Als Weichenflüsterer nach Euskirchen

Eigentlich bin ich ja außer Dienst – aber in Euskirchen benötigte man unbedingt einen PferdeWeichenflüsterer. Überzeugt hat mich dann die Ausssicht auf einen Ausflug in die Eifel.
Also am Dienstag schnell noch aus Brauschweig das Meßequipment abgholt und die Tests vorbereitet, am Mittwoch das Kälbchen gesattelt und ab nach Euskirchen:
Kälbchen gesattelt
Die kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten ist eine Gerade – und daran hat sich das Navi gehalten. Bis Paderborn auf gut ausgebauten, teilweise zweispurigen Bundesstraßen, dann quer durchs Sauerland. Da wurde es dann schon einsam – und zur Mittagszeit war ich dankbar, nach lauter kleinen Dörfern ohne Einkaufsmöglichkeit wenigstens in Wiehl einen Netto Markt mit eingebautem Fleischer und Bäcker zu finden:
Netto Markt mit eingebautem Fleischer und Bäcker
Dort gab es für billiges Geld (3,51 EUR) eine Miniportion Braten mit Kartoffelsalat und zum Nachtisch eine Nußecke.
So gestärkt ging es dem Ziel entgegen. Im Nachhinein hätte ich ab St. Augustin die Verwendung von Autobahnen erlauben sollen, denn die Bonner Ampelausstellung – bei inzwischen ziemlich warmen Wetter – war nicht wirklich ein Vergnügen.
Das ist übrigens die kranke Weiche:
Weiche
Um die soll es hier aber nicht gehen – denn für die Geschichte bezahlen andere Leute.
Wärend der Wartezeit auf das Eintreten der Störungen war es wie geplant möglich, eine Tour (ca. 200 km) durch den Nationalpark Eifel zu unternehmen.
Nationalpark Eifel
Einige Impressionen von der Strecke:
Nationalpark Eifel
Nationalpark Eifel
Nationalpark Eifel
Nationalpark Eifel
Nationalpark Eifel
Wenn man dann an Schildern ‘Gesperrt für Motorräder an Sonn- und Feiertagen’ vorbeikommt hat man die Bestätigung, bei der Routenplanung am PC mit sicherem Blick die schönsten Strecken erwischt zu haben.
Die Rückfahhrt am Freitag auf der gleichen Strecke – im Sauerland strichweise Regen – zwischen Paderborn und Hameln trocken und wenn die Sonne rauskam richtig schön – ab Hameln dann heftige Regenschauer.

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