Es ist ja schon Tradition: Am ersten August-Wochenende richtet der MCS Schrecksbach das Enduro Cross Camp aus.
Dieses Jahr konnten die Reiseenduros die Strecke schonmal am Freitag Abend erkunden. Alles ist noch schön glatt geschoben – aber auch etwas lose. Mein kleines nervöses Motorrad hat aber die richtigen Reifen dafür angezogen, so dass das kein Problem ist.
Zum späten Nachmittag füllt sich unsere Wagenburg – neben den üblichen Verdächtigen hat meine Werbung im Mo24 Forum gewirkt und wir können sechs neue Motorräder begrüßen. Volkers auffälliger Krankenwagen weist wie immer den Weg.
Die Verpflegung war sonst immer etwas schweirig, da die einzige Gaststätte im Ort und weiteren Umkreis Anfang August meist geschlossen war. Aber es gibt eine neue Döner- und Pizzabude, die uns mit ganz ordentlicher und günstiger Pizza versorgt hat.
Der Samstag startet mit idealem Wetter:
Auch die Vortage hat es in Schrecksbach offenbar nicht allzu viel geregnet. Wir hatten schon befürchtet, dass da alles im Matsch versinkt – dem war aber nicht so. Die Strecke hatte an einigen Stellen sogar etwas Staub, aber dagagen hat sich der Verein den roten Elefanten besorgt:
Dieses Jahr gab es 160 Anmeldungen – das sind mal einfach doppelt so viele wie in den vergangenen Jahren. Es wurde dann noch eine weitere Wiese für die Zeltstadt dazu genommen, so dass für alle genug Platz war.
Das macht sich natürlich auch beim Andrang an Motorrädern bemerkbar. Hier nur die Reiseenduros. Die ganzen Crosser kommen noch hinzu, haben aber ihre eigenen Zeitslots.
Das verteilte sich dann noch, für die Grundübungen auf der alten Fahrerlagerwiese ist auch reichlich Platz. Sowas wie ‚Bergen des Motorrades an der Steilauffahrt‘ erfordert dann aber doch Wartezeit.
Ich würd mal sagen: Der Andrang war noch OK und es ist dem Verein ja auch zu wünschen. Viel mehr sollte es aber besser nicht mehr werden.
Am Samstag Nachmittag gab es zwei Schauer – kräftig aber kurz, die den Staub gebunden haben.
Fünf Minuten später sieht es schon wieder ganz anders aus. Der rote Elefant wurde daher kaum gebraucht.
Traditionell gibts am Samstag Abend Unterhaltungsprogramm:
Am Sonntag morgen die ersten auf der Strecke:
Warm fahren für meine letzten Runden auf der Stecke am Sonntag Mittag.
Fahrfotos oder Fotos von der Strecke habe ich dieses Jahr gar nicht gemacht. Es läuft inzwischen einfach zu flüssig – mein kleins nervöses Motorrad fährt mit mir in kraftsparender Technick auch die knappe Stunde die für den Turn zur Verfügung steht ohne Pause über die Strecke. Das ist irgendwie gar kein Vergleich zu meinen Anfangsjahren auf dem ECC wo ich über jede geschaffte Runde froh war!
Sonntag nach dem Mittag ist dann Schluss für mich und mein kleines nervöses Motorrad. Schließlich ist Abends noch Duschen angesagt, bevor der Lehm steinhart festtrocknet.
Hier gehts zum Nachtrag mit einem Fahrfoto.




























































































