Afrika Südost, Tag 65: Mikumi

Heute ist Aufenthalt in Mikumi. Man könnte auf eine Safari im Mikumi Nationalpark gehen – aber afrikanische Tiere habe ich inzwischen schon reichlich gesehen. Stattdessen lasse ich es langsam angehen. Kurze Kontrolle am kleinen nervösen Motorrad II. Das iat anspruchslos – nur die Kette benöltigt etwas Schmierung und der nachgerüstete Halter für den Reservekanister auf dem Gepäckträger hat sich losgerüttelt. Aber nichts, was sich mit ein wenig Rödeldraht nicht beheben lassen würde.

Andere haben da mehr zu tun – die Bremsen beim LKW müssen manuell nachgestellt werden.

Die Gummikuh wurde gestern am Straßenrand noch geschweißt – ich finde das ist gut geworden, insbesondere für ein Elektroden-Schweißgerät.

Und wenn dieser Eintrag geschrieben ist und auch die sonstige Bürorabeit erledigt gehts an den Poo, der Lodge – bes dabin kommt dann sicher auch die Sonne raus 🙂

Afrika Südost, Tag 64: Kisolanza – Mikumi

Am Abend wurde die Gummikuh noch provisorisch repariert. Jetzt mit Holzrahmen.

Erstmal gehts auch heute wieder eine gute Strecke die T1 lang. Es ist viel (LKW) Verkehr.

Zum Glück sieht es so nicht die ganze Zeit aus. Elendig viele Tanklastwagen fahren hier um Benzin und Diesel vom Hafen Dar Es Salam nach Sambus und Malawi zu fahren. Ist schon doof, wenn man keine Eisenbahn hat, die das übernimmt.
Es geht dann nach 150km Hauptstraße links ab auf den Elephant Pass. Estmal durch eine Baobab-Allee.

Der Weg wird schmäler und schmäler…

…und ist oft ordentlich erodiert.

Der steht in der Karte als normale Piste drin – aber mit Zweispurfahrzeugen ist der keinesfalls mehr passierber.

Die Namensgebenden Tiere haben wir zwar nicht gesehen, aber es gibt sie offenbar!

Bergrunter…

…und immer auf der schmalen BodaBoda Spur lang, die die beste Linie zeigt.

Das ist auf dauer anstrengend, da man immer mit höchster Konzentration fahren muss und es auch jederzeit Gegenverkehr geben kann.
Nochmal ein Beispiel für den örtlichen Motorraddransport – da gibts nichts was es nicht gibt.

Schluss ist heute in der Tanswill Lodge in Mikumi. Bis der LKW kommt gibts einen Snack in der Bar.

Sieht doch gut aus.

Camp dann unter Bäumen.

Wie immer noch Karte und Statistik

Afrika Südost, Tag 63: Matema – Kisolanza

Es geht heute nach Nordost. Um nicht den ganzen Tag auf der Hauptstraße T1 zu verbringen gibt es einen Umweg durch den Kitulo Plateau National Park. Aber erstmal Anfahrt dahin…

…durch grünes Land mit vereinzelten Banananplantagen.

Es wird bergig, vereinzelte Landwirtschaft.

Im nächstgrößeren Ort. Ob uns der Geldautomat der Giraffenbank wohl Geld gibt? Denn in Tansania kann man Tankstellen so gut wie nie mit Kresitkarten bezahlen (was bis einscl. Malawi noch ging). Dafür nehme die alle mobile Money von diversen Hany-Apps – aber da ist als Nicht-Tansanier wohl nicht so einfach dran zu kommen.

Der Automat brajct zwar Ewig zum überlegen, entscheidet sich dann aber doch die Karte nichtbzu fressen sondern Geld raus zu geben. Er ist jedoch ziemlich geizig – max 200.000 TZS.
Da stellen wir auch fest, dass bei der Gummikuh nun der Hrckrahmen gebrochen ist.

Nach einer notdürftigen Reparatur mit Rödeldraht und Spanngurten fährt die dann huete die grüne Strecke als Schonprogramm.
Es geht in desolatere Gegend, immer bergauf bis hin auf fast 3000m.

Im Nationalpark fängts schön an…

…die Strecke ist aber teils ziemlich erodiert. Vom Plattenweg ist nicht viel übrig.

Im weiteren Verlauf wird die Piste ausgebaut – über endlose Kilometer geht es durch die Baustelle.

Dann wird die Hauptstraße erreicht und es geht die letzten 150km nis zum Ziel auf Aspahalt, das wird gerade noch vor dem dunkelwerden erreichen.

