Saisoneröffung nachgeholt

Nachdem die Saisoneröffungstour doch ziemlich feucht war – und der schönere Teil durch den Ostharz weggefallen ist – hab ich das heute bei Kaiserwetter nachgeholt:
Kaiserwetter
Bei strahlendem Sonnenschein und überall frischem Grün ist es doch gleich viel angenehmer – und sieht auch viel besser aus.
Im Oberharz ist die Botanik noch nicht so weit – die Bäme treiben gerade erst aus, aber die Frühlingsblumen sind schon da:
Frühlingsblumen
Frühlingsblumen
Das Kälbchen hat das schöne frische Grün verschmäht
frisches Grün
nur um kurz danach nach Flüssignahrung aus dem Schlauch zu rufen!
Naja, dann soll der Fahrer auch was haben:
dann soll der Fahrer auch was haben
Zum Abschluß noch die Karte und Statistik:
Karte
Statistik

Vorplanung Schweden…

…denn es geht ja bald los. Von Kiel nach Göteborg und dann im schwedisch – norwegischen Grenzgebiet hoch, wenn’s reicht bis zum Siljansee.
Ein grober Überblick – auch wenn man vor lauter Fähnchen nicht viel erkennen kann:
Überblick

Hier eine Runde aus möglichen Streckenabschnitten – das sind ausdrücklich keine Tagestouren, sondern einfach Streckenabschnitte von in der Regel 100 bis 200km die sich aus dem Abstand der größeren Städte ergeben haben. Erstellt im Motoplaner der eine auf Google Maps basierende Planungsmöglichkeit bereitstellt. Die folgenden Links öffnen direkt den Streckenabschnitt, da kann man dann bis ins letzte Detail reinzoomen, sich das Luftbild mit anzeigen lassen, ggf. Änderungen vornehmen und die Daten für verschiedene Navigationsgeräte exportieren.

Die Streckenabschnitte gibt’s alle zweimal – einmal auf ‚gelben‘ Straßen, geplant mit der Priorität ‚ohne Nummer‘, dann ‚dreistellige Nummer‘ dann ‚zweistellige Nummer‘ und als letztes Europastraßen, die sich in Ballungsgebieten nicht immer vermeiden lassen. Das sind vermutlich alles asphaltierte Straßen und sollten sich einigermaßen schnell befahren lassen.

Interessanter sind die Abschnitte mit ‚a‘ im Namen – die sind bevorzugt auf ‚weißen‘ Straßen geführt. Von denen vermute ich, daß es sich überwiegend um Schotterwege handelt – aber ob die legal befahrbar sind wird sich wohl erst vor Ort herausstellen. Bei den weißen Straßen ist das Problem, daß es davon zwar jede Menge gibt, die meisten aber nach mehr oder weniger langer Strecke irgendwo enden. Es ist aber dennoch eine ordentlicher Anteil an ‚weißen‘ Straßen zusammengekommen.

1 Göteborg-Uddevalla – gelbe Straßen – 125km
1a Göteborg-Uddevalla – bevorzugt weiße Straßen – 124km*
2 Uddevalla-Ed – gelbe Straßen – 74km
2a Uddevalla-Ed – bevorzugt weiße Straßen – 89km
3 Ed-Arvika – gelbe Straßen – Fähre – 181km
3a Ed-Arvika – bevorzugt weiße Straßen – über Norwegen – ohne Fähre – 180km
4 Arvika-Torsby – gelbe Straßen – 119km
4a Arvika-Torsby – bevorzugt weiße Straßen – 152km
5 Torsby-Trysil(N) – gelbe Straßen – 212km
5a Torsby-Trysil(N) – bevorzugt weiße Straßen – 238km
6 Trysil(N) – Malung – gelbe Straßen – 174km
6a Trysil(N) – Malung – bevorzugt weiße Straßen – 167km
7 Malung-Gesunda – gelbe Straßen – 60 km
7a Malung-Gesunda – bevorzugt weiße Straßen – 93km
8 Gesunda – Hagfors – gelbe Straßen – 187 km
8a Gesunda – Hagfors – bevorzugt weiße Straßen – 169 km
9 Hagfors – Amal – gelbe Straßen – 199km
9a Hagfors – Amal – bevorzugt weiße Straßen – 206km
10 Amal – Hedekas – gelbe Straßen – 120km
10a Amal – Hedekas – bevorzugt weiße Straßen – 99km
11 Hedekas – Göteborg – gelbe Straßen – 170km*
11a Hedekas – Göteborg – bevorzugt weiße Straßen – 169km*

*Für diese drei Streckenabschnitte funktioniert der GPX-Import nicht – sie liegen daher nicht im Navi vor!
Ansonsten werden sich durch unterschiedliche Routingalgorithmen und Kartendaten Abweichungen zwischen den PC-Darstellung und dem Navigationsgerät ergeben.

