Ausgebessert…

…ist jetzt der weggegammelte Balken in der Lagerwand.
Balken in der Lagerwand
Nachdem erst überlegt wurde, den defekten Balken durch einen U-Träger zu ummanteln, wurde er schließlich doch komplett ausgetauscht. Hat zwar auf der eigentlich schon fertigen Wandseite wieder Dreck gegeben, aber so ist es korrekt gemacht.

Pyramiden in Norddeutschland?

Pyramiden in Norddeutschland
Nein – soweit sind wir noch nicht. Aber einen Tetraeder gibt es:
Tetraeder
Stellt das Fürstendenkmal dar
Fürstendenkmal
und steht in Langenrehm (Stadt Rosengarten, Kreis Harburg).

Da gibt es gleich nebenan auch den Sender Rosengarten
Fernmeldeturm_Rosengarten
Der funktioniert aber irgendwie nicht richtig – es sammeln sich nicht wie am Torfhaus und Köterberg Motorräder drunter 😉

Beim Aufbruch gegen 10:00h in Hannover ließ sich gelegentlich mal die Sonne sehen – während der Fahrt war es aber bedeckt. Bei Buchholz i.d.N. haben sich dann drohende Wolken zusammengeschoben
drohende Wolken
die Ihre Fracht aber glücklicherweise für sich behalten haben. Dennoch – schnell zurück! Eine kleine Autobahnetappe eingeschoben, wo das Kälbchen dann mal etwas fliegen konnte:
Statistik
und weiter ‘gen Hannover kam dann auch die Sonne wieder raus, so daß ich auf dem Rückweg noch
Klein Amerika
mitnehmen konnte.

Ansonsten war Tag der Windmühlen:
Bei Schneverdingen
Bei Schneverdingen
In Dibbersen
Dibbersen
und Wettmar
Wettmar

Eigentlich…

…wollte ich heute einen Funkstörmeßempfänger prüfen und verkaufsfertig machen.
Aber die Sonne hat mich dann doch wieder rausgezerrt:
Sonnenschein
Ich hatte vom ‘Kirschblütenfest Golmbach’ noch eine geplante Tour liegen, die ich dann wegen Defekt des alten Navis so nicht fahren konnte. Also die Daten mal schnell ins Garmin importiert.
Durch Golmbach – natürlich heute ohne Kirschblütenfest und entsprechend tot – vorbei an der Burgruine Polle
Burgruine Polle
mit Blick auf die Weserfähre
Weserfähre
gehts weiter zum Köterberg. Dort steht auf dem Gipfel ein großer Sender
Sender Köterberg
Und irgendwie scheinen Quellen elektromagnetischer Strahlung Motorräder magisch anzuziehen – in Torfhaus unter dem dortigen Sender sieht es ganz ähnlich aus…
Parkplatz Köterberg
Eine kürzere Runde.
Statistik
Das Weserbergland läßt sich angenehm fahren, ist nicht so herausfordernd wie der Harz. Es waren heute sehr viele Motorräder unterwegs – aber keine Verrückten dabei.

Das Navigationsbrikett im Wald…

…ist ja noch weiter zu Fuß zu testen. Daher heute mal eine kleine Runde im Deister zusammengestellt (da kann man nicht verloren gehen, weil alles ausgeschildert ist, daher ist es ein geeignetes Testgelände).
Deisterwanderung
Diesesmal mit aktivem Routing, da die unterlegte OSM Karte routingfähig ist. D.h. das Gerät kennt die Wege und kann die Verbindung zwischen den Zwischenzielen daher darauf legen (die magentafarbene Linie) – statt nur die Luftlinien anzuzeigen (wie am Steinhuder Meer).
aktivem Routing
Es gibt ne schöne Liste über die noch kommenden Streckenabschnitte:
kommenden Streckenabschnitte
Am Ende eine schöne Statistik:
Statistik
Und ein Höhenprofil:
Höhenprofil
Der ‘Turm 2’ aus der Karte entpuppt sich als Radarturm
Turm 2
und ‘Turm 3’ als Antennenturm
Antennenturm
beide haben wohl was mit dem Hannoverschen Flughafen zu tun.

Ansonsten kann man feststellen: Es wird langsam Herbst:
Ansonsten wird es langsam Herbst:
Und außerdem war das ein guter Vorwand, um mal wieder über den Nienstedter Paß zu fahren!

