Gestern Abend kam noch Joelson aus Brasilien an – auf dem Rückweg aus Alaska (nicht alles in diesem Jahr – er macht es ähnlich wie ich und fährt jedes Jahr 4 Wochen). War von Brasilien an die Südspitze Südamerikas gefahren, dann bis Alaska hoch – und nun zurück nach Brasilien. Also die klassische Trans America Route.

Den Grand Canyon North-Rim hab ich übrigens grade noch rechtzeitig erwischt. Jetzt steht da alles in Flammen!

Ich bis unschuldig! Und meine kleine Afrika Single auch! Sie hat ja als gutes amerikanisches Motorrad einen ‚Spark Arrestor‘ im Auspuff verbaut, so dass sie nicht mal versehentlich was anzünden kann.
Heute geht es – wie von langer Hand geplant – nochmal die White Rim Road lang. Die führt auf halber Höhe in den Canyons lang – erst am Green River, dann am Colorado River.
Gebaut wurde die in den 1950er Jahren von der Atomenergiebehörde, um die Suche nach Uranlagerstätten zu vereinfachen. Man hat aber entlang der White Rim Road nicht viel gefunden.
Aber in anderen Canyons in der Nähe schon und so hatte Moab seine eigene Uranerzmühle, die ab 1956 Yellowcake produziert – und Ihre radioaktiven Abfälle einfach in die Gegend gepumpt hat. Man bemüht sich nun, das Gebiet zu sichern…
Erstmal schrauben wir uns die Mineral Bottom Road runter…

…bis an den Green River.

Es geht an Felswänden lang…

…und über Sandfelder.

Es gibt immer mal wieder steile und von Geländewagenfahrern die keine Ahnung von Fahrtechnik haben ziemlich zerwühlte Auffahrten hoch. Dies ist eine gute – von den schlechten gibt es keine Fotos.

Das schöne an dieser Strecke ist, dass man direkt bis an die Kante der Canyons fahren kann.


Da hinten schlängelt sich der Weg nach 60 Meilen Offroad-Piste wieder empor…

…um dann über den Schaffer-Trail wieder die Zivilisation zu erreichen.

Nach der Strecke meint meine kleine Afrika Sigle, dass ich mir ein kaltes Getränk verdient habe und bringt von der Tankstelle einen ‚Super Gulp‘ mit – wieder fast 1l Coke Zero mit viel Eis 🙂 .



