Die Umkreisung von Wilsede

Was macht man an einem schönen sonnigen Sonntag? Einen Ausflug! Und wohin? Naja – mal in die Nordheide. Das Ziel heist Wilsede – mit dem weltbekannten Wilseder Berg. Selbst ist der nicht direkt erreichbar, da Naturschutzgebiet und keine direkte Zufahrtsmöglichkeit. Daher war nur die großräumige Umrundung geplant:
Tour Nordheide.
Denn der Weg ist das Ziel.
Es geht gut los – bei Engensen – strahlend blauer Himmel und angenehme Temperaturen – so sollte es auch den ganzen Tag bleiben:
bei Engensen Auch außerhalb das Naturschutzgebietes gibt es die eine oder andere Heidefläche (bei Undeloh):
bei Undeloh
Bei den umliegenden Dörfern war es mir ‘eh zu überlaufen und touristisch – Busladungen voller Rentner die auf Pferdefuhrwerke nach Wilsede umsteigen, haufenweise Radfahrer und Wanderer sorgen für Stop and Go Verkehr. Da nur schnell Abstand gewinnen!
Bei Behringen:
Bei Behringen
Bei Behringen
Die Idee mit dem Ausflug hatten auch noch andere – auf den Landstraßen waren jede Menge Motorräder, Cabrios und Oldtimer unterwegs…

Externsteine

im Teutoburger Wald – Wikipedia weiß alles darüber.
Externsteine
Der Wetterbericht hatte angenehmes Wetter vorausgesagt – und das ist eine Entfernung die gut in einen Tag paßt.
Also morgens los – bei ‘norwegischem’ Wetter – dicke, tiefhängende Wolken und vereinzelt Nieselregen. So hatte ich mir das eigentlich nicht vorgestellt – also die Griffheizung hochgedreht und durch. Es wurde dann im Verlauf des Tages doch noch schön mit Sonnenschein…
Hinfahrt…
Hinfahrt
…ganz schön schmal…
Hinfahrt
Flora
Flora
Verwittertes Holz
Verwittertes Holz
Baum
Baum
Rauhreif:
Rauhreif

Es ging dann noch etwas durch den Teutoburger Wald – dummerweise stand bei der vorbereiteten Route gleich zum ersten Wegpunkt so ein häßliches rundes Schild mit rotem Rand, so daß die nicht nutzbar war. Für die Rückfahrstrecke hatte ich den Startpunkt auf den (gebührenpflichtigen) Partplatz bei den Externsteinen gelegt – und nur deshalb wollte ich da nicht nochmal bezahlen…ging also auf dem direkten Weg zurück. Das geht so mit dem Navi schonmal gar nicht – aber ich arbeite dran…

Als Weichenflüsterer nach Euskirchen

Eigentlich bin ich ja außer Dienst – aber in Euskirchen benötigte man unbedingt einen PferdeWeichenflüsterer. Überzeugt hat mich dann die Ausssicht auf einen Ausflug in die Eifel.
Also am Dienstag schnell noch aus Brauschweig das Meßequipment abgholt und die Tests vorbereitet, am Mittwoch das Kälbchen gesattelt und ab nach Euskirchen:
Kälbchen gesattelt
Die kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten ist eine Gerade – und daran hat sich das Navi gehalten. Bis Paderborn auf gut ausgebauten, teilweise zweispurigen Bundesstraßen, dann quer durchs Sauerland. Da wurde es dann schon einsam – und zur Mittagszeit war ich dankbar, nach lauter kleinen Dörfern ohne Einkaufsmöglichkeit wenigstens in Wiehl einen Netto Markt mit eingebautem Fleischer und Bäcker zu finden:
Netto Markt mit eingebautem Fleischer und Bäcker
Dort gab es für billiges Geld (3,51 EUR) eine Miniportion Braten mit Kartoffelsalat und zum Nachtisch eine Nußecke.
So gestärkt ging es dem Ziel entgegen. Im Nachhinein hätte ich ab St. Augustin die Verwendung von Autobahnen erlauben sollen, denn die Bonner Ampelausstellung – bei inzwischen ziemlich warmen Wetter – war nicht wirklich ein Vergnügen.
Das ist übrigens die kranke Weiche:
Weiche
Um die soll es hier aber nicht gehen – denn für die Geschichte bezahlen andere Leute.
Wärend der Wartezeit auf das Eintreten der Störungen war es wie geplant möglich, eine Tour (ca. 200 km) durch den Nationalpark Eifel zu unternehmen.
Nationalpark Eifel
Einige Impressionen von der Strecke:
Nationalpark Eifel
Nationalpark Eifel
Nationalpark Eifel
Nationalpark Eifel
Nationalpark Eifel
Wenn man dann an Schildern ‘Gesperrt für Motorräder an Sonn- und Feiertagen’ vorbeikommt hat man die Bestätigung, bei der Routenplanung am PC mit sicherem Blick die schönsten Strecken erwischt zu haben.
Die Rückfahhrt am Freitag auf der gleichen Strecke – im Sauerland strichweise Regen – zwischen Paderborn und Hameln trocken und wenn die Sonne rauskam richtig schön – ab Hameln dann heftige Regenschauer.