Beispiele für lokalen Motorrdtransport


Wie immer noch Karte und Statistik

Afrika Südost, Tag 62: Matema

Heute ist Aufenthalt in Matema. Da ist Zeit für alles was liegen geblieben ist. Das kleine nervöse Motorrad II wird gefüttert – mit Benzin aus dem LKW-Vorrat.

Der hatte ja ordentlich Sprit gebunkert, falls es in Malawi wieder kein Benzin geben sollte. Gab es aber. Das Benzin muss nun aber trotzdem weg. Das stammt noch aus Sambia und ist daher spürbar billiger als in Tansania. Für beide Seiten ein gutes Geschäft.
Ansonsten mal drüber schauen – aber es ist alles in Ordnung. Die Reifen werden es noch bis Mombas tuen, und auch wenn der Ölwechsel nun eigentlich fällig wäre verschiebe ich den in Anbetrahcte der Landstreckenfahrten auch auf Mombasa.
Mal wieder die Fahrerausrüstung waschen…

..und nicht vergessen zwischendurch man in den Malawisee einzutauchen.

Es ist zwar bedeckt, aber doch ca. 30°C, was in Verbindung mit einem leichten Wind sehr angenehm ist. Und im Malawisee ist ‚eh jeder Tag Warmbadetag.
Dann mach ich noch mein Büro mit Seeblick auf, damit ihr auf dem Laufenden bleibt.

Afrika Südost, Tag 61: Chitimba – Matema, Tansania

Auf nach Tansania. Die Straßenbaustelle ist zuende und die Straße in einigermaßen gutem Zustand – aber viel Verkehr. Mir fälllt auf, dass seit 2017 die Zahl der Motorröder stark zugenommen hat – damals hatte ich Malawi als Radfahrerland in Erinnerung behalten.

Malawi plant langristig – mal sehen, wie es 2063 am Malawisee wirklich aussieht.

Wie nähern uns der Grenze zu Tansania, was man an dem schon kilometer vor der Grenze beginnenden LKW Stau erkennt.

Auf Malawi-Seite war die Abfertigung überraschend schnell – es herrschte zwar Chaos, aber ein offizieller hat Pässe und Carnets eingesammelt und nach einer halben Stunde war alles gestempelt. So kommen wir dann zur Blockabfertigung auf tansanischer Seite an:

Da ist der Prozess viel aufwändiger, weil die nicht nur stempeln sondern auch noch alles im Computer erfassen und für jeden Motorrod noch zwei völlig sinnlose Zettel bezüglich ostafrikanischer Union drucken. Abefr irgendwann nach 2h oder mehr war das auch durch. Immerhin kann man die Zeit nutzen und von den fliegenden Geldwechslern schonmal Bargeld umtauschen lassen – nach entsprechend langen Verhandlungen bis man einen angemessenen Kurs erreicht. Man muss dafür unbedingt den aktuellen Wechselkurs kennen, sonst wird man gnadenlos übervorteilt. Aber wenn die merken, dass man Bescheid weiss lassen sie sich das Geschäft doch nicht entgehen. Kalte Getränke und Erdnüpsse, Bananen, Ananas gibts natürlich auch von fliegeden Händlern, ich habe noch eine SIM-Karte gekauft. Die ist an der Grenze etwas teurer, dafür ist sie vorregistriert und man spart eine halbe Stunde im offiziellen Geschäft. Ihr könnt mich jetzt Rafael Mwongola nennen 🙂 .
In Deutschland beschweren sich Bäcker über Bonpflicht – in Tanzania gibts Bonpflicht an Tankstellen und natürlich hat man dafür eine afrikanische Lösung gefunden. Vom Drucker direkt in den Müllsack.

Unterwegs wirds an Horizont schwarz, aber wir haben Glück und es bleibt trocken.

Es ist Markttag.

Schluss ist heute im Matema Lakeshore Resort, direkt am Malawisee am Strand. Darauf ein Krest und Krokoskekse.

Keine Angst vor neugierigen Besuchern!

Wie immer noch Karte und Statistik

Afrika Südost, Tag 60: Luwawa – Chitimba

Eigentlich hätte es heute durch die Berge in den Nyika Nationalpark gehen sollen. Aber es gab da wol einen Zwischenfall mit einem EWlefanten und nun sind keine Motorräder im Nationalpark erlaubt. Also geht es die grüne Strecke auf Asphalt riunter. Erstmal nach Mzuzu. Aber auch das lohnt sich, denn es ist eine tolle Strecke.

Immer wieder Hutberge am Wegesrand.

