Abends leuchtete die Spitzkoppe intensiv orange.

Blick in die andere Richtung: Afrika hat einfach die besseren Sonnenuntergänge.


Der Tag startet mit einem Ausflug zur natürlichen Brücke an der Spitzkoppe. Erstmal muss es dieses Foto tun, es kommt noch ein Gruppenfoto.

Heute sind sich alle einig – es geht eine ‚einfache‘ Strecke auf twospor-Pisten lang. Die kreuzt dann nur Omaruru-Fluss statt darin entlang zu führen. Erstmal über Steppe

mit gelegentlichen Sandlöchern.

Seltsame Gewächse am Wegesrand.

Keine Wassermelone – ein Wüstenkürbis (Koloquinte).

Es wird sandiger und die Pasuenzeiten länger. Immerhin gibt es gelegentlich mal Schatten.

Hier geht es in den Omaruru-Fluss runter – der ist da wo es grün ist. Wasser führt er natürlich nicht.

Dafür ist es ordentlich sandig – bester Schwemmsand.

Fast geschafft. Wir haben so einige der Gruppe müde gespielt.

Das kleine nervöse Motorrad II kann das gar nicht richtig nachvollziehen – aber es hat das jau auch son ausgiebig geübt.
Es schließt sich eine weite, sandige Ebene an…

…aber irgendwann ist es geschafft und die Namibier haben uns eine nagelneue Straße asphaltiert.

Weiter gehts nich gute 100km über breite Sandpisten…

…und nach einem langen Tag ist zum Abend das Camp erreicht.

Monat: November 2025
Afrika Südost, Tag 04: Swakopmund – Spitzkoppe
In der Goanikontes Oasis:

Die Mondlandung – eine kleine Tour für das kleine nervöse Motorrad, eine große Tour für die Menschheit.

Schau – die Zelia. Die badet seit 2008 hier. Zu viel Wasser macht unbeweglich

Das heist hier nicht umsonst Skelettküste. Die Zelia sollte aus dem Hafen von Walviskay nach Indien zum abwracken geschleppt werden, die Trosse ist gebrochen und seitdem liegt sie bei Swakopmund am Strand.
Ist seitdem eine Kormoran Brutstätte.

Noch sind wir an der Küste – es ist angenehm warm:

Jetzt gehts ins Landesinnere – immer die Salzstraße lang.

Was hälste denn hier an?
Da vorne ist die Spitzkoppe!
Nee – das ist nur irgendein roter Berg. Es sind schon noch 50km!

Hier – so sieht die aus.
Lesen kann ich selber!

Lagerplatz ma Fuße der Spitzkoppe,

fürs Zelt aber kein Schatten.

Aber es sind ja nur…

…und trockene Luft, dazu ein leichter Wind der das ganze gut aushaltbar macht.
Überraschung – Ölquelle!

Das kommt von der Gabel links. Erstmal reinigen,

und dann mal weiter sehen.
Afrika Südost, Tag 02: Walvisbay – Swakopmund, Goanikontes Oasis
Im Gegensatz zu Gestern fangen wir den Tag heute mal gesund an: Honey Muesli:

Aber dabei bleibt es nicht. Irgendwer kennt die einzige Stelle in Afrika wo man Tartar Brötchen gefahrlos essen kann. Alos gehts an der Bäckerei Willi Probst in Walvisbay vorbei – Auf ’nen Tatar und Fleischsalatbrötchen.

Nun aber los. Es geht die Piste hiunter den Dünen lang. Da haben ’se inzwischen eine vierspurige Autobahn gebaut und die Düne 7 hat un eine eigene Abfahrt.

Aber die alte Piste gibt es noch, wenn auch inzwischen ziemlich wellblechig. Aber da fliegt die WR einfach drüber.

In Swakopmund wird es dann Zeit für das dritte Frühstück im Village Cafe. Das hat einen schön gestatlteten Innenhof inmitten der alten Stadt.