Nachschub

20 Stück Oszilloskope und Zubehör aus Süddeutschland:
Oszilloskope
Fertig verpackt zur Überwinterung im Außenlager:
Oszilloskope

Zur Abholung hat mir die Autovermierung einen Volkswagenpanzer Namens Touareg V6 TDI hingestellt:
VW_Touareg_II
Hoch – groß – schwer – und vermittelt wohl durchaus gewollt den Eindruck, daß einem darin nichts passieren kann.
In dem goldenen Käfig ist man von der Straße und Umgebung isoliert – der Motor brummt leise vor sich hin, das Radio spielt, man sitzt im Ledersessel, die Automatik steppt fast unmerklich die Gänge hoch – und eh’ man es bemerkt stehen 200 auf dem Tacho.
Jede Menge Elektronik soll den Kontakt zur Umgebung wieder herstellen:

  • Wenn man den aufgemalten Linien auf der Straße zu nahe kommt, vibriert das Lenkrad.
  • Wenn sich im Toten Winkel der Außenspiegel ein Auto befindet – oder eines schnell von hinten kommt – dann lechtet eine Warnlampe in den Außenspiegeln auf.
  • Piepereien beim Parken kennt man ja schon – aber fürs Rückwärtsfahren gibts jetzt noch ‘ne Videoanlage
  • Bei Unterschreitung des Sicherheitsabstandes gibts ‘ne Warnmeldung im Tacho
  • Und wer bei all der Ablenkung die Geschwindigkeitsbegrenzung vergessen hat, schaltet ‘Sign Assist’ ein und bekommt die aktuelle Geschwindigkeitsbegrenzung im Tacho angezeigt. Interessanterweise funktioniert das auch bei Baustellen und sogar bei Wechselverkehrszeichen – ist also nicht einfach nur eine Datenbank im Navigationsgerät, vielmehr muß da eine leistungsfähige Bildverarbeitung an Bord sein, die die Verkehrsschilder erkennt.
  • …und wenn man nicht nebenher noch fahren müßte, hätte ich sicher noch stundenlang die weiteren Menüoptionen durchprobieren könnne…
  • Aber das Beste: Das Auto hat Gefühle – naja – er kennt wohl nur ein Gefühl: ANGST – Konkret ANGST um sein Blechkleid!
    Wenn sich der Abstand zum Vorausfahrenden schnell verringert fängt es hysterisch an zu kreischen und will mir damit wohl sagen, daß ich doch bitte bitte bald mal auf die Bremse treten soll.

    So wie die Navigationsgeräte den Beifahrer mit Karte auf den Knieen überflüssig gemacht haben, so wird mit dieser nächsten Entwicklungsstufe der Beifahrer der Löcher ins Bodenblech tritt überflüssig…

    Aber wollen wir mal nicht meckern – es paßte alles locker rein…
    VW_Touareg_II

    Und fahren läßt es sich angenehm. Insgesamt 12 Stunden – 1000 km – 100l Diesel.

    Kyffhäuser hinterm Ostharz

    Heute (25.9.) soll der einzige einigermaßen warme und trockene Tag der Woche werden. Und da man die Anfahrt zum Kyffhäuserdenkmal wohl unbedingt mal gefahren sein muß, ist das das Ziel für heute – auch wenn die Streckenlänge grenzwertig ist.
    Also morges früh los, quer durch den Harz in Richtung Osten. Im Oberharz war es noch ganz schön frisch – da war ich dem Vorbesitzer mal wieder dankbar, da er in die Griffheizung investiert hat – einfach erwas höher drehen und die Kälte ist weg.
    Im Harz kündigt sich schon der Herbst an:
    Herbst
    Auf dem Weg nach Alexisbad konnte ich die Selketalbahn überholen und so die Einfahrt und Rangiererei für die Rückfahrt miterleben:
    Selketalbahn
    Einen Rußfilter hat die jedenfalls nicht – nebelt die Umgebung ziemlich zu:
    Selketalbahn
    Da geht es hin – ein weithin sichtbares Monumentaldenkmal:
    Monumentaldenkmal
    Es ist aber zur Zeit komplett eingerüstet:
    komplett eingerüstet
    6,00 EUR Eintritt für ein Denkmal finde ich ‘eh schon teuer – und dann noch voll verkleidet? Da viel die Entscheidung leicht, mir lieber die Burgruine unterhalb des Denkmales anzusehen:
    Burgruine
    Aber der eigentliche Grund da hin zu fahren ist ja nicht das Denkmal, sondern die längliche Asphaltstruktur mit 36 Kuven auf 4,5km auf dem Weg dahin:
    36 Kuven auf 4,5km
    36 Kuven auf 4,5km
    Zum Schluß etwas Statistik – der Rückweg fürhrte über ein Stückchen Autobahn nach Braunschweig zum Essenfassen in der Abendmensa:
    Statistik

    Steinhuder Meer und Totes Moor

    Ein Blick aus dem Fenster zeigt so gar nichts von dem vorhergesagten Regen – stattdessen scheint die Sonne. Ein Blick ins Internet bestätigt, daß der Regen auf morgen verschoben wurde. Nun kann die Arbeit, die ich mir mitgebracht hatte (eine Großbestellung Multimeter ist zu testen) auch noch bis morgen warten.

