beim kleinen Dreckhüpfer nachdem nun der Deckel aufgetaut war und sich weider öffnen ließ.
So – der Sprit will den Tank nicht so richtig verlassen – mit Benzinfilter in der Leitung kommt einfach nichts am Vergaser an. Naja – ist auch ein Benzinfilter für Autos gewesen – und die haben ’ne Benzinpumpe. Hier müssen einige Zentimeter Höhenunterschied ausreichen. Also den Benzinfilter raus – es müssen die Siebe am Benzinhahn reichen. Wenn man dann den Schlauch vor Montage mit Benzin füllt und ihn so verlegt daß es nur bergab geht, dann fließt der Sprit auch zum Vergaser.
Dann noch ’ne ausgiebige Probefahrt drangehängt:

Da sollte es eigentlich noch ein Bild ‚Mopped im Schnee irgedndwo in der Feldmark‘ geben – aber den Akkus in der Kamera war zu kalt – dabei waren es doch nur -5°C! Es waren die ’neuen‘ NiMh Typen drin – die hatte ich ‚eh schon wegen geringer Kapazität, hohem Innenwiderstand und starker Selbstentladung in Beobachtung – und sind jetzt reif für die Recyclingkiste. Da sind die über 10 Jahre alten NiCd Typen immer noch besser…
So – und was ist das Ergebnis: Der alte Fehler ist weg – aber es verschluckt sich gerne mal beim Gasgeben und geht dabei auch manchmal aus. Erstmal half es die Leerlaufdrehzahl hochzudrehen – aber das ist keine Dauerlösung.
In erster Linie kommen noch zwei Ursachen in Betracht: Beschädigter Choke-Schieber – das Ding war mit bei der Vergaserzerlegung schon aufgefallen, weil es etwas verbogen ist und der Rastmechanismus nicht mehr so ganz funktioniert. Aber vorher mal die Gemischeinstellung kontollieren: Der Motor könnte zu mager laufen. Auch wenn die Einstellschraube nach der Vergaserreinigung wieder so steht wie wir sie beim TÜV eingestellt haben, kann das für den gereinigten Vergaser doch falsch sein. Dazu noch die niedrige Temperatur (höhere Luftdichte -> enthält mehr Sauerstoff -> magereres Gemisch bei gleicher Luftmenge als im Sommer). Darüber wird die Zündkerze demnächst Auskunft geben – wenn ich denn einen passenden Zünkerzenschlüssel besorgt habe…
Autor: chr
Ist das der Übeltäter?

Der Benzinhahn vom kleinen Dreckhüpfer – beim Ablassen des restlichen Benzins zwei Sachen festgestelt:
1. Das Benzn im Benznfilter steht heißt nicht, daß es auch in den Vergaser fließt – wenn aus dem Tank nichts nachkommt, verläßt es den Filter nicht.
2. Der Benzinfluß war sehr merkwürdig – mal in dickem Strahl, so wie man das erwartet – dann mal nur in dünnem Strahl – und mal tröpfelt es nur.
Sehr merkwürdig – denn an dem zerlegten und gereinigten Benzinhahn kann ich überhaupt nichts finden, was ein solches Verhalten erzeugen könnte – mal ganz abgesehen davon, daß der Benzinhahn ‚eh anders aussieht als er es nach Microfiche tun sollte.
Immerhin ist der Tank innen nicht rostig und auch sonst sauber.
Ansehen werde ich mir noch die Tankbelüftung – die ist offenbar in den Tankdeckel inrtegriert – und damit momentan nicht zugänglich, da das Schloß eingefroren ist…
Öfter mal was neues – heute: Schnee
Solarkollektoren im Winter?
Ja – im Lager. Die von Hans-Klaus nicht mehr verbaut werdenden schonmal gesichert für die neue Bleibe:

Oben der Röhrenhalter, darunter ganz in Edelstahl das Sammelrohr und die Vakuumröhren in den Kartons darunter.
Und nein – das olivgrüne im Hintergrund ist ein Stückchen von einem antiquarischen Feuerleitrechner und gehört nicht dazu!
Neues vom Navigationsbrikett
Heute gabs ein neues Navigationsbrikett direkt von Garmin. Nachdem das Gerät sich in der Vergangenheit in unregelmäßigen Abständen immer mal ausschaltete oder einfach stehen blieb und ein SW-Update dagegen auch nicht wirklich geholfen hat, hat der kleine Dreckhüpfer ihm dann den Rest gegeben – dort auf dem Lenker fühlte es sich ganz und gar nicht wohl und hat den Betreib im Minutenabstand eingestellt. Damit war dann klar, daß das Gerät vibrationsempfindlich ist, denn bei der Wanderung vorher gab es kein Problem – und auf dem Kälbchen nur in größeren Abständen. Der kleine Dreckhüpfer rappelt halt ziemlich.
Also mal ein Garantiefall aufmachen…
Ich hatte eigentlich die schlimmsten Befürchtungen, da der Fehler auf der Werkbank nicht reproduzierbar ist – die haben da nur ein Gerät eingeschickt bekommen, das ganz offenbar funktioniert. Und wenn der Service dann in ein Billiglohnland ausgelagert ist, kann man dort nichtmal die Fehlerbeschreibung lesen und wird dann auch die enthaltenen Beispieltracks, die den Fehler zeigen, nicht ansehen…
Aber nichts von alledem ist eingetroffen – der Service ist offenbar nicht ‚outgesourced‘ sondern findet direkt bei Garmin statt, man hat die Fehlerbeschreibung offenbar gelesen und verstanden – sich vielleicht sogar die Tracks angesehen – und richtig gefolgert, daß das Gerät wohl defekt ist. Wurde also durch ein neues ausgetsucht – das ganze hat einschl. 2x Paketlaufzeit nicht mal eine Woche gedauert!
Die ganzen Einstellungen hatte ich vorher vom alten Gerät gesichert, so daß ich die heute zusammen mit den zusätzlichen Karten nur wieder aufspielen mußte und das Neue verhält sich genau wie das Alte…
Steht denn…
… der Nienstedter Pass noch? Da es heute vormittag ausnahmsweise mal nicht regnet, mußte ich da doch mal nachsehen!
Vergaserpuzzle gelöst
…alles wieder zusammengebaut, neue Dichtungen und neues Schwimmernadelventil – sieht aus wie neu:

Eingebaut – springt an und nimmt im Stand Gas an – das ist schonmal ein gutes Zeichen. Ob’s auch fährt – und der Fehler beseitigt ist – muß eine Probefahrt zeigen. Das kommt dann dran wenn es mal nicht mehr regnet…
Nachtrag 11.Jan.2013: 40 km Probefahrt liefen problemlos – bis kurz vor’m Abbiegen zum Tanken. Da geht die Kiste wieder aus und das bekannte Spiel beginnt. Naja – der nächste Verdächtige ist der Benzinhahn, also nicht mehr getankt und schonmal den Dichtsatz bestellt. Bin mal gespannt ob es im Tank ein Sieb gibt, an dem sich Dreck angesammelt haben könnte – die Microfilme geben dazu leider nichts her…
Vergaserpuzzle
Das ist der Vergaser vom kleinen Dreckhüpfer – komplett zerlegt und alle Teile im Ultraschallbad gereinigt:

Ich hoffe, ich bekomme das wieder zusammen sobald der Reparatursatz (enthält alle möglichen Dichtungen und Schwimmernadelventil) da ist.
Bei diesem Anlass ist mir wohl Dreck in den Vergaser gekommen – das hielt ich eigemtlich für unmöglich, da direkt vor dem Vergaser ein Benzinfilter montiert war – zumindest dachte ich das. Ich habe jetzt festgestellt, daß es wohl nur ein Schauglas war, jedenfalls ist kein Filtermaterial drin…
Seitdem bleibt die Kiste jedenfalls immer mal stehen – ist besonders spaßig wenn das in irgendeiner Pfütze auf einem Feldweg passiert…
Ein Tritt und der Motor läuft wieder – sobald man zum Losfahren aber auch nur ein bißchen Gas gibt ist der Motor sofort wieder aus. Also wieder antreten und das Spiel von vorne. Das kann man dann so 5 Minuten machen – und dann geht’s wieder…
Da wollte das Kälbchen…
…mal wieder die Abstammung vom Wildschwein zeigen und sich in diesem wunderschönen Schlammloch im Vordergrund suhlen:

Ich tuckere so in aller Ruhe auf dem Grünstreifen zwischen den Fahrspuren dahin .. und in der Pfütze rutscht unerwartet das Hinterrad ab – in die linke Fahrspur. Dem Kälbchen einmal kräftig an die Hörner gepackt und gerade noch verhindert das die Fuhre umkippt. Dabei aber am Gas gedreht und einen Satz in die Büsche gemacht.
Und wer ist schuld? Der Fahrer, wer denn sonst:
*Als erstes schonmal das falsche Gefährt genommen. Wäre richtig für den kleinen Dreckhüpfer gewesen – zumindest solange der Hinterreifen vom Kälbchen so weit abgefahren ist.
*Schlechte Fahrspurwahl: Das man auf rutschigem Gras – und dann noch unter Wasser – wegrutschen kann ist doch klar. Also gleich in der Fahrspur fahren, auch wenns etwas schlammiger ist.
*Zu langsam gewesen. Etwas höhere Geschwindigkeit (vielleicht so 30 km/h) hätte die Fuhre besser stabilisiert.
*Wie ein nasser Sack auf dem Esel Kälbchen gehangen – statt wie für die Strecke angemessen auf den Fußrasten zu stehen. Das hätte das Ausbalancieren nach dem Wegrutschen des Hinterrades vereinfacht.
*Nicht je zwei Finger an Kupplung und Bremse gehabt – das hätte den Sprung sicher vor Erreichen der Büsche beendt.
Hat er denn auch was richtig gemacht:
Ja – vernünftige Stiefel und sonstige Ausrüstung an gehabt, so daß es auch nichts ausgemacht hat, daß sich das Kälbchen auf dem Fuß schlafen gelegt hat.
Und was kommt dabei raus: Schnabelbruch!

Der war wegen diesem Ereignis schon vorgeschädigt – wurde aber auf Grund der von BMW für lackierte Kunstoffteile aufgerufenen Preise nicht erneuert sondern nur geflickt.
Jetzt hilft dann nur noch eine Teilamputation:

Schnipp – Schnapp – ist der Schnabel ab!

Noch ’nen Kantenschutz dran – sieht fast aus wie Original 🙂

Hans-Klaus, alter Schwede…
…jetzt mit standesgemäßem, alten Schwedenauto:

Mit schwedischem Kennzeichen braucht man doch sicher keine grüne Plakette um in die Umweltzone zu fahren, oder? Die Antwort gibts hier.


