Es geht heute im wesentlichen in Nord-Süd-Richtung durch das Death Valley. Erstmal runter ins Tal…

…und da ist es auch schon ordentlich warm.

Eigentlich hatte ich geplant die West-Side Road zu nemhemn – eine Schotterstrecke westlich an Badwater vorbei.
Ich wandere zwar nicht – aber man soll kein unnötiges Risiko eingehen (auch wenn ich sicherheitshalber fast 8l Wasser dabei habe).

Es wird dann die asphaltierte Badwater Road. Und die führt – wie der Name sagt – östlich an Badwater entlang. Also ’schlechtes Wasser‘. Naja, momentan ist kein Wasser da, sondern nur die in tausenden Jahren abgelagerte Salzkruste.

Die Hitze fordert Oper.

Meiner kleinen Africa Single macht das offenbar weniger aus als mir! Auf der Südseite gehts dann aus dem Death Valley wieder raus – es kühlt aber nicht wesentlich ab. Immernoch 40°C. Deshalb Rast in Shoshone, im Crowbar Cafe…

auf ein Chilli und Lemonade (die hätte ich mir traditioneller, weniger süß gewünscht).

Im weiteren Verlauf posiert die kleine Africa Single nochmal in den Badlands für mich…

…bevor es dann an die letzten Meilen bis Pahrump geht.

Pharump ist eine Kasinostadt kurz hinter der Grenze zu Nevada. Übernachtet wird heute im Pahrump Nugget – in dem ans Kasiono angeschlossenen Hotel.

Der Gang zu den Zimmern sieht nicht grade verlockend aus…

…das Zimmer ist aber groß und offenbar kützlich renoviert.

Und das bei nur 56 USD für die Nacht. Die spekulieren klar darauf, dass man hier Dummensteuer bezahlt…

…oder in den angeschlossenen Restaurants isst. Aber das Cafe-Restaurant hat ziemlich durchschnittliche Kritiken, oft sei das Essen kalt. Das Steakhouse würde ich vielleicht probieren, aber das hat heute geschlossen. Obwohl: Nach einem Blick auf die Karte kosten die Steaks zwischen 40USD und 60USD – natürlich zuzüglich Beilagen, Getränke, Tip und Tax. Das hätte ich mir sicher auch verkniffem, dann für weniger Geld lieber zu Hause in ein ‚richtiges‘ Steakhouse. Macht auch nix, denn ich hatte schon bei der Buchung geprüft, dass es in der Umgebung einen Thailänder und Mexikaner gibt.
Und: Es gibt in Pahrump einen richtigen Supermarkt!

Da sind die unterwegs-Snacks für die nächsten zwei Tage gesichert.



Plan B hier als Notfallsender ist für diese (hier deine) Touren (häufig irgendwo im nirgendwo) verpflichtend. Der Knopfdurck alarmiert die Kavallerie. Ich fand aber dazu keine Versicherung, wenn man – per Knopfdruck – die Profis zum Volleinsatz ruft. Bei Garmin kann man für 1 Jahr ganze 100.000 USD absichern. Für den Fall der Fälle sicher eine gute Idee. https://www.garmin.com/en-US/p/906397/pn/010-13002-SU/
Dir weiterhin allzeit immer (d)ein gutes Ankommen.
Ja, ich habe ein PLB (Personal Locator Beacon) dabei
Hast du eigentlich einen GPS Tracker für den Notfall dabei ?
Bei solchen Strecken würde der doch Sinn machen