Heute gibt es die halbe Strecke zurück nach Kapstadt. Es geht unter Wattewolken durch die Berge.

Kaum ist man über die Berge rüber und nähert sich der Küste wird es gleich grüner…

…und bunter.

Am Wegesrand: Die Bewohner einer Straußenfarm.


Hallo, wer da?

Willkommen in

Gegen Ende des heutigen Tagews geht es durch endlose Stoppelfelder. So landwirtschaftlich hatte ich Südafrika bisher noch nicht gesehen. Da könnt sich jede LPG ’ne Scheibe abschneiden 🙂 .

Kurz vor dem Ziel muss der Breerivier gequert werden.

Eigentlich soll das eine Seilfähre sein – aber es ist dann doch eine Pontonfähre mit mobilem Hydraulikaggregat…

…und hydraulischen Propellern.
Bringt und aber trotzdem rüber.

Fritz kann sich von seiner Aprilia gar nicht trennen 🙂 .

Monat: Dezember 2025
Afrika Südost, Tag 33: Montangu – Oudtshoorn
Im mondänen Viktorianischen Hotel in Montangu…

…gibts ein mondänes Abendessen.

Heute ist es bedeckt, es geht nach den Tagen auf Asphalt mal wieder auf Pisten.

Schöne bergige Landschaft hier!

Die Strecke windet sich eine Weile immer am Ufer eines Flusses lang – da kommt fast Urwaldfeeling auf! Wo es Wasser gibt, ist es grün!

Was ist denn das? Ein blinder Passagier. Knallt mir während der Fahrt unter den Helmschirm, um dann auf der Brille rum zu krabbeln. Angriff der Killerinsekten!

Bei Oudtshoorn gibt es die Cango Caves.
###https://de.wikipedia.org/wiki/Cango_Caves
Ein Höhlensystem das man natürloich besichtigen kann. Es ist für einfachen Zugang im vorderen Bereich ausgebaut.

Es gibt reichlich viele, meist riesengroße Tropfsteinformationen zu sehen.



Afrika Südost, Tag 32: Kapstadt – Montagu
Eigentlich hatte ich nach dem Ende der Namibia Südafrika Tour und vor der Südafrika-Kenia Tour eine Strecke entlang der Garden-Route geplant. Aber mein kleiens nervöses Motorrad wollte in die Werkstatt und in Kapstadt gibt es auch so genu zu sehen daß jetzt nur noch 4 Tage übrig sind. Und die ganzen Südafrikaner fahren zu Weihnachten an die Küste – da kurzfristig noch Zimmer zu kriegen ist schwierig. Daher geht es ertsmal ins Landesinnerre weiter. Erstmal aus Kapstadt raus auf schnellstem Weg auf der N1.

Nochmal den Bainskloof Pass, aber von der anderen Seite,

und dann nach Montagu, heute alles auf Asphalt, aber trotzdem schön.

Kurz vor Schluss noch ein Blick vom Burgerspas

und schon sind wir am Ziel – dem Montagu County Hotel. Aus viktorianischer Zeit und im Art Deco Stil eingerichtet. Hätte ich in solch einem Kleinen Ort nicht erwartet. Zur Feier des Taged gibts dann Chocolate Torte:

Heute Abedn gibts das Christmas Diner im Hotel – das hört sich gut an, aber es gibt auch keine Alternative, denn alle anderen Restaurants in der Nähe haben wegen Weihnachten geschlossen.
Afrika Südost, Tag 31: Kapstadt
Nachtrag von gestern Abend – Eindrücke vom Hafen. Präsidenten stehen streng schauend rum.

Eine Gruppe kleine Segelschiffe…

…die grade auf einer Weltumsegelung sind.

Bronze…

…und Originale.

Heute morgen gehts dann mal offiziell die Stadt angucken.

Bilder aus dem Hafen…

…den Lions Head…

…und nicht vom Tafelberg, denn der war wie so oft in Wolken.

Dafür Sandstrand-Buchten…

…die sich aber nicht zum Baden eignen, da die Wassertemperatur durch den Benguelastrom nur so 9° bis 14°C ist. Was für eine Verschwendung von Sand!
Leuchtturm von Kapstadt.

Das ist das Mocaa – das Jürgen Zeitz (ehemaliger Puma Manager und kürzlich erst bei Harley Davidson vor die Tür gesetzter Chef) Museum of contemorary African Art, untergebracht in umgenutzten Getreidesilos.

Die sind innen aufgeschnitten und bilden eine sehr interessante Umgebung.


Ist ein tolles Gebäude!

Zeitgenössische Kunst ist gern mal schwierig, und das die aus einem völlig anderen Kulturkreis kommt macht die Sache nicht einfacher.



Athi-Patra Ruga, Proposed Model for Tseko Simon Nkoli Memorial, 2017
Afrika Südost, Tag 30: Kapstadt
Mal wieder ein Essensfoto 🙂 .

