Helm

Nicht nur Stiefel sind in Tansania geblieben – auch der Helm, den ich seit vielen Jahren fürs Enduro Fahren verwende. Dem habe ich letztes Jahr nochmal ein neues Innenleben spendiert, er hat aber bald sein Lebensdauerende erreicht. Die nächsten zwei Ostafrika Touren geht er noch, dann solls das gewesen sein.

Und da ich für Marokko auch einen Enduro-Helm brauche, gabs jetzt schonmal einen neuen.

Ein günstiger (126 EUR) Cros-Helm von HJC ohne irgendwelchen Schnickschnack, aber war der der am besten von allen passte.

Erstes Mal Weserbergland dieses Jahr

Heute ist überraschend sonniges und warmes Wetter! Da kann es sogar etwas weiter gehen als nur  einmal schnell über den Nienstedter Pass. Was bietet sich da mehr an als das Weserbergland.

Also schnell eine alte Strecke im Navi ausgewählt und los gehts! Hochwasser auf der Weser! Die Piratenfähre bei Grohnde ist außer Betrieb und schafft es nichtmal mehr ans Ufer.

So hoch habe ich den Wasserstand der Weser noch nie erlebt! Naja, hilft ja nix, da muss ich den Umweg über die Weserbrücke in Emmerthal fahren. Und da grad Mittag ist, probiere ich mal den örtlichen Dönerladen, King Döner gleich hinter der Brücke rechts. Gab ein Hähnchendöner, da hatte der Spieß Fleischstruktur – der andere stand korrekterweise als Dehspieß (und nicht als Döner) auf der Karte und bestand augenscheinlich nur aus Hackfleisch. Der Hähnchen Döner war ganz ordentlich.

Ansonsten gibts auch nicht viel auf der Strecke – die macht zwar Pause auf der Tonenburg – aber die macht erst im April wieder auf. Auch ansonsten ist es etwas komisch – es fühlt sich wie Frühling an – wir hatten im Maximum 18°C – aber alle Bäume sind noch kahl und in manchen schattigen Ecken liegen noch Schneereste.

Wie immer noch die Karte und Statistik:

Crossfire

Ich habe zwei Paar MC-Stiefel. Ein Paar steht bei meiner kleinen Africa Single bei Los Angeles,  das andere beim kleinen nervösen Motorrad II in Moshi, Tansania.

Es soll aber demnächst mit dem kleinen nervösen Motorrad nach Marokko gehen – und da wird es auch die eine oder andere Piste und sicher auch Sanddünen geben. Da will ich keine Kompromisse bei der Ausrüstung eingehen, also nochmal Stiefel nachgekauft:

Es sind wieder Sidi Crossfire geworden – die haben sich bei mir bewährt und passen gut. Aber – neu sind die doch sehr steif. Da habe ich in Marokko erstmal was einzufahren. Die alten Stiefel sind inzwischen doch deutlich weicher – besonders die über 10 Jahre alten in Moshi. Die haben auch schon 2x neue Sohlen bekommen, und haben dann Ende des Jahres vermutlich Ihr Lebensdauerende erreicht wenn ich das kleine nervöse Motorrad II wieder nach Hause zurück hole.

Saisoneröffnung

Wie vom Wetterbericht versprochen ist es heute sonnig, trocken und einigermaßen warm. Mein kleines nervöses Motorrad darf daher raus und eine Probefahrt mit dem Marokko Gepäck machen. Natürlich hält alles!

Kaum zurück, besteht die Tenere auf Gleichbehandlung. Also gut, noch ’ne Runde!

Pakete, Pakete

Zwischendurch habe ich meinen Shop mal wieder geöffnet – wenigstens den Rest vom Nach-Weihnachtsgeschäft noch mitnehmen. Das Wochenende ist da der traditionell DER umsatzstärkste Zeitraum – und das führt dann Montags zu einem ansehnlichen Paketstapel. Heute 19 Stück.

Hallo, Aufwachen!

Der Winterschlaf ist vorbei!

Na Endlich! Wo fahren wir hin?

Haste mal raus geschaut? Es regnet in Strömen!

Das macht mir nix!

Aber mir!

Warum weckste mich dann?

Es geht in 3 Wochen los nach Marokko. Und da sollten wir langsam mal schauen, ob Du auch alles mit kriegst.

Natürlich!

Na – besser mal testen…..Passt.

Sag ich doch! Und nun lass uns fahren. Musst doch prüfen ob das auch während der Fahrt hält 🙂 .

Ja – aber nicht heute. Mittwoch soll der Regen vorbei sein, dann gehts los.

Afrika Südost, Fazit und Inhalt

Hier wie immer noch eine Übersicht und die Direktlinks zu den einzelnen Tagen, dann muss man das nicht rückwärts lesen 🙂 .

