Winterflucht Tag 2: Teneriffa Nord-West

Heute ist erstmal Motorrad-Abholen angesagt. Das hatte ich im Voraus bei Tenerife Moto Rent reserviert. Vadim ist mit seinem Laden kurzfristig umgezogen – war schwer zu finden, denn Schilder gibts noch nicht. Hat dann aber doch  noch geklappt:

V-Strom

Eine V-Strom DL-650 wird von mir aus der Tiefgarage befreit und sieht jetzt die nächsten Tage Sonne.

Sonne

Schicke Straßen haben ‘se hier. Hier hab ich an einem Tag mehr Kurven als zu Hause im ganzen Jahr 🙂 .

Straßen

Erstmal gehs den Teide hoch – naja – nicht ganz, nur soweit es Straßen gibt, für den Rest gibts bei Bedarf ‘ne Seilbahn).  Der Teide ist der Inselvulkan, aus dem Teneriffa besteht. Der ist 7500m hoch – davon immerhin  3715m über dem Wasser. Von über 2000m Höhe hat man einen Blick auf die Nachbarinseln – die ganz nah zu sein scheinen.

Nachbarinseln

Es ist im Hochland eine gut erhaltene Lavalandschaft – die Isländer hätten hier Trolle reininterpretiert.

Trolle?

Das schwarze hier ist frische Lava von 1798. Es liegt halt deutlich höher und es ist wärmer und trockener als in Island. Da bleibt Lava länger frisch und wird nicht ruckzuck überwuchert. Naja – dafür haben die Isländer öfter frische Lava 🙂 .

frische Lava

Die Ucanca-Ebene…

Ucanca-Ebene

erinnert mich irgendwie an Island (wenn man sich das Grünzeuch wegdenkt)

Island

Naja – sind ja beides Vulkane im Meer…

Und wir wissen jetzt auch, wo die NASA die Mars-Aufnahmen gedreht hat!

NASA

Ähhh – ja, was denn sonst? Bin ja froh, daß die Spanier nicht in jede Kurve ‘ne durchgezogene Linie malen!

was denn sonst?

Bergab auf der Nordseite gehts durch den Nebelwald. Auf dem Teide ist man oberhalb der Wolkendecke – und an den Nordhang bläst der vorherrschende Winde die Wolken. Daher gibt es da auf halber Höhe eine feuchte und bewaldete Zone.

Nebelwald.

Wieder untern. Der Atlantik sieht von oben eigentlich glatt aus  -wenn man näher kommt, hat er aber doch Kraft.

Atlantik

Und nicht zu vergessen – wir sind eigentlich geographisch in Afrika. Und da wachsen (an der feuchteren Nordseite) dann natürlich auch Bananen in riesigen Plantagen. Muß ich beim HyperDino mal drauf achten, ob die lokale Bananen haben.

Bananen

Auf dem Rückweg noch vorbei an der Steilküste bei Los Gigantes:

Steilküste

und dann ist der Tag auch rum. Zum Glück haben die in Spanien überall Motorradparkplätze – so auch vor meinem Hotel. Ist schon praktisch sowas!

Motorradparkplatz

Bleiben noch Karte, Statistik und Höhenprofil für heute:

Karte
Statistik
Höhenprofil

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