Ich glaube, man kann mit und und Recht sagen: Eine Tour mit Zebrafari gefährdet die Gesundheit – wegen Gefahr des Fresskomas. Ich hoffe, das bekomme ich die nächsten Tage in den Griff 🙂 .
Insgesamt stehen heute zum Warmwerden nur wenige Kilometer auf dem Plan. Da nehmen wir natürlich die rote Strecke, die von Swakopmund im Flussbett des Swakop zur Oase führt. Bevor es richtig los geht will Fritz Aprilia etwas Liebe – der Kupplungszug ist gerissen. Aber Fritz ist natürlich perfekt vorbereitet – der neue Kupplungszug liegt schon parallel und muss nur umgehängt werden.

OK – es war nicht 100% die rote Strecke, sondern Fritz Spezial. Die Husky hat sich eingegraben und wir müssen erstmal buddeln. Steckt fest wie einbetoniert.

Dann immer die Sandpiste lang.

Wir sind fast am Ziel und kommen aus dem Flussbett raus.

Wir waren ja nicht offroad unterwegs – oder? Da wo ausreichend viele fahren bildet sich ja eine Road und dann ist es nicht mehr offroad.

Ziel ist heute die Goanikontes Oasis – mit großem schattigen Biergarten,

Teich,

und frisch geharkten Campingplatz.

Afrika Südost, Tag 01: Walvisbay
Wie sind in einem Self-Catering – Frühstück gibts daher in Dolphins Cafe. Ich bin offenbar noch irgendwo aus USA geschädigt – denn es hätte auch gesundes Müsli-Frühstück gegeben.

Es kommt dann ein wenig Hektik auf – denn der Zoll in Walvisbay hat für uns früher Zeit als gedacht.
Erik – unser Transportagent – öffnet die Siegel an der Überraschungskiste.

Nebenan sind Malerarbeiten in Gange. Kein Grund zur Aufregeung. This is perferctly fine!

Doch keine Überraschungskiste – alles genau so drin wie eingeladen.

Da ist es – mein kleines nervöses Motorrad II. Jetzt wirds ernst!

Es ist brav – Betterie angeklemmt, Benzin eingefüllt und springt sofort an.
Unsere Zöllnerin posiert mit Motorrad für ein Foto…

…und ein Speditionamitarbeiter macht sich nützlich beim Verladen der LKW-Ersatzreifen.

Am Nachmittag gibts noch ’ne Übungsstunde Sandfahren – um die Bucht die Landzunge entlang bis zum Leuchtturm Pelican Point. Die KTM gibt sich redlich Mühe – aber die Reifen haben einfach zu wenig Traktion. Sie erreicht die Geschwindigkeit nicht die nötig ist um über – und nicht durch – den Sand zu fahren.

Mein kleines nervöses Motorrad II hat da erwartungsgemäß keine Probleme – aber ich habe ihm ja auch extra aggressive Stollenreifen angezogen.

Und auch sonst hat das bei allen die es versucht haben gut geklappt.

Es ist übrigens kalt an der Küste – nur Raumtemperatur. Aber das wird sich morgen ändern, sobald wir weiter ind Landesinnere kommen.

In unserer Unterkunft sind wird gut ausgestattet – so gibts noch schnell eine Wäsche um den salzigen Sand abzuwaschen.
Wie immer noch Karte und Statistik

Afrika Südost, Tag -1 und 0: Hannover – Walvisbay
Was gibts darüber schon groß zu berichten. Die Üstra bringt mich zum Bahnhof,

die DB nach Frankfurt Flughafen. Der Zug ist defekt, die Bahn hat aber irgendwo noch einen alten ICE gfunden und lässt den ersatzweise als Sonderzug fahren. Bis Frankfurt fährt der sich auch nur 30 Miunten ein – deutlich weniger als ich als Sicherheitsreserve geplant habe.

