Hilfe – mein Tank ist noch voll

Na – dem kann abgeholfen werden. Also auf nach Burgdorf und zusammen mit Jens Stefan beim Tankleerfahren für sein Saisonende (und gleichzeitig Saisonbeginn 🙂 ) unterstützt:
Saisonende
Einmal nach Gardelegen beim vielleicht letzten angenehmen Tag dieses Jahr
Gardelegen
Von Burgdorf aus immer straight nach rechts auf der B188 lang. Hinter Wolfsburg wirds dann schön zu fahren – wenig Dörfer, wenig Verkehr und immer wieder Ausbaustrecken in perfektem Zustand.
Karte
Ist spät geworden 🙂
Statistik

Winterfest…

…sollte jetzt die Ausrüstung sein:
Pinlock Visier
Das Visier jetzt mit ‘Doppelverglasung’ (Pinlock) sollte auch bei feucht kaltem Wetter und montiertem Windabweiser nicht mehr beschlagen – und die dicken Handschuhe halten hoffentlich so warm, wie sie sich anfühlen. Die Griffheizung hält die Hände zwar von innen warm – aber irgendwann wird’s von außen doch kühl.
Mal sehen – Sonntag soll es einigermaßen trocken sein – da läßt sich das vielleicht ausgiebig im Weserbergland testen.

Helmlautsprecher

Nach einiger Erprobungszeit sind die Helmlautsprecher (für billiges Geld vom netten Chinesen nebenan) jetzt fest eingebaut. Links vom Helm geht’s per Spiralkabel zum GPS Gerät links am Lenker:
Helmlautsprecher
Bei Nichtgebrauch bleibt nur eine kleine Buchse am Helm:
Helmlautsprecher
Darüber kann mir dann die Blechelse Maria erzählen wo es langgeht.
Und warum per Kabel und nicht per Funk? Weil ich altmodisch bin. Funk hatte das alte Navi – funktioniert im Prinzip, braucht aber manchmal eine doppelte Einladung um die Funkverbindung aufzubauen – und wenn der Akku im Empfänger leer ist, ist Schluß mit Lustig. Außerdem hatte man immer so einen Klotz am Helm hängen, da ist die Kabellösung unauffälliger.

OSM Karten auf Garmin

Nachdem die Grundfunktion – nämlich Straßennavigation – mit dem neuen GPS Gerät ganz gut funktioniert ist es Zeit für den nächsten Schritt.

Für die Straßennavigation ist die ‘City Navigator Europa’ Karte dabei, die wohl alle befestigten (und auch einige unbefestigte, aber offenbar nicht alle) Straßen enthält, nebst Zusatzinformationen wie Geschwindigkeitsbeschränkungen, Sperrzeiten etc. Aber abseits der Straßen ist da nicht viel.

Nun könnte man sich bei Garmin natürlich topographische Karten für alle möglichen Gegenden kaufen – und dafür den Gerätepreis nochmal mehrfach ausgeben. Aber man kann ja mal bei Open Streetmap nachsehen, wo eine freie Weltkarte entsteht – ähnlich wie bei Wikipedia ein freies Lexikon entsteht. Für Deutschland hat man da wohl schon einen guten Stand erreicht.
Als Grundlage die schön gestaltete Wanderkarte (Nop) installiert. Die ist aber nicht routinfähig (d.h. das GPS Gerät zeigt nur die Luftlinie zum Ziel – den Weg muss man sich selbst suchen oder vorher als Track markieren). Das Garmin Montana kann aber mit mehreren Karten gleichzeitig umgehen, daher einfach noch die routingfähigen Karten von Raumbezug installiert und damit die Routingfähigkeit nachgerüstet. Ob man abseits befestigter Straßen überhaupt ein automatisches Routing haben will muss ich ‘eh noch herausfinden…

Die OSM Karten enthalten sehr viele Details:
Hier der ‘Von Alten Garten’ in Hannover – es ist jeder Baum, jede Treppe, jede Sitzbank, selbst die Info-Tafel eingezeichnet:
Von Alten Garten
während auf der City Navigator Karte vorwiegend Leere herrscht;
Von Alten Garten
Die Waldwege nördlich von Eschede kennt die City Navigator Karte ebenfalls nicht:
Waldwege bei Eschede
während die der OSM-Karten vollständig zu sein schienen (das werde ich aber bei Gelegenheit nochmal vor Ort überprüfen ;-)).
Waldwege bei Eschede
(Die Karten zeigen jeweils denselben Ausschnitt bei gleichem Maßstab).