Es waren diesesmal zwei Touren von Zebrafari direkt hintereinander. Zuerst ausführlich durch Namibia und dann nach Kapstadt, 7209km in 5 Wochen einschließlich einem kleinen Abstecher auf die Gartenroute zwischen Weihnachten und Neujahr. Das ist meist heißes Wüstengebiet – und Wüste mag ich ja.


Nach Weihnachten hat sich dann die Tour von Kapstadt nach Mombasa angeschlossen, einmal diagonal durch Südost-Afrika, insgesamt 8140km. Da verlässt man dann das Wüstenklima und mit Annäherung an den Äquator wird es immer grüner, bis man fast im Urwald steht. Dieser Eindruck wurde dieses Jahr noch unterstützt, da es ungewöhnlich viel geregnet hat und alles besonders grün war.


Und, wie war es 10 Wochen am Stück weg zu sein? Spätestens nach zwei Wochen hab ich mich dran gewöhnt unterwegs zu sein. Einzig der Gedanke, was zu Hause alles liegen bleibt und jetzt nachgearbeitet werden muss nagte gelegentlich an mir. Ansonsten hätte ich auch noch weiter machen können. Das lag sicher auch an den Mitfahrern – da gabs keine Probleme. Aber wer so eine Tour bucht, ist sowieso etwas verrückt, das hilft sicher 🙂 .

Direktlinks:

Tourplanung 2026
Afrika Südost, Tag -1 und 0: Hannover – Walvisbay
Afrika Südost, Tag 01: Walvisbay
Afrika Südost, Tag 02: Walvisbay – Swakopmund, Goanikontes Oasis
Afrika Südost, Tag 04: Swakopmund – Spitzkoppe
Afrika Südost, Tag 04: Spitzkoppe – Erongo Gebirge Omandumba Bush Camp
Afrika Südost, Tag 05: Erongo – Etosha
Afrika Südost, Tag 06: Etosha
Afrika Südost, Tag 07: Etosha – Ongongo Camp bei Sesfontein
Afrika Südost, Tag 08: Ongongo Camp – Omunjandi bei Ruacana
Afrika Südost, Tag 09: Omunjandi – Epupa Falls
Afrika Südost, Tag 10: Epupa Falls
Afrika Südost, Tag 11: Epupa Fallo – Opuwo
Afrika Südost, Tag 12: Opuwo – Marble Camp
Afrika Südost, Tag 13: Marble Camp – Purros
Afrika Südost, Tag 14: Purros – Sesfontein
Afrika Südost, Tag 15: Sesfontein – Palmwag
Afrika Südost, Tag 16: Palmwag – Brandberg West
Afrika Südost, Tag 17: Brandberg West, White Lady Lodge
Afrika Südost, Tag 18: Brandberg West – Domkerhuk
Afrika Südost, Tag 19: Donkerhunk – Zebra Camp
Afrika Südost, Tag 20: Zebra Camp – Helmeringhausen
Afrika Südost, Tag 21: Helmeringhausen – Fish River Canyon
Afrika Südost, Tag 22: Fish River Canyon
Afrika Südost, Tag 23: Fish River Canyon – Aussenkehr
Afrika Südost, Tag 24: Aussenkehr – Garies, Südafrika
Afrika Südost, Tag 25: Garies – Cederberge bei Clanwilliam
Afrika Südost, Tag 26: Cederberge – Tulbagh
Afrika Südost, Tag 27: Tulbagh – Kapstadt
Frohe Weihnachten aus Kapstadt!
Afrika Südost, Tag 28: Kapstadt
Afrika Südost, Tag 29: Kapstadt
Afrika Südost, Tag 30: Kapstadt
Afrika Südost, Tag 31: Kapstadt
Afrika Südost, Tag 32: Kapstadt – Montagu
Afrika Südost, Tag 33: Montangu – Oudtshoorn
Afrika Südost, Tag 34: Oudtshoorn – Malagas
Afrika Südost, Tag 35: Malagas – Kapstadt
Afrika Südost, Tag 36: Kapstadt
Afrika Südost, Tag 37: Kapstadt – Melkbosstrand
Afrika Südost, Tag 38: Melkbosstrand – Tulbagh
Afrika Südost, Tag 39: Tulbagh – Cederberge
Afrika Südost, Tag 40: Cederberge – Garies
Afrika Südost, Tag 41: Garies – Aussenkehr, Namibia
Afrika Südost, Tag 42: Aussenkehr – Fish River Canyon
Afrika Südost, Tag 43: Fish River Canyon
Afrika Südost, Tag 44: Fish River Canyon – Aus
Afrika Südost, Tag 45: Aus – Betta
Afrika Südost, Tag 46: Betta – Rehoboth
Afrika Südost, Tag 47: Rehoboth – Buitepos
Afrika Südost, Tag 48: Buitepos – Ghanzi, Botswana
Afrika Südost, Tag 49: Ghanzi – Maun (Okavango Delta)
Afrika Südost, Tag 50: Maun (Okavango Delta)
Afrika Südost, Tag 51: Maun – Nata
Afrika Südost, Tag 52: Nata – Kasane
Afrika Südost, Tag 53: Kasane – Livingstone, Sambia
Afrika Südost, Tag 54: Livingstone
Afrika Südost, Tag 55: Livingstone – Chirundu
Afrika Südost, Tag 56: Chirundu
Afrika Südost, Tag 57: Chirundu – an den Luangwa
Afrika Südost, Tag 58: Luangwa – Chipata
Afrika Südost, Tag 59: Chipata – Luwawa, Malawi
Afrika Südost, Tag 60: Luwawa – Chitimba
Afrika Südost, Tag 61: Chitimba – Matema, Tansania
Afrika Südost, Tag 62: Matema
Afrika Südost, Tag 63: Matema – Kisolanza
Afrika Südost, Tag 64: Kisolanza – Mikumi
Afrika Südost, Tag 65: Mikumi
Afrika Südost, Tag 66: Mikumi – Malikumi bei Korogwe
Afrika Südost, Tag 67: Malikumi – Marangu
Afrika Südost, Tag 68: Marangu
Afrika Südost, Tag 69: Marangu – Mombasa, Kenia
Afrika Südost, Tag 70: Mombasa
Afrika Südost, Tag 71: Mombasa
Afrika Südost, Tag 72: Mombasa
Afrika Südost, Tag 73: Mombasa – Moshi, Tansania
Afrika Südost, Tag 74 und 75: Moshi – Hannover, Deutschland

