Frühstücksproblem. Ich besorge Frühstück gern in mexikanischen Restaurants – die bieten zum Frühstück meist Buritos an – das ist ganz lecker und nicht so schwer wie die amerikanischen Eier mit Speck und verunglückten Rösti (Hashbrowns) wie ich sie gestern hatte. Es ist aber Ferienzeit – das mexikanische Restaurant in Globe dass früh geöffbet hat hat Ferien – und die anderen machen erst gegen 1030h auf.
Dann bleibt nur noch Fast-Food – alle amerikanischen Fastfood-Ketten habe einen Laden in Globe. Und alle bieten auch Frühstück an. Ich vermute, das taucht alles nix, aber hilft ja nix. Die Wahl fällt auf ‚Jack in the Box‘, weil das das nächstgelegene und zu Fuß erreichbar ist.

Es gibt zwei Croissants mit Wurst und Ei und Hashbrowns. Ich fand die Kombination Croissant mit Wurst und Ei ja schon verdächtig – und das Ergebnis ist ein Desaster:

Die Croissants sind anders geformte Hamburger-Brötchen, die Wurst ist ein Hamburger Patty, dazu etwas Rührei und ’ne Schebe Scheiblettenläse. Labberig und gleichzeitig in Ermangelung irgendwelcher Sauce trocken. Die Hashbrowns sind in Form gepresste Kartoffelreste aus der Frittöse. Das hat mich dann von Fastfood für diese Tour wieder geheilt 🙂 .
Im Nachhinein wäre es besser gewesen im Supermarkt ein Schaumstoffbrot und irgendwelchen Belag zu holen. Naja, hinterher ist man immer schlauer.
Nun aber los! Es geht ‚gen Norden. Duch den Wald.

Die Strecke ist als scön bekannt mit dem Beinamen ‚Aus der Wüst zu den hohen Kiefern‘. Es dauert dann auch nicht lang, bis die ersten kleineren Kiefern kommen…

…und dann lassen auch die hohen Kiefern nicht mehr lange auf sich warten.

Es geht auf einen Abstecher auf den Aztec Peak – einen der höheren Berggipfel. Das war bis in die 1970er Uran-Bergbaugebiet.

Campen darf man da nicht mehr, aber Tagesaufenthalt sei OK.
Kurz unterm Gipfel gibts eine Schutzhütte – falls Wanderer vom Schnee überrascht werden.

Ganz oben steht dann ein Feuerwachturm…

…und es gibt Aussicht in die umliegende Landschaft (kommt auf Fotos nicht rüber).

Und es ist Blütezeit – diese unscheinbaren Pflanzen ilden einen mehrere Meter hohen Blütenstand aus. Weiss wer, was das ist?

Die Strecke heute ist meist gut geschobene Erdpiste.

Und zwischendurch in Young – gelegen in Pleasant Valley (schönes Tal)…

…gibts auch ’ne Erfrischung.

Das war aber auch der Einzige Ort heute auf der Strecke. Gibt hier wieder viel nichts!
Monat: Juli 2025
USA Südwest II, Tag 09: Globe
Fundstück von gestern Abend: Die Gebrauchtwarenhändler die mit völlig überladenen Transportern von Frankreich nach Marokko fahren gibts auch hier! Hätte ich nicht gedacht, dass Afrika so nach ist!

Es geht heute auf eine Runde durch die Berge östlich von Globe. Es ist auch heute wieder afrikanisch warm. Und das hier sieht aus und fühlt sich an wie Bushland in Namibia.

Und die Erd- Sandpiste könnte auch da sein 🙂 .

Es ist hier zwar menschenleer – aber es läuft doch einiges an Rindern rum. Besonders hier an der Wasserstelle – die Windpunpe ist noch in Betrieb.

Die Strecke führt immer wieder durch kleine Wasserläufe…

…oder langgezogene Pfützen. Hier man schön auf der Erhebung links bleiben – das sieht matschig aus und riecht bestimmt nicht gut.

Oben angekommen…

…gibt es Aussicht auf die umliegenden Berge.

Und kurze Zeit später auch auf das San Carlos Reservoir…

…das vom Coolidge Damm gebildet wird.