Saisoneröffnung 2013…

…der Fahrschule Heidorn. Nachdem das letztes Jahr bei bestem Wetter stattgefunden hat, haben wir dieses Jahr den schlechtesten Tag des Monats erwischt.
Bei Temperaturen um
5°C und den ganzen Tag über anhaltenden Regenfällen – in den höheren Lagen des Harzes als Schneeregen – waren die ersten Verluste schon vor Abfahrt zu beklagen. Die Supersportler-Fraktion ließ sich entschuldigen – bei Regen ginge ja mit den Reifen gar nicht…
Naja – das Wetter war ja keine Überraschung – daher die Winterausrüstung wieder aktiviert- Helm mit Windschutz, Atemabweiser und Doppelvisier ausgestattet und die Klingonenstiefel angezogen. Das war dann gleich der finale Test für Schweden in zwei Wochen – und war sinnvoll, denn sonst hätte ich nicht mehr gemerkt, daß der Reißverschluß der Regenkombi defekt ist…ansonsten hat alles funktioniert.
Bunt gemischt geht es unter grauen Wolken los
unter grauen Wolken
-mit dabei ein echter Oldtimer
Oldtimer
Bei der ersten Pause
erste Pause
sind dann einige ‚Schönwetterfahrer‘ ausgeschieden, die den Windchill Effekt unterschätzt hatten – wenn die Handschuhe nicht wirklich dicht und warm sind (oder die Griffe beheizt 🙂 ) und die sonstige Ausrüstung auch nicht dicht ist, kommt man nach ’ner guten Stunde Fahrt im Regen als Frostbeule an und kehrt lieber um.
Egal – war für den Rest in der Wolfsbachmühle Hohegeiß mehr zum Mittag da 🙂 .
Mittag
Die Tour wurde dann aber doch etwas verkürzt – der Ausflug in den Ostharz entfiel.
Zum Schluß noch die Karte und Statistik:
Karte
Statistik

Kirschblütenfest Golmbach und Köterberg

Ein kurzer Sonntagsausflug: An der Weser lang
An derWeser lang
vorbei an trantütigen Baustellenampeln
trantütige Baustellenampel
die sich gerade in dem Moment, als ich wegen vermutetem Apledefekt gegen rot losgefahren bin doch noch entschieden hat umzuschalten – der nach mir wartende Dosentreiber unterstellt mit jetzt wahrscheinlich hellseherische Fähigkeiten…
Auf dem Kirschblütenfest in Golmbach
Kirschblütenfest in Golmbach
gab‘ dann immerhin einen Busch Plastikblüten
Busch Plastikblüten
für die echten war es dieses Jahr noch zu kalt.
Aber egal – das war ja nicht Ziel der Sache. Vielmehr erstmal Wiegmanns
Wiegmanns
Schweine streicheln
Schweine streicheln
und dann aufessen
und dann essen
Was gab’s noch: Kirschblütenköniginnen aus der ganzen Gegend
Kirschblütenköniginnen – Achtung! Ganz rechts hat sich ein Kartoffelkönig eingeschmuggelt!
Im Dorf wird alles aufgefahren was herzeigbar ist – von der Feuerwehr
Feuerwehr
bis zum mobilen Sägewerk
mobiles Sägewerk
Die Hauptstraße ist gesperrt und beherbergt die Marktmeile
Marktmeile
Neben den üblichen Freßbuden und Klamottenständen auch Landtechnik (O.K. – wir sind auf’m Dorf) und Fahrzeuge
Fahrzeuge
sowie Zahnarzt / Chirugieausstattung zur Selbstbehandlung. Ist auch viel einfacher, als bei jedem kleinen Wehwehchen in die nächste größere Stadt zu fahren
Zahnarztausstattung
Weiter gehts über sanfte Hügel durch die Rühler Schweiz,
Rühler Schweiz
die Fähre bringt einen an Ausflugsdampfern vorbei
Ausflugsdampfer
und weiter geht‘ auf den bekannten Köterberg
Köterberg
heute mit großer Radar- und Laserkontrolle der NRW-Polizei zum Saisonauftakt auf der Anfahrtstrecke. War aber augenscheinlich nicht besonders ergiebig – das ist auch eine zu offensichtlich zur Geschwindigkeitsmessung einladende Strecke so daß man seine rechte Hand da ‚eh immer im Zaum halten sollte.
Die können sich jedenfalls glücklich schätzen zu einem Treffpunkt geworden zu sein – denn von den wenigen Wanderern die sich dort hin verirren könnte die Wanderherberge von 1929 ganz sicher nicht leben.

Etappe 1
Hannover – Golmbach, Ca. 100 km, 2 h Fahrzeit. Über den Ith ins Weserbergland nach Golmbach.
Und als interaktive Karte

Etappe 2: Golmbach – Köterberg, ca. 90 km – 2h Fahrzeit. Weserfähre Polle, über Ottenstein zum Köterberg.
Interaktive Karte

Etappe 3: Köterberg – Hannover, Ca. 100 km – 2h Fahrzeit. Über Weserfähre Grohnde, zurück nach Hannover.
Interaktive Karte
Alles über handverlesene Straßen…

Zum Schluß noch die Statistik:
Statistik

Fazit: Eine kürzere Tour für den Sonntag – gut ausschlafen – kurz mal zum Mittagessen fahren und am Nachmittag zurück.

Und wann findet es nächstes Jahr statt? Keine Ahnung – wird aber sicher HIER rechtzeitig angekündigt.