Mal wieder zum Enduro Cross Camp…

…in Schrecksbach.

Ergänzung: Es gibt einen Nachtrag mit weiteren Fotos – HIER klicken (ab 12.8.2021 online)

Wie immer Anfang August ruft der MCS Schreckbach zum Enduro Cross Camp. Und nachdem es letztes Jahr bei mir nicht geklappt hat, bin ich dieses Jahr wieder dabei. Freitag wird das kleine nervöse Motorrad gesattelt.

das kleine nervöse Motorrad

Ich hatte eigentlich die Husky angemeldet – aber die ist dieses Jahr schon einige tausend Kilometer gefahren – und das kleine nervöse Motorrad nur 240km. Und das geht ja gar nicht!

Es geht wie üblich über kleine Landstraßen Richtung Kassel.

kleine Landstraße

Nach 4 Stunden ist das Ziel erreicht und das Lager aufgeschlagen. Noch ist Platz, aber das soll nicht lange so bleiben.

Lager

Andere sorgen unterdessen für das Unterhaltungsprogramm: Es heißt mal wieder: Spaß mit KTM (sprang dann mit Anschlepen aber doch noch an).

Spaß mit KTM

Zum Abend wird es dann schon voller – und das ist ja nur ein kleiner Ausschnitt von einer der 3 Zeltwiesen. Die Veranstaltung ist jedes Jahr besser besucht, überschreitet aber die sinnvolle Kapazität noch nicht.

Abendessen gibts statt vom gar nicht so guten Imbißwagen auf dem Platz vom örttlichen Burgerladen, der wohl inden letzten 2 Jahren da irgendwann eröffnet hat.

Abendessen

Der Burger ist in Ordnung, aber die Pommes sind pappig. Also das nächste mal besser ohne Pommes bestellen. Der örtliche Pizzadienst hatte wie auch schon vor 2 Jahren wegen Urlaub geschlossen…

Der nächste Morgen beginnt mir Sonnenschein:

Sonnenschein

Das soll auch die nächsten zwei Tage so bleiben, ohne daß es dabei unerträglich heiß wird. Es sind immer so gute 20°C, was für so eine Veranstaltung ideale Temperaturen sind.

Für die Reiseenduros geht es dann erstmal auf die Wiese zum warm werden.

Wiese

Das sieht aus wie vor 2 Jahren – aber es gibt dieses Jahr noch eine zweite Gruppe: Die Gelände-Amfänger haben das Stoppelfeld.

Stoppelfeld

Währenddessen fliegen die Crosser über die Strecke und fahren die trocken.

Crosser

Es war auf jeden Fall eine gute Idee, ertsmal auf der Wiese anzufangen. Coronabedingt war ich ja nun fast 2 Jahre nicht mit dem kleinen nervösen Motorrad auf ernsthaften Ebndurotouren und ich war ganz schön eingerostte. Die ersten Fahrübungen gingen mal gleich gar nicht. Zum Glück kam das dann doch schnell wieder 🙂 .

Es geht dann wie üblich erstmal geführt abschnittsweise über die Strecke.

Strecke

Das mit dem trockenfahren haben die Crosser nicht so ganz verstanden. An einer Stelle haben sie die Strecke in tiefen Matsch verwandelt.

Matsch

Das ist für viele der Reiseenduros, die mit eher straßenorientierten Reifen fahren eine echte Herausforderung, weil nach einer Umdrehung das Profil zugesetzt ist und das Hinterrad dann seitlich ausbricht. Das kann aber das kleine nervöse Motorrad nicht schocken – schließlich hat es Mitas C02 Stone King an, die mit ihren extrem langen Stollen auch im Matsch guten Halt finden.

Übrigens: Die Strecke war am Freitag Abend frisch geschoben – und das wurde auch am Samstag Abend wiederholt, so daß am nächsten Tag wieder eine jungfräuliche Strecke zur Verfügung stand.

In den Pausen fuhr dann immer mal der Trecker mit dem Wasserfass raus. Dadurch war die Staubentwicklung in diesem Jahr nur sehr gering. Da hat der MCS Schrecksbach im Vergleich zu den vergangenen Jahren ordentlich aufgerüstet.

Trecker

Wenn sie es jetzt noch schaffen nicht immer mit sicherm Instinkt einen ‘gar nicht so guten’ Imbißwagen für die Verpflegung zu organisieren bleiben keine Wünsche offen.

Vom Sonntag gibts keine Fotos von der Strecke – denn da wollte sich das kleine nervöse Motorrad nicht länger aufhalten lassen und nur fahren. Und was soll ich sagen – das geht inzwischen richtig gut. Wenn ich da an meine ersten Versuche zurückdenke, da schien es mir fast unmöglich, da zu fahren. Und als das dann doch möglich war, war es anstrengend. Es gilt wohl doch: Übung macht den Meister.

Es geht mir nicht darum, wie die Crosser da möglichst schnell und spektakulär rum zu kommen – sondern sicher und mit wenig Anstrengung. Denn es nützt einem auf einer Tour durch Afrika nichts, wenn man 50km schnell ist – aber dann die restlichen 200km bis zum Ziel nicht mehr schafft.

Am Sonntag Nachmittag dann wieder ‘gen Heimat und ein schönes Wochenende ist vorbei.

‘gen Heimat

Christian hat ein schönes Fahrvideo von einer Runder der Strecke aufgenommen. Das ist der beweis, daß auch ‘ne fette GS über die Crosstrecke geht 🙂 .

Der Vollständigkeit halber noch die Karte und Statistik (nur hin- und Rückfahrt, ohne die Strecke. Dort waren es ca. 40km).

Karte
Statistik