In Mzuzu gehts dann zur Immigration – wir müssen uns ja noch den Einreisestempel im Pass abholen und seit Januar nun auch ein Visum bezahln. Das geung entgegen meiner Befürchtung sehr schnell und problemlos – Einreisezettel ausfüllen, 50USD auf den Tisch legen und derPass wird gestempelt. Keine 5 Minuten pro Person.
Anschließend ins erste Restaurant am Ort, Kwithu Coffee Den…

…auf ein Samosa mit Pommes.

Dann geht es theoretisch alles auf Asphalt zu Ziel.

Das klappt auch die ersten 50km – da ist die Straße neu gemacht. Die nächsten 50km sind dann Baustelle – man durchfährt die auf einer üblen Erdpiste – die ist durch den starken Verkehr völlig ausgefahren.

Beim Abstieg aus den Bergen öffnet sich dann der Blick auf den Malawisee.

Schluss ist heute direkt am Seeufer…

…unter dem Leberwurstbaum. Hoffentlich fällt nachts keine Leberwurst aufs Zelt.

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Afrika Südost, Tag 59: Chipata – Luwawa, Malawi

Heute geht es erstmal nordwärts in Sambia, immer an der Grenze zu Malawi lang.

Teils auf Asphalt, aber immer mal matschige Pistenstücke dazwischen.

Wir nutzen den kleinen Grenzübergang Lusuntha – Mtyoche. Laut dem Registerbuch auf dem Tresen waren heute vor uns zwei schon zwei Leute da. Die Zöllner waren entsprechend ausgeruht und freundlich ging es sehr schnell durch die Sambische und Malawische Seite. Dumm nur, dass die Malawier keinen Einreisestempel hatten – wir sind also erstmal nur provisorisch eingereist und dürfen uns morgen den Stempel in Mzuzu abholen.
Auf malawischer Seite beginnt dann die interessante Strecke. Es hat viel geregnet – auch heute kam vor uns ein Gewitter runter. Es gibt entsprechende Pfützen. Auf dem Rand vorbei.

Querverkehr.

Wo gehts hier weiter?

Das gibt nasse Füße.

Die Wege werden am besten mit Hoovercraft befahren 🙂


Für die Einheimischen ist das Business as Usual.

Mkist – wir haben uns verfahren. Offenbar sind wir in den Wäldern Mittelschwedens.

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Afrika Südost, Tag 58: Luangwa – Chipata

Heute ist Tauchfahrt im Regen. Die Nacht über war es trocken, aber pünklich zum Aufstehen und Zeltabbau um 05:45h kommt ein heftiges Gewitter runter. Der Regen begleitet uns bis Sinda, ca. auf halber Strecke heute. Da öffnet sich eine Regepause. Eindrücke von der Einkaufsstraße.


Hefeteig-Bällchen aus dem Fettbad, frisch gebacken. Zwei sambische Kwatcha = 8,6 Euro-Cent das Stück. Lecker!

Lastenfahrrad auf afrikanisch.

Räder werden völlig überbewertet. Ja, der Bus ist in Fahrt.

Der Imbiss bereitet grad Currywurst mit Pommes zu.

So sieht das Endergebnis aus. Currysauce hatten sie leider nicht 🙂

Eine AG Electric. Ist aber Fake, auf der anderen Seite ist der Auspuff.


Man beachte auch Glucose-Buiscuits. Ob das bei uns eine werbewirksame Poduktbezeichung wäe?
Es passt immer noch was rein.

Es geht dann weiter bis kurz vor die Grenze zu Malawi, auf die Mamarula Campsite. Da hab ich mir ein Zimmer genommen (ca. 28 EUR) umd das Zelt von heute morge zu trocknen. Und während ich diese Zeilen schreibe geht grade ein heftiges Gewitter mit unmengen an Niederschlag runter. Sowas kenne wir aus Deutschland gar nicht. Alles richtig gemacht.

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Afrika Südost, Tag 57: Chirundu – an den Luangwa

Es geht heute weiter nach Nordost. Da kann man die Hauptstraße über Kafue und die Hauptstadt von Sambia, Lusaka, fahren. Hat dann aber nur Asphalt und den Großstadtdschungel von Lusaka. Wir entscheiden uns daher für die Leopard Hill Road – serious 4WD required – durch die Berge. Die ist kürzer und umfährt Lusaka.
Es hat in ganz Südost-Afrika sehr viel mehr geregnet als für diese Jahreszeit normal – z.B. wurde der Krüger Nationalpark in nordosten von Südafrika wegen Überflutung geschlossen. Das macht sich auch beiu der Anfahrt zur Leopard Hill road bemerkbar. Auswaschungen und Wasser überall. Man muss schon aufpassen, wo man hin fährt.