Ich versiche immer mal das Ufer des Sees zu erreichen…

…aber das ist gar nicht so einfach. Meist ist es steil und felsig, und da wo es das nicht ist stehen schon die Rinder rum und haben alles vollgeschissen. So wird das nix mit einer Abkühlung heute!

Es geht dann auf etwas größerer Straße weiter. Das ist ja gut gemeint…

…nutzt aber nix. Ich sach ja, amerikanisches Hinterland ist ziemlich afrikanisch.

Auf dem Rückweg komme ich noch an einem ‚Historical Marker‘ vorbei:

Hier hat die Straßenbaubehörde von Arizona zu Ehren von Chief Bylas, einem Eastern White Mountaun Apache, Scout und geistigem Führer eine Straßenlampe, einen Mülleimer, einen Betonhocker und eine Bronzeplatte installiert.
USA Südwest II, Tag 08: Phoenix – Globe
So sieht übrigens die Abendtätgkeit aus:

Nach dem Schreiben des Blogeintrages die Detailplanung des nächsten Tages. Ich könnte zwar auch nur mit der Grobplanung (auf dem weißen Zettel rechts) fahren – aber es ist schöner sich den Abend vorher die Strecke nochmal anzusehen, was gibts an Sehenswürdigkeiten, vielleicht noch den einen oder anderen Abstecher ergänzen, wie lange werde ich wohl brauchen, wo gibts Benzin und Snack und ein Hotel für den nächsten Tag raussuchen.
Hier ist heute Feiertag – Freitag, 4. Juli – Nationalfeiertag. Daher ist auf dem Weg raus aus Phoenix nicht viel Verkehr und das ging viel besser als gedacht.

Man beachte auch die drei Hochspannungsleitungen über dem Wohngebiet rechts der Straße.
Kurz nach Phoenix liegt schon Goldfield.

Eine echte Touristenfalle auf alte Goldgräberstadt gemacht. Da nur einmal langsam durchgerollt, aber sicherheitshalber nicht angehalten.
Es geht heute auf dem Apache Trail nach Globe.

Der ist auch als AZ88 bekannt und wurde 1904 zusammen mit dem Roosewelt Damm gebaut.
Der Trail führt schön durch die Berge, es war aber unklar, ob er durchgängig ist, da er ca. in der Mitte 2019 nach einem Erdrutsch nach einem Waldbrand verschüttet wurde. Das ADOT (Arizona Departmet of Transportation) meint aber, er seit ab diesem Jahr wieder befahrbar – für Allradfahrzeuge mit großer Bodenfreiheit. Das bin ich ja 🙂 .
Im ersten Teil ist der Trail asphaltiert und führt zu meherern Naherholungsgebieten. Da ist natürlich jetzt zu Beginn des langen Wochenendes ordentlich was los.

Der Tonto National Forrest besteht übrigens nicht aus Bäumen, wie man vielleicht meinen könnte, sondern aus Kakteen.

Und da ist auch grade Kakteenblüte angesagt.

Dann kommt das reparierte Stück…

…es ist eine glatte Bergpiste, die man auch mit einem normalen Auto hätte fahren können.

Trotzdem schön und kurvig…

…und immer wieder Ausblick auf den Stausee.

Vom Roosewelt Damm…

…geht es dann ohne weitere Besonderheiten nach Globe, eine Bergbaustadt mit einer (was für eine Überraschung) Kupfermine. Schluss ist in einem klassischen amerikanischen Motel…

…nach dem Checkin noch ein Abstecher zum Vererans Park, denn das Internet glaubt zu wissen, dass da heute zum Independence Day von 0800h – 1800h Veranstaltung ist: Mit Band, Parade, Reden, HotDog und Zuckerwatte.

OK – das Internet hat nicht immer Recht 🙂 . Bleibt nur ein Foto der dort anbgestellten Damplok Nr. 1774 der Southern Pacific.

USA Südwest II, Tag 07: Kingman – Phoenix
Heute ist eine lange Strecke angesagt. Denn von Kingman aus in südöstliche Richtung gibt es außer dem Burro Creek Campingplatz keine Unterkünfte. Und da ich wegen der hohen Temperaturen und dem Mangel an Schatten beim Sommer-Camping in der Wüste die Campingausrüstung gleich im Lager gelassen habe kommt der nicht in Frage. Es geht also heute bis in die nördlichen Vororte von Phoenix.
Aber immer der Reihe nach. Erstmal aus Kingman raus – eine rauhe Schotterpiste parallel zur Autobahn.
Dann gehts einmal diagonal durch die Berge – zuerst die Alamo Road, eine breite, glatte Erd- und Sandpiste.

