Und gleich noch eine LED-Lampe

Diesesmal eine modernere Ausführung. Statt Kondensatornetzteil arbeitet hier ein integrierter Konstantstromregler U1. Da kann kein Kondensator kaputt gehen.

Dafür haben ’se hier LED schlechter Qualität eingebaut – leicht erkennbar an dem kleinen schwarzen Loch ist der durchgebrannte Chip in der LED unten rechts. Defekt nach 3500h. Ich habe die defekte LED überbrückt – damit leuchtet es erstmal wieder, allerdings muss jetzt U1 mehr Verlustleistung berkraften. Das ist also nur eine vorübergehende Lösung.

Mal wieder eine LED-Lampe…

…auf dem Untersuchungstisch. Die ist nach ca. 32.000h Leuchtdauer sehr funzelig. Es ist ein älteres 3W Modell – es sollte auf Grund der geringen Leistung kein Problem mit der Kühlung der LED sein. Durch die milchige Plastikkuppel konnte man erkennen, dass alle LED noch leuchten. So sieht es innen aus:

Sofort fällt die nachlässige Fertigungsqualität auf – die Leiterplatte ist mit Flußmittelresten bedeckt. Das hätte nach dem Lötvorgang gereinigt werden sollen. Die 5 LED zeigen zwar leichte Verfärbung über dem Chip – aber keine schwarzen Punkte die für eine durchgebrannte LED sprechen würden. Das bestätigt auch ein Funktionstest:

Alle LED leuchten, aber sie sind sehr dunkel. Dies ist ein älteres Modell – und verwendet ein einfaches Kondensatornetzteil um die LED-Betriebsspanung zu erzeugen. Damit ist die Fehlerursache klar: Der Kondnesator hat im Laufe der Ziet Kapazität verloren und dadurch ist der LED-Strom verringert. Eine Messung bestätigt das: Statt 820nF sind nur noch 137nF vorhanden.

Wenn es noch einen Elektronik-Laden in Hannover geben würde könnte ich das durch Austausch des Kondensators leicht reparieren. Aber der letzte solche Laden – Radio Menzel – hat seit einiger Zeit geschlossen. Und einen passenden Kondensator im Versand zu bestellen lohnt auf Grund der Versandkosten nicht. So wird das ein zusätzliches Stück Elektroschrott.

Fortsetzung II: LED-Lampe 6W

Die 6W Noname-LED Lampen für meine Aussenbeleuchtung taugen nix. Nach dem ersten Ausfall am 23.12.2024 und dem nächsten am 11.1.2025 ist nun die nächste nach nur ca. 1000h defekt:

Gleicher Fehler: Schlechte (und in Folge durchgebrannte) Bondverbindung an der LED unten rechts.

Es war ein Viererpack – es besteht also Hoffung auf eine Fortsetzung dieser Serie 🙁 .

Das haben die Noname-Hersteller einen Vorteil: Man kann sich zwar nicht merken was gut war – aber das gilt auch andersrum. Man kann nicht vor schlechten Produkten warnen.

Fortsetzung: LED-Lampe 6W

Es ist gar nicht lange her, dass die LED Lampe der Aussenbeleuchtung defekt war. Ursache war eine defekte LED durch schlechte Bondverbindung zum LED-Kristall.

Heute muss ich feststellen: Der LED-Hersteller hat ein Qualitätssicherungssystem einegführt und in der Anwendung. Denn nach grade mal zwei Wochen ist nun die nächste LED defekt – mit dem gleichen Fehler:

Da gehört schon was zu, die LED-Lebensdauer so genau begrenzen zu können. Wäre nur schön, wenn er die auf 10.000h (oder mehr 🙂 ) auslegen würde statt auf nur 1800h.

Autopsie: LED Lampe 6W

Meine Aussenbeleuchtung geht nicht mehr. Nach ca. 1800 Brennstunden hat das LED Leuchtmittel versagt. Es ist eine noname chinesische LED-Lampe mit 6W Nennleistung:

Sie enthält die heute übliche Standardschaltung: Ein Ring von 10 Multi-Chip LED (die gelben Rechtecke), ein Brückengleichrichter (großes schwarzes Teil links) und ein integrierter Konstantstromregler (großes Teil rechts). Es gibt keinen Ladekondensator, so dass die Lampe mit 100Hz flimmert (was für die meisten Menschen nicht erkennbar ist – haben traditionelle Leuchtstofflampen schließlich auch und es hat fast keinen gestört).

1800h Lebensdauer sind schonmal besser als eine traditionelle Glühlampe – aber immernoch nur 1/5 der Lebensdauererwartung.

Und wenn man genau hin sieht, so hat ein LED-Chop eine kleinen schwarzen Punkt: Das ist ein abgebrannter Bonddraht, mit dem der LED-Chip kontaktiert wird. Also das alte Problem an noname-LED: Schlechte Fertigungsqualität der Leuchtdioden. Besonders der Bondprozess scheint doch schwierig zu sein.

Lösung ist nun erstmal die defekte LED zu überbrücken. Das verringert die Lichtausbeute um 10% und erhöht etwas die Verlustleistung im Konstantstromregler, sollte aber vertretbar sein. Bin mal gespannt, wie lange es dauert bis die nächste LED defekt ist.

 

Soviel zur überlegenen…

…Lebensdauer von LED-Leuchtmitteln:

LED-Lampe
LED-Lampe

Mal abgesehen von der Tatsache, daß sich die Kappe leicht und ohne Verwendung von Werkzeug abziehen läßt und dann Netzspannung führende Teile frei liegen (der ganze Aufbau ist dank Kondensatornetzteil nicht netzgetrennt) hat diese Lampe (nach ca. 3 Jahren / 300h Leuchtdauer im Kellergang) jetzt zwei schwarz verbrannte LED auf der Stirnseite und glimmt nur noch ganz schwach.

Das läßt sich reparieren indem man die defekten LED überbrückt – aber da werd ich wohl nicht lange Freude mit haben – es sind bereits viele weitere LED defekt und leuchten nicht mehr:

LED-Lampe
LED-Lampe

Und nein – das ist kein Einzelfall. Dies war nur das erste von fünf Exemplaren, bei den anderen sind ebenfalls bereits ca. 20% der LED defekt.