Die Lufthansa fliegt über Nacht nach Windhoek – von einer Außenposition die eine lange Busfahrt bedingt. Ich befürchtete schon ich hätte versehentlich Flixbus nach Windhoek gebucht.

Eigentlich hätte es 2220h los gehen sollen, aber es gibt Stau an der Enteisungsanlage, so dass sich das bis 2315h hinzieht. Ich hatte schon befürchtet, dass es dann heutsst alle aussteigen bitte, denn ab 2300h ist in Frankfurt eigentlich Nachtflugverbot.
Fast geschafft!

In Windhoek dann wie gewohnt über das Vorfeld zu Fuß zu Terminalgebäuse – bei strahlendem Sonnenschein und ca. 25°C.

Hertz hat für mich eienen kleinen Leihwagen – damit gehts gute 400km über Land nach Walvisbay.

Das Lufthasa Frühstück ist nicht besonders lecker – und erst recht nicht besonders nahhaft. Da filft ein Pilz-Burge in der Oasis in Usakos. Lecker und nahrhaft 🙂 .

Am Nachnittag ist dannn Walvisbay erreicht – und da begrüßt mich auch schon der BushMAN, der unser Begleiter für die nächsten Wochen sein wird.

Brrrr, ist das kalt!
Kleine Weserberglandrunde
Gestern war es erstaunlich warm und teils sonnig. Da hatte sich die Tenere mit Rolfs GS (rechts) verabredet.
Die Weserfähre in Grohnde fährt nicht mehr – hat die schon Saisonende? Mal kurz nachgesehen: Ja! Das Internet sagt: Die neue Saison 2026 beginnt am Donnerstag, den 02.04.2026.
Aber wenn ich schonmal da bin kann ich ja mal checken ob das GPS genau geht: Es gibt am Fähranleger einen entsprechenden Prüfpunkt:
Stimmt: Abweichung nur 0,1″.
Wir waren übrigens nicht die einzigen heute mit dieser Idee. Am Imbiss in Polle sammelten sich über Mittag einige Motorräder – wenn auch bei weitem weniger als an Sommerwochenenden.
Auf dem Rückweg gabs noch Ausbick vom (zerfallenden) Senator Meier Denkmal auf die Weserschleife:
War eine nicht übermäßig lange, aber gemütliche Tour durchs Weserbergland. Ich denke, das letzte mal für dieses Jahr.
Probepacken für Marokko
Es ist zwar noch lange hin – aber im Frühjahr 2026 geht es zu fünft nach Marokko. Thomas fährt in meinem Fiat Doblo mit – wenn seine Tenere rein passt. Deshalb heute mal Probepacken! Die bewährte Taktik mit Schubkarrenrad vorne:
Daneben noch mein kleines nervöses Motorrad: Passt!
Da ist kein Zentimeter Luft – die Hecktür geht grad so noch zu. Aber damit ist gekärt: Der gemeinsamen Fahrt runter an die französische Küste zur Fähre nach Marokko steht nichts mehr im Weg.
Herbstlicher Knüllwald
Ich hatte den ganzen Oktober auf mal drei Tage gutes Wetter gehofft um nochmal in den Knüllwald / Sauerland zu fahren. Das war nix – aber jetzt im November kommt doch noch mal zwei Tage die Sonne raus! Runter gehts durch das herbstliche Weserbergland und einen Fitzel vom Sauerland:
Eigentlich war noch eine ordentliche Rudne durchs Sauerland bis an die Biggetalsperre geplant – aber ich habe nur zwei Tage Zeit, daher gehts am nächsten Tag zurück. Die Sonne kommt morgens über den Berg…
…aber ich lasse mir Zeit mit dem Frühstück, denn die Nacht war kalt! Um 1000h immernoch Rauhreif auf dem Sattel.
Die Sonne steht tief und hat noch keine Kraft.
Das ändert sich aber bald und es geht über kleine Straßen durch Knüllwald, Waldhesen, den Meißner, Solling und Leinebergland zurück.
Wie immer noch Karte und Statistik:

























