastrahlung im Bereich von 0,08MeV bis 3 MeV, zeigt die Dosis und Dosisleistung an und kann akustischen Alarm bei Überschreitung frei einstellbarer Grenzwerte sowie beim Auftreten von ‘Sofortkernstrahlung’ (was wohl heißen soll, daß neben dir gerade eine Atombombe hochgegangen ist) auslösen.
Leider ist es – wie auch das zum Vergleich dienende Gerät FAG SV500 des westlichen Trachtenvereines – wegen der vorgesehenen Anwendung ziemlich taub. Auf Grund der Hintergrundstrahlung werden nur wenige Implse pro Minute registriert, die im empfindlichsten Meßbereich gerade noch darstellbar sind aber zu schwankender Meßwertanzeige führen.
Und was sehen wir nun oben: Ein Meßwert von .2E0 in Exponentialdarstellung – also 0,2uGy/h, was gut mit dem Erwartungswert für die Hintergrundstrahlung übereinstimmt.. Ich bin hier also nicht belastet 🙂 .
So – und was soll nun der Alarmgrenzwert sein? Die Anleitung schreibt dazu nur, es sei ‘der befohlene Grenzwert’ in das Gerät einzugeben. Nun gibt es keinen mehr, der das befehlen könnte (und mir erst recht nicht 🙂 ) – aber wo der Wert wohl gelegen haben könnte, sieht man an dem voreingestellten Wert, der nach Einschalten aktiv ist: 5000 uGy/h – also das 25.000-fache der Hinrgrundstahlung. Das scheint mir dann doch übertrieben und ich fange erstmal mit 1.0 uGy/h an – schließlich soll mir das Gerät nicht sagen, daß ich gerade weggebomt wurde, sondern das ein AKW in der Nähe einen Furz gelassen hat und für die Bevölkerung natürlich zu keinem Zeitpunkt irgendeine Gefahr besteht.
Falls man dann die Quelle näher ausfindig machen will – oder einen weniger belasteten Ort suchen will – kann man den Detektor aus dem Hauptgerät entnehmen, mit 5 Mignon – Batterien bestücken und zur Messung unterwegs mitnehmen. Aber soweit wird es ja nicht kommen – denn bei uns ist Atomkraft sicher!