…auf dem Untersuchungstisch. Die ist nach ca. 32.000h Leuchtdauer sehr funzelig. Es ist ein älteres 3W Modell – es sollte auf Grund der geringen Leistung kein Problem mit der Kühlung der LED sein. Durch die milchige Plastikkuppel konnte man erkennen, dass alle LED noch leuchten. So sieht es innen aus:
Sofort fällt die nachlässige Fertigungsqualität auf – die Leiterplatte ist mit Flußmittelresten bedeckt. Das hätte nach dem Lötvorgang gereinigt werden sollen. Die 5 LED zeigen zwar leichte Verfärbung über dem Chip – aber keine schwarzen Punkte die für eine durchgebrannte LED sprechen würden. Das bestätigt auch ein Funktionstest:
Alle LED leuchten, aber sie sind sehr dunkel. Dies ist ein älteres Modell – und verwendet ein einfaches Kondensatornetzteil um die LED-Betriebsspanung zu erzeugen. Damit ist die Fehlerursache klar: Der Kondnesator hat im Laufe der Ziet Kapazität verloren und dadurch ist der LED-Strom verringert. Eine Messung bestätigt das: Statt 820nF sind nur noch 137nF vorhanden.
Wenn es noch einen Elektronik-Laden in Hannover geben würde könnte ich das durch Austausch des Kondensators leicht reparieren. Aber der letzte solche Laden – Radio Menzel – hat seit einiger Zeit geschlossen. Und einen passenden Kondensator im Versand zu bestellen lohnt auf Grund der Versandkosten nicht. So wird das ein zusätzliches Stück Elektroschrott.