Schillat-Höhle

Nein – die sind nicht wegen mir da – und ich habe auch nicht falsch geparkt! Die machen nur Lampenwechsel in der Straßenlampe.
Enercity
Eigentlich sollte es heute ganz woanders hingehen – dafür war die Route vorbereitet. So 10 km vor Pohle stand was von Umleitung – aber weiß denn ich, ob ich durch Pohle fahre? Vor Ort dann festgestellt, daß die Straße nach Hattendorf weggerissen ist. Lokal war natülich keine Umleitung ausgeschildert – also frei Schnauze auf die Suche gemacht. Ging über kleine Wege und Landschaft
Sonnenblumen
Mais
Landstraße
Aber alle Wege endeten im nichts – oder es gab kein Durchkommen – da liegt halt so’n Teil vom Deister im Wege. Also den großen Umweg über Hameln. Da dann auch noch ein Wegpunkt in dem weggerissenen Straßenstück liegt hatte sich der ursprüngliche Plan ‘eh erledigt.

Stattdessen dann mal die Schillat-Höhle bei Hessisch Oldendorf besucht, die zufällig am Wegesrand lag und passend eine Führung angeboten hat.
Die Höhle wurde durch den Steinbruch erst in den 1990ern angestochen.
Bergwerk
und liegt ca. 50m unter der Erde, ca 250m lang.
Es nennt sich Tropfsteinhöhle – was auch richtig ist (naja, vielleicht besser Tropfsteinchenhöhle) – aber da gibt es eindrucksvollere Exemplare.
Bilder aus der Höhle gibt es nicht – da war es zu dunkel und feucht…

Kurven räubern im Harz

So – die auf der Saisoneröffnungstour basierende Harzrundfahrt ist jetzt fertig – es sind schönere Hin- und Rückfahrtstrecken drangebastelt (teilweise durchs Leinebergland).Karte
Für Detailansicht im Online Routenplaner öffnen (Klick!)

Heute bei perfektem Wetter – nicht zu warm und nicht zu kalt – und trocken – nochmal abgefahren (Foto zwischen Pattensen und Gestorf)
zwischen Pattensen und Gestorf
Die schöneren (kleineren. kurvigeren) Straßen finden sich im Ostharz (bei Sophienhof)
bei Sophienhof
zumindest solange kein Gegenverkehr kommt!
bei Sophienhof
Straße ‘K1’ bei Eisfelder Talmühle:
Straße ''K1'' bei Eisfelder Talmühle
Straße ‘L93’ zwischen Allrode und Treseburg:
Straße ''L93'' zwischen Allrode und Treseburg
Insgesamt ca. 460 km Streckenlänge, 9h Fahrzeit. Also schon ein volles Tagesprogramm – da heist es zeitig aufstehen!

Da werde ich mich zukünftig wohl weiter im Ostharz umsehen – auch wenn die Anfahrt länger ist. Weitere Vorschläge gibts beim Harzpoint.

HOA und UW

Was rauscht denn da vorbei?
Was rauscht denn da vorbei
Und was steht da rum?
was steht da rum
Mal nachsehen!
HAO
Aha – eine Heißläufer-Ortungsanlage! Leider gibts keine Bilder von der Innenanlage – hatte den roten Schlüssel nicht dabei 😉 !

Etwas weiter steht dann noch das:
Unterwerk
Unterwerk
Alles an der Bahnstrecke zwischen Celle und Eschede

Nochmal auf die Waldwege – solange die Krallen noch dran sind!

Am Wochenende soll es richtig warm werden – dazu kommen die Universalreifen beim Kälbchen wieder drauf, damit ich wieder vernünftig auf Straßen fahren kann.
Heute ist also der letzte Tag die Stollenreifen nochmal in ihrer natürlichen Umgebung zu nutzen.
Los geht’s am späten Vormittag, nachdem der Regen aufgehört hatte. Das Zielgebiet ist der Bereich Celle – Eschede – Weyhausen – Unterlüß – Katensen:
Karte
Bis auf die Verbindungsetappen auf der B191 sind das praktisch alles unbefestigte Wege – insgesamt heute wohl so 100km Strecke.