Dann ist die Abweisung erreicht:

Nein, wir wollen nicht zur Schule, sondern zur Leopard Hill Road. Es geht ganz harmlos los – der Untergrund ist nur etwas weich vom Regen.

Da zeigt sich mal wieder, dass Fritz doch viel mehr Afrika Erfahrung hat als ich. Ich hätte das nicht als das erkannt, was es ist:

Das ist der Gemischtwarenhändler für den Umkreis von 30km: Da gibts einige wenige Lebensmittel, Schulhefte, Waschmitttel und Snacks. Dem bescheren wir doch mal etwas Umsatz: Die 25g Tüte Emilios YAKO Chese kostet 1 sambischen Kwatcha = 4,3 Euro-Cent.

Was es its weiss ich nicht genau – schmeckt ähnlich wie Erdnussflips.

Die Leopard Hill Road wird matschiger…

…da lobe ich mir diese ordentlich profilierten Reifen. So doof sich die auch auf Asphalt fahren – im Matsch haben die ohne Ende Traktion und Seitenführung.

Und mehr Matsch 🙂 .

Der Regen hat Auffahten ordentlich ausgewaschen…

…aber die Abfahften ebenso.

Die Gummikuh scheut in der Furt und beschert uns allen nasse Stiefel beim gemeinsamen durchschieben.

Es ghht nach der Furt gleich steil bergauf.

Das war eine herausfordernde, aber auch sehr schöne Endurostrecke. Die zweite Hälfte der ursprünglichen Leopard Hill Road ist inzwischen zu einer breiten Piste ausgebaut.

Uns sind zwei Land Cruiser mit Chinesen entgegen gekommen – ich fürchte, das ist ein Vorauskomando zum weiteren Ausbau der Straße. Ich fürchte, in einigen Jahren ist die Leoard Hill Road ausgebaut und asphaltiert als Entlastung von Lusaka vom LKW-Verkehr ostwärts. Das wäre schade um eine klassische afrikanische Endurostrecke.
Der Rest der Strecke geht das auf Asphalt durch das sambische Bergland. Und auch wenn es am Horizont nach Regen aussieht, so ist es doch den ganzen Tag trocken geblieben.

Dennoich war es ein langer Tag und wir kommen mit dem Dunkelwerden im Bridge Camp bei der Brücke über den Luangwas an.

Wie immer noch Karte und Statistik

Afrika Südost, Tag 56: Chirundu

Nachtrag von gestern Abend: Nach dem großen Regen gibts irgendwann Lärm. Ein Blick vor die Lodge zeigt: Ein riesiger Baum ist umgestützt, glücklicherweise nicht auf die Lodge und auch nicht auf die davor geparkten Motorräder.

Dafür hats einen Stromkasten angehoben (Strom geht aber erstmal noch), aber eine Wasserleitung hats zerrissen und es strömt lustig aus.

Das überlastet wohl die Wasser-Filteranlage – es kommt das ungefilterte Flusswasse aus dem Wasserhahn. Braucht man nur anwärmen und man hat Kaffee.

Aber duschen braucht man damit nicht. Werde ich halt später den Pool zum Baden benutzen.
Nach dem gestrigen Regen ist es schön, dass heute wieder die Sonne raus kommt. Ich habe mein Zelt auch heute morgen von der Bar auf den Campingplatz umgezogen.

Wer sein Motorrad liebt, der Schiebt. Die Aprilia ist etwas zickig und will bei feuchtem Wetter nicht anspringen.

Mit gemeinsamen Kräften geht es die Auffahrt hoch, um sie dann anrollen zu lassen. Denn Fritz wird heute die Leopard Hill Road erkunden, ob die nach dem massiven Regen der letzten Tage noch befahrbar ist.
Für den Rest geht es auf eine Flusssafari. Vom Karufe in den Sambesi und zurück.
Was ist das? Eine Fischfarm.

Und was ist das?

Ist gut getarnt, nicht so einfach zu entdecken, wenn man mit dem Boot dran vorbei fährt.
Gut gebrüllt, Hippo!

Fettklopse im Wasser haben wir heute reichlich.

Krokodile nicht so viele, aber immernoch ausreichend.

Dafür fehlen die Elefanten vollständig – 2017 gabs davon reichlich. Aber durch die nasse Witterung sind die nicht gezwungen ans Ufer zu kommen.

Wie immer noch Karte und Statistik