Gestern Abend war Farmers Market (Bauernmarkt) in Evabston. Waren zwar eher keine Bauern do sondern überwiegedn fressbuden, aber mal eine schöne Abwechslung.

Die Band spielt beides – Country und Western.

Viel zu sehen gibts erstmal nicht. Das erste viertel ist noch Asphalt – und es wird jede Chance genutzt. Dieses Schild erinnert an Almy, ein Kohlegrubenstadt, die mehrfach explodiert ist.

Und als die Eisenbahn dann von Kohle auf Diesel umgestellt hat war es dann völlig aus, denn die Kohle wurde von der nahen Eisenbahn verfeuert.
Es geht dann noch ein Stück in die Höhe…

…und dann auf die Forest Roads 58, 59 und 60. Da ist offenbar jemand gar nicht glücklich, dass eine offizielle Straße über sein Grundstück führt. Hat an Schildern jedenfalls nicht gespart.

Die Forrest Roads entpuppen sich als meist gut ausgebaute Schotterautobahnen.

Êrwähnte ich schon, dass hier alles groß ist? Außer Wald und der Forrest Road gibts weit und breit nix.

Das hier könnte auch eine Waldlichtung in Schweden sein…

…nur dass da nicht hinter den nächsten Kurve ein Feriencamp der Zeugen Jehovas kommt.

Îrgendwann ist der Wald vorbei und es geht runter an den Bear Lake.

Davon gibt es nur dieses eine schlechte Foto. Denn es ist Wochenende, der Bear Lake liegt ’ne Stunde von Großraum Salt Lake City entfernt – und es ist ein Touristenzentrum. Da hat meine kleine Afrika Singke gescheut und ist gleich wieder umgedreht.
Ich muss feststellen, meine kleine Africa Singke hat schin ganz schön auf dem Vorderreifen rumgekaut. Diesesmal sind es Dunlop D606

Die verschleissen zwar nicht so ungleichmäßig wie die Pirelli MT21 vom letztenmal, aber auch hier sind die Stollen in Doppelreihe schon fast runter während die einzeln stehenden noch höher sind. Und es wird schon das Gummi zwischen den Stollen angegriffen. Das hält die letzen 1000 Meilen dieser Tour nicht mehr. Der Hinterreifen ist noch gut – der hält bis ans Tourende durch.

Bisher war ich immer gewohnt, dass der Hinterreifen schneller verschleisst.
Ich hatte extra großflächig um den Großraum Salt Lake City drum rum geplant – aber hilft ja nix, wir müssen rein, 50 Meilen einfache Strecke.

Hich hab nochmal einen D606 nachgekauft…

…obwohl sie auch Continental TKC80 und Heidenau K60 da gehabt hätten. Aber es kommen nochmal sandige Abschnitte (glaube ich 🙂 ).
An einem Freitag Nachmittag durch den Großraum Salt Lake City war wie erwartet keine gute Idee.

Eigentlich wollte ich den Reifen auf dem Hotelparkplatz montieren – aber anstatt hier im Stau zu stehen, kann ich das auch am Rande der Autobahn machen.

Hier sieht man mal wieder, dass der Hilfsständer (ein Stück Dachlatte) nicht nur zum Kette schmieren gut ist sondern auch für den Reifenwechsel problemlos geht.
Alter Reifen runter…

…neuer Reifen drauf und Luft rein.

Ne halbe Stunde später gehts weiter – der Stau ist zwar noch nicht ganz aufgelöst, aber schonmal ordentlich kürzer geworden.




Übung macht den Meister. Ich ziehe meine Reifen immer selbst auf – ist zwar keine schöne Arbeit, aber irgendwo im Hinterland muss man es selbts machen. Und dann hilft es sehr, wenn man geübt hat.
Luft kommt da mit der billigsten Vollplastik-Handpunpe von Aliexpress drauf die ich mal irgendwann mitbestellt hatte. Die funktioniert erstaunlicherweise viel besser als die teurere (und größeer) Fußluftpumle von Bikers Dream, die ich vorher verwendet habe.
Einfach mal so den Reifen wechseln, als wäre das nix… o_0 Respekt, mal wieder!
Wie bekommst Du da wieder Luft drauf, was für einen Kompressor hast Du dabei?