Marokko Tag 39 – Sidi Kaouki bis El Jadida

Die morgendliche Prozedur kennt das kleine nervöse Motorrad ja schon – da muss es wieder als Kleiderständer her halten.

Kleiderständer
Kleiderständer

Es geht weiter an der Atlantikküste aufwärts. Zum Mittag ist Safi erreicht und es bestand die Hoffnung zum Mittag ein nettes Restaurant mit Blick auf den Strand zu finden.
Am Ortseingang von Safi entsteht grad das neue Kohlekraftwerk – Gesamtleistung 1,4 GW

Kohlekraftwerk
Kohlekraftwerk

Und da die Kohle ja auch irgendwo herkommen muß gibts nebenan gleich auch noch einen neuen Hafen

Hafen
Hafen

Ansonsten hat Safi noch ein schickes Chemiewerk zu bieten

Chemiewerk
Chemiewerk

Wenn man mal wissen will, wie Ruhrgebiet früher war, ist Safi sicher eine Reise wert. Das mit dem Restaurant mit Strandblick war dann auch nichts – dafür gibts aussicht auf den Kohlehafen, wo grad ein Frachter entladen wird

Kohlehafen
Kohlehafen

Essen war dann trotdem gut – Salat können `se

Salat Maroccaine
Salat Maroccaine

und Pizza ist mal  ´ne Abwechslug von Tajine, Couscous und Brochette

Pizza vegetarienne
Pizza vegetarienne

Es geht immer weiter die Steilküste lang,

Steilküste
Steilküste

bis zum Abend El Jadida erreicht ist. Der dortige Camping Interntional stellt sich dann als besser heraus, als er es den Kritiken nach sein sollte – für 80 MAD für zwei Personen.

Bleiben noch Karte und Statistik für heute:

Karte
Karte
Statistik
Statistik

Marokko Tag 38 – Tafraout bis Sidi Kaouki

Heute geht es zuerst nochmal durch die letzten Berge

Berge
Berge

vorbei an einer traditionellen, befestigten Stadt (Ksar)

Ksaq
Ksar

einigen Palmen in einem Qued

Palmen
Palmen

und dann immer die Atlantikküste hoch

Atlantikküste
Atlantikküste

Schön sichtbar, wie sich der Atlantik die Steilküste langsam einverleibt.

Erosion
Erosion

Schluß ist heute im Camping Kaouki Beach – 60 MAD für zwei Zelte.
Am Abend noch an den weitläufigen Strand,

Kaouki Beach
Kaouki Beach

ein Sonnenuntergangsfoto gab es wegen am Abend aufziehender Wolken leder nicht…

Bleiben noch Karte, Statistik und Profil für heute

Karte
Karte
Statistik
Statistik
Profil
Profil

Marokko Tag 37 – Assa bis Tafraout

Nachdem wir nun das südliche Ende von Marokko erreicht haben (zumindest nach internationaler Lesart – nach marokkanischer Meinung geht es noch viele hundert Kilometer weiter – siehe West-Sahara Konflikt) geht es jetzt langsam wieder aufwärts, denn in Tanger wartet irgendwann demnächst unsere Fähre zurück nach Genua.

Erstmal gehts für hundert Kilometer im gewaltigen Urstromtal des Draa lang, der sich aus dem Atlas an Merzouga vorbei in einem Bogen an der algerischen Grenze bis zum Atlantischen Ozean hinter Guelmim in die Landschaft gefressen hat.

Draa-Tal
Draa-Tal

Der stare Wind von gestern kommt von vorn und ist nicht mehr ganz so heiß. Dennoch hat das kleine nervöse Motorrad gut zu kämpfen, um voranzukommen.
Die Strecke biegt dann in den Anti-Atlas ab, was den Wind dämpft

Anti-Atlas
Anti-Atlas

Vorbei an einem kleinen Stausee mit lehmigem Wasser

Stausee
Stausee

ist heute ziemlich früh Tafraout erreicht – ausschließlich auf Asphalt – Schotterstrecken waren heute aus…

Es geht wieder ins Hotel Salama – direkt am zentralen Platz. Denn dieses Hotel hat bisher auf der Reise das beste Preis/Leistungsverhältnis. Das DZ ist mit 300 MAD günstig und das Gebäude ist in gutem Unterhaltungszustand (sonst hat man oft den Eindruck: Noch nicht ganz fertig gebaut, aber schon wieder renovierungsbedürftig).
Eingerichtet im traditionellen marokkanischen Stil gibt es warmes Wasser, eine Duschabtrennung, so daß nicht das ganze Bad schwimmt, Klopapier (in marokkanischen Hotels keineswegs selbstverständlich – man sollte immer selber was dabei haben) und wenn schon keine Haken an der Wand (sind offenbar in ganz Marokko unbekannt) so doch einen Kleiderständer so daß die Motorradklamotten nicht alle auf der Erde rumliegen. Und nicht zu vergessen: Gut funktionierendes und schnelles W-LAN.