Classic Fish and Chips, 200g bei Ocean Basket – eine südafrikanische Systemgastronomiekette, bei der es nur Meeresgetier gibt. Ausgelegt und organisiert für hohen Durchsatz an Kunden und Speisen, also keine langen Wartezeiten sondern fixe Kellner und nur Gerichte die schnell frisch zubereitet werden können. Und das bei wirklich erfreulich sehr guter Qualität. Da kann sich unsere deutsche Nordsee‘ Kette mal eine Scheibe von abschneiden. Obwohl, der Verglech hinkt, Nordesse fühlt sich eher wie ein Schnellimbiss an, Ocean Basket trotz des schnellen Tempos wie ein Redstaurant – es gibt Bedienung am Tisch, vorweg Brot mit Butter und divesrsen Sacen, Porztellanteller und richtiges Besteck (schaue nach USA). Das war die große Portion für 120 ZAR = 6,10EUR.
Heute steht auf der Tagesordnung ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk für mein kleines nervöses Motorrad II. Es geht einmal quer durch Kapstadt nach Summerset West:

Helderberg Motorcycles kümmert sich dann um diese Verletzung:

Nein, keine Angst, wirst nicht eingetauscht für eine Lifan Machete 125 (neu für 838,17EUR)

und auch nicht gegen deinen großen Bruder!

Für mich heisst es warten – gegenüber gibt es ein großes Einkaufszentrum Sommerset Mall mit jede Menge Luxusgeschäften. Mache ich mir aber nix draus, trotzdem einmal durchgelatscht. Gut gefüllt mit vielen Last-Minute Weihnachtseinkäufern.

Aber sie haben eine bequeme Sitzecke! So lässt sich die Wartezeit aushalten.

Am späten Mittag ist es dann soweit: Die Gabel ist verarztet,

die Bremsbeläge sind gereinigt – mal sehen, ob das ausreicht um wieder eine vernünftige Bremsleistung zu erreichen. Falls nicht, abe ich welche zum Austusch dabei.
So gehts rundrum frisch gewaschen wieder zum Hotel.

Afrika Südost, Tag 29: Kapstadt
Nachtrag von gestern: Mein kleines nervöses Motorrad hat sich dann doch noch ans Kapschild getraut, nachdem der Bus weg war.

Fritz‘ Aprilia möchte gerne eine neue Batterie haben…

…und ich eine neue Endurobrille, denn bei der alten löst sich der Schaumstoffrahmen auf. Da fahre ich doch mal zum südafrikanischen Louis.

###Sieht aus wie erwartet…

…und Batterie und Brille hatten sie auch.

Dann schauen wir doch nochmal ein bisschen an die Waterfront…

da ist jetzt kurz vor Weihnachten die Hölle los. Es gibt auch einen sehr gut sortierten Supermarkt – den hätte ich so eher in Frankreich verortet. Eine erfreuliche Abwechslung vom Shop No. 1 in Orupembe oder dem Tante Emma Laden in Kliprand. Aber Kapstadt ist ja auch nicht Orupembe.

Könnte auch irgendwo in USA sein.

Die Waterfron heisst so, weil sie direkt am Hafen liegt. Da liegen u.a. Schlepper…

…und eine ‚Eure Armut kotzt mich an‘ Yacht.

Das ist ja mal eine Aufgabe für Googles KI, die die zu jeder passenden und unpassenden Gelegenheit anpreisen. Also Google Lens, was ist denn das für eine Yacht?
Die Antwort lautet prompt: Das ist die Dreimast Segelyacht Namens Soundso, zusammen mit einem Foto der Segelyacht. Einzige Gemeinsamkeit ist, das die Segelyacht auch schwarz ist. Hör zu Google Lens, ich habe nicht nach irgendeinem schwarzen Schiff gefragt, sondern nach dem hier. Wenn Du es nicht weisst, dann sags einfach. Mal wieder ein 100% Fail. Hat keine Ahnung, aber bestimmtes Auftreten.
Das ist natürlich die Superyacht Salt, früherer Name Voice die einem unbekannten Besitzer (sicher kein russischer Oligarch) gehört, der sich hinter einer Briefkastenfirma auf einer Steuerparadiesinsel versteckt. Auch vesselfinder.com bestätigt anhand der AIS Daten, dass sich die zur Zeit in Kapstadt befindet.
Afrika Südost, Tag 28: Kapstadt
Das Breakwater Hotel ist in einem alten Gefängnis untergebracht, zusammen mit einem Teil der Universität von Kapstadt (wovon mal allerdings momentan nichts bemerkt, denn es sind Semesterferien).

Ich bin in Block B – das Große Gebäude in der Mitte.

Ein Teil der alten Architektur ist erhalten…


…und die Zellen sind komfortabel, wenn auch ungewohnt beengt nach vier Wochen Camping 🙂 .

Südafrika leidet wie man hört unter rollierenden Stromabschaltungen wegen Missmanagement und Korruption beim staatlichen Stromerzeuger. Dagegen steht ein Generator im Hof – wurde aber bisher nichjt benötigt.

