USA Süd-West, Tag 05: Death Valley, Mesquiete Camp – Bishop

Morgens gehts erstmal zurück nach Stovepipe Wells, damit meine kleine Africa Single was zum Frühstück kriegt.

Danach bin ich dran. Denn gestern Abend habe ich gemerkt, dass sich bei dem Benzinkocher über den Winter diverse Dichtungen aufgelöst haben – es leckt überall Benzin raus. Der ist jedenfalls nicht benutzbar, also blieb gestern Abend die Küche kalt. Und da im Umkreis von 45 Meilen nichts ist, gabs gestern Abend das Frühstück von heute. Aber in Stovepipe Wells gibts ein Restaurant. Auch wenn das mit den vernagelten Fenstern wie geschlossen aussieht – aber das ist nur wegen der Sonne.

Da ein amerikanisches Gesundheitsfrühstück abgegriffen – und für amerikanische Verhältnisse und die Lage (einziges Etablissement im Nationalpak Death Valley im Umkreis von 45 Meilen) mit 13,00 USD (zuzügl Steuer, versteht sich – Du zahlst hier immer mehr als angegeben, und natürlich zuzügl. mindest 20% Trinkgeld) sogar überraschend günstig für ein ‘All you can eat’ Buffet. Die Auswahl ist zwar eingeschränkt, aber genug dass es den ganzen Tag vorhält ist es trotzdem. Und – sie hatten eine große Schüssel mit Obstsalat aus frischen Früchten (und nicht wie sonst oft aus der Dose). Auf der Terrasse isst man übrigens nie allein – man hat immer brummende Unterhaltung mit drei Klimageräten die einem Gesellschaft leisten.

Manchmal frag ich mich schon, was sich die Leute dabei denken.
Es geht heute nach Norden aus dem Death Valley raus. Da ist auch über viele Meilen nur Schotter ohne irgendwas zwischen drin.

Die Größe und Einsamkeit der Landschaft ist echt immer wieder beeindruckend.
Da hinten geht es über die Berge!

Da wir gestern die Teakettle Junction hatten, gibts heute auch von der Crankshaft Junction (Kurbelwellen-Kreuzung) ‘nen Foto.

Am Wegesrand taucht immer mal wieder altes Bergbaugerät auf.

Ein Abstecher an die Eureka Dunes – sowas wie der marokkanische Erg-Chebbi für arme 🙂 . Und dann darf man sie noch nichtmal befahren.

So ein Schild sehe ich doch immer gerne – nur dass der Asphalt hier schon vor 40 Meilen geendet hat. Da gabs wohl einen Witzbold in Straßenbauamt.

Hier hat der Fluss nicht viel von der Straße übrig gelassen – und es geht immer wieder nach afrikanischer Manier durch das trockene Flussbett.

Hier pumpt nichts mehr…

…dafür übernimmt Tumbleweed das Regiment.

Nein – es gibt hier kein Passknacker – Du brauchst keine Fotos von Passschildern machen!

Da drüber – auf der anderen Seite des nächsten Tals – liegt die Sierra Nevada. Noch schneebedeckt.

Und das ist auch der Grund, warum es morgen wieder nach Süden geht. Denn alle Pässe über die Sierra Nevada sind noch geschlossen, so dass wir nicht einfach über die Berge nach Mariposa (dem Ziel für das Wochenende) fahren können.
Schluss wäre heute eigentlich in Big Pine gewesen. Aber der Campingplatz den ich ausgesucht hatte – schön am Fluss gelegen – stellte sich dann als Tierheim heraus. Und der andere Campingplatz war eine hässliche Schotterfläche direkt an der Hauptstraße. Außerdem ist es hier auf 1200m Höhe noch empfindlich kalt. Also noch 12 Meilen weiter bis nach Bishop – da kenne ich vom letzten Jahr noch das Townhouse Motel.
Abendessen gibts im Holy Smoke Texas Style BBQ – also dem Weihrauch-Grill texanische Art 🙂 .

Zumindest theoretisch, denn Sonntags nur Takeout Orders (also nur zum Mitnehmen). Das gibt ‘ne Menge Plastikmüll.

War lecker – von Porzellan wärs noch besser gewesen. Obwohl – ist nicht gesagt dass es vor Ort Porzellan gegeben hätte. Eingweggeschirr ist in Restaurants nicht  unüblich.

Wann wurden in Europa eigentlich die Styroporverpackungen abgeschafft? Ich denke, das war im letzten Jahrtausend, seitdem schaffts selbst McDonalds mit Pappe – und in Frankreich sogar in Mehrweg!

Wie immer noch Karte, Statistik (in Meilen) und Höhenprofil

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