See mitten im Wald bei Eschede:
See mitten im Wald bei Eschede
Im Wald bei Eschede:
Im Wald bei Eschede
In der Nähe der Bahnstrecke Eschede-Unterlüß:
In der Nähe der Bahnstrecke Eschede-Unterlüß
Heideflächen finden sich auch manchmel – hier bei Starkshorn:
bei Starkshorn
Künstlich angelegter See im Wald bei Atensalzkoth:
Künstlich angelegter See im Wald bei Atensalzkoth
War Papa da? (Bauschutt als Wegebaumaterial – auch bei Altensalzkoth).
War Papa da
Bei Celle-Scheuen:
Bei Celle-Scheuen
Auch bei Celle-Scheuen:
Bei Celle-Scheuen
An der Bahnstrecke zwischen Celle und Eschede:
An der Bahnstrecke zwischen Celle und Eschede

Altes Wegenetz bei Bad Bodenteich (bei Uelzen)

Wo das Kälbchen jetzt Krallen hat müssen die auch genutzt werden. Also auf zur Erkundung des letzten Monats bei Uelzen entdeckten alten Wegenetztes – alles unbefestigte Sandwege und legal befahrbar.
Altes Wegenetz(Alle Fotos durch Anklicken vergrößerbar!).
Es gibt wie erwartet Sandwege
Sandwege
und wenn man Glück hat findet man auch mal eine der Namensgebenden Heideflächen – aber der allergrößte Teil ist mit Nadelbäumen aufgeforstet.
Heide
Etwa die Hälfte des Gebietes habe ich heute geschafft:
Wegenetz

Mit den Stollenreifen fährt es sich auf den Sandwegen fast wie auf Schienen – dennoch sollte man es nicht übertreiben. Das wird von der Physik sofort bestraft:
Down

In der Gegend von
Klein London
gibt es gefährliche Spinner
Eichen-Prozessionsspinner
und nicht minder gefährliche Waldschrate
Waldschrat

Zu Gast beim MCS-Schrecksbach

Dieses Wochenende hatte der MCS-Schrecksbach zum 2. Int. Enduro Cross Camp eingeladen – für alles was auf Stollen steht – und das trifft auf’s Kälbchen ja jetzt zu. Das ergibt die Möglichkeit da mal auf der Motorcross-Strecke zu fahren und das Sommerwetter zu genießen.
Schrecksbach liegt etwas südlich von Kassel, was eine schöne Tour durch Mittelgebirgslandschaft verspricht. Also kurz entschlossen das Kälbchen gesattelt
Kälbchen
und eine schöne Strecke abseits größerer Straßen fürs Navi zusammengeklickt:
Strecke
Es waren dann tatsächlich auch sehr schöne Wege dabei – das ist aus der Karte und den Luftbildern nicht immer so ganz leicht erkennbar. Waldweg im Solling zwischen Neuhaus und Lauenförde:
Walsweg
In der Abendsonne das Camp aufgeschlagen:
Camp aufgeschlagen
Am nächsten Morgen hatte es sich weiter gefüllt:
Camp

Eine Teilansicht der Strecke – die Auffahrten sind dann aber doch steiler und länger als es auf dem Foto scheint.Strecke
Google hat freundlicherweise ein Luftbild der Strecke – in dem Wäldchen gibt es weitere nicht sichtbare Streckenanteile:

Größere Kartenansicht
Trotz längerer Trockenheit gab es noch vereinzelte Wasserlöcher – was auf dem lehmigen Boden eine Schlammschlacht erwarten läßt:
Wasserloch
Nach der Vorbesichtigung der Strecke kamen dann doch Zweifel an der eigenen Courage auf – denn das Kälbchen ist dafür sicher 100 kg zu schwer (da fahren sonst nur Crosser und Quads) und der Fahrer hat viel zu wenig Übung in solchem Gelände – sowas gibts hier ja nicht. Dagegen ist jedenfalls die Motocross-Strecke Uhlenköperring vom letzten Wochenende mit ihrem festen Boden und den vielleicht 5m hohen aufgeschütteten Hügelchen Kindergarten!

Aber probieren mußte ich das trotzdem: Nach zwei Runden mit eher schlechem als rechtem Durchkommen völlig geschafft
völlig geschafft
und mit feinstem Lehm verziert
Mit feinstem Lehm verziert
haben sich die Befürchtungen bestätigt. Selbst wenn man die ringsrum einschlagenden Crosser ignoriert, so ist doch noch viel Übung nötig, bis solche Strecken sicher und kontrolliert gemeistert werden können – und von Geschwindigkeit sprechen wir da nicht, die ist mit dem Setup ‘eh nicht ereichbar – ist aber auch kein Ziel.

Weitere Impressionen der zwei Tage:
Lagerfeuer
Nein – kein Nebel – Staub:
Staub
Die Crosser in ihrem Element:
Die Crosser in ihrem Element
Die Crosser in ihrem Element
Die Crosser in ihrem Element
Die Crosser in ihrem Element
Früh übt sich:
Früh übt sich