Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert! Ich bin heute jedenfalls trocken angekommen. Und während ich hier auf der Veranda vom Blockhaus vom Camping Isabena sitze, kommt der angesagte Regen runter. Das wird er auch noch über Nacht tuen, damit ich es morgen wieder trocken habe.

Ich habe genau den Zeitslot zwischen Saragossa un dem Fuße der Pyrenäen getroffen, der trocken war (O.K. – ich mußte einmal ’ne halbe Stunde warten, um nicht auf das Regengebiet aufzufahren).
Aber der Reihe nach: Im Ebro-Tal um Saragossa geht es erstmal durch landwirtschaftlich genutzes Gebiet,

…es wird aber schon bald wieder bergiger.

Es geht eine ganze Weile am Canal de Cinca lang,

…der aufwändig getunnelt…

…und über Aquädukte geführt wird.

Der ist noch in Betrieb, wird aus dem Stausee Embalse de El Grado gespeist und ermöglcht die Landwirtschaft in den ansonsten trockenem Gebiet um Huesca.
Da vorne ist es dunkel – da lassen wir der Regenfront mal etwas Vorsprung!

Ja – es hat geregnet…

…und zwar nicht zu knapp. Der sonst fast trockene Rio Isabena ist zornig und vor lauter mitgerissenem Sediment grau.

Es ist heute ein kurzer fahrtag – aber wenn ich weiter hoch in die Pyrenäen komme werde ich unweigerlich naß. Dort staut sich heute und die Nacht noch das Schlechtwettergebiet und regnet ab.
Also kurz vor Schluß noch etwas Kulturprogramm – das mittelalterliche Dorf Roda de Isabena, auf einer Bergspitze gelegen. Mit engen Gassen

…und natürlich wieder einer viel zu großen Kirche.

Was hätten die alles erreichen können, wenn sie statt zu großer Kirchen was produktives gebaut hätten… aber dann hätten wir keinen alten Kreuzgang im Ort.

Vertrauen Sie ihre Briefe und Telegramme bittte der Löwenpost an!

Bleiben noch Karte, Statistik und Höhenprofil für heute:


