Der Sonne entgegen…

… in den Herbst!

Der Sonne entgegen

In die Südheide zum Fische kucken!

Fische kucken

Das kleine nervöse Motorrad findet Fische doof. Die kucken nur blöd – sind aber sonst unkommunikativ!

Fische sind doof!

Die Niederschläge der letzten Tage haben den Sandboden gut durchfeuchtet – es ist doch erstaunlich wie viel Wasser sich auf dem eigentlich sehr durchlässugen und meist trockenem Boden halten kann. Da ist das kleine nervöse Motorrad wieder in seinem Element!

Matsch

(Hats einer gemerkt? Das ist gar nicht mein kleines nervöses Motorrad, sondern das von Ralf. Die haben sich für die Heidetour zusammengetan).

So gehts jedenfalls nicht in die Garage – ab unter die Dusche!

Dusche

Das kleine nervöse Motorrad…

…fühlt sich irgendwie vernachlässigt. Es durfte nicht mit nach Island und dann kommt auch noch ein neues Motorrd und es wird in einen Nebenraum der Garage abgeschoben. Dabei vergißt es zwar daß es dieses Jahr schon ausgiebig im südlichen Afrika unterwegs war und daher eigentlich keinen Grund zur Klage hat – aber wie das halt so ist.

Also heute mit dem kleinen nervösen Motorrad durch die Südheide. Die gleiche Strecke wie vor 2 Tagen mit der Husky – damit es keinen Streit gibt 🙂 .

Los geht es wieder auf der Schotterautobahn…

Schotterautobahn

…aber Sand haben wir ja auch!

Sand

Von der krüppeligen Eiche auf dem Schlepohler Stern…

Eiche

…zu den Lohrer Teichen. Weiß/blau tarnt nicht ganz so gut wie weiß/gelb/blau!

Lohrer Teiche

Die Sandabfahrt kennen wir von vorgestern schon – und stellt auch für das kleine nervöse Motorrad keine Herausforderung dar.

Sandabfahrt

Und den zugewachsenen Weg gehts natürlich auch wieder lang.

Weg

Die Statistik zeigt für das kleine nervöse Motorrad erwartungsgemäß eine geringere Spitzengeschwindigkeit – aber überraschenderweise eine höhere Durchschnittsgeschwindigkeit. Aber die Unterschiede sind nicht groß – mit den Strecken die ich hier anzubieten habe haben beide kein Problem.

Statistik

Und damit es keinen Streit gibt parken nun alle in der Garage. Paßt schon wenn der Fiat sich etwas klein macht.

Garage

Siehste – kann ich auch alles was die Husky kann – und bin dabei sogar schneller! Hätteste nicht kaufen brauchen! – meint das kleine nervöse Motorrad.

Naja – so pauschal gilt das nur vordergründig.

Das war heute die Chance die beiden Motorräder auf gleicher Strecke zu vergleichen. Hier fällt das leichter als beim Vergleich Husky – Sertao II da es sich nicht um zwei völlig unterschiedliche Charakere handelt. Die Husky ist doch mehr ‘Sport’ Enduro als Reisemotorrad, auch wenn sie die Wartungsintervalle (und hoffentlich auch Standfestigkeit) eines Reisemotorrades hat.

Der erste augenfällige Unterschied ergibt sich schon beim Rausrangieren aus der Garage. Die Husky fühlt  sich wie ein großes Motorrad an – das kleine nervöse Motorrad ist zwar nur knapp 20kg leichter, die führen aber zusammen mit dem deutlich kleineren Wendekreis zu erheblich mehr Handlichkeit. Es kommt mir fast vor wie ein Kinderfahrrad. Ich hätte nicht gedacht daß sich dieser eigentlich nicht allzu große Gewichtsunterschied so stark bemerkbar macht.

Bei der Anfahrt in die Südheide über Asphalt verhalten sie sich ähnlich – beide wollen Drehzahl haben – aber für das kleine nervöse Motorrad ist es ein Muß, sonst geht es nicht voran. Wenn man fleißig schaltet kommt man so bis 90km/h ganz gut voran – aber dann geht dem Motor fühlbar die Kraft aus. Bis 120km/h wirds zäh – und schneller gehts nur bergab. Aber was will man aus 31PS auch anderes erwarten. Die Wohlfühlgeschwindigkeit vom kleinen nervösen Motorrad liegt bei 90km/h – und die erreicht es auch ohne Anstrengung. Da lacht die Husky natürlich nur drüber – da geht es immer voran als wenn es kein Ende gibt. Ich habe übrigens noch nicht versucht, dieses Ende zu erreichen…

Die Strecken hier in der Südheide stellen keines der beiden Motorräder vor irgendwelche Probleme. Dennoch lassen sich Unterschiede ausmachen.

Yamaha hat dem kleinen nervösen Motorrad ein einstellbares Fahrwerk spendiert – und zwar ein deutlich besseres als es Kawasaki oder Honda ihrer 250er-Klasse angedeihen lassen. Aber es ist halt nur ordentliche japanische Hausmannskost. Zudem habe ich die Feder des Federbeines nicht an mein Gewicht angepaßt, so das statischer und Fahrtdurchhang nicht ganz korrekt einstellbar sind. Das macht sich an einer gewissen ‘Weichheit’ und Unexaktheit bemerkbar, zudem hat es Probleme mit mehreren aufeinander folgenden Bodenwellen wo die Dämpfung nicht ausreicht und man bei schneller Fahrt Gefahr läuft in einer Resonanzkatastrophe zu enden.

Da ist das Fahrwerk der Husky eine Klasse besser – wie von einem WP-Premiumprodukt auch nicht anders zu erwarten. Die Husky könnte also auf schnellen Strecken wegen dem besseren Fahrwerk schneller – auch wenn ich das bei der ersten Fahrt nicht ausgenutzt habe. Da erscheint es mir sinnvoll, mich erst langsam an die Möglichkeiten (und die korrekte Einstellung) ranzuarbeiten.

Das kleine nervöse Motorrad macht auf der offroad Strecke den handlicheren Eindruck – besonders fiel mir das bei der Sandabfahrt auf. Kann aber auch sein, daß das reine Gewohnheit ist – ich weiß halt genau wie das kleine nervöse Motorrad reagiert, bei der Husky ist das noch neu. Dennoch denke ich, die Husky ist für Strecken prädestiniert, wo es schnell voran geht. Umso trialartiger die Strecken werden, umso mehr kommen das geringere Gewicht und die bessere Handlichkeit des kleinen nervösen Motorrades zur Geltung.

Mit der Husky…

…in die Südheide. Als Test wie sie sich auf nicht asphaltiertem Untergrund so macht. Erstmal Schotterautobahn…

Schotterautobahn

…aber etwas Sand haben wir hier auch zu bieten!

etwas Sand

Vorbei an der krüppeligen Eiche auf dem Schlepohler Stern.

Schlepohler Stern

Hmm – die Farbgebung tarnt gar nicht so schlecht im Wald. Jedenfalls unauffälliger als Orange 🙂 .

Tarnfarbe

Da die Sandabfahrt runter – aber um die Kurve – nicht über die Gleise. Sonst wirste noch von einem ICE plattgefahren.

Sandabfahrt

Das ist zwar zugewachen – aber ich denke das zählt nicht als single Trail.

Zugewachsen

Die Husky war unbeeindruckt und macht das alles mit links. War auch nicht anders zu erwarten…aber Strecken wie in Marokko oder Bosnien habe ich hier nicht.

Karte
Statistik

Mein kleines nervöses Motorrad…

…war gestern mal wieder unterwegs. Über sandige Heidewege…

Heideweg

…und Graswege…

Grasweg

…Bahnweg…

Geradeaus gehts nach Hamburg

…Wanderweg…

Wanderweg

…und Waldwege.

Waldweg

Biste denn noch zu retten! Reiß dich mal zusammen – du bist hier nicht in Afrika! Kannst da doch nicht einfach überall langfahren nur weil du es kannst! Denk doch mal an die Wanderer – die erschrickst du doch! Und nur weil da im Wald vor 2 Jahren mal eine Spur war, heißt das doch nicht daß du da langfahren darfst! Man kann Dich auch nicht alleine rauslassen…

Und weit wars auch noch!

Statistik

Wo das war, verraten wir mal lieber nicht 😉 .

Am Sonntag mal nachgesehen…

…ob die Offroad-Runde ab Breitenhees noch fahrbar ist. Und was soll ich sagen – ist sie. Es sind inzwischen keine Verbotsschilder gewachsen und auch der Untergrund war zum Fahren sehr schön. Trocken, aber noch nicht staubig.

