Morgendlicher Abschied aus Guercif.

Es geht durch ungewöhnlich grüne Landschaft.

Die Piste ist zuende – da haben ’se ein Erbsenfeld hingebaut.

Und dafür eine solarbetriebene Bewässerung (die zur Zeit eher nicht benötigt wird).

Der alte Flüssiggasbetriebene Generator steht noch.

Aber natürlich geht es weiter. Ein netter Einheimischer weist uns den Weg, erstmal über Stock und Stein bis wir wieder die Piste erreichen.
Es geht dann bei Debdou auf Asphalt die Berge hoch. Es ist ziemlich wolkig…

…und Fünf Minuten später ist die ganze Aussicht weg.

Es geht dann in dicker Suppe den Berg hoch…

…auf der anderen Seite scheint es als wäre nie was gewesen.

Viehtransport. Gehen Sie weiter. Es gibt hier nichts zu sehen 🙂 .

Wir biegen nochmal für 85km auf den Trans Marokko Trail ab.

Die erste Hälfte ist einfach, aber dann wird es knackig.

Nein, da noch nicht. Eher hier…

…und hier.

Es gibt diverse Queds zu queren und immer wieder Auswaschungen längs und quer zur Piste. Das ist zwar einzeln alles nicht wirklich schwierig, es bedarf aber konstanter Konzentration.
Hoch gehts!

Nach dem TET stehen noch 75km Transferetappe bis Outat El Haj an. Die Strecke ist laut Straße eien RP, also Rue Provencial. Da hätte ich keine Piste erwartet, die auch immer mal fast unsichtbar wird – sondern Asphalt oder zumindest eine glatte Schotterpiste. Aber immerhin eine Gute Tat könne wir noch leisten: Die Spezialisten hatten kein Flickzeug dabei.

Der Trans Marokko Trail gibt für diesen Abschnitt ‚Remoteness‘ mit High an. Und Abgeschieden ist man hier wirklich – es gibt weit und breit so gut wie nichts. Dafür sieht es manchmal wie Monument Valley in USA aus.

Schluss ist erstmal an der ZIZ-Tankstelle in Outat El Haj – es ist inzwischen spät geworden (1900h) und zum Mittag gabs nur einen Fruchtriegel. Das Cafe mit angeschlosener Fleischerei bereitet einem Essen zu. Erstmal aussuchen:

Das ist zu Groß um Hammel, Schaf oder Ziege zu sein, muss wohl Rind sein (oder Dinosaurier?). Davon vier Portionen bitte. ergibtgegrillte Rinderhackklopse (?) mit Zwiebel-Tomaten Salat, Oliven und Brot.

Macht zwar optisch nix her, war aber ganz gut.
Übernachtung im Hotel Sotchi in der Innentadt, die Motorräder schlafen in der hoteleigenen Garage, das Doppelzimmer für 300 MAD (ohne Frühstück). Wetter war heute überwiegend bedeckt, für die Gegend zu Kalt (knappe 20°C), aber glücklicherweise trocken.
Wie immer noch Karte und Statistik, ausnahmsweise auch das Höhenprofil, ging heute bis auf 1600m und dann lange auf einer Hochebene lang.