Die geht in die Chicken Spring Road über, die mich über die Berge führt. Da im Tal schlängelt sie sich lang.

Noch ein Stück Schnellstreße – und dass sowas!
Da biste ja wohl falsch abgebogen! Was sollen wir denn in Bagdad?

Aber das hier ist doch nicht Bagdad (Irak), sondern Bagdad (Arizona).

Und dass hier riesiges Bergbaugerät rum steht liegt daran, dass Bagdad eine der beiden letzten Minenstädte in USA ist. Die ganze Stadt gehört der Kupfermine. Früher vermutlich auch mit dem lebenden Inventar, heute hoffentlich nur noch das tote Inventar 🙂 .
Das drückt sich auch im Stadtlogo aus: Überall schallt einem ‚We are Bagdad‘ entgegen. Das ist durchaus ernst gemeint.

Zum Nachmittag geht es durch eine Landschaft, die auch afrikanisches Buschland sein könnte. Eigentlich habe ich das Foto aber wegen der Rene Magritte Wolken gemacht.

Snack an einer Tankstelle. Die Wurst war erwartungsgemäß nicht toll, aber mit viel Senf und Ketchup gehts. Im Hinterland kann man da nicht wählerisch sein.

Aber eigentlich gehts um das Getränk. Ich habs extra schon mit ganz viel Eis aufgefüllt, damit ich nicht so viel wegschütten muss. Das ist das völlig normale Erfrischungsgetränk aus der Zapfanlage für 0,99 USD.

Aber für 32oz, das sind fast 1 Liter. Wer soll das triken – und dabei nicht aufgehen wie ein Hefeklops. Von dem Styropor-Einwegbecher sprechen wir mal lieber nicht.
Noch ein Blick von den Granite Mountains ins Tal – dann ist das Tagesziel auch bald erreicht.

Noch ein Blick in den Snack- und Getränkeautomaten im Hotel. Für den Fall der Fälle kann man da aich ’ne Packung Ibuprofen snacken 🙂 .

Das Hotel ist ziemlich frisch renoviert – aber das antike Zimmertelefon hats überlebt. Ein amerikanischer Klassiker – so wie das W48 in Deutschland.

USA Südwest II, Tag 06: Pahrump – AZ-Kingman
Morgens in Pahrump hat es sich etwas abgekühlt.

Und es gibt einige Wolken, dazu eine etwas rauhe Schotterpiste. So kann man den Tag beginnen.

Ob da hinten eine kalte Dusche auf mich wartet?

Aber nicht so schnell. Erstmal geht es nach Nipton – die am Straßenrand schonmal ein Willkommensschild aufgestellt haben.

Es gibt im Ort auch EIN Gebäude das in Schuss ist – ist aber offenbar kein Hotel mehr sondern ein Privathaus.

Ansonsten sieht es da so aus:

Wäre mal an der Zeit das hochtrabende Willkommensschild abzubauen. Immerhin gibt es noch eine Info-Tafel, nach der Nipton 1905 gegründet wurde als die Eisenbahnlinie da durch gelegt wurde. Diente als Eisenbahndepot und Rinder-Verladestation für die umliegenden Farmen.
Es geht dann den Yosuha Tree Highway entlang, der seinen Namen durchaus zu Recht trägt.

Die Dusche vom Horizont hab ich nicht erreicht, die war vor mir weg. Aber die hat in Verbindumg mit der Höhenlage zu einer deutlichen Abkühlung geführt. Ist ja richtig kalt hier!

Und kam gibts etwas Wasser, blüht die Wüste.

Es geht noch über den Christmas Tree Pass…

…eine einfach fahrbare breite Schotterpiste, aber mit schöner Aussicht in die Berge.

Es wird dann auf die letzten 80 Meilen nochmal ordentlich warm – das erhöht die Vorfreude auf ein klimatisiertes Motelzimmer in Kingman.

Während des Abendessens kommt dann ein ordentliches Gewitter runter – da hätte ich nicht durch fahren wollen.

