USA Südwest II, Tag 00 und 01: Hannover – Frankfurt – Los Angeles – Ridgecrest

Es geht am Abend mit einem schnellen ICE nach Frankfurt. Ich hatte extra einen mit Halt in Frankfurt Flughafen rausgesucht, damit ich den Umstieg in Frankfurt Hbf spare. Das Abendessen steuert der Wurst-Basar im Bahnhof in Hannover bei:

Der Zug kommt mit 10 Minuten Verspätung in Hannover an. Er will dann die Verstätung au´fholen, indem der Halt in Frankfurt Flughafen entfällt. Vielen Dank auch. Hat ‚eh nix genutzt – bis Frankfurt hatte sich die Verstätung auf 2:21h vergrößert.
Immerhin gabs Wasser und Kekse und Fahrgastrechteformulare.

Gibt dann die Hälfte von 27,99 EUR zurück – hatte halt frühzeitig gebucht.
Sowas ist der Grund, warum ich am Abend vorher gefahren bin. Normalerweise hätte es auch mit einem frühen Zug am nächsten Tag geklappt – aber nicht bei so einem Desaster.
Übernachtet im Holiday Inn im Gateway Gardens. Da kenne ich mich von der Arbeit her aus – Frühstück war beim örtlichen Bäcker geplant, der ein ganz gutes Frühstücksangebot hat. Leider ist der Laden leer – hat sich wohl nicht gelohnt. Schade eigentlich.

Aber der benachbarte Rewe hat seine heisse Theke schin bestückt. Gibt dann ’nen Bremsklotz im Brötchen und Kartoffelgratin mit Klopsen. Jetzt kein typisches Frühstücksessen, muss ja aber 12h Flug vorhalten.

Dann ab zum Flughafen – das Streifenhörnchen steht schon da. Ist ein moderner A330 Neo – deutlich besser als die alten Boings mit denen Fufthansa rüber fliegt. Und billiger noch dazu.

Das Entertainmentsystem hat den einen oder anderen Klassiker im Programm:

Es ist aber auffällig – die Erzählgeschwindigkeit war damals eine ganz andere. Heute wirde die Handlung nur für 10 Minuten reichen – würde aber die ganze Athmosphäre verlieren.
Nach gut 12h – wegen Gegenwind stärker als erwartet, heisst es dann:

Hat geklappt, sie haben mich rein gelasssen. Und im Gegensatz zu den letzten malen war so gut wie nix los (obwohl der Flieger ziemlich ausgebucht war). Üblich war hier immer >1h Wartezeit, diesesmal gings sofort durch.
Und die Autovermietung war auch hat mir glücklicherweise keine Kasparkiste gegeben, sondern eien Kia K4.

Eigentlich wollte ich auf dem Weg nach Ridgecrest noch in Victorville vorbei fahten und Inspektionsteile für meine kliene Africa Singke abholen, die ich in den dortigen Laden bestellt hatte. Aber das klappt natürlich nict – am Freitag Nachmittag sind 100 Meilen im Großraum Los Angeles auf keinen Fall zu schaffen. Das ist ei wunderbares Beispiel, das mehr Straßen nur mehr Verkehr produzieren – egal wie breit die Sztaßen sind (und wenn es zwei mal 8 Spuren sind) – es ist im besten Fall zähfließender Verkehr, im schlechten Fall 8 Spuren Stau.

5 Gedanken zu „USA Südwest II, Tag 00 und 01: Hannover – Frankfurt – Los Angeles – Ridgecrest“

  1. Kein aufwändiger Lebensstil (hat sich seit Studentenzeiten kaum geändert), Reisen mit beschränktem Budget (es ist ’ne 250er Honda und keine 1200 GS, Camping, bilige Motels). Aber ganz sicher auch Glück gehabt im Leben. Nach dem Studium in alter Industrie angefangen und da schnell die Treppe hoch gefallen. Und nun in dem Bereich als Freelancer tätig…gibt mehr Frizeit und mehr Geld.

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