Bei Breitenhees

Dennoch gabs auf den Feldern schon fleißig künstlichen Regen.

Regen

Da konnte sich das kleine nervöse Motorrad nochmal austoben, bevor es jetzt während der TET-Skandinavien Tour in der Garage warten muß!

Karte
Statistik

Zweimal Südheide am Wochenende

Am Wochenende wollte das kleine nervöse Motorrad mal wieder bespaßt werden – also gehts auf in die Südheide, mal schauen ob die Tracks vom letzten Jahr noch gehen. Anders ist, daß es am Samstag von zwei kleinen grünen verfolgt wurde statt nurvon einem – Jork war als Gast mit dabei 🙂

zwei kleine Grüne
zwei kleine Grüne

Auf dem Weg nach Hösseringen kurze Konferenz mit zwei schicken neuen KTMs…

Konferenz
Konferenz

…die Wege haben sich aber schnell wieder getrennt.

Hier kannste Dich in den Abgrund stürzen (sieht schlimmer aus als es ist…)

Abgrund
Abgrund

Am Sonntag gab es dann zusätzliche Hindernisse – irgendwie müssen wir über den Graben:

Graben
Graben

Da bekommt der Förster wohl schnelles Internet in den Wald :-

Graben
Graben

Aber eigentlich ist heute Badetag – dafür an zwei geeigneten Stellen vorbeigekommen – aber beide mit niedrigem Wasserstand.

Badetag
Badetag
Badetag
Badetag

Trocken durchgekommen!

Trocken durchgekommen
Trocken durchgekommen

Auch trocken! Ist schon doof, wenn man jetzt Fisch ist…

trocken
auch trocken

Nicht daß jemand vermutet, unsere kleinen Motorräder würden da Wege kaputt machen. Wer da Wege kaputt macht, sieht man hier (bin ich ja dankbar für – erhöht es doch die Herausforderung)

Wege kaputt ?
Wege kaputt ?

Und da gings lang – an beiden Tagen zusammen ca. 550km incl. An- und Abfahrt:

Karte
Karte

Und so gehts durch die Furt: Besser nicht geradeaus, da ist es nämlich tief 🙂

Furt
Furt

Auf zur Heideblüte…

…in der Nähe von Bad Bodenteich in der Südheide. Ist das nicht schön!

Heideblüte
Heideblüte

Was? Ein bißchen mickrig? Weißt doch, daß die großen Flächen alle im Naturschutzgebiet liegen – und da darfste nicht rein!

War schon schwierig genug hier hin zu kommen! War wohl letztens etwas windig hier!

war etwas windig
war etwas windig

aber da geht noch mehr!

war etwas windig
war etwas windig

Eine Umfahrung war dann doch immer noch zu finden…

Und nun gibts nasse Stiefel

Furt
Furt

und weils so schön war, gleich nochmal 🙂

Furt
Furt

Aber einfacher wirds nicht – Bäume hatten wir ja länger nicht…

mal wieder Bäume
mal wieder Bäume

Sag hallo zum Trecker…

Trecker
Trecker

…und zu Heinrich Burmester 🙂

Heinrich Burmester
Heinrich Burmester

Als wenn uns solche kleinen Schikanen aufhalten würden…

kleine Schikanen
kleine Schikanen

…oder glitschige Brücken im Sumpfgebiet!

Sumpfgebiet
Sumpfgebiet

Der Weg wurde länger nicht benutzt..

Kawa läßt sich nicht abschütteln
Kawa läßt sich nicht abschütteln

Endlich: Licht am Ende des Tunnels (unter dem Elbe Seitenkanal durch)!

Licht am Ende des Tunnels!
Licht am Ende des Tunnels!

Und nach all dem Aufwand hör ich nur `die Heideblüte ist aber ein bisschen mickrig`. Sowas undankbares aber auch 🙂

Noch Karte und Statistik:

Karte
Karte

Lange Anfahrt, aber eine interessante Heiderunde.

Statistik
Statistik

Enduro Grundregel Nummer Eins!