Bei der Gelegenheit auch gleich noch Google Earth installiert – damit kann man dann bei der Routenplanung nicht nur die verschiedenen Karten zu Rate ziehen, sondern mit einem Mausklick (bei vorhandener Internetverbindung) auch noch mal ein Blick auf das Luftbild werfen.

Die Hausrunde…

…also die schönste kurze Strecke wenn es sonst kein Ziel gibt führt die Badenstedter Str. raus nach Lehnte, über Harenberg, Lathwehren, Groß- und Kleingoltern nach Evestorf, über den Nienstedter Paß nach Einbeckhausen, über Messenkamp zurück über den Paß und über Leveste, Göxe, Everloh, Northen zurück nach Hause.
Hausrunde
Schön sieht man im Höhenprofil die zweimalige Überquerung des ‘Passes’ (immerhin ca. 200m Höhenunterschied!) – in entgegengesetzter Richtung:
Hausrunde
Ca. 75 km in gemütlicher Fahrt in 1:20h – und zum Einkaufen in einem der auf dem Weg liegenden Lebensmittelmärkte ist auch noch Zeit.
Hausrunde
Als komprimiertes *.GPX: hausrunde-komprimiert-1-bereinigter-track

Noch ein neues Spielzeug…

…diesesmal am Lenker vom Kälbchen:
Montana 600
Ein Garmin Montana 600 GPS Gerät – es ersetzt das NavGear Navigationsgerät das vorher dort montiert war.
Das ist das schweizer Taschenmesser unter den GPS Geräten – für alles verwendbar was man draußen machen kann – wandern, klettern, Auto, Mopped, Fahrrrad, Mountain Bike, Boot fahren, fliegen, geocachen und was einem sonst noch so einfällt. Angefangen von den Karten – von traditionellen Vektorkarten über topographische Karten bis hin zu Satellitenbildern und notfalls selbst gescannten Papierkarten kann man alles verwenden was einer Karte ähnlich sieht. Metadaten können fast beliebig hinzugefügt werden, es gibt jede Menge Sammlungen von Campingplätzen. Tankstellen, Werkstätten Radarfallen ääähhhhh ‘Gefahrstellen’ und was einem sonst noch so einfällt.
Für jede Anwendung ist das Gerät bis ins letzte Detail konfigurierbar…entsprechend lang ist die Einarbeitungszeit. Dazu gehört eine PC Software mit der auf gleicher Kartengrundlage eine Vorbereitung von Strecken am PC möglich ist. Das schließt schonmal die beim NavGear nervigen neben der Straße liegenden Wegpunkte aus, da NavGear und Google unterschiedliche Kartedaten verwenden – die sich eben doch mal geringfügig unterscheiden – daher ist dann ein Wegpunkt ‘halt mal auf einer Langlaufstrecke statt auf der parallel laufenden Straße und damit nicht erreichbar…

Zum Einstieg erstmal eine ‘leichte’ Aufgabe: Den Tourenvorschlag ‘den West-Harz erfahren’ vom Harzpoint importieren, einen Vor- und Nachlauf nach Hannover dranbasteln, aufs GPS Gerät übertragen und dann danach fahren. Hat – wenn auch erstmal etwas holperig – dann doch ganz gut geklappt. Es ist ‘halt erstmal eine Gewöhnung an die Routingeigenschaften und Bedienung nötig.
Da gings lang:
Tour Westharz
Blick von der Sösetalsperre:
Blick von der Sösetalsperre
Durch Bauarbeiten waren diverse Straßen gesperrt, was durch mehrere größere Umleitungen die Fahrtstrecke verlängert hat – da war zwischendurch eine Stärkung notwendig:
Stärkung
Am Ende des Tages standen dann doch deutlich mehr km und Stunden auf dem integrierten Fahrtcomputer als gedacht:
Fahrtcomputer
Stilecht gab’s – nachdem der Tag sonnig und trocken war – auf dem Rückweg bei Hildesheim noch einen Schauer…war aber bis Hannover wieder abgetrocknet.

Schön ist die Genauigkeit der Track-Aufzeichnung: B242 im Harz, insgesamt dreimal gefahren. Erst der billige chinesische Datenlogger:
chinesische Datenlogger:
und das Montana 600 – in noch stärkerer Vergrößerung, damit die einzelnen Fahrten überhaupt erkennbar sind:
Montana 600
Bei bergigem Gelände ist ja auch mal ein Höhenprofil interessant – hier die zweite Hälfte der Strecke:
Höhenprofil