Während sich die Tenere die Ventile nachsehen lässt…

…versucht mich die Werkstatt abzuwerben. Als Ersatzfahrzeug gab es ’ne Tracer GT.

Ist erstmal ungewohnt niedrig – Vorsicht beim Fuss abstellen! Und ein Schickimicki Mäusekino in Farbe, so wie es heute wohl sein miss. Aber guter Windschutz mit elektrisch verstellberer Scheibe – auch wenn die optisch doch sehr dominierend ist. Und eine butterweich betätigbare Kupplung.

Hat den gleichen Motor wie die Tenere 700, bloß mit einem Zyxlinder mehr, den CP3 ststt CP2 Motor.

Fährt schön – aber es besteht keine Gefahr dass ich die Tenere gegen die Tracer eintausche, dafür sind die beiden dann doch zu unterschiedlich.

Restbestände

Die gute 100W Osram Glühbirne vom Real für 1,79 DM!

Und was mache ich mit einer 100W Glühlampe? Zum Erzeugen von Licht ist die doch total unwirtschaftlich! Stimmt – die arbeitet in meinem Klimaschrank auch nicht als Beleuchtung, sondern als Heizung. So eine Glühlampe hat halt wenig thermische Masse, das kommt der Genauigkeit der Temperaturregelung zu Gute!

Und keine Angst – ich habe noch Ersatz. Aber deutlich jüngeren, schon zu EUR-Preisen.

Langes Wochenende im Knüllwald

Das gabs gang ähnlich Ende Mai schonmal, aber was gut ist kann man ja auch wiederholen. Es geht bei hochsommerlichen Wetter ‚gen Süden.

Ich bin früh los gekommen und so bis 11200h ist es ganz angenehm. Dann wird es doch ordentlich heiss, bei der Anfahrt ins Sauerland heisst es dann: ‚Nicht anhalten‘. Der Fahrtwind kühlt.

Ich bin zeitig am Nachmittag im bewährten Hotel Sonneck in Knüllwald-Rengshausen, zur Abkühlung gibts etrtst ’nen Radler und dann den hoteleigenen Pool 😉 .

Ich glaube, die Hessen können auch Sonennuntergänge!

Der Samstag soll wieder warm werden – aber ich laufe immernoch auf ostafrikanischer Zeit und werde eine Stunde eher wach als normal. Ich bin der Erste am Frühstück – und offenbar auch der erste am Samstagmorgen auf der Straße.

Aber viel Verkehr wirds ‚eh nicht. Ich habe ja kleine Sttrßen rausgesucht.

Und ein Essensfoto darf nicht fehlen, deshalb bin ich ja im Hotel Sonneck:

Der Sonntag bringt dann Abkühlung, nur noch gute 20°C. Da kann ich die Jacke zu lassen. Auch die Strecke birg eine Überrascung – neben Asphalt  auch ein Stückchen Schotter.

Kurz vor Schluss noch ein Stipvisite bei Honda Fuchs in Uslar – es ist erwartungsgemäß gut besucht!

Wie immer noch die Karte unsd Statistik.

Schau mal…

…die haben Dir einen Enduroparcours gebaut!

Dafür haben ’se das Wasser in der Weser abgelassen. Aber wenn du dich ganz leicht machst, nimmt dich der Fährmann noch mit rüber.

Der Niedrige Wasserstand ist aber auch kein Wunder. Der Wasserstand der  Weser wird über die Edertalsperere (aka Edersee) konstant gehalten. Der ist aber inzwischen praktisch leer.

Mein kleines nervöses Motorrad II…

…braucht ja für die nächste Tour eine neue Lichtmaschine und Regler. Da nehme ich sicherheitshalber original Yamaha Teile. Die sind aber in Europa ausgesprochen teuer. Deshalb habe ich die diesesmal in Japan bestellt – da kostet das nur die Hälfte und noch eine Ecke weniger als wenn ich die aus USA kommen lasse. Die sind jetzt mit der japanischen Post unterwegs und sollen in 4 Tagen da sein.

Ich bin da mal gespannt ob noch Zoll und Einfuhrumsatzster hinzukommen. Denn ob der Händler DDU oder DDP versendet war nicht raus zu bekommen. Aber selbst wenn immer noch einige hundert EUR gespart.

Enduro Cross Camp in Schrecksbach

Immer am ersten August-Wochenende lädt der Motorsportclub Schrecksbach zum Enduro Cross Camp auf seine Motocross-Strecke ein. Seit vielen Jahren bin ich dabei und das ist jedesmal eine angenehme Möglichkeit alte und neue Freunde wieder zu sehen, eine Auffrischung der Fahrtechnik auf der Fahrerlagerwiese zu üben und einige Runden über die MC-Strecke zu cruisen. Am Freitag Abend entsteht das Lager.

Für die Reiseenduros gibt es dann am Freitag Abend die Chance die Strecke schonmal vorab auf eigene Gefahr zu erkunden. Es ist diesesmal erstaunlich sandig – eigentlich ist das eine harte Lehm Strecke (wenn trocken) oder ein Matschloch (wenn nass). Aber von vorhergehender Veranstaltung wurde wohl ordentlich Lehm zu Staub zerfahren.

An einer steilen sandigen Auffahrt ist mein kleines nervöses Motorrad nicht ganz konzentriert und kommt von der Strecke ab. Das kenn ich ja sonst gar nicht 😉 .

Am Freitag Abend legen sich die Clubnmitglieder aber richtig ins Zeug. Mit zwei Treckern werden Wasserfässer über die Strecke transportiert und alles gut gewässert sowie die Oberfläche gegrubbert. Zusammen mit dem Schauer ergibt das am nächsten Tag eine sehr schön griffige Oberfläche, nicht zu hart und nicht zu weich.

Samstag gehts los: Erstmal Fahrtechnik auf der alten Fahrerlagerwiese.

Bodo gibt den Erklärbär. Sein Co-Trainer hat kurzfristig abgesagt, aber wir waren diesesmal eine kleinere Gruppe als letztes Jahr so das das auch so gut gepasst hat.

Blick über Motorräder und Himmel mit Wattewolken.

Ordentlichen Sonnenuntergang können sie auch…

…und für Abendprogramm hat der Club auch wieder gesorgt.

Bilder von meinem kleinen nervösen Motorrad auf der Strecke gibts nicht – ich kann ja nicht gleichzeitig fahren und fotografieren. Daher müsst ihr mit einem generischen Streckebild Vorlieb nehmen. Falls noch eines eintrudelt, liefere ich das nach.

War jedenfalls wieder eine angenehme Versanstaltung und abgesehen von einem Schauer am Freitag Abend trocken, Freitag und Sonntag sehr warm, am Samstag ideales Wetter um 25°C.

Mein Dank geht an den Club und alle Helfer, die diese Veranstaltung möglich machen!