Maitour Tag 06: Niedereschach – Runde Hexenloch

Nachtrag von gestern Abend: Der Metzeler Elefant wacht über das Gelände.

Die haben den Elefanten getötet!
Aber der schläft doch nur…

Den schönsten Stand (neben den schönsten Motorrädern) hat Ducati. Besonders bei Dunkelheit. Aber beides nicht pflegeleicht…

Andere Hersteller waren schon fertig, da war man da noch am putzen.
Bei diesen Motorrädern…

…würde mir die prominent am Tank angebrachte Notfallnummer etwas Sorgen machen…

Morgens gibts ein Wiedersehen mit der BMW 650er im Dakar Umbau.

Die war auch bei meiner ersten Marokko Tour mit vor Ort – für einen der Tourguides. Ich bin die da aber auch gefahren. Heute war die reserviert für die Showfahrten.

So – aber wir sind ja nicht zum Spaß hier 🙂 . Also mal die Honda CRF300 Rallye probegefahren. Vor 3 Jahren gab es die als 250er und die fuhr sich gut – die habe ich als Motorrad für den Trans America Trail in der näheren Wahl. Da schadet es nicht, das neue, nächstgrößere Modell mal zu testen

Die zeichnet sich – wie auch die 250er – durch vermutlich im Falle eines Falles nicht besonders haltbares Plastik statt einem Unterfahrschutz aus Metall aus.

Aber das kann man sicher durch was stabileres ersetzen, wenns nötig werden sollte. Die verbotene Panzerknacker-Lampenmaske ist geblieben.

Man muß nicht alles von BMW kopieren…
Das Fahrwerk ist bei der 300er ebenfalls sehr weich und ist das, was zuerst einer Verbesserung bedürfte. Das Motorad ist halt in Erster Linie für kleine lechte Asiaten gebaut. Europa ist da nur ein Nebengeschäft.
Fahren tut die – wie schon die 250er – gut. Wenn man fleißig schaltet und ordentlch am Gas bleibt kommt man mit 4x größeren Motorrädern mit. Man darf sich nur nicht vom Schaltblitz irritieren lassen, der kommt nämlich schon etwas über halber Maximaldrehzahl. Die Unterschiede zur 250er sind marginal – wer schon eine 250er hat, braucht keine 300er. Für den TAT sind beide sicher gut geeignet.

Bei Honda haben sie mich dann nicht weg gelassen, ohne die 1100er Afrika Twin mit DCT noch zu testen. Die guckt etwas böse, wie das heute immer üblicher wird.

Es ist ein fahrender Computer mit 1000 Einstellmögölichkeiten und fast so vielen Schaltern am Lenkerende.

Bis der Farbtacho gebootet hat, dauert es eine Weile.

Glücklichetweise git es darunter noch den traditionellen LCD-Tacho, so daß es weiter als Fluchtfarzeug für Banküberfall einsetzbar ist. Man muß mit dem Losfahren nicht warten, bis alles gebootet ist – fahren geht auch ohne buntes Mäusekino.
Die AT ist ein dicker Brocken – im Vergleich zur Tenere 700 und erst Recht im Vergleich zur CRF300. Sie fährt erwartungsgemäß sehr gut, mir ist das aber zu viel Motorrad. Das DCT arbeitet ausgezeichnet – es schaltet wie ich, nur besser.
Soviel zu Pflichtprogramm – ein Ausflug darf heute trotzdem nicht fehlen. Es geht – oh Wunder – durch den Scharzwald

…zur Hexenlochmühle.

Dort wird auch der Programmpunkt Schwarzwälder Kirschtorte erledigt 🙂 .
Zurück auf dem Touratech Campinggelände hat sich das Bild gewandelt -es sind nur noch versprengte Unverzagte auf dem Platz.

Wir übernachten da heute nochmal und morgen geht es weiter.

Bleiben noch Karte, Statistik und Höhenprofil für heute:

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