Es ist eigentlich noch zu früh im Jahr – aber es sind fast sommerliche Temperaturen angesagt, da kann die Tenere doch schonmal in den Harz schauen. Also die Landstraßen unter die Räder genommen:

Und was fällt als erstes auf? Sieht schlimmer als in schwedischen Wäldern. Es gibt sehr viele neue und große Kahlschlagflächen und an allen Ecken und Enden sind Holztransporter unterwegs!

Das bin ich so aus Deutschland nicht gewohnt. Aber die Fichten stehen da falsch – und da rächt sich jetzt die Natur. Der Borkenkäfer killt die schneller als man schauen kann. Im Nationalpark bleiben die ganzen abgestorbenen Bäume stehen bis sie von selbst umfallen – außerhalb des Nationalparks versucht man zu retten, was noch zu retten ist.
Das gewohnte Bild, dass der Harz mit Nadelwald bedeckt ist wird in wenigen Jahren vollständig der Vergangenheit angehören. Dann folgt eine ‚kahle‘ Periode, bis man so in vielleicht 50 Jahren da wieder einen jungen Laubwald hat, wie er da eigentlich hingehört.
Aber zurück zu Thema: Obwohl im Harz noch Schnee liegt, waren die Straßen frei und trocken. Und wenig Verkehr war auch. Das ist der Vorteil wenn man an einem Werktag früh im Jahr fährt!

Der Harz ist eigentlich ein bissl weit weg für eine entspannte Tagestour – da gibts halt weniger Pausen 🙂 .



























