Kapstadt scheint da auch nicht wirklich betroffen zu sein – es ist offfenbar genug Strom da um die Straßenlampen auch tagsüber an zu lassen.
An der Watefront gestern Abend:

Aber los mit dem heutigen Tag. Wir sind in einem britisch beeinfludssten Land – da beginnen wir den Tag doch mit einem englischen Frühstück vom Buffet. Das hält dann bis heute Abend vor.

Die Idee ist heute ein Gruppenfoto am Kap der Guten Hoffnung zu schießen. Das ist ’ne Eclke weg. Am Samstag morgen durch Kapstadt ging ganz gut, sobald es dann an doe Küste geht nimmt der Ausflufsverkehr deutlich zu und es heisst sich durch Muizenberg und die nachfolgenden Orte zu stauen.

Der Ausblick auf die Küstenlinie entschädigt dafür.

Das Kap der Guten Hoffnung liegt in einem Nationalpark, der Eintritt ist mit 515ZAR in meinen Augen überteuert. Dafür gibt es ein Schild mit einer Reihe Bustouristen davor.

Das war meinem kleinen nervösen Motorrad zu doof – also gibts kein exklusives Schildfoto.

(Später kamen dann noch der Truck und weitere Teilnehmer an und es gab ein ‚richtiges‘ Foto am Schild. Wenn ich das bekomme liefere ich das vielleicht morgen nach).
Ansonsten hat man Ausblick auf zwei Ozeane.

Sind aber beide windig und kühl.
Der Rückweg führt wieder über die Küstenstraße – nur diesesmal auf der anderen Seite.

Der Verkehr wird dichter…

…aber es gibt immer wieder was zu sehen, hier der Ausblick vom Chapman’s Peak.

Sobald man sich dann bewohntem Gebiet nähert heisst es dann wieder sich über die Küstenstraße stauen.

Der Ausflug war OK – aber nochmal brauche ich das nicht. Vielleicht war der Sonntag auch nicht der ideale Tag dafür?
Frohe Weihnachten aus Kapstadt!
Afrika Südost, Tag 27: Tulbagh – Kapstadt
Heute geht es auf den Endspurt nach Kapstadt. Alles Asphalt, bis auf eine kurze Schottereinlage Fritz Spezialstrecke.
Erstmal auf einer neu gemachten und schön kurvigen Straße über den Bainskloof Pass.

250ccm und Geländereifen sind nun nicht die ideale Voraussetzung dafür, dennoch lässt sich das sehr schön fahren. Von der Passhöhe hat man eine schöne Aussicht auf die Umgebung.

Eine erstre Stärkung – und Vorgeschmack auf die kommende Verkehrsdichte – gibt es in Franschhoek, mitten im Weinanbaugebiet.

Da gibt es auch den Franschhoek Pass, den wir noch mitnehmen, ebenfalls wieder mit Aussicht 🙂 .

Dann geht es auf die Schnellstraße N2 und von unten rechts rein nach Kapstadt. In den Außenbezirken passieren wir dutzende kilometer lange Wellblechsiedlungen….

…die sich mit weiterer Annäherung an Kapstadt in Schlichthäuser wandeln, bevor man dann den modernen Stadtkern von Kapstadt erreicht.
Die nächsten Tage ist Aufenthalt im der Protea Waterfront Breakwater Lodge, wie der Name schon sagt direkt an der Waterfront, in einem zum Hotel umgebauten ehemaligen Gefängnis. Hinter hohen Mauern passen der MAN und ein Parkwächter auf mein kleines nervöses Motorrad auf.

Brauchst keine Angst zu haben!
Afrika Südost, Tag 26: Cederberge – Tulbagh
Nachtrag von gestern Abend.

Lass uns nach

fahren und mit dem Papst eine Herrenboutique eröffnen!
Irgendwie kam mir das Wuppertal grüner vor…

…und die Straßen sind auch anders als gedacht.

Wupperthal macht nix her – kaum ist man reingefahren, ist man auch schon wieder draußen. Dafür gibts im nächsten Ort – Eselbank – einen kleinen Wasserfall mit Badeteich.

Es ist erfrischend kaltes Quellwasser.

Währenddessen nimmt Fritz ein Schattenbad 🙂 .
Die ist bestimmt ungefährtlich, die will bestimmt nur spielen.

So gehen die ersten 150km des Tages auf interessanten Pisten durch bergige Landschaft dahin.

Ab Op den Berg gibts dann Asphalt, und ab Ceres auch wieder ‚richtigen‘ Verkehr.

Schonmal zum dran gewöhnen, dass wir morgen wenn es weiter Richtung Kapstadt geht nicht mehr allein auf der Straßé sind.
Ein letzter Stop in der Bike-Schmiede…

…auf einige historische Motorräder…

…und einen Schoko-Milchschake, der sich als Erdbeere entpuppe.

Da hinten, am Fuße der Berge ist die Fraaigelegen Farm, heute das letzte mal campen vor Kapstadt.
