Naja – mal überraschen lassen, was die Temperaturen morgen so sagen. Ich bewege mich aber auf höhergelegene Gebiete zu, wo die Temperaturen niedriger sein sollten.
USA Südwest II, Tag 05: Beatty – Pahrump
Es geht heute im wesentlichen in Nord-Süd-Richtung durch das Death Valley. Erstmal runter ins Tal…

…und da ist es auch schon ordentlich warm.

Eigentlich hatte ich geplant die West-Side Road zu nemhemn – eine Schotterstrecke westlich an Badwater vorbei.
Ich wandere zwar nicht – aber man soll kein unnötiges Risiko eingehen (auch wenn ich sicherheitshalber fast 8l Wasser dabei habe).

Es wird dann die asphaltierte Badwater Road. Und die führt – wie der Name sagt – östlich an Badwater entlang. Also ’schlechtes Wasser‘. Naja, momentan ist kein Wasser da, sondern nur die in tausenden Jahren abgelagerte Salzkruste.

Die Hitze fordert Oper.

Meiner kleinen Africa Single macht das offenbar weniger aus als mir! Auf der Südseite gehts dann aus dem Death Valley wieder raus – es kühlt aber nicht wesentlich ab. Immernoch 40°C. Deshalb Rast in Shoshone, im Crowbar Cafe…

auf ein Chilli und Lemonade (die hätte ich mir traditioneller, weniger süß gewünscht).

Im weiteren Verlauf posiert die kleine Africa Single nochmal in den Badlands für mich…

…bevor es dann an die letzten Meilen bis Pahrump geht.

Pharump ist eine Kasinostadt kurz hinter der Grenze zu Nevada. Übernachtet wird heute im Pahrump Nugget – in dem ans Kasiono angeschlossenen Hotel.

Der Gang zu den Zimmern sieht nicht grade verlockend aus…

…das Zimmer ist aber groß und offenbar kützlich renoviert.

Und das bei nur 56 USD für die Nacht. Die spekulieren klar darauf, dass man hier Dummensteuer bezahlt…

…oder in den angeschlossenen Restaurants isst. Aber das Cafe-Restaurant hat ziemlich durchschnittliche Kritiken, oft sei das Essen kalt. Das Steakhouse würde ich vielleicht probieren, aber das hat heute geschlossen. Obwohl: Nach einem Blick auf die Karte kosten die Steaks zwischen 40USD und 60USD – natürlich zuzüglich Beilagen, Getränke, Tip und Tax. Das hätte ich mir sicher auch verkniffem, dann für weniger Geld lieber zu Hause in ein ‚richtiges‘ Steakhouse. Macht auch nix, denn ich hatte schon bei der Buchung geprüft, dass es in der Umgebung einen Thailänder und Mexikaner gibt.
Und: Es gibt in Pahrump einen richtigen Supermarkt!

Da sind die unterwegs-Snacks für die nächsten zwei Tage gesichert.
USA Südwest II, Tag 04: Ridgecrest – NV-Beatty
Der Tag startet mit einem amerikanischen Frühstück im Midway Cafe – heute mal was leichtes, ein Sandwich mit Bacon, Tomate und Salat. Die unvermeidlichen Pommes gibts imer dazu. War ziemlich trocken…

Es geht heute in West-Ost Richtug durchs Death Valley. Die Strecken kennt meine kleine Africa Single schon, daher heisst das Tagesmotto: Alle Geisterstädte die so mehr oder weniger direkt am Wegesrand liegen mitnehmen.
Es geht los mit Baharat: Ein Versorgungsort für die umliegenden Minen von 1891 bis 1917. Viel ist nicht mehr übrig – so ist das halt bei Holz- und Lehmbauten.

Schau mal – ein Geländekäfer!

Es scheint noch ein Geist hier zu wohnen, der den Handelsposten irgendwie in Schuss hält.

zu sehen war er nicht – war ja aber auch keine Geisterstunde.

Weiter gehts zu Journigons Mill – eine Erzmühle von 1934, immerhin noch in Betrieb bis in die 1960er. Außer Zwei Wassertanks ist aber nicht mehr viel zu sehen.

Um da hin zu kommen durfte meine kleine Africa Single ein wenig klettern 🙂 .

Bisher waren wir auf den Bergen am Rand des Death Valley. Dort waren angenehme Sommertemperaturen in den hohen 30er Graden. Nun geht es ins Tal. Und mit jedem Meter den wir runter fahren wird es wärmer.