Nach Tagen des Dauerregens hier in der Gegend war für Sonntag nur leichter Nieselregen und sogar etwas Sonne angesagt. Da hält das kleine nervöse Motorrad nichts drinnen – zusammen mit Sanne und Thomas gehts ab Altensalzkoth durch die `Seenplatte`, die sich eigentlich Südheide nennt. Es ist unglaublich, welch riesigen Pfützen sich auf dem doch eigentlich wasserdurchlässigen Sandboden bilden können.

Da ist es an der Zeit, sich an die Enduro-Grundregel Nummer Eins zu erinnern:

Enduro-Grundregel Nummer Eins
Enduro-Grundregel Nummer Eins
Enduro-Grundregel Nummer Eins
Enduro-Grundregel Nummer Eins
Enduro-Grundregel Nummer Eins
Enduro-Grundregel Nummer Eins
Enduro-Grundregel Nummer Eins
Enduro-Grundregel Nummer Eins
Enduro-Grundregel Nummer Eins
Enduro-Grundregel Nummer Eins

Nie durch unbekanntes Wasser fahren! Danke an Thomas für die anschauliche Demonstration! Fahrer und Motorrad ist nichts passiert – sind beide mit Protektoren ausgestattet.

Sanne zeigt wie`s richtig geht 🙂

Enduro-Grundregel Nummer Eins
Enduro-Grundregel Nummer Eins
Enduro-Grundregel Nummer Eins
Enduro-Grundregel Nummer Eins

Vorher zu Fuß einen sicheren Weg erkunden!

Das kleine nervöse Motorrad ist allerdigs als schlechtes Vorbild auch einfach durchgefahren – was soll in so einer Pfütze schon passieren. Und dauert ja auch viel zu lang, wenn man alle 50m erstmal absteigt.

Das ist halt der Unterschied zwischen Theorie und Praxis – und dann gibt es in der Praxis halt gelegentlich ein Schlammbad…

Alles grünt so grün und die Wege sind teilweise ganz schön zugewachsen

zugewachsen
zugewachsen

und haben in den letzten Tagen einige Schikanen zusätzlich erhalten

Schikane
Schikane

aber nichts was man nicht doch umfahren könnte. Das ist hier ja noch einfach und klar ersichtlich

umfahren
umfahren

Hier

Birke
Birke

ist dann schon mal etwas suchen angesagt, wie man wohl an den horizontalen Birken vorbei kommt!

vorbei
vorbei

In Hösseringen ist dann erstmal Pause in der alten Schule – die Chance auf wohl das letzte mal Spargel dieses Jahr noch genutzt,

Spargel
Spargel

bevor es wieder auf die Seenplatte geht

Pfütze
Pfütze

Übrigens: An der ausgewaschenen Steigung nicht anhalten – sonst wird man da überholt 🙂

Steigung
Steigung

Und was soll man sagen: Am späten Nachmittag kommt tatsächlich nochmal die Sonne raus – das nutzt das kleine nervöse Motorrad doch gleich, um den Dreck schön antrocknen zu lassen 🙂

Sonne
Sonne

Es war heute offenbar Enduro-Wetter: Keine Wanderer, Radfahrer oder Reiter unterwegs – dafür hat sich uns unterwegs noch ‘ne Transalp aus Regensburg angeschlossen – und an der ehemaligen Brücke über die ICE Strecke im Wald bei Eschede waren zwei Huskys am spielen…

War ein langer Tag 🙂

Statistik
Statistik
Karte
Karte

Gestern nochmal die Sonne…

…genutzt für eine Runde durch die Südheide. Henrik hatte ich dieses Jahr in Schrecksbach getroffen und nun hat sich mal die Gelegenheit für eine Ausfahrt ergeben.

Ich freue mich schon auf die neuen Hochspannungstrassen die zur Zeit in Plaung sind – das sollte neue Wege durch die Heide geben, so wie diese:

Weg unter Hochspannungsleitung
Weg unter Hochspannungsleitung

Und ja – auch das ist ein Weg. Muß nur öfter befahren werden, sonst ist er in Kürze völlig zugewachsen.

Weg?
Weg?

Und zum Abschluß nochmal über den alten Röhrendamm – sieht aus wie ein Wanderweg – also genau richtig für Endurowanderer.

Alter Röhrendamm
Alter Röhrendamm

Und schwupps – eh man sich versieht steht man schon wieder vor der Hofeinfahrt…

Hofeinfahrt
Hofeinfahrt

Alle Fotos hat übrigens die Fahrzeugkamera gemacht.

Statistik
Statistik