Heute geht es weiter mit dem Grand Canyon. Aber auf dem Weg dahin (hatte ich schon erwähnt, dass hier alles riesig groß ist) können wir ja mal bei den Balanced Rocks vorbei schauen.

Die hat da natürlich keiner aufgestapelt. Die sind von dem Hang dahinter runter gerollt und dann ist das weiche Gestein unter den Brocken langsam wegerodiert.

Es geht dann an den beeindruckenden Vermilon Cliffs vorbei…

…auf das Kaibab Plateau. Das sieht aus wie ’ne Alm – nur in größer und liegt so auf 2600m.

So nach 40 Meilen ist dann der erste Aussichtspunkt auf der Nordseite des Grand Canyon erreicht.

Das ist eine Sackgasse – die müssen wir später wieder zurück. Daher ist aber auf der Nordseite viel weniger los als auf der Südseite. Und für mich ist es neu, denn die Nordseite war im März noch wegen Winter gesperrt.
Für die Beste Aussicht muss man noch mal 20 Meilen weiter.

Und da sieht man wie wenig hier los ist – ein ganzer Parkplatz nur für meine kleine Afrika Single allein!

Am Ende liegt das Cape Royal – mit Aussicht in den Grand Canyon.

Wenn man weit genug rein zoomt kann man sogar den Colorado River erkennen.

Und der Aussichtspunkt hat ein Loch – nennt sich dann Angels Window.

Noch ein letzter Blick auf Stein.

Es geht dann wieder ins Tal – auf halber Höhe gibt es einen Aussichtspunkt, von dem aus man den gesamten ‚Grand Staircase‘ – das ist die geologische Formation die in Utah in mehreren Nationalparks geschützt ist und sich über 100te Meilen hinzieht – überblicken kann. Leider ist das alles so groß und weit weg das man mit bloßem Auge fast nichts erkennen kann – und auf dem Foto erst Recht nicht.

Aber es sind mehrere gestaffelte Gesteinsformationen in verschiedenen Farben.

Das werden wir uns nun die nächsten Tage aus der Nähe anschauen.
Schluss ist heute in Kanab, im Sun n‘ Sand Motel. Mal sehen, ob die klassische Neon-Leuchtreklame im dunkeln funktioniert.

Jedenfalls haben sie schonmal eine fancy Duche in Rosa und Lindgrün 🙂 .

Scheint mir original 60er – ist aber dafür noch ganz gut in Schuss.