Das ruft nach einer Pause im (natürlich wie wild klimatisierten) Stovepipe Wells General Store.

Der ist nach dem historischen Ofenrohr-Brunnen benannt, der aber doch einigermaßen weit weg liegt – auf der anderen Seite des Sanddünenfeldes. Aber da fahren wir natürlich auch hin.

Weiter gehts zur Keane Wonder Mine – oder vielmehr der Talstation der zugehörigen Erzseilbahn.

Und nein – ich wandere ganz sicher nicht bei 45°C in Motorradklamotten den Berg bis zur eigentlichen Mine hoch. Wo ich nicht hin fahren kann, sehe ich heute nicht. Und das zur Talststion war eigentlich auch schon ein Wanderweg – hat aber keiner gesehen dass ich da gefahren bin 🙂 .
Letzer Geisterort für heute ist Rhyolite – außerhalb des Death Valles schon in Nevada. Ist das wirklich ein Weg?

Für Geister offenbar schon.
Da hats moderne Kunstgeister. ’ne Blockstatue…

…Mehrfachrahmen…

…und Polyestergeister.

Wieder aufgebaut ist Tom Kellys Bottle House: Baumterial ist knapp in Nevada – da liegt es nahe, ein Haus aus Einwegflaschen zu bauen. Original erbaut in 1906 aus ca. 50.000 Flaschen.

Du bist spät dran für Banküberfall!

Die Cook Bank ist doch schon seit 1907 pleite!
Dann ist das Tagesziel erreicht: Beatty – eine Kleinstadt umgeben von viel nichts.

Abends gibts zwei Enchiladas beim örtlichen Mexikaner. Preislich attraktiv, geschmacklich gut – und erstaunlicherweise auch mal eine für europäische Verhältnisse angemessene Portionsgröße.

Ein Spaziergng durch den Ort führt an einem außergewöhnlichen Gebäude vorbei – alles aus Metall – sollte wohl mal ein Casino werden, ist aber geschlossen.

Aufwändig mit Schmiedeelementen verzierte Barokke Seite.

Irgendwer hat da viel Geld und Zeit rein investiert.

Und schon Insektenbefall 🙂 .

Für morgen unterwegs wollte ich dann noch ’nen Snack besorgen. Zwei Äpfel, Birnen, Bananen oder so. Aber es gibt in Beatty nur einen Dollar-Store als einzigen Lebensmittelladen (wenn man die zwei Tankstellenshops unberücksichtigt lässt, die für ihre großartige Süßigkeitenauswahl gelobt werden).
Ich bin immerhin nicht der Erste, der das problematisch findet:


Wie immer noch Karte, Statistik (in Meilen) und Höhenprofil
USA Südwest II, Tag 03: Ridgecrest – Lone Pine – Ridgecrest
Heute gehts dann los. Meine kleine Africa Single kanns gar nicht erwarten und ist schon mit den ersten Sonnenstrahlen wach.

Das ist auch gut so – denn zumMittag wirds hier doch sehhhr warm! Da schadet es nicht, zeitig zu starten.
Das kennen wir schon: Ein Blick ins Death Valley:

In Panamint Springs wird nochmal getankt – aber was ist das? Eine Ölquelle. Am Ölfilterdeckel!

Ich hatte die alte Dichtung nochmal verwendet – denn die sah noch gut aus. Aber war wohl nix. Alsogeht es heute nicht wie geplant nach Warm Springs, sondern über Lone Pine zurück nach Ridgecrest. Da hab ich ’ne neue Dichtung im Lager liegen.

Damit ist es dann hoffentlich dicht. Beigenauem hinsehen hat die Dichtfläche des Ölfilterdeckels eine kleine Kerbe – hoffe es wird dennoch dicht.
Den Abend gibts dann japanisches Essen im Tokyo House an der nächsten Straßenecke.

Ob das wirklich japanisch ist kann ich nicht beurteilen. Ich sag aber mal: Die Show die die bei der Zubereitung machen ist sicher typisch amerikanisch.

Und dass es Plastikgeschirr gibt (immerhin Mehrweg) ist es auch. Und die Portionsgröße ebenfalls.

Aber lecker wars. Teppan Tofu mit Bratreis.
