Kleiderständer
Kleiderständer

Und was gibts den Rest des Tages? Frisch gepressten Orangensaft und süßen marokkanischen Minztee auf der Terrasse des Cafes und Blick auf den Platz – bei angenehm hochsommerlichen Temperaturen – gepart mit einem leichten Wind. Sehr angenehm – so kann man es aushalten 🙂 .

Bleiben noch Karte, Statistik und Profil für heute

Karte
Karte
Statistik
Statistik
Profil
Profil

Marokko Tag 36 – Fort Beau Jerif bis Assa

Heute verlassen wir Fort Beau Jerif und machen uns auf den Weg nach Assa. Natürlich nicht den direkten Weg, das wäre ja langweilig. Ein großer Teil der Strecke entspricht MW5 aus Chris Scott’s Moroccco Overland.
Was ich davon bisher gefahren bin, war immer ganz schön – und das soll heute nicht anders werden.
Erstmal durch Mondlandschaft vom Fort Beau Jerif weg

Mondlandschaft
Mondlandschaft

und an einer altersschwachen Zapfsäule vor der Hammada-Etappe

Zapfsäule
Zapfsäule

nochmal volltanken. Das ist aber bisher die einzige Zapfsäule dieser Art die wir auf dieser Reise zu Gesicht bekommen haben – sonst waren alle mit Digitalanzeige auf europäischem Standard.
Die Landschaft sieht hier nochmal ganz anders aus als das, was wir schon gewohnt sind.
Von Afrikanischer Steppe

Steppe
Steppe

über Steinwüsete (Hammada)

Steinwüsete (Hammada)
Steinwüsete (Hammada)

bis hin zu ausgetrockneten Seen mit wunderschön rissigem Lehmboden

ausgetrockneten Seen
ausgetrockneten Seen

Erwischt! Da klaut einer den Sahara-Sand! Wenn das man keinen Ärger am Zoll gibt

Erwischt!
Erwischt!

Mal durch ein Wasserloch – ja, auch sowas gibts mal in der Wüste

Wasserloch
Wasserloch

und Mittagspause im Schatten

Mittagspause
Mittagspause

Etwa 30km vor Assa ändert sich das Wetter plötzlich – von sonnig warm in diesig und ein kräftiger heißer Wind bläst uns entgegen. Das Thermometer steigt auf 42°C – und das was diesig aussieht ist Saharastaub

Saharastaub
Saharastaub

denn die Wüste bläst und zum Abschied nochmal ihren heißen Atem ins Gesicht.

In Assa gibt es genau ein Hotel – das Nidaros (benannt nach dem mittelalterlichen Namen für Trondheim). Das steht etwas abseits, sieht ziemlich geschlossen aus

Nidaros
Nidaros

und der letzte Gast hat wohl sein Auto auf dem Parkplatz vergessen

Auto vergessen
Auto vergessen

Alles ist verriegelt – aber nach einiger Zeit kommt der Besitzer raus und natürlich hätte das Hotel offen und ein Zimmer (DZ für 350 MAD) hätte er auch – nur zu essen würde es heute nichts mehr geben…aber OK, in Assa bekommen wir auch anderweitig was.

Fragt sich, wie dieser Aufkleber an die Rezeption dieses Hotels kurz vor dem Ende der Welt kommt…

Kali aus der DDR
Kali aus der DDR

Bleiben noch Karte, Statistik und Profil für heute

Karte
Karte
Statistik
Statistik
Profil
Profil

Marokko Tag 35 – Fort Beau Jerif

Der andere Chistoph fragte sich gestern, wie sich eine solche Einrichtung wie das Fort Beau Jerif mitten im Nichts wohl halten kann – denn gestern waren wir die einzigen beiden Gäste. Ich mein noch so, die brauchen nur gelegentlich mal eine Großveranstaltung.
Und wie gerufen kommen abends 41 polnische Quad-Fahrer im Rahmen der Sahararally.pl

und dann auch noch 8 schweizer Reiterinnen

Reiter
Reiter

Damit sollte die nächste Zeit erstmal finanziert sein.

