Es wäre schon schön…

…wenn ich irgendwann mal trocken ankommen würde.
Stau
Stop and Go auf dem Schnellweg – und gleichzeitig einsetzender Regen. Immerhin – fast bis nach Hause geschafft – aber dann doch noch naß geworden. Ist ‘ne ungünstige Stelle um die Regenklamotten überzuziehen.

Neue Hufe für das Kälbchen…

…vom Reifenwerk Heidenau – wieder K60 Scout, die haben sich angenehm gefahren und sich zudem als haltbar erwiesen.
Selbst montiert – schließlich sollte man das mal geübt haben wenn man mit einem Platten irgendwo in der Wildnis steht.
Los gehts mit dem Vorderreifen – da wären noch einige tausend Kilometer mit drin gewesen:
Vorderreifen
Den Mantel vom Sitz runtertreten – das ging erstaunlich leicht:
Mantel lösen
Und den Mantel über das Felgenhorn hebeln:
Mantel
Insgesamt ging das einfacher als erwartet. Neues Felgenband, neuer Schlauch, neues Ventil, neuer Mantel – alles rückwärts wieder zusammengesetzt, Luft rein:
Luft rein
…und fertig!

Das Hinterrad hatte es dann doch deutlich nötiger:
Hinterrad
Das Problem war hier das Lösen des Mantels von Sitz – ich bin dafür zu leicht – und mit den Montiereisen bekommt man den Mantel nicht weit genug heruntergedrückt. Da hilft dann nur noch Hebelwirkung:
HebelwirkungAlso sollte man zur Reifenreparatur immer eine Gitterbox mit Handleuchten und ein ordentliches Vierkantholz dabei haben!
Hinterrad
Nachdem das geschafft war, ging es ähnlich einfach wie beim Vorderrad weiter…

66.666 km

66666km am 23.6.2012 – Gekauft am 25.3.2012 mit 54278 km.
66666
12388 km in 90 Tagen.
138,6 km / Tag
5,73 km/h.

Damit kann ich sicher geologischer Sedimentation (1mm/Jahr), Schnecken (0,0072 km/h) und Stechmücken (1,4 km/h) entkommen – aber bei Fliegen (6 km/h) – und erst recht Bienen (18 km/h) habe ich keine Chance mehr…

Kofferraum

Irgendwie bekommt man auf dem Motorrad ja gar nichts mit – das serienmäßige ‘Handschufach’ ist eher ein Witz – ist mit etwas erste Hilfe Material schon voll und außerdem läuft bei Regen das Wasser durch. Und immer einen Tankrucksack draufschnallen ist auch lästig. Also müssen Koffer her.
Einen gebrauchten Kofferträger von Touratech konnte ich bei Ebay günstig schießen – aber welche Koffer nehmen? Die handelsüblichen Alukoffer haben zwei Nachteile:
Sie sind teuer – und sie sind breit.
Das mag auf einer langen Reise aktzeptabel sein, ist aber nichts für den täglichen Gebrauch. Damit die Koffer nicht breiter bauen als der Lenker dürfen die je nur ca. 15 cm breit sein.
Die Lösung sind zwei Munitionskisten der US-Army:
Ausgangszustand
Die sind gebraucht billig erhältlich, stabil und garantiert wasserdicht – benötigen aber etwas Überarbeitung…
Dazu noch ein Anbausatz von G+G – das ist dann schon das teuerste am der ganzen Sache.
Gebohrt und Probemontiert:
Kiste mit Halterung
Dann noch lackiert
Munitionskiste lackiert
So sieht dann das Ergebnis aus:
Mit Koffern...

Mal sehen, wie sich das bewährt……nervig könnten auf Dauer die Vorhängeschlösser werden. Ich hoffe, daß die Lackierung vor Rost schützt und so schnell keine Nacharbeit nötig ist.
Nachteilig ist jedenfalls das hohe Gewicht: Ca. 6,5 kg leer.