Afrika Südost, Tag 74 und 75: Moshi – Hannover, Deutschland

Ein letzter Blick auf die afrikanische Sonne.

Es ist ein langsamer Start heute, es geht erst am frühen Abend richtig los. So ist genut Zeot alles einzupacken und sich zu verabschieden.
Erstmal zum Kilimanjaro International Airport, auf halber Strecke zwischen Moshi und Arusha.

Ein kleiner Flughafen, aber sie sind in der Lage mein Gepäck bis Frankfurt durchgehend einzuchecken obwohl es zwei unterschiedliche Fluggesellschaften sind und die Tickets getrennt gekauft wurden. Das hätte ich nicht erwartet. Zum Boarding heisst es über das Rollfeld zu wandern:

Es geht in einer Embraer 190 mit Kenia Air nach Nairobi – nicht ganz eine Stunde Flufdauer. Da sieht es auch wie auf jedem internationalen Flughafen:

Schnell noch einen überteuerten Snack, denn das Flugzeugessen ist erfahrungsgemäß nicht wirklich nahrhaft.

Über Nacht dann mit der Lufthansa in einer Boing 787-9 nach Frankfurt. Die war nicht ganz so alt wie die, die ich mal nach USA erwischt hatte, das Unterhaltungssystem hat tatsächlich funktioniert und am Nachbarsitz (der glücklicherweise frei war) gab es eine funktionierende USB-Buchse fürs Handy.
Nach 8,5h Flug mit der S-Bahn nach Frankfurt HBF…

…und dann mit ICE79 nach Hannover. Der Blick aus dem Zugfenster zeigt die ganze Zeit weisse Landschaft…

…und auch zu Hause siehts nicht besser aus. Brrrrrrrrrrrr – das wird eine Umstellung!

Afrika Südost, Tag 73: Mombasa – Moshi, Tansania

Heute letzter Fahrtag. Es geht die bekannte Strecke Richtung Kilimanjaro zurück – alles aud Asphalt.

Aus dieser Richtung kann man das Devki Stahlwerk besser sehen.

Durch den Tsavo West nationalpark – auch heute ohne Tiere.

Die Zollabfertigung in Holili geht einigermaßen fix – am längsten haben die Zöllner gebraucht ihr Buch zu suchen, in das sie alle Carnets (zusätzlich zum Computer) eintragen.

Es geht dann auf direktem Wege in die Nähe nach Moshi.
Sag Hallo zu Josefs Land Cruiser:

Sei schön artig – und gute Nacht bis in einigen Monaten!

Wie immer noch Karte und Statistik

Afrika Südost, Tag 72: Mombasa

Heute ist nicht viel zu tun. Schonmal das kleine nervöse Motorrad II vorpacken für morgen – Zelt ist hinten drauf, Isomatte in der Seitentasche, da ist auch noch Platz für Klamoten und Computer. Mit etwas Glück passt der Schlafsack rechts rein, dann kann ich ohne zusätzliche Tasche fahren. Aber das wird sich zeigen.

Der LKW bekommt heute auch sein Wellnessprogramm verpasst – ich hab noch etwas Pattex für die Türdichtung beigesteuert, habe mich dann aber zu meinem eigenen Wellnessprogramm verabschiedet…