    Einmal um’s Steinhuder Meer
    Einmal um''s Steinhuder Meer
    bei einem Himmel wie von René Magritte gemalt.
    Wolken

    Erster Stop in Mardorf am Yachthafen – da war es mir aber zu überlaufen, nur kurz die psychedelischen Algenmuster im Wasser bewundert und weiter zum Toten Moor am anderen Ende von Mardorf.
    Psychedelisches Algenmuster
    Da gibts einen Wanderweg durchs Moor, da kann man was lernen 😉 – man muß nur aufpassen, daß man nicht von Radfahrern umgefahren wird!
    Es sind diverse Aussichtspunkte und Stege ins Moor angelegt, auf Info-Tafeln werden die Bemühungen, dieses abgetorfte Moor und jetzige Naturschutzgebiet wieder in ein Moor zu verwandeln geschildert.
    Steg
    Die Wanderkarte auf dem GPS Gerät enthält tatsächlich auch die Stege und Aussichtspunkte:
    Wanderkarte
    Ein renaturierter Bereich:
    renaturierter Bereich
    Insgesamt sind die Renaturierungsarbeiten der Freiwilligen aber wohl zum Scheitern verurteilt – die Fläche ist einfach zu groß als daß man vollflächig die Birken abholzen, Dämme bauen und das wieder vermooren könnte…

    Selbst dieser schmale Pfad ist in der Karte enthalten:
    schmale Pfad
    und führt aus dem Naturschutzgebiet heraus.
    Direkt hinter dem Ende des Naturschutzgebietes steht man in einer Mondlandschaft:
    Mondlandschaft
    und nur wenig weiter wird weiter fleißig entwässert und ist der Torfabbau in vollem Gange:
    Torfabbau
    Abgefräst soweit das Auge reicht:
    Abgefräst soweit das Auge reicht
    Insgesamt wird eine Riesenfläche abgebaut – das Luftbild von Google kann vielleicht einen Eindruck verschaffen:

    Größere Kartenansicht
    Ober- und unterhalb der Moorstraße wird Torf abgebaut, das Naturschutzgebiet ist ein bereits ausgebeuteter Streifen direkt am Steinhuder Meer, ca. 500 breit.

    Wenn Moor nun so eine wertvolle Landschaft ist, sollte man eher was von dem Abbaugebiet aufkaufen als zu hoffen, daß mit etwas Birken fällen und Wasser stauen sich in den nächsten 1000 Jahren neues Moor im Naturschutzgebiet bildet…

    Der Abbau wird übrigens betrieben von der Fa. ASB die sich ganz harmlos gibt. Die machen Erde für Blumenfreunde…

    Aber immerhin – im Abbaugebiet gibt es eine eigene Schmalspurbahn
    Schmalspurbahn
    sogar mit zwei eigenen, technisch gesicherten Bahnübergängen über die Moorstraße.
    Die Gleislage erreicht aber mal gerade 3. Welt niveau:
    Gleislage

    Und wie macht sich das GPS Gerät nun zu Fuß?
    Dazu hatte ich vorher schonmal ein Profil ‘Wandern’ angepaßt, so daß man mit einem Knopfdruck vom Motorradbetrieb auf Wanderbetrieb umschalten kann – es wird dann die Straßenkarte deaktiviert, die Wanderkarte mit der unterliegenden OSM Deutschlandkarte aktiviert, auf Luftliniennavigation geschaltet und das Display angepaßt (Kompaßanzeige mit Kurszeiger etc).
    Nun schien es mir sinnlos, auf dem nicht zu übersehenden Wanderweg lang zu navigieren – aber wir müssen ja auch wieder zum Parkplatz zurück. Dafür gibts eine Funktion ‘Mann über Bord’ – eigentlich müßte die ja ‘Kälbchen allein auf dem Pakrplatz’ heißen – die die aktuelle Position speichert und einen dorthin zurück führt.
    So sieht das dann aus:
    Luftliniennavigation
    Damit kann man eigentlich nirgendwo mehr verloren gehen…

    Kiefer

    Helmlautsprecher

    Nach einiger Erprobungszeit sind die Helmlautsprecher (für billiges Geld vom netten Chinesen nebenan) jetzt fest eingebaut. Links vom Helm geht’s per Spiralkabel zum GPS Gerät links am Lenker:
    Helmlautsprecher
    Bei Nichtgebrauch bleibt nur eine kleine Buchse am Helm:
    Helmlautsprecher
    Darüber kann mir dann die Blechelse Maria erzählen wo es langgeht.
    Und warum per Kabel und nicht per Funk? Weil ich altmodisch bin. Funk hatte das alte Navi – funktioniert im Prinzip, braucht aber manchmal eine doppelte Einladung um die Funkverbindung aufzubauen – und wenn der Akku im Empfänger leer ist, ist Schluß mit Lustig. Außerdem hatte man immer so einen Klotz am Helm hängen, da ist die Kabellösung unauffälliger.