USA Südwest II, Tag 25: Elko – Eureka

Ob ich das Motel gestern wohl wieder nach der Leuhtreklame ausgesucht habe?

Elko hat im Zentrum tatsächich sowas wie eine ‚Altstadt‘, mit dem einen oder anderen historischen Gebäuse.

Aber das ist halt nicht durchgängig. Gleich daneben komt dann so ein Laden:

Da kamm man einen Kredit auf seine erwartete Eikommensteuererstattung aufnehmen. Und genauso verzweifelt wie die Leute die das nötig haben ist auch das Büro: Ein unrenovierter Schlauch mit Möbeln vom Sperrmüll.

Aber weiter mit positivem! Es geht jetzt immer weiter in den Süden und wir kreuzen da immer mal wieder den California Trail oder den Pony Express Trail. Bei Elko gibt es eine heisse Quelle:

Idyllisch, oder? Die Isländer hätten einen da baden gelassen. In USA könnte sich da jemand die Finger verbrennen, deshalb ist das Hochsicherheitsbereich.

Es geht heute lange Strecke durchs nichts. Zuerst ist es noch Asphaltiert…

…dann wandelt sich das ganze in eine Schotterautobahn.

Anfangs liegen noch eine Handvol Farmen am Weg, bei einem Drittel liegt das Ruby Wildlife Refugee – ein Feuchtgebiet und wichtiger Rastplatz für Zugvögel.

Was ist denn das da hinten? Doch wohl nicht schon wieder ein Waldbrand auf meiner Strecke?

Stellt sich raus: War kein Feuer, sondern aufgewirbelter Staub aus dem Tagebau.

Es ist die Bald Mountain Mine, und die bauen da auch heute noch Gold ab.
Das war dan auch für lange Strecke das letzte Zeichen von Zivilisation. Es geht endlos durch Steppe.

Der hat sich wohl verfahren – steht sehr weit von der Goldmine weg. Aber wer weiss, vielleicht gibts noch ’ne andere Mine in der Nähe.

Es geht dann noch ein Stück über die einsamste Straße Amerikas – die Route 50.

Und ja – dafür das das eine Hauptverbindungsstarße ist ist da wenig Verkehr – auf ca. 50 Meilen sind mir so 10 Fahrzeige entgegen gekommen.
Schluss ist heute in Eureka. Die einzige ‚Stadt‘ im weiten Umkreis.
Es ist eine ‚alte‘ Bergbaustadt, gegründet um 1860 und um 1880 mit 9000 Einwohnern auf dem Höhepunkt. Heute gibt man sich alle Mühe einige historische Gebäude zu erhalten…

…aber das ist bei nur rund 400 verbliebenen Einwohnern nicht einfach. So gibt es potemkinsche Fassaden…

…und viel Leerstand, auch in den neu renovierten Gebäuden.

Immerhin gibts ’ne Tankstelle für die kleine Africa Single, ein Motel und ein geöffnetes Restaurant für mich.

Wie immer noch Karte, Statistik (in Meilen) und Höhenprofil

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