Ungewöhnlich – heute versteckt sich die Sonne hinter Wolken. Aber es ist dennoch warm – und Regen  gibts auch nicht 🙂 Läßt sich also grade so noch aushalten.

Es geht heute nach Sidi-Ifni. Von der Steilküste aus kann man es schon sehen

Von der Steilküste aus
Von der Steilküste aus

Nein – weiter links! Da hinten, der Naturbogen am Strand!

Naturbogen
Naturbogen

Nur wie kommt man von der Steilküse aus da hin – es gibt am Strand Quad-Spuren – also muss man auch runter fahren können. Da fliegen welche – aber die nehmen sicher kein kleines nervöses Motorrad mit…

Da fliegen welche
Da fliegen welche

Nach enigen Fehlversuchen doch den richtigen Weg gefunden – ist sogar fast bis unten asphaltiert…
So siehts aus

So siehts aus
So siehts aus

Los – trau dich – das geht schon

Los!
Los!
Los!
Los!
Los!
Los!

Daß das Material, aus dem der Bogen ist, nicht besonders vertrauenswürdig aussieht, habe ich sicherheitshalber nicht verraten. Das ist kein Stein, sondern eher Lehm mit eingelagerten Steinbrocken. Und ganz in der Nähe ist offenbar kürzlich ein Bogen zusammengebrochen.

zusammengebrochen
zusammengebrochen

Aber das stört hier keinen. In Deutschland wäre das alles weiträumig abgesperrt – geschweige denn daß man am Strand fahren dürfte…

Zurück gehts einmal quer durch die Berge auf ausgesuchten Schotterstrecken aller Schwierigkeitsstufen.
Bleiben noch Karte, Statistik und Profil für heute

Karte
Karte
Statistik
Statistik
Profil
Profil

Marokko Tag 34 – Fort Beau Jerif

Heute gehts die KTM-Runde von vor 2 Jahren – denn die hatte sich da schon bewährt.
Vorbei an heimischer Flora

Flora
Flora

und Fauna

Fauna
Fauna

gehts durch Mondlandschaft

Mondlandschaft
Mondlandschaft

zum Strand von Asaka – erstmal Tee mit Blick aufs Meer

Strand von Asaka
Strand von Asaka

Weiter über steinige Pisten

steinige Pisten
steinige Pisten

an den Plage Blanche

Plage Blanche
Plage Blanche

Ja mein kleines nervöses Motorrad – das ist der Atlantische Ozean. Aber vorsicht – fahr nicht zu nah ran! Der hat schon ganz anderes verschlungen als kleine nervöse Motorräder. Hat dir die Sertao doch sicher erzähltAtlantische Ozean

Atlantischer Ozean

Da gitbt es auch Dünen – sehen fest aus – sind dann aber doch ganz anders als die im Erg Chebbi. Die KTM wirbelt ordentlich Sand auf…

Dünen
Dünen

Zum Schluß noch eine Fahrt durch das alte französische Fort

das alte französische Fort
das alte französische Fort

und wir haben uns den Nachmittag hier redlich verdient.

Pool
Pool

Bleiben noch Karte und Statistik für heute

Karte
Karte
Statistik
Statistik

Marokko Tag 33 – Tafraout bis Fort Beau Jerif (bei Guelmim)

Wegen Verzögerungen im Betriebsaublauf Problemen mit dem Reißverschluss verzögert sich die Abfahrt um unbestimmte Zeit wenige Minuten. Sand und Reißverschlüsse sind nur bedingt kompatibel…

Verzögerungen im Betriebsablauf
Verzögerungen im Betriebsablauf

Kurz nach Tafraout steht ein Hinweisschild: Painted Rocks. Das führt hierhin:

Painted Rocks
Painted Rocks

Die blau angemalten Felsen des belgischen Künstlers Jean Verame – inzwischen aber ziemlich verblichen.
Auch heute geht es weiter durch den Anti-Atlas

durch den Anti-Atlas
durch den Anti-Atlas

allerdings auf weniger Schotter als gedacht – dort wo wir vor 2 Jahren noch auf einer schmalen Schotterpiste am Berg gefahren sind sind die Marokkaner jetzt fleißig am Ausbauen und haben die Strecke schon zur Hälfte fertig asphaltiert – und die andere Hälfte oft schon mit tiefem losen Schotter vorbereitet…
Blick vom Wegesrand – es geht da ganz schön abwärts…

abwärts
abwärts

Über die Furt – und dann wieder in die Berge

Über die Furt
Über die Furt

Mitttag bei den Snack Brothers

Snack Brothers
Snack Brothers

Sandwich (die zweite Hälfte ist schon vernichtet) mit Pommes und Salat mit Ketchup und Mayonaise – gewöhnungsbedürftigm aber geht…
So mein kleines nervöses Motorrad – jetzt siehste mal, wovon die Sertao immer erzählt hat:

Fort Beau Jerif
Fort Beau Jerif
Fort Beau Jerif
Fort Beau Jerif

Fort Beau Jerif – 40km hinter Guelmim auf halber Strecke zum Atlantik. Camping mit Halbpension für 250 MAD. Hat sich vor zwei Jahren beim Saharacamp-Treffen schon als Standort bewährt. Da kann das kleine nervöse Motorrad mal zeigen, ob es was besser kann als die Sertao.
Aber erstmal: Schön aufs Zelt aufpassen!

aufs Zelt aufpassen
aufs Zelt aufpassen

Bleiben noch Karte, Statistik und Profil für heute

Karte
Karte
Statistik
Statistik
Profil
Profil

Marokko Tag 32 – Taliouine bis Tafraout

Es geht weiter Richtung Süden – dabei ist der Anti-Atlas zu überqueren. Die Pässe sind nur unwesentlich niedriger als im Atlas, aber namenslos.

über den Anti-Atlas
über den Anti-Atlas
über den Anti-Atlas
über den Anti-Atlas
über den Anti-Atlas
über den Anti-Atlas

Überraschung: Auf der Paßhöhe blüht es überall – der Boden ist von einem gelben Schleier kleiner gelber Blüten überzogen. Ich denke, sowas sieht man hier eher selten!

Auf der Paßhöhe blüht es
Auf der Paßhöhe blüht es

Nach einem kurzen Tag endet die Tour vor dem ersten Hotel am Platze – und ich hatte es richtig in Erinnerung, für das gebotene Niveau ist es sehr günstig – das DZ für 320 MAD (Hotel Salama, im Stadtzentrum direkt hinter dem Markt).

Hotel Salama
Hotel Salama

Hier kann der andere Christoph nun den Rest des Tages sein Magengrummeln kurieren – morgen gehts hoffentlich wieder in alter Frische weiter.

Bleiben noch Karte, Statistik und Profil für heute:

Karte
Karte
Statistik
Statistik
Profil
Profil

Marokko Tag 31 – Marrakech bis Taliouine

Es soll weiter in den Süden gehen – dafür müssen wir den hohen Atlas überqueren. Wir entscheiden uns für den Tiz`n Test Pass, der in 2093m Höhe über den Atlas führt.

Tiz`n Test Pass
Tiz`n Test Pass
Tiz`n Test Pass
Tiz`n Test Pass
Tiz`n Test Pass
Tiz`n Test Pass

Der Ausbauzustand stellt sich als recht gut dar – ganz im Gegensatz zur Kennzeichnung in der Karte und der Beschreibung bei Wikipedia ist er durchgehend asphaltiert und über weite Strecken zweispurig ausgebaut.

Leider ist es heute ziemlich diesig, so daß keine gute Fernsicht möglich ist.

ziemlich diesig
ziemlich diesig

Dennoch ist es warm und meist sonnig – mit dem Abstieg vom Atlas wird es zunehmend wärmer und in Taliouine sind es dann wohl so gute 30°C – wir nähern uns dem Süden an 🙂 .

War kein langer oder schwieriger Tag heute – für morgen mal nochmal etwas anspruchsvollere Strecke raussuchen!
Wir kommen heute in der Auberge Souktana für 440 MAD incl. Abendessen und Frühstück unter.

Auberge Souktana
Auberge Souktana

Bleiben noch Karte, Statistik und Profil für heute

Karte
Karte
Statistik
Statistik
Profil
Profil